Schwiegereltern und mein Hund

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von sannymaeusl 26.05.11 - 12:28 Uhr

Hallo,

vorgestern hab ich schon mal geschrieben, dass Becks(Dt Schäfer-Kuvasz) freidreht, wenn er Kühe sieht:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=34&tid=3155894

Allgemein ist mein Hund häufig Diskussionsthema zwischen meinen Schwiegereltern und mir. Bis zu meinem Einzug hier hatten sie keinerlei Hundeerfahrung, eher wurden Hunde mit Ablehnung betrachtet, da sie Schmutz,Flöhe mit reinbringen etc, meine SchwiMu ist extrem pingelig.

Nach einer Woche haben sie Becks einfach ohne Leine abends mit Gassi genommen, jedes Wort was ich sage zwecks Hundeerziehung wird in Frage gestellt,ignoriert oder gegenteilig gemacht. Ein paar Beispiele: Er wird vom Tisch gefüttert, wenn draußen gegessen wird, er kriegt die Küchenabfälle/Essensreste,wenn er mal nicht aufn Kommando hört wird drüber gelacht. Mache ich hinten im Garten meine Übungen und werd mal etwas energischer in der Stimme, werd ich gleich angemault, ich soll nicht so mit dem armen Hund umgehen etc. Sag ich aber was dagegen, bin ich die Böse. Gestern wieder so ein Ding, ich möchte nicht, dass meine SchwiMu ihn von der Leine lässt, wenn ich oder mein Freund nicht dabei sind, weil er einfach nicht auf sie hört. Als ich das gestern meinen Freund erzählt hab meinte er nur "Hör mit sowas auf, mein Vater sammelt schon und dann krachts!"

Vorhin eben wieder, die Kühe sind sehr nah bei uns am Grundstück gewesen, was macht mein SchwiePa? Macht ihn von der Leine los, nimmt ihn am Halsband mit zu den Kühen. Da bin ich zu ihm hin und meine nur, dass ich das nicht so möchte, da ich das anders machen will und ihn nicht direkt vor die Kühe setzen. Da kam nur zurück von wegen "Das geht nur mit Konfrontation und nicht anders, irgendwann muss er das ja kapieren, dass die nix machen!"

Egal was ich sag es ist falsch. Egal was ich tu, es ist falsch. Ich bin da immer die Böse. Mein Freund hält sich da größtenteils geschickt raus um nicht gänzlich zwischen die Fronten zu geraten.

Sorry für das lange Auskotzposting. Aber vielleicht habt ihr ja noch Ideen, was ich tun kann.

Liebe Grüße
eine verzweifelte Sanny

Beitrag von marion2 26.05.11 - 12:37 Uhr

Hallo,

ist der Hund denn gut versichert?

Wegen des Kuhproblems solltet ihr gemeinsam eine Fachkraft aufsuchen und ansonsten ist es nicht schlimm, was deine Schwiegereltern machen. Sie machen es eben nur anders als du.

Geh ins Familienlebenforum - da gibt es zu Hauf Frauen wie dich.

Wenn Schwiegermutti nicht eine exakt den Erwartungen entspricht, können sie damit nicht umgehen.

Gruß Marion

Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 12:46 Uhr

Uiii Marion,damit isses hier wahrscheinlich nicht getan ;-) Ich kenn solche "Exemplare" meine erste Schwimu war auch so obwohl sie ansonsten eine herzensgute und sehr liebe Frau war.In diesem Fall war sie absolut beratungsresistent obwohl sie auch 0 aber wirklich 0 Plan hatte #rofl

Hier hilft echt nur ein oderntlicher Schuss vor den Bug oder wie der Schwiegervater schon so schön "angedroht" hat...es kracht #schein


#winke#glas

Beitrag von marion2 26.05.11 - 12:55 Uhr

Doch, klar ist es damit getan. ;-)

Ich lebe seit Jahren einen guten Kompromiss.
Ich sehe den ollen Besen nicht (weder von vorne noch von hinten, nur zu den Kindergeburtstagen) - hab dafür aber keine alternative Kinderbetreuung (zu der sie genaugenommen auch nicht fähig ist). #schein Allerdings, das muss ich sagen: Es würde mir im Traum nicht einfallen, bei ihr einzuziehen wie die TE.

Entweder ich kann mit meiner Schwiegermutter oder nicht - sonst muss man sich eben eine eigene Behausung suchen.

So und jetzt #glas

#winke



Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 13:06 Uhr

Ich glaub,sie ging davon aus das (weil sie ja sonst gegen Hunde war,also die SM) sich die SM da völlig raus hält. War wohl ein Trugschluss #schein

Jahaaaaaaaaa so ne eigene Hütte is doch Gold wert #schein


#glas Prost

Axo...ich würd ausziehn wenn ich an TE Stelle wär.Ich möchts nicht drauf ankommen lassen wie das erst wird,sollten sich bei TE mal Kinder einstellen #zitter

Beitrag von redrose123 26.05.11 - 14:54 Uhr

Da trinkste ja wieder #nanana

Beitrag von alkesh 26.05.11 - 18:55 Uhr

< ansonsten ist es nicht schlimm, was deine Schwiegereltern machen. Sie machen es eben nur anders als du. >

Du hast keinen Hund, oder?

Es ist sehr wohl schlimm was sie machen - allein wenn ich lese das der Hund vom Tisch gefüttert wird bekomm ich gestaute Halsvenen, ebenso das man ihn mit Tischabfällen füttert.

Unser Hund bekommt von meinem Vater (siehe da nicht meine Schwiegereltern) auch ständig vom Tisch oder Reste, ich raste dort regelmäßig aus wegen der Sch*** denn ICH hab hinterher den bettelnden Hund am Tisch sitzen und kann zusehen wie ich das wieder raus kriege, bis zum nächsten Besuch bei meinen Eltern!
Darüber hinaus verträgt mein Hund keine Tischabfälle, er bekommt Durchfall und erbricht sich!

Und wenn dann Jemand kommt wie Du und behauptet das wäre nicht schlimm sondern nur anders, sorry aber das ist #klatsch es ist ja schließlich der Hund der TE und nicht der Hund der SE!

Beitrag von marion2 30.05.11 - 19:05 Uhr

Hallo,

der Hund meiner Großeltern ist kerngesund uralt geworden. Der hat jeden Tag seine Portion Mittag und Abends ein Leberwurstbrot bekommen. Der Hund meiner Eltern hat Kartoffeln und Soße geliebt und ist auch alt geworden.

Ich hab ja inzwischen gelernt, dass von Forumbenutzern mit Fertigzeug gekocht wird, dass ich weder für mich, noch für meine Kinder oder für irgendwelches Viehzeug verwenden würde.... :-p aber da kann ja keiner was dafür, dass hier keiner kochen kann. Soße ist kein angerührtes Pulver, sondern Bratensatz.

Gruß Marion

Beitrag von alkesh 31.05.11 - 10:29 Uhr

Der Hund meiner Eltern ist auch mit Frolic alt geworden, trotzdem würde ich den Müll nicht füttern #aha

Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 12:41 Uhr

Hallo

Wow.Ich hab mich grad gefragt wie das wohl wird,wenn ihr mal Kinder habt #zitter

Dein Mann,anstatt dich zu unterstützen,warnt dich das es bald "kracht",deinen Schwieltern gegenüber scheinst du 0 zu respektieren zu sein....

Zu allererst würd ich mir meinen Mann greifen.Ich würd ihn fragen ob er es toll finder mich hierbei nicht zu unterstützen.Bei den Schwiegereltern würde ich auf Konfrontation gehen.Klare Ansage das sie sich an deine Anweisungen zu halten haben,tun sie das nicht würde ich meinen Hund aus der Gefahrenzone bringen,sprich...keine Spaziergänge dulden oder sonstige "Erziehungsversuche" konsequent unterbinden.

Ich könnt mir den Satz nicht verkneifen..."wenn ihr was versauen wollt,kauft euch selbst einen Hund an dem ihr rumprobieren könnt".

lg

Beitrag von sannymaeusl 26.05.11 - 13:28 Uhr

Huhu,

habt alle lieben Dank für eure Antworten.

Ich hab mit meinen Schwiegereltern eigentlich ein sehr gutes Verhältnis, wir unternehmen viel zusammen, sitzen abends öfters beisammen, helfen uns gegenseitig bei vielem. Nur beim Thema Hund gehen die Gemüter getrennte Wege.

@marion: Ja Becks ist gut versichert, insgesamt auf 5Mio. Euro. Wie oben schon steht, gibts sonst keinerlei Probleme mit meinen Schwiegereltern.Und das mit dem bei der SM einziehen, nunja, wir leben zusammen in einem Zweifamilienhaus.

@simone: Der Spruch lag mir auch schon auf der Zunge.Aber das hätte eine bitterböse Diskussion gegeben.

Werd mir nachher erstmal mein Männe zur Seite nehmen, wenn er von der Arbeit kommt.

Liebe Grüße
Sanny

Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 13:48 Uhr

Vieleicht ist es das,was es mal wirklich braucht Sanny,eine Diskussion. Wichtig hierbei ts natürlich schon,das dein Mann dir nicht in den Rücken fällt,er sollte dich dabei unterstützen.

Wenn du im Grunde immer alles so hinnimmst und nicht mal gegen feuerst,bist du schnell als "mit der kann mans machen" abgestempelt.Du schreibst ihr versteht euch in allen anderen Bereichen gut,dann würde ich sie mal am Abend fragen was sie davon halten würden,sich eventuell auch einen Hund anzuschaffen #schein Ich würde argumente bringen wie...da könnten wir gemeinsam schöne Spaziergänge machen...in der Hundeschule viele nette Leute kennen lernen,wenn sie mal ein paar Tage weg fahren wollen würdest du dich natürlich als Hundesitter anbieten;-) ect pp

Beitrag von sannymaeusl 26.05.11 - 13:57 Uhr

Das mit dem eigenen Hund wird nix. Mein SchwiePa wollte sich einen zulegen, wenn er in Rente geht (in 7Jahren). Aber das Thema hat sich gegessen, da ich ja jetzt mit Hund hier bin und zwei Hunde im Haus ja auch viel zu viel wären. #klatsch

Mir wäre das auch viel lieber hätten sie einen Eigenen, da bräucht ich mir keine Gedanken um 2Jahre mühevolle Erziehung machen, was bei der Rassemischung nun mal nicht ganz so einfach ist.

Mein Papa hat sich auch viel um Backs gekümmert, als ich noch in Chemnitz gelebt hab und Vollzeit gearbeitet habe. Aber alles was seine Erziehung betraf, hat er mit mir abgesprochen, mehrfach durchgekaut (Kommandos,Handzeichen,..) und da lief das ohne Probleme. Nur hier werden Becks für eine Handlung x-beliebig viele Kommandos gegeben.Aber er versteht ja was wir sagen und weiß auch haar genau was wir meinen :-[

Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 14:12 Uhr

http://www.amazon.de/Martin-R%C3%BCtter-Hund-Deutsch-Deutsch-Hund-Discs/dp/B003Y5N0LO/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1306411862&sr=1-1 investiere die paar Euros und schenk sie deinen Schwiegereltern ;-)

Beitrag von querulantin123 26.05.11 - 14:09 Uhr

Nehmen Sie denn Deinen Hund, wenn Du nicht kannst? Denn dann musst Du ihnen meines Erachtens schon gewisse Freiheiten zugestehen. Wäre ein gemeinsamer Bésuch einer Hundeschule eventuell eine Idee? Wenn sie sich nicht darum kümmern müssen, würde ich ihnen sagen, dass es Dein Hund ist und sie sich raushalten sollen.

Beitrag von ciara_78 26.05.11 - 14:55 Uhr

Hallo

Dein Schwiegervater hat schon recht. Ohne Konfrontation geht es tatsachlich nicht. Ich wuerde das allerdings nur mit einer reissfesten Leine und einem gut sitzenden Halsband machen.

Ansonsten Versuch das verhalten deiner Schwiegereltern locker zu sehen. Ein Hund weiss genauso wie Kinder wo er was darf und was nicht.

LG, Ciara

Beitrag von sparrow1967 26.05.11 - 21:14 Uhr

Nabend!

ich sehe das etwas anders: ein hund braucht KLARE Regeln, deutliche Befehle- nicht heute hü und morgen hott. Es ist ein TIER und kein Kind, dass unsere Sprache versteht und spricht.

sparrow

Beitrag von sparrow1967 26.05.11 - 15:49 Uhr

>>Egal was ich sag es ist falsch. Egal was ich tu, es ist falsch. Ich bin da immer die Böse. Mein Freund hält sich da größtenteils geschickt raus um nicht gänzlich zwischen die Fronten zu geraten.
<<

>>Sorry für das lange Auskotzposting. Aber vielleicht habt ihr ja noch Ideen, was ich tun kann.
<<

Anderweitig ne Wohnung suchen ;-)

Wenn das jetzt mit dem Hund schon so ist, stehst du auf verlorenem Posten, wenn ihr ein Kind habt.

Entweder steht dein Freund hinter dir( er ist immerhin schon 28 und sollte sich wie n Mann verhalten) oder du setzt ihm die Pistole auf die BRust und suchst dir ne Wohnung.

Was die Eltern deines Freundes machen geht gar nicht.



sparrow