Ohohohohoh, was mache ich denn jetzt nur!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von samanthajoell 26.05.11 - 15:02 Uhr

ich habe ein kleines problem was mich sehr belastet und ich zwischen zwei stühlen sitze.
ich bin schwanger und wohne noch bei meinen eltern und habe demnächst einen termin bei pro familia.
viele freunde raten mir lieber bei meinen etltern vorerst wohnen zu bleiben, was ich auch vor habe, allerdings kann ich mir das auf dauer in so einem engen vorfeld nicht vorstellen.
wir haben keine kleine wohnung aber wohnen hier zu dritt und dann noch mit einem kleinen baby und einem großen hund.
dazu ist mein zimmer auch nicht das größte, wenn man aber viele möbel so wie den riesen schrank raus räumen würde, wäre das okay.
dazu kommt aber noch das ich mit meiner mama oft streite und seien wir mal ehrlich
ich bin mitte 20 wo soll ich hin wenn ich mit meiner mama streite?
in mein altes "kinderzimmer" und mich mit meinem baby da hinsitzen und mich aufregen?
dann sagen meine eltern bzw meiner mama zu freunden und verwandten, vielleicht wird sie ja da mal "erwachsen" und nimmt verantwortung in die hand.
das möchte ich, ich habe in meinem leben schon oft verantwortung in die hand genommen, aber ich kann keine verantwortung oder erwachsen werden wenn ich zuhause in meinem kinderzimmer wohne.
ich hatte vor für die ersten 3 monate zuhause zu wohnen/schlafen bei meinen eltern. aus meinem jetzigen zimmer einfach ein kinderzimmer für mein baby zu machen.
mit einem kleinen gästebett.
mir aber jetzt schon eine wohnung hier in der nähe zu suchen wo ich einen unterschlupf habe wo ich auch mal paar nächte alleine bin (mit baby) und wo ich mich einfach an die situation gewöhnen kann, ich werd nicht imemr meine mama um mich rum haben und wie sie ja alle sagen.
ich soll erwachsen werden, das habe ich vor!
meiner mama regt sich aber extrem darüber auf, ich hatte mir der schon extremem streit deshalb gehabt und musste mir derpe sachen an den kopf werfen lassen.
dazu kommt das ich früher zu der zeit wo ich noch etwas jünger war und meinen führerschein gemacht habe viel geld von meinem papa geliehen habe und ich knapp 5000 euro schulden bei ihm habe.
und ich das so abbezahlen könnte weil ich ja auch dann miete abgeben kann wenn ich vom amt geld bekomme und wenn ich eine eigene wohnung habe, dass das nicht geht.
ich habe deshalb echt ein schlechtes gewissen bekommen und weiss nicht, fang ich jetzt mit der wohnungssuche an oder fang ich erst nach den 3 monaten an wenn mein baby da ist?
weil ob ich die zeit dann noch dazu habe eine wohnung zu suchen wenn ich mutter bin?
ich habe nicht vor zuhause zu wohnen wenn mein baby ein jahr alt ist und ich bereits auf die 27 zu gehe.

ich kann mich nicht entscheiden.
möchte auch die hilfe von meiner mama annehmen, ich freu mich tierisch darüber, aber meine mama versteht das falsch, sie denkt ICH WILL NICHT HIER WOHNEN! und versteht nicht das die wohnen AUF DAUER zu klein ist.
würd nur jemand aus diesem haus ausziehen dann würd ich die wohnen SOFORT nehmen.

Beitrag von julie1108 26.05.11 - 15:09 Uhr

Hi,

also ich bin da etwas zwiegespalten. Einerseits halte ich überhaupt nichts davon, sich eine Wohnung vom Amt finanzieren zu lassen, andererseits solltest du langsam schon mal auf eigenen Beinen stehen. Verdienst du denn im Moment kein Geld? Hast du keine Ausbildung?

Na ja, ansonsten ist es auch kein Verbrechen noch bei seinen Eltern zu wohnen. Du könntest ab und an mal Geld verdienen gehen(falls deine Mutter aufpassen würde) und dann würdet ihr euch auch nicht so oft streiten, wenn du dich in der restlichen Zeit um dein Kind kümmerst. Einfach nur vom Amt leben finde ich etwas einfach.

LG

Beitrag von samanthajoell 26.05.11 - 15:17 Uhr

Hallo,

um gottes willen.
Ich will ja auch nicht mein Leben lang vom Amt leben.
Aber ich meine vorrüber gehend bis mein Kind alt genug ist und in den Kindergarten oder sogar Kita gehen kann.

Ich will auf eigenen Beinen stehen und endlich auch mal ausziehen, bekomme ständig an den Kopf geschmissen das ich das und das nicht auf die Reihe bekomme.
Und nicht "erwachsen" bin was ich für völligen schwachsinn halte.

Was sich auch bewiesen hat.
Ich will raus und auf eigenen Beinen stehen und machen und tun und kann aber nicht weil ich von allen Seiten alamiert werde das ich vorerst hier bleiben soll.

Ich will mich nicht vom Amt finanzieren lassen, um gottes willen.
Aber bis ich auch wieder richtig arbeiten gehe und mein Kind alt genug ist möchte ich auch nicht warten, weil ich denke da wäre ich knapp 27 und dann noch in meinem Kinderzimmer zu schlafen, das wäre nun wirklich unerwachsen.

Doch, ich habe eine Ausbildung als Friseurin gemacht.
Habe sie auch bestanden allerdings wurde ich nicht übernommen und hatte auch keine andere Stelle gefunden und wurde jetzt zufälligerweise auch noch schwanger.

Beitrag von julie1108 26.05.11 - 15:22 Uhr

Hi,

na das hört sich doch schon mal gut an. Na ja, dann würde ich mir eine kleine Wohnung suchen. Guck mal, du bekommst doch 300,- € Elterngeld, 184,- € Kindergeld und dann müsstest du ja eigentlich noch Unterhalt vom Vater des Kindes bekommen. Das müsste sich doch mit ein bisschen Hilfe vom Amt finanzieren lassen.

Ich kenne das, wenn man wie ein Kind behandelt wird. Meine Mutter macht das auch ab und an und ich finde es auch nervig. Sie will bestimmt nur nicht, dass du ausziehst, weil sie dich und das Kleine insgeheim bei sich haben will. Sprich doch einfach nochmal mit ihnen darüber ganz sachlich. Nach drei Monaten würde ich jetzt nicht unbedingt ausziehen, weil du ja dann mitten im Babystress steckst. Hast du denn niemanden, mit dem du zusammen ziehen könntest, damit es günstiger wird?

LG

Beitrag von samanthajoell 26.05.11 - 15:27 Uhr

Leider nicht, auch noch hier in er Umgebung ist es ziemlich teuer.
Möchte ja schon in der nähe meiner Eltern bleiben und direkt in der Stadt alles ziemlich Central gelegen.
Ist schwierig eine günstige Wohnung zu finden die auch noch okay aussieht.
Vielleicht in einem "assiviertel" was dreckisch ist und wo ich aufkeinanfall hin will.

Mit meinen Eltern darüber sprechen, ist absolut UNMÖGLICH!
Ich habe es sooooooooooo oft versucht und gemacht und getan, meine Mutter wird sooowas von laut und will das einfach nicht hören.
Ich muss mir halt an den Kopf werfen lassen, du hattest früher soviel Geld von uns bekommen und das kannst du zurück geben wenn du hier Geld abgibst, ich musste ja schon immer nen Anteil abgeben, konnte ich aber nie weil Ausbildungsgeld zu niedrig war oder ich halt kein Geld hatte.
Das könnte ich auf dem Amt melden.... aber ich will nicht in dem kleinen Zimmer wohnen und wenns ärger gibt und dann bin ich aggressiv und ach mensch.
Ich will ja auch meine Eltern nicht verletzten und beleidigen, ich bin gerne hier, und würd sofort hier bleiben wenn die WOhnung nen ticken größer wäre.

Meinste also ich soll vorerst Zuhause wohnen bleiben?

Beitrag von muttiator 26.05.11 - 15:24 Uhr

Ich war mal vor rund 10 Jahren in deiner Situation, schwanger und bei meiner Mutter in ihrem Haus.
Am Ende landete ich wegen andauerten Streitigkeiten samt 6Wochen altem Baby auf der Straße, von heute auf morgen. Ich hatte nichts mehr, null!


Mein Rat:

Such dir eine Wohnung und zieh aus, wenn du arbeiten gehen kannst ist es immer noch möglich evtl dein Baby bei deiner Mutter zu lassen. Harz4 ist zwar nicht die beste Lösung aber besser als der Stress den ich dann hatte.
Ich bin damals innerhalb von 4 Monaten 3 mal umgezogen, dank dem Jugendamt habe ich das aber gut hinbekommen.

P.s.: Der Vater hat kurz vor dem Rauswurf mit mir Schluss gemacht, der Grund war das ich mich ja nur noch um das Baby gekümmert habe. #augen

Beitrag von kio518 26.05.11 - 15:27 Uhr

Hi,

also mal ganz ehrlich...sicher ist es bequem bei den Eltern zu wohnen, aber mit wenig Platz und einem Säugling? Naja ich weiß nicht, wäre mir persönlich auch zu eng.
Wie sieht es denn bei dir mit Ausbildung und Schulabschluss aus? Ich mein umonst hast du ja sicher keinen Termin bei Pro Familia.
Ich würde den Termin nutzen und mich durch fragen. Ich finde es ist zwar eine nette Geste wenn die Mutter ihre Hilfe anbietet, aber ich denke, da du jetzt selber Mutter wirst, solltest du auch selber die Verantwortung übernehmen und den Schritt wagen dir eine eigene kleine Wohnung zu suchen. Deine Mutter kann dir ja deswegen immernoch helfen und dir zur Seite stehen.

Ich find die Aussage etwas irritierend wieso sie denkt das du nicht zu Hause wohnen willst. Wieso glaubt sie MUSST du zu Hause wohnen, gibts dafür bestimmte Gründe?
Wenn würde ich mich jetzt erkundigen und mich um eine kleine Wohnung kümmern, denn ich denke wenn dein Kind erstmal da ist wirst du ganz andere Sorgen haben und dich am allerwenigstens mit Wohnungssuche beschäftigen.

Beitrag von samanthajoell 26.05.11 - 15:31 Uhr

Genau, so denke ich das auch.
Wenns Kind da ist habe ich andere Sorgen als wie mich um ne Wohnung zu kümmern.

Und wenn ich eine Wohnung habe und einfach mal Angst habe und Hilfe brauch kann ich ja immer noch sagen, hier mama ich glaub ich komm mal paar Tage zu dir und zu Papa, ihr könnt mir bisschen helfen.

Aber ich habe immer noch einen Unterschlupf wo ich hingehen kann wenns ärger gibt, wenn ich mal nen schlechten Tag habe wo mich der Vater des Kindes besuchen kann wo ich einfach MEIN REICH habe und eine kleine Familie sein kann, was in meinem Zimmer unmöglich ist.

Beitrag von kio518 26.05.11 - 15:42 Uhr

Naja also ganz ehrlich dann Pack die Gelegenheit beim Schopfe und erkundige dich.
Ich hab in deinen anderen Beiträge gesehen das du Friseuse bist, also hast du da auch eine Möglichkeit während der "Elternzeit" vielleicht für 30Stunden im Monat gelegenlich ein bisschen zu joben und mit viel Glück kannst du dann später voll einsteigen wenn dein Kind in der KiTa oder Grippe ist.
Eine geeignete Wohnung zu finden ist zwar nicht unbedingt leicht, aber ich denke auch da kann man dir weiterhelfen, immerhin bekommst du Elterngeld, Kindergeld, und erkundige dich bei Pro Familia gleich mal um Kostenübernahmen für die Erstaussattung, das musst du wohl bis zur 20.SSW beantragen, das ist auch nochmal eine nette Summe die dir die Anschaffung für deinen Nachwuchs erleichtert und der wird ohnehin noch einiges Kosten. Möglicherweise ist dir auch ein Mutter-Kind-Wohnheim eine Hilfe, damit kenn ich mich zwar nicht aus, aber wie gesagt, da du einmal den Termin hast, schreib dir alles auf was du fragen möchtest, das kostet schließlich nicht und dafür sind diese Einrichtungen ja auch mit zuständig, was noch ganz interessant für dich sien könnte, erkundige dich mal ob es bei dir inder Stadt/Komune/Gemeinde Begrüssungsgeld gibt, das ist zwar nicht viel, aber gerade für junge Mütter am Anfang eine Hilfe, auch wenns nur eine einmalige Auszahlung ist.
Zur Wohnungssuche kannst du ja auch das Internet nutzen, eine kleine 2 oder 1,5 Zi Wohnung ist denk ich erstmal ein Anfang. Beim Amt kannst du dich ja mal erkundigen vielviel m² dir zustehen, bei uns steht einem ledigen 45m² zu, die Kosten dafür übernimmt normalerweise dann das Amt, allerdings solltest du dann auch nicht versäumen dich zu erkundigen wie das dann weiter geht. Ich glaube, aber ich weiß es nicht sicher, die Wohnung wird übernommen, aber da du dann ein Kind hast bekommst du nur deine 300€ Elterngeld vom Amt als Unterstützung und kein direktes ALG.