Frage zu U6

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Beitrag von stef68 26.05.11 - 08:38 Uhr

Hallo,

wir hatten letztens die U6 und der Kinderarzt gab uns eine Überweisung zum Augenarzt, das sei allgemein so üblich. Ich wollte mal fragen, ob das wirklich allgemein so üblich ist? Gehört das zur U6 dazu? Ist das also ein MUSS?
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wie der Augenarzt die Augen meiner Kleinen untersuchen will? Sie hat sich schon beim Kinderarzt, als es nur um Wiegen und Messen ging, gewehrt wie ein Tier, als würde man ihr sonst was antun. Sie hält garantiert nicht still, um sich in die Augen gucken zu lassen. #kratz Und da ich sowieso das Gefühl habe, sie sieht wie ein Lux, zeigt auf Vögel in der Luft, die nur als kleine Punkte zu sehen sind, wenn wir am Fenster stehen, halte ich es auch für unnötig und würde mir den Besuch beim Augenarzt am liebsten sparen....

Danke für Antworten!

LG
Stefanie

Beitrag von jerk 26.05.11 - 08:41 Uhr

Hallo,

Du hast einen sehr guten Kinderarzt. Diese Untersuchung sollte normalerweise üblich sein, leider denken die wenigsten Kinderärzte daran.

lg

Beitrag von stef68 26.05.11 - 08:44 Uhr

Ich denke auch, dass ich einen guten Kinderarzt habe, aber meine Frage ist doch nicht ganz beantwortet. Ist der Augenarztbesuch denn ein MUSS? Da ich wie gesagt jetzt schon sicher sagen kann, dass der Augenarzt die Augen meiner Kleinen wohl kaum wird untersuchen können, wenn er sie nicht gerade sediert (was aber nicht in Frage kommt), da sie sich wehren wird wie ein Tier.... von daher macht meines Erachtens der Augenarztbesuch zum jetztigen Zeitpunkt weniger Sinn!?

LG

Beitrag von jerk 26.05.11 - 08:56 Uhr

Ich bin mit beiden Kindern 1x im Jahr beim Augenarzt, erstmalig mit 6 Monaten. Sicher können nicht alle Untersuchungen gemacht werden, gerade bei den ganz Kleinen.

Ein Muss ist die Untersuchung nicht, da mein Mann und ich aber beide kurzsichtig sind, ist die jährliche Untersuchung bei uns einfach Routine.

Wir haben auch das Glück, daß es bei unserem Augenarzt für Kinder keine Wartezeiten gibt. Bisher haben beide auch ganz brav stillgehalten.

Beitrag von lilalaus2000 26.05.11 - 08:47 Uhr

Ich finde es gut, dass du eine überweisung bekommen hast, so zahlt das die Kasse. Viele Kinderärzte haben so ein Gerät auch da (sieht aus wie eine Radarpistole - du sitzt da und dein Kind ist auf dem Schoß, es wird quasi nicht den Kopf in so ein Teil stecken müßen wie bei uns Erwachsenen)

Einige Kassen zahlen diese Untersuchung von KiA nicht, habe da einen Flyer mitgenommen.

Doch durch die Überweisung habt ihr keine Kosten - also sei froh und geh hin - es ist nicht schlimm, ganz ehrlich nicht :-)

Beitrag von stef68 26.05.11 - 08:49 Uhr

O.k., danke für die Antwort. Dann versuchen wir mal unser Glück...

LG Stefanie

Beitrag von thalia72 26.05.11 - 08:49 Uhr

Hi,
wir haben den Hinweis auf eine augenärtzl. Untersuchung bei der U7 bekommen. Mir schien es, als sei es sinnvoll, dass das Kind sich schon äußern kann, was mit einem Jahr noch etwas schwierig ist.
Die Kontrolle war ein Jahr später, eben weil gewünscht war, dass das Kind sich dann noch besser ausdrücken kann.
Ich glaube, dass standardmäßig zum Augenarzt mit zwei Jahren gegangen wird. Es sei denn, es fällt den Eltern vorher etwas auf oder ein Elternteil war als Kind schon fehlsichtig.

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von gusti79 26.05.11 - 09:35 Uhr


Hallo,

es wird sicher hauptsächlich um die Darstellung des Augenhintergrundes gehen nicht um das derzeitige Sehvermögen.
Normalerweise, wenn es denn klappt, schauen die Augenärzte im abgedunkelten Zimmer mit diversen Dingen (weiß nicht die Bezeichnung), wie so Lupen o.ä. und Licht in die Augen des Kindes. Allerdings ist das Licht ziemlich unangenehm und viele Kinder wehren sich dagegen - schauen weg und so kann der Arzt nichts sehen am Hintergrund...
Sollte es gar nicht klappen oder Auffälligkeiten gefunden werden müssen die Augen weitgetropft werden... Die Untersuchung dann wird oft ohne Eltern durchgeführt weil dann die Augen mit "Gewalt" geöffnet werden um den Hintergrund darzustellen.
Hört sich aber schlimmer an als es ist.... Für die Kinder ist es nur unangenehm, nicht schmerzhaft!!

Laß es machen..... wenn was sein sollte kann man so frühzeitig korrigieren!!

LG

ps.: Wir haben es auch hinter uns und ich mußte mein Baby selbst halten und ihm die Augen aufhalten....

Beitrag von anarchie 26.05.11 - 09:37 Uhr

Hallo!

nein, das ist nicht üblich.

ich bin sehr gut privat versichert(die kids auch)und trotzdem war das bei keinem Kind und keinem Arzt je Thema.

Ohne Indikation würde ich das auch bei einem so kleinen Kind eher nicht machen.


lg

melanie mit 4 Kindern(8,7,3,1)

Beitrag von stef68 26.05.11 - 09:59 Uhr

Danke für alle Antworten! Ich werde wohl mal hingehen und schauen, ob meine Kleine sich untersuchen läßt. Werde aber auf gar keinen Fall sie alleine lassen oder sie quälen, indem man sie festhält und die Augen mit Gewalt aufreisst. Da es ja anscheinend nicht zur U6 zwingend gehört, sondern nur eine zusätzliche *Sicherheit* ist, ist das ja letztendlich Ermessensache der Eltern denke ich, wie weit man geht. Und wie gesagt, ich werde wegen einer Augenuntersuchung nur zustimmen, wenn sie problemlos verläuft und sie auf keinen Fall zum jetztigen Zeitpunkt unnötig quälen, zumal wir beide keinerlei Probleme mit den Augen haben.

LG
Stefanie