ich verstehe das nicht

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Forum: Körper & Fitness

Sich in seinem Körper wohl zu fühlen und ihn schön zu finden, ist für fast jeden Menschen ein wichtiges Thema. Ob es um die richtige Diät und gemeinsames Abnehmen, Tattoos,  oder auch um Sport und Fitness geht, hier ist der richtige Platz dafür.

Beitrag von binnurich 26.05.11 - 11:26 Uhr

Kennt man sich als normaler Mensch so wenig mit den Abläufen und Prozessen in seinem Körper aus, dass man sich sowas fragt wie

- ich mach seit 3 Tagen (wahlweise auch 2 Wochen) Sport und hab jetzt zugenommen

- hilfe ich nehme zu - wegen einem + von einigen hundert Gramm

- etc.

weiß man nicht, dass das Gewicht des Körpers ganz natürlichen Schwankungen unterliegt z. B. bei Frauen durch die Zyklusphasen, dass man sich nach Möglichkeit immer zur gleichen Tageszeit wiedgen sollte und das, wenn man Abends schwer gegessen hat, das morgens noch auf der Waage zu sehen ist etc etc etc.....?

Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema Gewicht (weil ich immer mal wieder zuviel habe), aber ich weiß auch wann ich wirklich zuviel habe. Ich weiß auch wieso ich zuviel habe. Aber ich bin bei manchen Fragen hier immer wieder verblüfft, dass sowas anscheinend nicht zur Allgemeinbildung bzw. zum wissen über sich selbst zu zählen scheint.

Das ist kein Vorwurf an die, die die Fragen stellen. Das soll nur mal Ausdruck meiner Verblüffung sein. (ich sehe ja die Welt immer nur von meinem Blickwinkel und mit meinem Erfahrungshintergrund)

Danke fürs Zuhören ;-)
VG
ich

Beitrag von tweetiex80 26.05.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

tja es gibt halt immer welche, die alles besser wissen ;)

ich habe halt noch nie wirklich Sport betrieben. Dass ein Gewicht zyklusmäßig schwanken kann, weiß ich. Soweit bin ich im Zyklus aber noch nicht. ;)
Und ja ich wiege mich immer zur gleichen zeit.

Ich fühle mich total unwohl in meinem Körper, daher bin ich etwas empfindlich. Da du nicht in meinem Körper steckst, kannst du dir auch kein Urteil drüber bilden, ob das nun lächerlich ist oder nicht, dass man sich über eine Zunahme von 300g alles andere als freut

Du wirst im Leben sicher auch Fragen stellen, wo ich mich nur wundern kann

Lg Maja

Beitrag von binnurich 26.05.11 - 11:47 Uhr

nein, das sollte kein Angriff sein, deshalb sag ich ja - ich kann das eben nur von meinem Erfahrungshintergrund aus betrachten - wie gesagt das Thema Gewicht ist leider seit 20 jahren ein quasi tägliches für mich

aber es wundert mich immer, genau so, wie das man glaubt, wenn man einige Tage nichts ißt, dass man wenn man 2 kg abgenommen hat, das man dann abgenommen hat... klar rein vom Wert her auf der Waage mag das stimmen, aber eigentlich müsste man doch dann wissen, dass vor einigen Tagen noch viel mehr Gewicht an Speiseresten im Körper und im Darm unterwegs war, als es nach einigen Tagen nach Ernährungsenzug der Fall ist...

weißt du was ich meine?

und 300 g sind nicht wirklich Zunahme - aber ich kenne natürlich auch das Gefühl einem Tag nach dem Letzten wiegen auf der Waage zu stehen und plötzlich steht da eine höhere Zahl und ich weiß auch, wie man sich da fühlt - auch wieder besteren wissens

Beitrag von tweetiex80 26.05.11 - 11:59 Uhr

Ich weiß, was du meinst, aber die, die du angesprochen hast, ist dein Post sehr provokant.

Ich wusste halt nicht, dass der Körper Wasser einlagern kann, wenn man mit Sport beginnt.

Beitrag von frau-aurora 26.05.11 - 12:23 Uhr

Ganz ehrlich?

Nein, ich wußte nicht, dass der Körper vor Beginn der Periode Wasser einlagert...als Beispiel.
Aber wohl einfach deswegen, weil ich mich noch nie so viel mit meinem Körper und den ganzen Funktionen auseinandergesetzt habe. Bisher (also bis vor den Kindern ;-)) hat mein Körper super funktioniert und ich hab mir keine Sorgen um Gewicht oder sonstigen Quatsch wie eben Wassereinlagerungen oder Rückenschmerzen oder zu wenig Sport gemacht.

Aber nach meinen Schwangerschaften war ich total aus dem Rahmen gefallen. Ich erkannte meinen Körper nicht mehr. Da waren plötzlich Gefühle, Gedanken, körperliche Schmerzen/Veränderungen,...die ich einfach NICHT kannte und das mir auch noch nie einer gesagt hatte.

Also ja, es gibt Menschen, die kennen sich einfach nicht aus mit ihrem Körper, aber es wird immer besser #schein
ich geb mein bestes mich selbst zu verstehen #schwitz

viele Grüße (und ich hab das jetzt auch nicht als Angriff auf meine Fragen gesehen #winke)
fr.-a.

Beitrag von binnurich 26.05.11 - 12:29 Uhr

das mit den Rückenschmerzen ist sicher ein gutes Beispiel #rofl...da hab ich mich auch erst mit zunehmenden Alter und aufkommenden Beschwerden damit auseinander gesetzt

vielleicht wäre so eine Art Schulfach "der Mensch und sein Körper" gar nicht mal schlecht. Ist doch eigentlich schade, wie wenig man über das Teil mit dem man sein Leben verbringt und dessen Funktionsweise bescheid weiß

danke für deine Antwort

Beitrag von frau-aurora 26.05.11 - 21:27 Uhr

ja genau wie du sagst, man lebt eine gewisse Zeit mit seinem Körper und kennt ihn eigentlich garnicht und auf einmal stellt man erschreckend fest, dass man wirklich keine Ahnung über dieses Ding hat, das man da "an hat" :-P

Die Idee mit dem Schulfach finde ich garnicht so abwägig #pro

viele Grüße
fr.-a.

Beitrag von kleinemimi 26.05.11 - 12:37 Uhr

Es ist vielleicht auch einfach so, das es im Grunde schon viele Menschen wissen, das man beispielsweise beim Sport erst Muskeln aufbaut und eben erstmal zunimmt. Aber es ist eben ärgerlich, wenn man wochenlang sich "schindet" und es passiert eher was nach oben als nach unten. Also frag ich mal nach, ob das was ich eigentlich schon weiss, wirklich so ist, und wie andere das erlebt haben. Das motiviert ungemein ;=).

LG Mimi

PS: die auch das Meiste kennt aber immer alles grundlegend verkehrt macht

Beitrag von lichtenstein 29.05.11 - 14:55 Uhr

Seit wann nimmt man von Sport treiben zu?????? #kratz Sorry, aber wer das behauptet, lügt. Soooo viele Muskeln bauen sich von ein bisschen durch die Gegend walken nicht auf. Das, was mehr wiegt, ist Fett, weil man denkt, nach soooo viel Sport kann man sich ja mal was gönnen.

Um richtig Muskeln aufzubauen, muss man auch richtig etwas tun. Aber dann nimmt man auch nicht zu, weil man gleichzeitig Körperfett abbaut.

So einen Unsinn habe ich selten gehört und ich habe sportlich schon vielgemacht, inklusive eines Trainerschein A.

Liebe Grüße

Lichtenstein.

Beitrag von carrie23 26.05.11 - 13:04 Uhr

Ich muss dir ehrlich sagen bevor ich im Oktober richtig zu sporteln begonnen habe, war das auch etwas dass ich nie verstanden habe.
Viele hier fangen gerade erst mit Sport an und sind wahrscheinlich da genauso, sorry, blauäugig wie ich damals.
#winke

Beitrag von schwilis1 26.05.11 - 13:11 Uhr

ich war schwer essgestört... adipositas, magersucht, bulimie, adipositas (ja in der Reihenfolge... ich sollte in einem Modegeschäft leben dürfen, so dass ich alle Klamotten in der richtigen Größe immer zur hand habe)
Ich kenne die üblichen Schwankungen, durch sport, durch zuviel essen (durch zuwenig kotzen sorry dafür, aber ich steckte da ja mal drinnen)
dennoch muss ich dir sagen, dass es mich immer noch fertig macht (weil ich mal wieder mein Gewicht in richtung normalgewicht bewegen möchte) dass auch nur ein +100gramm mich schwer depressiv macht... einfach weil ich da nicht nur empfidnlich bin... sondern... wahrscheinlich immer noch schwer gestört bin (der Grund warum das mit der Bulimie endete war dass ich schwanger wurde)

Es macht mich traurig und wütend und gefrustet wenn die Waage nicht das sagt was ich so sehnlichst mir erhoffe. (was dämlich ist... aber hey.. ich hatte zeiten da hab ich mich 5x am Tag gewogen)

deswegen ist mein plan momentan... nur 2x im Monat fliegen, sonst stattet meine Waage meiner geliebten nachbarin die mich über alles hasst, einen besuch auf ihrer Terasse ab. oh ja...

und ich hab hier auch schon voller verzweiflung gepostet dass ich nciht abnehme egal was ich tue... aber wer die geschichte kennt versteht vll die Verzweiflung

Beitrag von carrie23 26.05.11 - 14:00 Uhr

Es ist ja auch eine Sucht und wir werden immer süchtig bleiben wie ein Alkoholiker.
Bulimie trägt man immer in sich, die Frage ist dann nur ob man zulässt dass sie einen wieder beherscht.
Ich kotze seit 6 Jahren nicht mehr, für mich ein traumhafter Erfolg aber ob das so bleibt?! Ich kann es nur hoffen und an mir arbeiten

Beitrag von binnurich 26.05.11 - 14:59 Uhr

stimmt schon, die Gefühle kenne ich gundsätzlich auch - 20 Jahre jojo-Erfahrung kann ich auch vorweisen

ich frag mich schon gelegentlich, warum ich nicht abnehme, aber ich weiß schon auch, dass bestimmte Veränderungen einfah eine Reaktion auf vorhergehende Dinge sind

ich weiß auch, wann ich ungesund bzw. zuviel esse..Streß, Frust, Freude, ......etc.

ich glaube schon auch, dass viele (ehemals) schlanke Frauen sich nie einen Kopf über die Vorgänge in ihrem Körper machen müssen und viele Fragen sicherlich auch ein in dieser bis dahin heilen Vergangenheit begründet sind

Beitrag von mami-1984 28.05.11 - 22:09 Uhr

Und ich verstehe nicht wie sich manche hier über sowas aufregen können!! Man muss es ja nicht lesen bzw man kann sich seinen Teil doch denken. Das Forum ist genau für solche Fragen da! Auch wenn für manche die Fragen sinnlos erscheinen..... Manche haben wohl keine eigenen Probleme #aerger