Wie habt ihr kochen gelernt?

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Forum: Topfgucker

Nachdem am Morgen die quälende Frage: "Was soll ich heute nur anziehen?" erfolgreich beantwortet wurde, wartet schon die nächste, noch quälendere, Frage: "Was koche ich denn heute?". Auch andere Fragen rund um Rezepte und Lebensmittel sind hier am richtigen Platz. 

Beitrag von mellanie 25.05.11 - 21:27 Uhr

Hallo zusammen,

ich lünker hier oft mal nach netten Ideen und komme aber oft an meine Grenzen.

Wie/ wo/ wann habt ihr kochen gelernt?
Meine Mutter hat jeden Mittag gekocht (ohne fix) aber ich habe es nicht gelernt/gelehrt bekommen.

Ich koche eigentlich täglich für meine Familie, aber ich bin ziemlih unzufrieden. Ich nehme fixprodukte und TKgerichte. Aber eigentlich möchte ich gutes Essen für meinen Mann und meine Mäuse (2 Jahre und die noch "Stillmaus" mit 5 Monaten) kochen.

Ich weiß nur nicht wie ich da am besten lernen kann, ich kann nicht wirklich würzen und habe auch nicht so den Spaß am Essen zubereiten. Ich habe aber auch nicht soviel zeit zum kochen und ausprobieren mit den zwei Krümeln.

Wie gehts euch da?

LG Melanie

Beitrag von saya82 25.05.11 - 21:33 Uhr

Hallo!

Kauf dir ein gutes Kochbuch oder schau in ein Kochforum.
ZB Chefkoch.de
Wenn du etwas kochen/backen willst, lass es mal Hackbraten sein, dann probierst du einfach ein Rezept aus und wenn es nix wird, versuchst du das nächste mal ein anderes.
Irgendwann merkst du dann von ganz allein ob einem Gericht etwas Rosmarin oder Senf fehlt.
Und kauf am Besten gar kein Fertigprodukt mehr. Mach einfach einen Bogen um diese Abteilung.

Übung macht den Meister :-p

LG :-)

Beitrag von dore1977 25.05.11 - 21:35 Uhr

Hallo,

ein bisschen was habe ich von meiner Mama gelernt. Aber richtig kochen habe ich gelernt als ich auf einem Bauernhof gearbeitet habe. Eigentlich im Büro aber dann ist die Köchin ausgefallen in der Erntezeit und 20 Männer auf dem Hof die was anständiges zu essen wollten.

Die "Mutti" des Landwirts und ich haben das dann übernommen und von der alten Dame habe ich dann die ganzen Basics gelernt. Wie macht man einen Braten, wie heißt welches Fleisch bzw wo sitzt es am welchem Tier, wie macht man Soßen usw usw....
Fix Tüten gab es da natürlich gar nicht #schein

LG Dore

Beitrag von chatta 25.05.11 - 21:54 Uhr

Mit Fixtüten kocht man nicht, man bereitet nur zu. Und kochen dauert kaum länger, also die Ausrede mit der Zeit gilt nicht ;-).


Kauf Dir ein gutes Basics-Buch und hau rein. Wichtig: wenn Du gute Zutaten hast, kann eigentlich nix schief gehen!


Lg
cha

Beitrag von lilaluise 25.05.11 - 22:05 Uhr

hallo
ich koche viel nach Rezept...da geht selten was schief. Wenn ich ohne Rezept koche schmeckt es auch gut...irgendwann hat man die Erfahrung wenn man viel kocht, was schmeckt und was nicht. Ich verwende nie Fix-Tüten oä, kaufe Gemüse wenn es geht frisch und das schmeckt!
lg luise

Beitrag von selmi22 25.05.11 - 22:13 Uhr

Hallo,

bei mir war/ist es irgendwie "learning by doing".

Ich habe mit 10 zum Beispiel meine erste Pizza gebacken, weil Bruchrechnung im Mathebuch, anhand der Zutaten eines Pizzateigs erklärt wurde.

Ich habe bei Freunden immer viele leckere Sachen gegessen, die meine Mutter nie gekocht hat/nicht kochen konnte(da landestypische Speizialitäten)und ich habe die Mütter gefragt.

Wenn mich was besonders interessiert, dann schau ich bei Chefkoch nach und koche nach Rezept.
(Erst letztens habe ich boeuf stroganoff gemacht, das war SOOO lecker).

Ich zaubere manchmal aus irgendwelchen Zutaten einfach so was leckeres, es hat bis jetzt immer allen geschmeckt.

Torten backe ich nicht gerne, ist mir zu aufwendig und wird hier kaum gegessen, aber wenn ich mich an nem Rezept orientiere dann klappts auch gut.

Im Zeitalter des Internets braucht man meiner Meinung nach keine Kochbücher mehr.


Man kann aus den gleichen Zutaten zig verschiedene Gerichte kochen, wenn die Gewürze und Kräuter passen.
Am liebsten würde ich jeden Tag was anderes kochen.
Ich koche aber auch mit Maggi&Knorr und habe kein schlechtes Gewissen, das nur mal so am Rande.

LG
Selma

Beitrag von gh1954 25.05.11 - 22:19 Uhr

Ich habe so nebenher einiges bei meiner Mutter mitbekommen und später sehr viel von meiner Schwiegermutter abgeguckt.
Die Oma meines Mannes hat uns damals ein Grundkochbuch geschenkt, da standen alle Basics drin, nach denen oft im Forum "Topfgucker" gefragt wird.
Das buch ist von 1972 :-), aber an den Basics ändert sich ja nichts.

Du lernst am Besten durch ausprobieren, oder mach mal einen Kochkurs, da bekommt man Auftrieb, weil es richtig Spaß macht, mit anderen zu kochen.

Kannst du dich mit Freundinnen austauschen?

Beitrag von schlunzjul83 27.05.11 - 10:49 Uhr

Hallo,

das Kochbuch, was du da schreibst, ist es zufällig das hier?
http://www.amazon.de/Das-elektrische-Kochen-mehr-Rezepten/dp/3802207122/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1306485979&sr=1-2

Hab mir das mal von ner Freundin zum Geb, schenken lassen, die das auch hat - und es ist SPITZE!!!

Da stehen wirklich die Basics drin, die man zum Lernen braucht ;-)

Suche mir da immer wieder Ideen, die ich dann mit Chefkoch.de austausche/ umwandle.

Ganz einfach. Auch für eine ehem. Maggi-Freundin, wie ich eine bin!
LG Julia

Beitrag von gh1954 27.05.11 - 11:30 Uhr

Genau, das ist es! :-)

Ich habe die 29. Auflage von 1968.

Die Bilder sind herrlich, toupierte Frauen mit weißen, gestärkten Schürzen vor ihrem ultramodernen Elektroherd. :-)

Beitrag von schlunzjul83 27.05.11 - 14:47 Uhr

cool!!!

Meine Freundin hatte es von ihrer Mutter, die sicher auch so eine uralt Auflage hatte neu bekommen und ich daraufhinw ieder ne neuere.

Was wohl die gestandene Hausfrau von damals zu Induktion und Dampfgaren sagt??? ;-)

LG

Beitrag von gh1954 27.05.11 - 17:52 Uhr

Alles Teufelswerk! #rofl

Meine Muter erzählte mir mal, dass sie um 1960 (wir hatten gerade unseren ersten Fernseher bekommen) eine Waschmaschinen-Werbung gesehen hat und nachher dachte: Die Wäsche wird gewaschen und unterdessen spielt die Mutter mir ihren Kindern, so ein Quatsch, das geht doch gar nicht... :-)

Beitrag von ida-calotta 25.05.11 - 22:50 Uhr

Hallo!

Ich hab mittlerweile bestimmt an die 30-40 Kochbücher angesammelt ! Es hilft nur zutrauen und ausprobieren. Man kann genauso schnell kochen und es schmeckt wesentlich besser. Kauf dir 1-2 gute Kochbücher (z.B. Dr. Oetker Familienkochbuch u.ä.). Ich habe mich früher auch nicht getraut bei den Gewürzen, aber Übung macht den Meister. Einfach rein damit :-)

LG Ida

Beitrag von ippilala 25.05.11 - 23:21 Uhr

Meine Mutti hat auch fast immer gekocht. Meine Hilfe bestand lediglich im Soßenkosten ;)
Nachdem ich dann nicht mehr zuhause wohnte, musste ja irgenwer mein Essen machen. Ich muss zwar nicht jeden Tag warm essen, aber 3,4 mal die Woche ist schon angenhem.
Also habe ich einfach begommen Essen zubereiten, so wie ich es bei meiner Mutter gesehen habe und falls etwas unklar war, habe ich sie einfach angerufen. Abgesehen von wirklich wenigen Essen, die mir angebrannt sind (weil ich sie vergessen habe) ist mir bisher alles gelungen. Nachdem ich dann alle leckeren Gerichte meiner Mutter nachgekocht habe musste etwas neues her. Also habe ich mich einfach mal im Internet umgeschaut und nach Rezept gekocht. Zudem versuche ich Gerichte, die ich woanders /Restaurant)esse, nachzukochen. Hier auch mit Hilfe von Rezepten aus dem Internet.

Wann kommst du an deine Grenzen?

Würzen ist eine einfache Sache: wenn du etwas aufpeppen willst, würzt du erst eine kleine Menge vom Essen. Wenn es schmeckt, würzt du das gesammte Gericht und wenn es nicht schmeckt bleibt es entweder bei der ursprünglichen Version oder du versuchst ein weiteres Gewürz.

Das ganze funktioniert natürlich nicht nur mit Gewürzen, sondern mit sämmtlichen Zutaten. Immer eine kleine Menge abteilen und anders zubereiten.

Zeit ist kein Grund nicht zu kochen. Es gibt soviele Gerichte, die wirklich schnell zuzubereiten sind (noch schneller, wenn man etwas Routine hat). Durchaus müssen einige Gerichte lange kochen, aber von der Zubereitungszeit her dauern selbst Braten nicht wirklich lange.

Zwing dich also einfach mal richtig zu kochen. Ohne Fixtüten und Fertiggerichte, die ich übrigens von TK Produkten abtrennen würde. TK Gemüse zum Beispiel ist auch selten schlechter als frisches.
Das ist einfach nur Gewonheitssache. Iss dein Fixzeug auf oder wir es weg und kaufe kein neues nach.

Wie groß ist eigentlich dein Gegwürzsortiement?

Beitrag von dominiksmami 25.05.11 - 23:25 Uhr

Huhu,

meine Mutter hat mich schon sehr früh in der Küche mit machen lassen. Ich hatte z.B. meinen eigenen kleinen Miniherd der inkl Backofen richtig funktionierte...4 Miniplatten mit den passenden Kesselchen und Pfännchen und zwei Backförmchen für den Backofen.

Was meine Mutter in "groß" kochte, kochte ich dann in klein mit *g* das war herrlich.

Sicher...es gab auch solche Experimente wie "gebratenes Duplo" was sau mäßig stank da es anbrannte..oder "geschmorte" Gummibärchen, was noch schlimmer roch und noch dazu derart klebte das die Pfanne nicht mehr zu retten war *hüstel*

Aber was war ich nicht stolz wenn etwas klappte, z.B. mein erstes völlig allein gekochtes Apfelmus das ich aus einem Apfel gemacht habe den mein Onkel mir in seinem Garten gepflückt hat ( wir wohnten nebeneinander) mein Vater hat nur "überwacht" das nichts passiert und ich habe ganz alleine gekocht und meine Mutter damit überrascht.

Oder der erste Kuchen, ich hatte z.B. auch diese Tupperware Kinderbacksachen...ein Mininudelholz, eine Minirührschüssel und so weiter und sofort. Das hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.



Als ich größer wurde habe ich oft mit meiner Mutter zusammen gekocht, ihr zugeschaut oder ich habe gekocht und sie hat nur noch Hilfestellung gegeben etc.
Daher habe ich von zu Hause aus eine solide Basis mitgenommen.

Alles andere habe ich im "learning by doing" Verfahren gelernt.

Mein Mann und ich lieben es zu kochen und vor allem auch zu grillen etc., wir experimentieren wahnsinnig gern und probieren sehr oft was neues aus.

Kochen kann jeder, das ist alles nur eine Frage der Übung!!!! Also ran an die Kessel.

lg

Andrea

Beitrag von serdes 26.05.11 - 06:40 Uhr

Hi!

Die Basics wie Saucen zubereiten etc haben wir natürlich auch in der Schule gelernt. Jaja, damals war Kochen/Haushaltsführung noch ein offizielles Unterrichtsfach (mit Noten) genauso wie Handarbeiten/Werken. Das waren noch Zeiten#freu


Ich habe mir auch viel von meiner Mutter abgeschaut und zwar nicht unbedingt einzelne Rezepte, sondern eher der Umgang mit dem Kochen und den Lebensmitteln.

Z.Bsp. dass man sich zum Kochen Zeit nimmt, den Herd auch nicht verlässt und wenn es wirklich gelingen soll, auch mit Leib und Seele dabei ist und nicht noch andere Dinge nebenbei macht. Dass man regelmässig abschmeckt und sich überlegt, was noch dazu passen könnte. Dass man Lebensmittel mit Liebe und Respekt behandelt und sie nicht einfach irgendwie in die Pfanne haut.#nanana

Mir tun Menschen, die nicht kochen bzw. nicht kochen können immer ein bisschen leid, denn sie verpassen soviel.

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen: Kauf dir ein Kochbuch z. Bsp das hier:

https://www.amazon.de/Ich-helf-kochen-Universalkochbuch-Koch-Erfahrung/dp/3835405101/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1306384674&sr=8-1

Und lass dich nicht entmutigen, wenn gewisse Dinge nicht auf Anhieb klappen. Das ist allen schon mal passiert;-)
Übung macht den Meister, das gilt besonders beim Kochen.

Gruss

serdes

Beitrag von solania85 26.05.11 - 07:29 Uhr

hi,

also ich hab schon als kind viel meiner Mama und Oma beim kochen geholfen. Dazu wurde bei uns in der Schule das Kochen/Nähen sehr sehr wichtig genommen.

Vertieft hab ich das ganze während meiner Aupair Zeit- da musste ich plötzlich- ob ichs konnte oder nicht. Da ich nicht soooo motiviert war, schenkte mir die Family zum Geburtstag nen Tag kochkurs bei Jamie Oliver #verliebt
Seither liebe ich kochen!!! Meine Schwiegermutter meint, ich koche zu gut- denn meinem Mann schmeckt mein Essen besser als ihrs#rofl

Ich koch eigentlich immer Frisch- nur wenn ich Bolognese Soße mache nehm ich manchmal fix dazu, da die bei mir nie so wird wie sie sollte.

LG Solania

Beitrag von patchgirl 26.05.11 - 09:37 Uhr

Aloa,

ach ja, kann ich eigentlich kochen oder nur ein bissl köcheln - da hat jeder eine andere Auffassung.

Gelernt habe ich früher (daheim) so nicht wirklich viel - meine Mama hat zwar fast jeden Tag gekocht, aber richtiges Interesse hatte ich nie dran.
Da sie wirklich viel selber gemacht hat (dund dennoch bei einigen Sachen auf die Tütchen zurückgriff), hat man zwischendurch mal das eine oder andere mitbekommen.

Manchmal bin ich sogar zum Metzger nach nebenan getapert und habe ihr 1-2 Stücke Fleisch gekauft und habe sie zubereitet, damit sie nach der Arbeit was Warmes zu Essen bekam (ich war von der Schule meist früher zu Hause als sie).

Ob es geschmeckt hat? Laut ihr ja - jedenfalls hat sie es tapfer gegessen.

Ich hatte immer schon mehr Interesse am Backen und habe schon in der Grundschule meine ersten eigenen Kekse (Kuhfladenkekse *hust hust* so habe ich sie getauft .. da sie genauso aussahen) ganz alleine gebacken.

Aber im Prinzip war Alles mehr oder weniger Spielerei - mal ein Fertiggericht hier, mal ne Tüte da und Backen gerne auch mal mit einer Backmischung.

Da wir viele Koch- und Backbücher zu Hause hatten (und ich hier immer noch so Einiges habe), habe ich mich auch durch die ab und an durchgekocht und -gebacken.
War aber nicht immer so einfach - ich finde Kochbücher zu starr und uninformativ .. wenn mir eine Angabe zu schwammig vorkommt oder irgendwas schiefläuft, habe ich immer nur dasselbe Rezept vor Augen und bin 0 flexibel.

Das Ganze hat sich auch nicht richtig geändert, als ich mit meinem (jetzigen) Ex in unsere erste Wohnung gezogen bin.
Er bezahlte die Miete und die anderen anfallenden Kosten (er arbeitete) und ich bezahlte von meinem Kindergeld die Lebensmittel für 2 Personen pro Monat (war am Studieren und fand keinen Nebenkob).
Tja, und mit 150 Euro für 4 Wochen für 2 Personen macht man keine großen Sprünge.
Wir lebten von Dosenkost, TK-Kram und anderen Fertiggerichten.

Als ich mich dann von ihm getrennt hatte und eine eigene Wohnung bezog, sank das "Kochniveau" nochmal in den Keller - ich musste also ab jetzt alles alleine finanzieren (Studium, Wohnung, Essen, etc.) bzw. bekam auch etwas Hilfe von meinen Eltern.
Da kocht man nochmal ganz anders - nämlich meistens gar nicht.
Für eine Person großartig kochen macht nämlich (mir) kaum Spaß.
So gab es meistens Brote oder tagelang nur Nudeln mit Ketchup.
Gut für das Budget, sch**** für die Gesundheit.

Richtig geplatzt ist der Knoten erst, als ich mit meinem jetzigen Mann zusammenzog und zeitgleich (durch meine Schwägerin) Chefkoch.de entdeckt habe.

Da kam die Lust am Kochen so richtig auf - und wurde nochmals verstärkt, als unsere Tochter zur Welt kam - sie soll ja schließlich nicht mit Fertigprodukten aufwachsen.
Wobei ich es ab und an ok finde, wenn es mal ganz pronto gehen muss (und meinen Mann schmeckt der Kram auch noch wirklich gut).

Ich surfe gerne auf der Seite und suche leckere Rezepte, die zu dem passen, was wir gerade im Hause haben.
Oder, um Sachen nachzukochen, die ich irgendwo gesehen/gegessen habe (zB das leckere Schokosoufflé aus dem italienischen Restaurant, in dem wir letzten Samstag gegessen haben).

Es ist toll, dass man die Rezepte dort kommentieren kann - so sehe ich, ob die User mit dem Rezept Probleme hatten oder nicht.
Wie sie es besser/einfacher machen.
Wie sie es abwandeln oder Zutaten durch andere ersetzen.
Das gefällt mir besser als normale Kochbücher - viel flexibler.

Obwohl sich Kochbücher schöner im Regal machen :-p

Tja, und seitdem ist mein Kochniveau auf jeden Fall angestiegen - es gibt selbstgemachtes Gulasch, selbstgemachte Bolognese/Lasagne, sogar selbstgemachte Nudeln .. Pizza .. tolle Snacks für Parties oder Zwischendurch.

Backmischungen? Gibt es hier nicht mehr. Torten, Kuchen alles Handarbeit, mit viel Liebe .. ja sogar Baguettes, Ciabatta, Brötchen wurden hier schon selbstgemacht (wobei das nicht der Regelfall ist - so viel Brot, wie gerade im Sommer durchs Grillen gebraucht wird..).

Ich habe mir eine ganz einfache Devise zu Eigen gemacht: Nichts kann zu schwer sein - einfach mal ausprobieren.

Selbst wenn es schiefgeht - und es geht mir immer noch Einiges schief, vor allem, wenn ich mal "auf eigene Faust" etwas kreiere - man kann daraus super lernen und macht es beim nächsten Mal besser.

Und wenn man nicht genau weiß, was gerade der Fehler war oder wie man es besser machen kann, googelt man einfach und findet für (fast) Alles die tollsten Anleitungen.

Ich kann dir nur sagen: Habe Mut und versuch alles mal - die meisten Sachen sind nicht besonders schwer oder zeitintensiv.
Was Arbeit macht, sind oft die "Schnibbelarbeiten" - aber auch die gehen nach einiger Zeit und Übung viel schneller von der Hand.

liebe Grüße
Patch

Beitrag von themenmixer 26.05.11 - 09:52 Uhr

Als ich noch jung war habe ich meinen Eltern zugeschaut. Nachdem ich dem heimatlichen Eßtisch entwachsen war, bin ich auf Dosenfutter umgestiegen. Bis .. ja ... So kurz vor den 30 habe ich die Schnauze voll gehabt davon. Und begann selbst zu kochen ... Ausprobieren. Ganz einfach anfangen. Dann immer verwegener werden.

Heute bekoche ich meine Familie und das größte lob ist, wenn die Kurzen beim Essen mehrmals versichern, dass sie mich ganz dolle lieb haben. :)

Meine kulinarischen Experimente kann man im Netz nachlesen:
http://ichkochwas.de
http://www.schnellkochtopf-rezept.de
http://www.roemertopf-rezepte.de

Da schreibe ich alles auf, was ich ausprobiert habe.

Viele Grüße vom Bodensee
Jörg

Beitrag von engelchen1989 26.05.11 - 10:43 Uhr

Hallo,

meine Mutter hat mir auch nie kochen beigebracht. Zu Hause gab es immer entweder Zeug mit Fixprodukten (das hat meiner Meinung nach mit Essen nicht mehr viel zu tun) oder den 0815 Kram Bratwurst, Kartoffelpü, Spinat, Nudeln mit Bolognese... das ist ja alles relativ einfach und schnell gemacht.

Als ich ausgezogen bin hab ich auch fast alles mit Fixtüten gemacht und drei Mal die Woche das Gleiche.
Irgendwann hab ich mich damit auseinander gesetzt wie ungesund der ganze Tütenkram ist und hab mich Stück für Stück davon entfernt.

Ich wusste früher nicht, wie man ohne Maggi eine Bolognese macht. Heute weiß ich, dass die selbst gemacht 100 Mal besser schmeckt.
Ich habe Kochbücher geschenkt bekommen und lasse mich da und im Internet inspirieren.
Dann stelle ich mich in die Küche und probiere es aus.
Es klappt noch lange nicht alles und es gibt immer noch Dinge an die ich mich nicht ran traue, aber das Gute beim Kochen ist, dass einem schnell auffällt was man falsch gemacht hat.

Wenn man wirklich Spaß am kochen hat lernt man ganz schnell und man stellt fest, dass es gar nicht so schwer ist wie man denkt.

Lg Sabrina

Beitrag von enni12 26.05.11 - 12:52 Uhr

Hallo,

mmh, ich wunder mich grad ehrlich gesagt immer wieder darüber, dass viele von ihren Müttern nix gelernt bekommen in diese Richtung #schein

Für mich war es immer das normalste auf der Welt, dass ich kochen kann. Ich kenne eigentlich auch nur wenige Leute in meinem Bekanntenkreis, die nicht kochen können. Aber ich treffe auch immer wieder Leute, die da gar nix gelernt bekommen haben, schade eigentlich!

Wie gesagt, alle Basics hab ich von meiner Mama gelernt und zwar schon sehr zeitig. Ich durfte immer mitmachen und heute bin ich sehr dankbar dafür (meine Familie glaub ich auch :-p).

Bei uns gibt es selten auch mal ne Fix Tüte aber das ist echt eine absolute Ausnahmen. Wenn ich höre, dass Sauerbraten oder Gulasch mit fix zubereitet werden #zitter

Meine Große ist nun 13 und wird schon seit Jahren in der Küche mit "eingespannt". Mittlerweile kann sie auch alleine mal was backen oder was kleines kochen (wenn sie denn Lust dazu hat :-)).

Ich finde das sehr wichtig.

Prima, dass du dir das selbst aneignest! #pro

Ich würde mir viel bei Chefkoch raussuchen, die Rezpete mit den besten Bewertungen :-)
Das probierst du und wenn es nicht schmeckt, gleich eine Notiz dazu, dass man das kein zweites mal probiert!

Liebe Grüße und viel Spaß

Dani

Beitrag von mellanie 26.05.11 - 13:53 Uhr

Ich danke euch für eure Anregungngen,

das macht mir mut und ich werde mich jetzt einfach mal dahinter hängen...

LG Melanie, die jetzt gleich erstmal einkaufen geht (Fixfrei ;-) )

Beitrag von c77y 26.05.11 - 14:11 Uhr

Hallo
Von meiner Mama habe ich leider nicht sehr viel lernen können ,da sie ziemlich früh gestorben ist.Von meiner Oma habe ich einiges gelernt,dann von meiner Schwiegermama und viiiiel in Kochbüchern geschmöckert.Ich schau auch jetzt ganz gern in Chefkoch.de nach gibts immer gute Rezepte.Meine Familie ist mit meinen Back und Kochkünsten ziemlich zufrieden.Aber gaaanz wichtig (finde ich) du mußt mit Freude drangehen sonst wirds nix!!
LG conny

Beitrag von dani001234 26.05.11 - 14:21 Uhr

hi,

wenn du nicht wirklich kochen kannst oder nicht weißt wie man was würzt usw. dann hilft nur ein kochbuch oder schaue doch ins internet, da gibt es genug rezepte (z.b. chefkoch), auch gerichte, die nicht so zeitaufwenig sind. einfach mal googlen ;-)

meine mutter ist hauswirtschafterin und habe vieles von ihr (viel "frei schnauze"), schaue aber auch in rezepte und verwende auch mal fix-tüten. na und? nicht wegen der zeit, sondern weil ich einige produkte einfach mag.

irgendwann wird das schon #winke

Beitrag von bastet123 26.05.11 - 14:39 Uhr

etwas von mama
und
vviiieelll hunger- ist immernoch der beste koch!
und spaß am ausprobieren bzw das schon mal gegessene versuchen nachzukochen.
ich mag weder kochbücher noch fix und probier einfach mal so- schmeckt allen meist immer egal ob in richtung indisch , mex. oder bodenständig deutsch.
bastet

Beitrag von ronjas_ma 26.05.11 - 14:40 Uhr

Hallo,

bei den ganzen Kochsendungen im TV kann man sich auf Dauer auch unheimlich viele Tipps abgucken.

LG
Saskia

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