wie mit Anzeige umgehen

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 10:56 Uhr

brauch mal euren rat!


es ist eine anzeige eingegangen, auf die nun reagiert werden muss, oder der staatsanwalt entscheidet nach aktenlage und dann gehts vermutlich nicht gut aus.


wenn man einen anwalt hinzuzieht, muss man den privat zahlen und das ist definitiv zu teuer. für eine beratung würde man den noch hinzuziehen können, aber wenns dann weiter laufen sollte und es nicht so ausgeht, wie es eigentlich ausgehen sollte, da der betrug nicht gewollt und auch nicht mit absicht begangen wurde. was dann??


was macht man denn nun am besten???

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 11:03 Uhr

Zu dem Scheiß stehen, den man gemacht hat, egal ob mit oder ohne Absicht, wobei das fürs Strafmaß entscheidend ist.

Aber schon der Versuch eines Betruges ist strafbar.

Also steh zu deinem Scheiß und kassier die Strafe, die du verdient hast und lern draus!

Mit bissl Glück, wirds ja nach Fall und Schwere gegen Auflagen eingestellt; wäre die Frage worum es hier genau geht.

Desweiteren hast du, je nachdem was hier genau im Raum steht mit einem Zivilverfahren des Geschädigten gegen dich zu rechnen.

Also äußer dich und nimm die Strafe hin!

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 11:12 Uhr

Ich korrigiere mich nochmal halbswegs, war abgelenkt:

Worum geht es genau in deinem Fall?

Was hast du getan? Sicher, dass es sich um einen Betrugstatbestand handelt/handeln soll?

Du musst etwas genauer werden.

Hab nicht erwähnt, dass Betrug ein Vorsatzdelikt ist.

Wäre also die Frage, ob es tatsächlich keinen gab und du das belegen kannst; um das zu beurteilen musst du aber genauer werden und selbst dann entscheiden Staatsanwalt und Gericht und nicht ich :-)

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 11:30 Uhr

also 1. mal finde es es nicht gut das du denkst ich hätte das getan!! denn das habe ich nicht geschrieben!!

2. finde ich es nicht gut wie du deinen 1. kommentar geschrieben hast

3. danke, das du den 2. kommentar etwas netter forlumiert hast ;-)



so und nun zum einzelnen:


es wurde geld vom amt bezogen, es wurde dem amt am tag der änderung persönlich mitgeteilt das man keinen anspruch mehr bekommt, da andere umstände vorliegen. es wurde weiter gezahlt vom amt, obwohl man ja mitgeteilt hat das man nix mehr erhalten sollte. da man aber davon ausging das das so i.o. ist, weil man ja mitgeteilt hat was sache ist, hat man sich keinen kopf drum gemacht.


dann kam eine aufforderung das geld zurück zu zahlen, weil man es zu unrecht erhalten hat. das wird auch getan!


so und nun kam die anzeige wegen betrug, weil man geld erhalten hat was einem nicht zustand. obwohl man schon längst zurückzahlt.


wie sich jetzt herausstellt, wurde die persönliche mitteilung das man keinen anspruch mehr auf die gelder hat nirgends notiert. somit geht das amt von betrug aus und hat anzeige gestellt.

da das ganze schon 5 jahre her ist, weis man nantürlich nicht mehr wem man das damals gesagt hat - für das amt steht fest man hat betrogen und somit ist das für die nun wurscht ob man zurückzahlt oder nicht...



wie regiert man denn nun am besten auf diese anzeige??


klar ist eindeutig, das zu viel gezahlt wurde - was auch zurückbezahlt wird!! das man aber damit rechnen muss, das die beim amt nicht mitschreiben wenn man denen was sagt und man sich das am besten noch vor ort schriftlich geben lassen sollte - hat man nun auch gelernt, nützt aber für den fall leider nix mehr...

somit steht man zu der sache an sich, obwohl es ja eben nicht mit vorsatz getan wurde, denn man war ja da und hat bescheid gegeben.

und warum man nicht nochmal nachgefragt hat, warum man geld bekommt obwohl man sich abgemeldet hat ist für die person auch klar: sie dachte das ist schon i.o. so, schliesslich wissen die was sie tun - dachte man..... :-[




so, nun bin ich gespannt was du mir jetzt sagst!


ich kann mit kritik umgehen, bitte dich aber sachlich zu bleiben, da es 1. nicht um mich geht und 2. es definitiv nicht mit absicht gemacht wurde!!

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 11:54 Uhr

Oki ich sortiere und betone vorher, dass das hier meine persönliche Meinung ist und KEINE Rechtsberatung ;-)

"also 1. mal finde es es nicht gut das du denkst ich hätte das getan!! denn das habe ich nicht geschrieben!!

2. finde ich es nicht gut wie du deinen 1. kommentar geschrieben hast "

Augenscheinlich hat jemand getan was ihm vorgeworfen wird und ich gehe von dir als TE aus #winke



"3. danke, das du den 2. kommentar etwas netter forlumiert hast"

Gerne ;-)



"so und nun zum einzelnen:


es wurde geld vom amt bezogen, es wurde dem amt am tag der änderung persönlich mitgeteilt das man keinen anspruch mehr bekommt, da andere umstände vorliegen. es wurde weiter gezahlt vom amt, obwohl man ja mitgeteilt hat das man nix mehr erhalten sollte. da man aber davon ausging das das so i.o. ist, weil man ja mitgeteilt hat was sache ist, hat man sich keinen kopf drum gemacht.


dann kam eine aufforderung das geld zurück zu zahlen, weil man es zu unrecht erhalten hat. das wird auch getan!


so und nun kam die anzeige wegen betrug, weil man geld erhalten hat was einem nicht zustand. obwohl man schon längst zurückzahlt.


wie sich jetzt herausstellt, wurde die persönliche mitteilung das man keinen anspruch mehr auf die gelder hat nirgends notiert. somit geht das amt von betrug aus und hat anzeige gestellt. "


Ich schlussfolger: DU hast es zu Unrecht bezogen und WUSSTEST es und wenn es auf deinem Konto eingeht ZAHLT man zurück; desweiteren macht man das Schriftlich und zwar mehrfach; dein einer Anruf wird dir leider nicht helfen!

Und wenn dann Geld auf deinem Konto eingeht dann meldet man sich 100 mal beim Amt wenns sein muss; ganz klar DEIN FEHLER!!!


"da das ganze schon 5 jahre her ist, weis man nantürlich nicht mehr wem man das damals gesagt hat - für das amt steht fest man hat betrogen und somit ist das für die nun wurscht ob man zurückzahlt oder nicht... "


Die 5 Jahre helfen dir hier erstmal nicht weiter. Dass das Geld zurückgezahlt wurde ist schonmal super #winke

Die Zurückzahlung hat aber mit dem strafrechtlichen Teil der ganzen Geschichte nichts zu tun.



"wie regiert man denn nun am besten auf diese anzeige??


klar ist eindeutig, das zu viel gezahlt wurde - was auch zurückbezahlt wird!! das man aber damit rechnen muss, das die beim amt nicht mitschreiben wenn man denen was sagt und man sich das am besten noch vor ort schriftlich geben lassen sollte - hat man nun auch gelernt, nützt aber für den fall leider nix mehr...

somit steht man zu der sache an sich, obwohl es ja eben nicht mit vorsatz getan wurde, denn man war ja da und hat bescheid gegeben.

und warum man nicht nochmal nachgefragt hat, warum man geld bekommt obwohl man sich abgemeldet hat ist für die person auch klar: sie dachte das ist schon i.o. so, schliesslich wissen die was sie tun - dachte man.....

so, nun bin ich gespannt was du mir jetzt sagst! "

Mein PERSÖNLICHES Fazit: ICH würde mich mit dem, was du oben geschrieben hast äußern; wie gesagt entscheiden tut der Staatsanwalt, ggfls im Einvernehmen mit dem Gericht.
Betone, dass das Geld umgehend zurückgezahlt wurde und wielange das schon her ist; betone, dass du dir nie vorher oder nachher etwas hast zu Schulden kommen lassen und das auch NIE wolltest.

Schreib NICHTS davon, dass du dachtest, das mit dem weiter überwiesenen Geld wäre schon richtig; DAS ist deutlich ein armseliges Hilfsargument und kommt eher frech rüber und verägert den Staatsanwalt.
Betone zwar, dass du dem Amt das mitgeteilt hattest, nach sovielen Jahren zwar nicht mehr belegen kannst wem, aber hak den Teil dann auch und wie gesagt, versuche dich nicht offensichtlich rauszureden mit ´wenn dann Geld kommt wirds schon stimmen´.
DU bist in der Pflicht gewesen!

Das wäre meine persönliche Aussage und dann würd ich zu HAuse beten, dass es einfach komplett eingestellt wird.

Grds. wirst du keine Chance haben aus dem Betrugsverdacht herauszukommen, weil es so offensichtlich falsch war, dass du das Geld bekommen hast, dass du den Vorsatz, zumindest für mich nicht glaubhaft widerlegen könntest.


"ich kann mit kritik umgehen, bitte dich aber sachlich zu bleiben, da es 1. nicht um mich geht und 2. es definitiv nicht mit absicht gemacht wurde!! "

Ich äußer mich SO, wie ich möchte und wer SO dämlich ist, der muss damit rechnen und ja, hier wird immer für andere gefragt ;-)

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 12:09 Uhr

"hier wird immer für andere gefragt"


nein, es war definitiv nicht mein fehler!! denn ich habe mit der sache nix zu tun!!


warum sollte ich nicht einfach ich schreiben wenn ich es war?? manchmal versucht man einfach nur anderen zu helfen, wenn man mit seinem (meinem) latain am ende ist!!!


p.s.: ich war nämlich nicht so blöd!! und hätte beim amt nachgefragt warum ich noch geld bekomme :-p


p.s.: es war sehr sehr schwer das zu lesen was du geschrieben hast, da du meinen text nur kopiert hast! #cool

Beitrag von windsbraut69 26.05.11 - 12:16 Uhr

Du hättest ja "meine Bekannte/Schwester/Briefträgerin" scheiben können, statt "man".

Die Userin hat übrigens Deinen Text nicht nur kopiert, sondern mit Anführungszeichen deutlich als Zitate gekennzeichnet.

Gruß,

W

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 12:20 Uhr

Danke #winke

Ich hab extra immer ihre Stellen kopiert, um genau darauf antworten zu können und ihr die bestmögliche Antwort zu geben, aber wie mans macht, macht mans verkehrt; du hast es verstanden, also hab ich es richtig gemacht ;-)

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 12:23 Uhr

Also weißte beim Lesen kann ich dir nicht auch noch helfen; ich hab dir mehr als genug geraten!!

Trotz allem bleibt meine Grundaussage bestehen: wer Scheiße baut muss dazu stehen und diese Scheiße hier wurde WISSENTLICH (ich weise mal darauf hin, dass wissentlich PLUS Wollen = Vorsatz ist) gebaut.

Ob du, oder wer auch immer.....für die frechen Antworten hier hoffe ich fast, dass es wenigstens ne Einstellung gegen Auflagen gibt!

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 12:27 Uhr

na du bist ja auch echt gut drauf was???


"für die frechen Antworten hier hoffe ich fast, dass es wenigstens ne Einstellung gegen Auflagen gibt!"


sorry wenn ich deine "" übersehen habe, da sie mitten im text einfach untergegangen sind!!


mehr sag ich dazu nicht und denk mir meinen teil!!


danke trotzdem für deine ehrliche meinung der sache bezüglich!

Beitrag von king.with.deckchair 26.05.11 - 19:37 Uhr

So dreist wie du hier auf Leute reagierst, die dir helfen möchten, so dreist hast du auch gedacht "ist i.o. so", als du unberechtigter Weise weiter Geld abgegriffen hast!

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 20:18 Uhr

wieder einer der nicht verstanden hat das es nicht um mich geht! #nanana



aber leute angreifen macht ja spass, solange es einen nicht selber betrifft ;-)

Beitrag von windsbraut69 26.05.11 - 12:12 Uhr

Die Person kann doch sicher belegen, dass sie eine schriftliche Änderungsmitteilung ans Amt geschickt hat, oder?
Dann muß die Person nur noch nachvollziebar darlegen, inwiefern sie der Ansicht war, es hätte seine Richtigkeit, trotz der relevanten Änderung den gleichen Betrag weiter zu bekommen und keinen geänderten Bescheid zu erhalten...

Die Frag ist, ob sie es hätte wissen müssen oder nicht. Da die Person aber das Amt von der Änderung in Kenntnis gesetzt hat, wird sie auch gewußt haben, dass es finanzielle Auswirkungen hat, oder?

Gruß,

W

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 12:22 Uhr

danke für deine antwort!!


die person hat nix schriftliches, denn es wurde am tag der änderung persönlich beim amt vorgesprochen und daher wurde nicht extra noch was schriftliches eingereicht.

rein theoretisch sollte jeder so intelligent sein und wissen, wenn man geld weiter hin bezieht, obwohl man sich abgemeldet hat, das da was nicht mit rechten dingen zugeht! und hätte nachfragen können oder sogar sollen.

da es aber immer mal wieder phasen im leben gibt, in denen man "wichtigere" dinge zu tun hat, als sich gedanken zu machen warum man trotz abmeldung weiterhin zahlungen bekommen hat. und man dann doch irgendwie zu naiv in die welt geschaut hat (denn so schätze ICH die ganze sache ein!!) bekommt man eben irgendwann die quittung!!


da ich die person aber gut leiden kann und sie mir auch irgendwo leid tut, weil sie ja schon zurückzahlt und es eben nicht mit absicht gemacht hat - würd ich ihr eben gern irgendwie helfen.


muss man für sowas ins gefängnis??? oder kann es "nur" passieren das besagte person strafe zahlen muss?? und wenn ja, wie hoch kann sowas denn sein!?


mir wird ganz schlecht dabei, wenn ich mit anschauen muss wie sie dann nicht mehr bei ihren kindern sein kann - wegen einer geschichte noch vor dieser zeit...

Beitrag von windsbraut69 26.05.11 - 12:43 Uhr

Um welchen Betrag geht es denn?
Von einer Haftstrafe würde ich nicht ausgehen aber sie sollte sich einfach mal beim Anwalt beraten lassen.

Gruß,

W

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 12:46 Uhr

es geht glaub um ca. 2000€ da über ein halbes jahr lang durch das amt gezahlt wurde


ich kapier einfach nicht wie man so blöd sein kann und nicht nachgehakt hat :-[

jetzt ist es doch über mich gekommen... sorry...



einen anwalt muss sie ja dann selbst aus eigener tasche zahlen und das können auch gut 800€sein habe ich mich bereits informiert. das kann sie nicht aufbringen und hofft daher einfach auf ein mildes strafmaas...


oh man... wie konnte man nur so naiv sein????

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 12:57 Uhr

Jetzt haste doch echt mehr Antworten als genug und auch wirklich fundierte!

Ja wer Mist baut muss auch nen Anwalt bezahlen!
Oder, wie geraten äußer dich und gut is.


Und NEIN es gibt nichts Wichtigeres, wenn man merkt, dass man FÄLSCHLICHERWEISE Geld bekommt!
Dann kümmert man sich SOFORT!!

Was ansonsten daraus wird siehst du nun #winke

Und die Anzeige erfolgte zu Recht, wie auch das Ermittlungsverfahren, wo du mit ner Einstellung rechnen kannst im günstigsten Fall; wäre die Frage ob mit oder ohne Auflagen!

Beitrag von nick71 26.05.11 - 18:23 Uhr

"es wurde dem amt am tag der änderung persönlich mitgeteilt das man keinen anspruch mehr bekommt, da andere umstände vorliegen."

Hilft jetzt nicht wirklich weiter...aber so was sollte man IMMER schriftlich machen. Denn letztendlich ist der Leistungsbezieher in der Beweispflicht, dass er dem Amt eine entsprechende Mitteilung gemacht hat...und das kann er logischerweise nicht, wenn das auf mündlichem Weg geschehen ist.

"es wurde weiter gezahlt vom amt, obwohl man ja mitgeteilt hat das man nix mehr erhalten sollte. da man aber davon ausging das das so i.o. ist, weil man ja mitgeteilt hat was sache ist, hat man sich keinen kopf drum gemacht."

Es klingt nicht sehr glaubwürdig, sich Leistungen einzustreichen und hinterher zu behaupten, man habe dem Amt vorab mitgeteilt, dass einem nichts mehr zusteht. Sinnvoll wäre an dieser Stelle gewesen, sich noch mal beim Amt zu melden und zu reklamieren, dass die Leistungen weiter gezahlt werden. Aber auch das ist jetzt nicht mehr von Belang.

"so und nun kam die anzeige wegen betrug, weil man geld erhalten hat was einem nicht zustand. obwohl man schon längst zurückzahlt."

Der Betrugsvorwurf ist m.E. unabhängig davon zu betrachten, ob man das Geld bereits zurückzahlt oder nicht.

"wie regiert man denn nun am besten auf diese anzeige??"

Es gibt ja letztendlich nur zwei Möglichkeiten:

Entweder holt man sich anwaltlichen Beistand...oder man lässt es bleiben und drauf ankommen.

Beitrag von lady_chainsaw 26.05.11 - 14:53 Uhr

Hallöchen,

ich hatte selbst so einen Fall vor vielen Jahren einmal.

Ich hatte ALG bekommen und mich dann ordnungsgemäß abgemeldet, sogar mit einem Formular :-)

Und trotzdem hat das Amt mir einen Monat zuviel bezahlt. Dies habe ich dann klären können und den Betrag auch (scheibchenweise) zurückgezahlt.

Trotz allem kam eine Anzeige wegen versuchten Betruges und ich musste zur Polizei.

Zum Glück hatte ich mir damals von dem Formular (das ich beim Amt persönlich in den Briefkasten geschmissen hatte) eine Kopie gemacht.

Der Polizist schaute sich das an, sagte "das haben die wohl verdaddelt und sie zahlen es ja auch zurück" (ich hatte sicherheitshalber Kontoauszüge mitgebracht, sowie das Schreiben vom Amt wegen der Ratenzahlung).

Bumms, fertig aus - es kam nie wieder etwas. D. h. doch ;-) Ein Schreiben, dass die Anzeige zurückgezogen wurde oder so.

Muss Deine Bekannte denn noch zur Polizei oder war sie dort schon?

Gruß

Karen

Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 17:35 Uhr

hallöchen und danke für deine mail!!


ja sie war schon bei der polizei, hat gesagt sie möchte den anhörungsbogen zu hause mit hilfe ausfüllen und der muss jetzt ausgefüllt werden.

da sie aber eben nicht weiss was sie am besten wie angibt hat sie mir die sache "gestanden" und mich um hilfe gebeten.


einen nachweis hat sie leider nicht, da sie eben persönlich beim amt vorgesprochen hat.

Beitrag von musterli70 26.05.11 - 15:43 Uhr

Mit allen Mitteln dagegen vorgehen und am besten noch, wenn man die Abmeldung nachweisen kann, die Staatsanwaltschaft dazu bewegen, Notfalls über den Richter wegen § 164 StGB in die andere Richtung zu ermitteln.
Taten nach § 164 StGB zählen zu den sogenannten Offizialdelikten, d.h. hier muss die Staatsanwaltschaft von Amtswegen ermitteln wenn sie es mitbekommen.
Von daher würde ich mir in diesem Fall schon nen guten Strafrechtler an meine Seite nehmen, damit ja kein Gemauschel zwischen Jobcenter und Staatsanwaltschaft entsteht. ;)






Beitrag von traumkinder 26.05.11 - 17:33 Uhr

sie hat ja eben leider keinen nachweis!!


beim amt läuft immer wieder was schief und nach recherche im netz kommt die überzahlung trotz abmeldung wohl sehr oft vor!! und damit das amt eben als lieb und nett dasteht erstatten die anzeige, damit der chef vom amt denen keinen auf den deckel gibt.


und selbst wenn man beweise hätte, würde eine gegenanzeige nicht viel bringen!! ich habe das mit etwas anderem nämlich schon versucht! der richter sah "privatperson klagt gegen die stadt" is nicht, also abgelehnt. der hat sich den fall noch nicht mal angehört!!


gehst du gegen den staat bist du machtlos!!! egal wie viele fehler die machen!! so ist das nunmal in dtl.

Beitrag von musterli70 26.05.11 - 18:11 Uhr

Dann muss man eben glaubhaft machen, dass die früheren Argen und heutigen Jobcenter das wahrhaftige Bermudadreieck im deutschen Behördendschungel sind.
Grade wenn über solche Fälle in großer Zahl im Internet berichtet wird, sollte es einfach sein den Richter davon zu überzeugen mit nem Anwalt an der Seite.

Ich selbst kenne genau dieses Problem, da bei uns auch nach persönlicher Abmeldung mit sofortiger Ausstellung des Endbescheides im darauf folgenden Monat noch einmal Geld überwiesen wurde an eine im System vermerkte BG mit sage und schreibe Null Mitgliedern - ganz klar Fehler der Arge damals, Anzeige gabs keine, sonst hätte auch ganz gewaltig die Wand dort gewackelt.

Einer Gegenanzeige bedarf es bei Offizialdelikten nicht, die Staatsanwaltschaft ist von Amtswegen dazu verpflichtet bei Bekanntwerden deswegen zu ermitteln, die hat garkeine andere Wahl, sonst nennt sich das nämlich Begünstigung im Amt und der Staatsanwalt darf sich selbst vorm Richter verantworten.

Davon mal ganz ab, dass die Argen/Jobcenter in der Regel Leute ins Gericht schicken, die mit der Sache nichts zu tun hatten und daher dem Richter gegenüber keine richtigen Aussagen machen können.
Da sitzt dann z.B. der Außendienstler der irgendwann mal an der Tür geklingelt hat vorm Richter und wird zu Dingen befragt, die eigentlich der Leistungs-SB beantworten müsste und kann weil er selbst keinen Plan davon hat nur mit den Schultern zucken.
Daraufhin sagt dann der Richter, gut, wenn der Zeuge der Anklage nicht weiß was los ist, der Arge vorher bekannt war um was es geht, da die Anzeige von ihr kam, hat die Anklage eben die A-Karte.

Und das man gegen den Staat machtlos ist, ist ein weitverbreiteter Aberglaube, sieht man an den ganzen Prozessen, die der Staat alleine schon im Bereich Sozialgerichtsbarkeit verliert, von den Prozessen vorm Bundesverfassungsgericht und dem europäischen Gerichtshof ganz zu schweigen.
Anders wäre es, wenn nicht nur Stümper und Pfuscher in der Regierung sitzen würden und sie die Energie die sie bei ihren Nebenjobs an den Tag legen, mal im Amt rauslassen würden. Dann wären sie vielleicht, aber auch nur vielleicht vor Klagen geschützt, die in der Regel nur möglich sind, weil die Herrschaften bei der Gesetzgebung voll und ganz versagen.

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 19:10 Uhr

Sie hat KEINE Chance damit #winke

Soll auf ne Einstellung hinwirken und ab inne Tonne und daraus lernen, dass zu Unrecht bezogenes Geld ein Strafverfahren hinter sich herzieht und zwar ZU RECHT ;-)


Sie hat ja nun ein bissl lange Geld erhalten und das IN DEM WISSEN, dass sie es nicht durfte; mehr wissentlich geht nicht und verdient ne ordentliche Strafe.

Beitrag von manavgat 27.05.11 - 11:23 Uhr

Na dann rück mal damit raus, worum es geht.


Gruß

Manavgat

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