Wer hat schonmal im Mutterschutz vor der Geburt noch gearbeitet?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ein-kleines-hexchen 25.05.11 - 22:24 Uhr

Hallo zusammen,

würde mich interessieren, wer von Euch schonmal innerhalb des Mutterschutzes vor der Geburt (im Angestelltenverhältnis) noch gearbeitet hat und wie Eure Erfahrungen damit waren, vor allem mit Krankenkasse, Behörden etc. und ob es irgendwas wichtiges zu beachten gibt?#kratz

In die 6 Wochen Mutterschutz vor der Geburt kann man als Schwangere ja auch reinarbeiten, wenn man dies ausdrücklich erklärt, dass man das möchte. Bei mir stellt sich gerade die Frage, ob ich statt 6 Wochen vor ET nur 4 Wochen vor ET Mutterschutz nehme, da es finanziell sehr interessante Auswirkungen für mich hätte und ich mit 9 Arbeitstagen mehr nachher einiges mehr an Kohle in der Tasche hätte (bei uns startet ne Prämienregelung, die sich dann auch noch auf das Mutterschutzgeld, Elterngeld etc. auswirken würde, da mein Gehalt um 30% erhöht werden soll.....). Ich muss es mir noch ausrechnen, was es genau ausmachen wird und natürlich kommt es nur für mich in Frage, wenn es mir bis dahin gesundheitlich gut geht, aber mein Chef wäre zudem froh drum und ich sehe kein Hindernis??!!

Aber finden das die Krankenkassen so prickelnd? Oder gibt's sonst irgendwelche Hürden, die ich übersehe? Eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren!

Lieben Dank und viele Grüße #winke
Tine

Beitrag von knackundback 25.05.11 - 22:32 Uhr

Hm. Meiner Meinung nach dürfte das der Krankenkasse sogar recht sein.
Immerhin sparen Sie sich so ja die 13,-€ Zuzahlung pro Tag? Zumindest für die Zeit in der Du normal weiter arbeitest.

Erfahrung hab ich damit jedoch nicht.

LG

Miri

Beitrag von julev 25.05.11 - 22:35 Uhr

Hallo Tine,

wenn ich mich nicht irre, dann gibt es wärend der Zeit ein gesetzlich vorgeschriebenes Beschäftigungsverbot!

lg

Beitrag von knackundback 25.05.11 - 22:41 Uhr

Das gilt nur für den Mutterschutz NACH der Geburt. Also die 8 Wochen.
Die MUSS man nehmen.
Die 6 Wochen davon kann man, wenn man dies ausdrücklich wünscht, auch ausfallen lassen.

Beitrag von carpediem01 25.05.11 - 23:19 Uhr

Hallo,

ich nehme an das du aus Germany kommst!!! In Österreich sind wir 8 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt im Beschäftigungsverbot!! Und das Geld wird in voller höhe von der Krankenkasse bezahlt!!

Beitrag von ein-kleines-hexchen 26.05.11 - 10:40 Uhr

Hallo zusammen,

ja, ich arbeite in Deutschland und es ist tatsächlich so, dass nur die 8 Wochen nach der Geburt als Beschäftigungsverbot gelten, in der Zeit davor kann man arbeiten.

Auch wird mir im Mutterschutz prinzipiell das volle Geld weitergezahlt. Dies errechnet sich jedoch aus dem Durchschnitt der vorangegangenen drei vollen Monate. Normalerweise beginnt mein Mutterschutz Mitte September. Ab Juli wird mein Gehalt um 30% angehoben, das heißt als Vergleichsmonate werden die Monate Juni, Juli, August herangezogen. Würde ich noch den September voll arbeiten, würden Juli, August, September rangezogen und mein Mutterschutzgeld wird eben in der ganzen Zeit um 10% höher ausfallen... und das für 9 Arbeitstage... ganz zu schweigen von der Berechnung des Elterngeldes, wo der September ja auch noch reinlaufen würde... wie gesagt, finanziell würde es sich schon lohnen, aber mir geht es mehr um die anderen Umstände und es hätte mich interessiert, ob jemand schonmal im Mutterschutz vor der Geburt gearbeitet hat...

Viele Grüße!
#winke