1 jähriger Bub: seit 5 Monaten dauerkrank mit Bronchiolitis, Krupphust

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von flower082008 25.05.11 - 21:21 Uhr

Hallo!
Mach mir Sorgen und möcht eure Meinung hören:
Seit inzwischen 5 Monaten ist mein Kleiner dauerkrank. Angefangen hat es mit einer normalen Erkältung, dann direkt Durchfall dann nahtlos nächste Erkältung mit RS Virus und Bronchiolitis. Danach wieder Durchfall und danach eine Erkältung nach der anderen. Dazwischen extrem schlimmen Krupphusten mit 9 Monaten. Beschwerdefreie Tage gibt es quasi nicht. Besonders bei Anstrengung hat er beim ausatmen pfeifende und rasselnde Atemgeräusche, teils mit Husten. Nachts muß er auch immer mal wieder husten, schläft dann aber weiter. Gesamt steckt er es meist ganz okay weg aber dieses dauernde pfeifen, rasseln und verschleimte Atmen kann doch kein Dauerzustand bleiben. Morgen muß ich zur U6 und da werde ich es wieder ansprechen. Bisher wurde ich eher vertröstet mit den Worten warten sie den Frühling ab oder in diesem Alter sind Erkältungen normal.
Ab wann kann man Asthma diagnostizieren ?
Zusammenhang mit Frühgeburt (5 Wochen) ?
Irgendwelche Tipps für mich?

Beitrag von mondbaer 25.05.11 - 21:48 Uhr

Hallöchen, wir hatten das selbe. Scarlett war nie krank, nach einer Woche Kindergarteneingewöhnung fing es an und es wurde nicht besser. Monatelang war sie krank, am schlimmsten war der Husten.

Der Pariboy hat uns gut geholfen, und bei uns kam dann der Sommer wie gerufen! Nach 4 Monaten Dauerhusten wurde sie wieder gesund und seitdem hatte sie ihre normalen Infekte, aber es hält sich seither alles im Rahmen, so schlimmen Husten hatten wir nie wieder seither, und Infekte dauern wenige Tage.

Also drück ich euch die Daumen, dass es bei euch genauso abläuft. Aber in dem Alter muß das Immunsystem extrem lernen, so schmerzhaft es auch ist!

Beitrag von widdi08 25.05.11 - 22:21 Uhr

Hi, bei unserer Kleinen hat man das mit 1Jahr schon geäußert das sie wohl Asthma haben könnte. Gut, bei uns liegt das in der Familie, ich hab auch mit den Bronchien zu kämpfen und darauf hin meinte der Arzt dann auch das es gut angehn kann.

Bei ihr fing das auch mit einer Erkältung an, sie bekam dann erstmal Muccosolvan Kindersaft Hustensaft. Das gaben wir ihr 1 Woche und es trat keine besserung ein. Wir sind dann wieder hin und er gab uns ein Antibiotikum. Das half natürlich schnell und nach 1 Woche war sie wieder fit.

Nur zwei Wochen später fing sie wieder an zu husten und überwiegend dann, wenn sie sich verausgabt hat, sprich, mit ihrer Schwester getobt oder wenn sie draussen im Garten auch nur ma etwas länger rumgerannt ist. Es viel halt auf, dass sich bei Anstregung die Bronchien verkrampften. Nachts wars auch manchmal echt extrem, die hat teilweise so gehustet das sie sich dann auch mal übergeben hat.

Wir dann wieder zum Arzt, der hat dann halt gefragt ob`s in der Familie Allergiker gibt oder evt. sogar jemand mit Asthma. Tjo, dann war auch schon für ihn alles klar.

Er gab uns dann ein Rezept für ein Inhaliergerät mit Kochsalzlösung und ein Medikament (Name weiß ich jetzt leider nicht mehr) welches die Bronchien erweitern läßt. Unterstützend dazu noch Hömopatische Kugeln die Entzündungshemmend wirken sollen. Wir haben dann 3x am Tag mit der Kleinen Inhaliert und ruckzuck war der Husten weg.

Das Inhalieren sollten wir 8 Wochen machen und uns dann nochmal vorstellen zu einem Allergietest. Da wurde dann auf Blütenpollen, Tierhaare,Ei,Milch und Hausstaubmilben getestet. Das Ergebniss war für mich zwar verblüffend aber o.k...sie reagierte nur auf Ei.

Nach den 8Wochen Inhalieren bekamen wir dann ein Spray und so eine Inhalierhilfe dafür. Das machen wir jetzt seid Anfang Mai und sollen es ihr 6 Wochen..also bis mitte Juni geben und es dann absetzen. Also bis jetzt hat die keinen Husten mehr..meine Frau hat auch mal um zu sehen ob es wieder schlimmer wird 1Tag ausgelassen und das ging auch gut, kein Husten. Wir geben ihr das aber dennoch bis mitte Juni weiter und dann mal sehen.

Ich würd deinen Arzt auch mal fragen ob ihr so ein Gerät bekommen könnt, bei manchen reicht es auch das man nur mit Kochsalz inhaliert und das ist ja nicht schädlich. Abgesehen davon kann man das Gerät behalten und falls dein Sohn irgendwann mal eine Erkältung hat oder die Nase dicht ist kannste das dann auch damit behandeln.;-)

Also gute besserung und lass dir nichts vom Arzt erzähln von wegen warten sie den Frühling ab oder Erkältungen sind normal, klar ist das normal aber man muss schon was dagegen tun das es wieder weg geht.

Wir haben nach 2x den Kinderazt wechseln nun den richtigen gefunden, der macht viel auf Naturheilbasis und ist auf Pneumologischer Ebene ein echter Fachmann. Such dir evt. auch mal ein anderen, Ärzte sind auch nur "Handwerker"...der eine issn Fuscher und der andere nimmt sich Zeit und kommt dann auch zu einer guten Behandlungsmethode mit der es deinen Sohn dann auch wieder besser geht.

Tschau Tschau

Andre

Beitrag von marathoni 25.05.11 - 22:52 Uhr

Fahrt zur Kinder- Reha- Kur. Du als Begleitperson, dein Sohn als Patient. Ambesten in das mildere Reizklima der Ostsee!!!!!

Beitrag von guppy77 25.05.11 - 23:23 Uhr

huhu

wir hatten mit 1 jahr auch rassselnde geräusche und ich hatte schon auf asthma getippt. er hatte ab da immer heftige brinchitis und teils in den ruhephasen aber nie wirklich ordentlich geatmet.

er leidet unter chronischer bronchitis und immer mit atemnot.

er hat jetzt seit glaube 2 monaten inhalieren wir täglich 2 x cortison und sobald er husten bekommt, hat er noch nen 2tes spray damit die bronchen sich erweitern. jetzt haben wird den husten innerhalb von einer woche besiegt und ihm gehts gut. er schläft seit dem auch nachts besser, hatte bis dahin nicht durchgeschlafen und war oft unruhig in der nacht auch.

lg guppy + julien 2,5 jahre

Beitrag von kati09 26.05.11 - 08:54 Uhr

Hallo, unsere Tochter (mittlerweile 1,5 Jahre alt) hatte genau den gleichen Werdegang: mit 5 Wochen hat sie angefangen zu husten, mit 5 Monaten hatten wir einen RS Virus und Bronchiolitis (Krankenhausaufenthalt 3 Wochen inklusive Intensivstation 10 Tage). Nach einem CT, ph-Metrie-Messung und einer Bronchioskopie wurde festgestellt, dass ihre Luftröhre von einem darüberliegenden Gefäß verengt wurde und der Eingang zum rechten Lungenflügel defekt ist, so dass sich in der Lunge Schleim sammelt.
Wir haben Physiotherapie bekommen, die ich mittlerweile selbständig zu Hause durchführen kann, wir inhalieren und verabreichen bei Auftreten des Hustens direkt ein Antibiotikum. So haben wir uns ein gutes Jahr ständig mit einer Erkältung nach der anderen gequält, im Februar hatten wir den 1. Pseudokrupp (seit dem nicht mehr). Aber seit 2 Monaten (mit Wetterbesserung) geht unserer Tochter besser.
Ich würde an Deiner Stelle auf eine Untersuchung beim Lungespezialist bestehen, um herauszufinden, was ihr fehlt.
Ich habe den Eindruck, je größer unsere Tochter wird, um so weniger anfällig ist sie und um so besser und schneller kann sie einen Infekt verarbeiten.
Grüße, Kati

Beitrag von bae 26.05.11 - 09:25 Uhr

würde den doc auf asthma ansprechen und mucoviszidose....

Beitrag von sacredheart 26.05.11 - 12:59 Uhr

hallo,
ich glaube nicht, dass die krankheit was mit der frühgeburt zu tun hat, denn ich war ebenfalls fünf wochen zu früh und war kerngesund und bin es auch heute noch... ich weiss leider nicht, wie oft du deshalb mit deinem sohn zum arzt gegangen bist, dennoch würde ich dir empfehlen, mal zu einem anderen arzt zu gehen. da du ja auch sagst, du würdest vertröstet, solltest du wirklich mal einen anderen arzt aufsuchen.

ich hab das mit meiner fünfjährigen erlebt. sie hatte seeehr große polypen, was dem eigentlich immer behandelnden kinderarzt anscheinend nicht aufgefallen ist. nachdem ich angemerkt habe, dass die schlecht hört und auch immer erkältet ist, bekam ich eine überweisung zum hno, der uns zum nächstmöglichen termin eine polypenop angeraten hat, da die dinger schon im hals hingen. glücklicherweise brauchte sie keine paukenröhrchen, dennoch hat sie vieles nicht mitbekommen und muss nun mit logopädie gefördert werden.

viel erfolg
sacredheart