Mal wieder diese bösen Lehrer :-(

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von bambolina 26.05.11 - 16:04 Uhr

Mein Sohn (9 Jahre) kam gestern vom Schullandheim...
Ich bin so sauer.

Zuerst mal mussten wir vor Abreise einen Zettel abgeben, wo notiert werden musste, welche Medikamente Kind und wieoft einnehmen muss, ob es Allergien hat oder irgendetwas nicht essen darf.
Mein Sohn sein Medikament habe ich notiert.

Gleich am ersten Abend hat er gebrochen, in sein Bett. Die beiden anderen Male hat er es nach draussen geschafft. Das Bett (Spannbetttuch) hat er selbst nach Aufforderung der KL abgezogen.
Dann hieß es nur lapidar "geh raus an die frische Luft, dann wird das wieder".

1) Er durfte auf der dreckigen (?) Matratze weiterschlafen, es wurde kein Ersatzbetttuch organisiert.

2) Es wurde nicht für nötig befunden, mal kurz zum Sanitätsraum zu gehen und das Kind durchchecken zu lassen - hätte ja auch M&D sein können oder Fieber haben können.

3) Es wurde nicht später nochmals nach dem Kind gesehen, ob es ihm besser geht. Er saß "alleine" draussen nur mit zwei Freunden, die ihm Gesellschaft leisteten.

4) Er hat seine Tabletten vergessen einzunehmen. Ist nichts dramatisches, wenn er da mal aussetzt - aber warum schreibe ich das überhaupt auf, wenn die Lehrerin es noch nicht mal für nötig befindet darauf zu achten ob er sie nimmt (oder verlange ich da zuviel) es hätte ja aber auch ein wichtiges Medikament gewesen sein können.

Heute habe ich sie angerufen.

Na denn, dachte ich mir ruhig bleiben, auch ihre Meinung hören.
Zu den Matratzen. Sie behauptete, die wären sauber gewesen, die hätte nichts abgekriegt. Ok, lt. meinem Sohn war sie noch nicht mal in dem Zimmer. Na da steht wohl Aussage gegen Aussage!

Fieber kontrolliert (Hand auflegen) hat sie getan, auch das bestreitet mein Sohn, na ja vielleicht hat er es auch nicht gemerkt oder was weiß ich

Auf die Frage hin, warum er nicht zum Sanitätshaus ging. Dem Kind ging es doch gut, er hat ja hinterher wieder normal gegessen. Toll, lt meinem Sohn hat er NACH dem Essen gebrochen, was mir auch von einem anderen Kind bestätigt wurde.

Bevor ich auch noch mit den Tabletten anfangen konnte hat sie mich am Telefon regelrecht abgewürgt...

Mich macht nicht nur rasend, dass das passiert ist, sondern auch einfach, dass man nicht mit ihr reden kann, alles abstreitet, sie sich gleich angegriffen fühlt.
Ich kann hier nicht alles schreiben, das würde echt den Rahmen sprengen.

Helfen kann mir keiner, wollte nur mal alles von der Seele reden...

Nein und zum Rektor brauch ich auch nicht gehen, das ist die gleiche pädagogische Pappnase (hat meinem Sohn mit dem Mathebuch auf den Kopf geschlagen). Ausserdem verstehen sich die beiden blendend.

lg bambolina

Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 16:13 Uhr

#schock

Jetzt wär ein saftiger Brief ans Schulamt fällig Bambo.

#winke

Beitrag von bambolina 26.05.11 - 16:24 Uhr

Und dann?

Steht Aussage einer "hysterischen Mutter" gegen Aussage einer "qualifizierten Lehrerin".

Klar, kann ich Zeugen suchen... in dem Fall nur Kinder die ich nicht mit reinziehen möchte. Und selbst wenn 10 Mütter was mitbekommen hätten hätte ich sicher keine gefunden die sich mit mir in die Brennnesseln setzt.
Ne du, beschweren - hintenrum - tun sie alle.
Wie damals bei dem gesondert einberufenen Elternabend, wo sich soviele über die Lehrer und Schuldruck beschwert hatten. Von über 30 Eltern haben es 4 oder 5 geschafft ihre Meinung zu äußern.

Hach Mone, mein einzigster Trost ist, nach der Kur nächste Woche ist es nur noch ein Monat bis zu den Ferien. Und dann, bye bye

lg bambolina

Beitrag von simone_2403 26.05.11 - 17:52 Uhr

Weia,was sind denn das für Eltern Bambo #schmoll Es geht doch um Ihre Kinder dort,wie kann man da die Augen zu machen...ich raff das nicht.

Ok...wenn die so drauf sind,stehst du da auf verlorenem Posten und dann ist das wirklich nur dein einziger Trost das es "nur" noch 4 Wochen sind #liebdrueck

Beitrag von bambolina 27.05.11 - 13:02 Uhr

Na ja, mitunter mache ich denen kein Vorwurf, ich denke die meisten habe "Angst" etwas zu sagen, weil sie eh wissen, dass die Lehrer am längeren Hebel sitzen.
Sie könnten es an den Kindern auslassen (was ich denen auch zutrauen würde) sei es verbal oder bei den Noten.

Zwei von den Müttern wo am Elternabend den Mund aufgemacht haben waren auch Mütter, deren Kind "getreten" und mehr oder weniger nichts mehr zu verlieren hatten.

Ne du, mein einzigster Trost sind die 4 Wochen #freu

liebe Grüße
bambolina

Beitrag von lena10 26.05.11 - 16:13 Uhr

Ist echt alles blöd gelaufen, die Lehrerin hat sicher nicht korrekt gehandelt - ohne Frage!

Aber wenn ich deine Überschrift lese, könnte ich brechen!

LEna

Beitrag von bambolina 26.05.11 - 16:33 Uhr

Sorry bitte du nicht auch noch brechen, gibt Flecken auf dem Bildschirm...

ok - das war im Zorn falsch formuliert, war vielleicht auch deshalb so, weil gerade letzt eine Diskussion hochgekocht ist und es Vorwürfe gab, was die Eltern denn haben, immer sind die Lehrer so böse, ständig hört man dies und das über die Lehrer nie liest man was Gutes und auch die Eltern sind nicht immer einfach (was ich ja nicht abstreite).
Klar liest man hier über Probleme folglich über die Bösen eher als über die Guten.


@urbia - bevor hier wieder eine Massenhysterie ausbricht, Überschrift bitte mit drei X´en überschreiben, Danke

Beitrag von anarchie 26.05.11 - 16:53 Uhr

Öhm, das geht ja mal garnicht!


Wenn der Schulleiter nicht brauchbar ist(mathebuch auf Kopf?????) ab zum Schulamt!

das hätten ja auch echt wichtige Medis sein können...#gruebel

lg

melanie

Beitrag von bambolina 26.05.11 - 17:42 Uhr

Habs ja oben schon geschrieben.
Sie streitet ja alles ab und meinte noch "ihr Kind wäre gut versorgt gewesen"
Was soll ich da beim Schulamt, da steht Aussage gegen Aussage.

Der Direktor ist zwar auch nicht der Brüller, aber im Gegenzug zu der KL wenigstens fair zu den Kindern (keine Bevorzugung und so). Das mit dem Mathebuch - ok, ich war auch sauer.
Als ich deshalb bei ihm Anfang des Schuljahres bei ihm auf der Matte stand, hat er wenigstens soviel Anstand besessen sich zu entschuldigenes sei zwar nicht entschuldbar, aber ihm sei der "Gaul durchgeganbgen" und hat es nicht wie die KL abgestritten, wobei er das eh nicht konnte, hat ja die ganze Klasse mit gekriegt....

lg bambolina

Beitrag von sunshine80404 26.05.11 - 18:42 Uhr

Hallo Bambolina!

Komisch, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen unsere Kinder besuchen die gleiche Schule!

Bücher finden sich wohl öfter auf Schülerköpfen wieder, Krankheiten/Probleme gibt es nicht und wenn doch wird schnell alles schön geredet! Sogar die Elternsituation klingt wie bei uns... :-(

Aber lass dir sagen, auch die höheren Stellen bringen es nicht wirklich (oder nur noch nicht?). Leider...

Dummerweise haben wir noch 3 Jahre vor uns.

Wie auch immer, ihr seid nicht alleine damit!
Haltet durch, ist ja nicht mehr lange!!

Grüße, Sunshine

Beitrag von bambolina 27.05.11 - 10:32 Uhr

Na ja, bei uns ist es nicht generell so, es gibt auch liebe Lehrer dort ;-)

Aber mein Sohn hatte halt das Pech, dass er ab der 3. lauter Pappnasen bekam.

Die Weiterführende hat einen guten Ruf. Hoffe es wird dort besser. Der jetzigen Schule ist ihr schlechter Ruf vorausgeeilt, aber wir hatten in der Grundschule (schon allein wegen dem nahegelegenen Hort) nicht wirklích Aussweichsmöglichkeiten.
Zumal eine andere Grundschule um einiges weiter weg gewesen wäre und nicht mehr im Einzugsgebiet lag.

Ist bei euch nicht in der 3. auch Lehrerwechsel (bei uns alle 2 Jahre, zumindes in der Grundschule) - vielleicht wird es dann besser, ich drück euch die Daumen.

lg bambolina

Beitrag von arkti 26.05.11 - 19:02 Uhr

Warum gibt man Kindern Medikamente mit wenn sie eh nicht wichtig sind?

Lehrer dürfen keine Medikamente verabreichen sondern nur dran erinnern, so wird es hier immer gesagt.

Ich denke es gibt nicht überall Ersatzbettücher, z.b in Häusern wo man generell Bettwäsche mitbringen muss.

Von aussen kann man sowas immer schlecht beurteilen.
Vielleicht hatten die Lehrer noch andere akute Fälle, sie haben nunmal Verantwortung für alle Kinder.


Beitrag von bambolina 27.05.11 - 10:26 Uhr

Ok, wird jetzt auf jedem kleinen Wort rumgehackt - die Medis waren natürlich schon wichtig, logisch sonst hätte er sie nicht verschrieben bekommen, anderst ausgedrückt - nicht lebensnotwendig.
Besser?
Weiterhin habe ich nicht verlangt, dass sie ihm die Medis verabreicht. Ich weiß, dass sie das nicht darf, angeblich noch nicht mal ein Pflaster drauf machen. Es dreht sich darum, dass sie ihn nicht erinnert hat.
Aus der Paralellklasse hat der Lehrer ein Kind gefragt "Hast du deine Medikamente genommen".

Ob es Ersatzspannbetttücher gab weiß ich nicht wirklich, aber sie hat ja noch nicht mal probiert, bzw. nachgefragt. Anderseits haben die einfache Übernachtungsmöglichkeiten und auch noblere. Gleiches gilt für das Essen, du wählst zwischen ich bekomme was vorgesetzt oder bestellst ein 3 Gänge Menue. So kann ich mir nicht vorstellen, dass es keine zu leihen gibt.

Habe gestern mit der einen Mutter telefoniert, die mitgefahren ist, weil ihr Kind Zucker hat.
Mein Sohn hatte eine Hose zuviel im Koffer, die seiner Meinung von dem ihrem Kind war, ich wollte das abklären.
Dabei kamen wir auch aufs Schullandheim zu sprechen.
Es gab keine akuten Notfälle, am zweiten Tag mussten sie mit einem Kind zum Arzt, weil es sich was eingeklemmt hat. Das wars auch schon.
Besagte Mutter stand mit der KL vor der Hütte und hat sich unterhalten, als mein Sohn raus gerannt kam und gebrochen hat.

Als sie ihrem Sohn später das Insulin gab, hat sie gesehen, dass Luca schon geschlafen hat.

Von der Lehrerin kam gar nichts, von wegen dass sie später mal nach meinem Sohn geschaut hätte.

Beitrag von jazzbassist 26.05.11 - 20:32 Uhr

Naja, wenn sich ein 9-Jähriger auf einer Klassenfahrt übergibt, würde ich auch noch keinen medizinischen Notstand ausrufen. Die haben stellenweise Heimweh, essen anders - auch viel durcheinander; sicherlich auch viele Süßigkeiten; dann noch die Anreise dabei - die sind den ganzen Tag aufgedreht, vergessen das Trinken etc. Also die Idee, so ein Kind an die frische Luft zu setzen, finde ich absolut in Ordnung. Zumindest wäre ich bei meinem Sohn jetzt nicht anders vorgegangen, wenn er sich abends übergeben hätte, als mal die Hand aufzulegen und zu gucken, ob er überhöhte Temperatur hat oder zumindest irgendwie »ungut/blass/abwesend/krank o.ä.« aussieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie jedes mal, wenn sich ihr Sohn die letzten 9 Jahre übergeben hat, zum Kinderarzt oder in die Notaufnahme gefahren sind, um eine Gastroenteritis auszuschließen. Zumal 9-Jahre ja schon ein Alter ist, wo sich ein Kind sehr gut artikulieren kann. Würden Sie Ihren Sohn denn so einschätzen, dass er das könnte; oder - ist er eher ein stilles Kerlchen, was sich dann nicht mehr ohne weiteres gemeldet hätte?

Und - wenn man doch merkt, dass es etwas ernsteres ist, sucht man entsprechend einen Arzt auf. Für genau dieses Szenario ist es dann auch sehr wichtig, als Erwachsener zu wissen, welche Medikamente ein Kind nimmt, oder, auf was es allergisch reagiert etc. Da Kinder diese Namen der Medikamente usw. oftmals nicht kennen oder völlig unverständlich/falsch aussprechen, oder vielleicht auch gar nichts mehr sagen können, weil sie apathisch (oder schlimmer) sind. Also ich käme jetzt bei 9-Jährigen Kindern zumindest nicht mehr auf die Idee, mir ein Terminplan aufzuschreiben, wann welches der 20-30 Kinder nun um wie viel Uhr welche Tabletten schlucken muss. An einem Kind in diesem Alter hätte ich schon die Erwartungshaltung, dass es da eine gewisse Form an Selbstständigkeit aufweist. Ich gebe Ihnen zwar Recht, dass es auch ein wichtiges Medikament hätte sein können - aber - dann hätte ich als Elternteil die Wichtigkeit nicht nur lapidar auf einen Zettel geschrieben und stillschweigend abgegeben, sondern, die Lehrerin dann ganz genau auf diese Wichtigkeit hingewiesen; und auch mein Sohn hätte dann diese Wichtigkeit eingetrichtert bekommen. Ich denke zumindest nicht, dass Eltern das Leben ihres Kindes auf einen Zettel schreiben, der Lehrerin geben und darauf vertrauen, dass die diese Ernstlichkeit überhaupt versteht.

Ansonsten kann ich mir da zumindest nur schwerlich vorstellen, dass sich ein 9-Jähriger im Zimmer eines Schullandheimes übergibt, und, die Lehrerin da nicht nach den Rechten sieht. Also mein Allgemeinvertrauen an die Menschheit (das selbst Lehrer bei mir genießen :-p), sagt mir hier schon, dass die da sicherlich wird nachgeguckt haben, ob das Zimmer/Bett noch sauber ist. Aber, Sie schreiben ja selbst, dass Ihr Sohn schon eine Zeit lang draußen war; da hielte ich es für zumindest nicht unvorstellbar, dass er das einfach nur nicht bemerkt/gesehen hat. Auch schaut man da bei Kindern in diesem Alter Abends, wenn es an die Schlafenszeit geht, sicherlich ebenfalls noch mal nach dem Rechten, ob auch alle Kinder schön brav in ihren Betten liegen. Was sagt Ihr Sohn denn eigentlich zu der Matratze; war die denn nun sauber, oder, war die nicht mehr sauber?

Aber das man so einem Kind dann jedoch auch ein Ersatzbetttuch organisieren sollte (sofern man eines findet), halte ich auch für etwas ziemlich selbstverständliches. Wobei ich mir recht gut vorstellen kann, dass es nicht gerade einfach ist, mit wenigen Lehrern auf viele kleine Kinder in dem Alter aufzupassen. Ich denke, da setzt man einen Schritt auf den Flur, und, schon hängt ihnen die kleine Stefanie am Bein mit: »Du Frau XYZ, der Paul hat Dumme Kuh zu mir gesagt«; auf dem linken Ohr hören sie, wie das Nachbarzimmer mit dem Fussball gegen die Tür schießt, ein Flur unter ihnen grölen die Zweitklässler, die eigentlich schon Bettzeit haben, und, gerade als man das erste Mal einatmen möchte, hängt der Paul am anderen Hosenbein und petzt, dass die Stefanie selbst Blödmann zu ihm gesagt hat. Und in der Sekunde, wo man das erste mal Ausatmen möchte, hat man das mit dem Ersatzbetttuch schon wieder vergessen. Ich denke, Lehrer bekommen für solche Leistungen (wie eine Klassenfahrt zu organisieren und nervlich durchzuhalten) viel zu wenig Anerkennung, und - ich finde es ziemlich normal - dass die sich halt nicht um alles kümmern können und auch einfach Sachen vergessen oder falsch machen und Kinder dort nicht die Pflege und/oder Aufmerksamkeit bekommen, die sie bräuchten oder bei Ihren Eltern bekämen.

Und, auch wenn ich bei Ihrem Telefonat nicht dabei war; zumindest ihr Beitrag hier ließt sich für mich (rein subjektiv) schon derbe vorwurfsvoll und auch leicht hysterisch. Wenn das Telefonat also auch nur annähernd so verlaufen ist, wie Sie diesen Beitrag hier geschrieben haben, kann ich das total gut nachvollziehen, warum sich die Lehrerin dort angegriffen gefühlt und auch versucht hat, sich zu rechtfertigen. Sie stellen die Frau hier m.E. als eine Art Gefängniswärterin da. Zwar möchte ich - in Anbetracht meiner eigenen Schulzeit #schein - nicht leugnen, dass es auch solche Lehrer gibt, die erst nach dem Studium festgestellt haben, dass die überraschenderweise in der Grundschule doch Kinder unterrichten müssen; aber - das kann Ihnen dann doch nicht erst seit heute bewusst geworden sein, oder? Dann wäre ich nämlich so ohne weiteres nicht auf Idee gekommen, meinen Sohn da mit ins Schullandheim zu schicken, wenn da nicht zumindest auch 1-2 etwas kompetentere Erwachsene beigewesen wären, die sich etwas besser um meinen Sohn hätten kümmern können. Oder, ich hätte mich zumindest nicht gewundert, dass sich die Lehrerin dann auch auf dieser Klassenfahrt genau so benimmt, wie auch sonst im Schulalltag.

Beitrag von ilva08 26.05.11 - 20:45 Uhr

#pro

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Beitrag von bastima 26.05.11 - 22:24 Uhr

Hallo Jazzi!

Mal wieder ein super geschriebener Beitrag!!

#winke

Beitrag von bambolina 27.05.11 - 12:51 Uhr

Langer Beitrag, wo fange ich an.

Zuerst mal ist mein Sohn nicht der grosse Esser, was man auch an den Resten auf dem Spannbetttuch gesehen hat, das er in eine Tüte gepackt hat. Mein Sohn gehört zu der seltenen Gattung Kinder welches kaum Süßigkeiten und Co. isst, ausser mal Gummibärchen und Chips (das hat er von mir ;-). Er selbst hatte nichts dabei wollte nichts mitnehmen und selbst wenn er bei anderen mitass, bis mein Sohn einmal in die Tüte langt, haben andere schon 5x rein gegriffen. Aufgeregt war er vielleicht. Aber eher vor dem Abenteuer als vor Heimweh oder ähnliches.
Trinken - möglich dass er das vergessen hat, kann ich mir aber auch nicht vorstellen, da seine ältere Schwester auf dem Gesundheitstrip ist und ihm u.a. erklärt hat, wie gesund Wasser und viel trinken ist.
Seit 4 Wochen rennt er nur noch mit der Wasserflasche rum 1,5 Liter sind Minimum. Natürlich weiß ich nicht, ob er dort vor Aufregung am ersten Tag das Trinken vergessen hat. Aber anhand der Rechnung hat er 3 Flaschen getrunken (Abreise Mo früh, Rückreise Mi).

Zum Thema Arzt.
Früher gab es dort eine Sanitätsstelle. Ob es die immer noch gibt, weiß ich natürlich nicht, aber die KL hat auch nichts abgestritten, als ich sie darauf angesprochen hatte. Ja, und wenn ich die Verantwortung für ein fremdes Kind gehabt hätte, hätte ICH mir schon die 5 Minuten Zeit genommen und wäre mit dem Kind dahin gelaufen.
Wenn mein Kind "nur" bricht, renne ich auch nicht gleich zum Doktor, ich frage aber ob er Magenweh hat, Durchfall messe bei Bedarf ob er Fieber hat und hab im Notfall auch Medis daheim (die ich ihm ja im Gegesatz zu der Lehrerin geben darf bei ihr nur ein Arzt, den sie nicht aufgesucht hat).

Wie ich meinen Sohn einschätze, ob er was sagt...
Also erst mal eines vorweg. Mein Sohn ist im Gegensatz zu seiner Schwester gar nicht piensig. Und wenn er mal heult, dann ist es ernst zu nehmen. Als er das letzte mal geweint hat, weil ihm was weh tat, hatte er am nächsten Tag den Blinddarm draussen.
Als er einmal heftig gestürzt ist kam er auch nicht gleich angerannt, erst als er später gebrochen hatte, hab ich erfahren, was passierte. Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung durften wir dann zwei Nächte im Krankenhaus übernachten.
Wie gesagt, er kommt eh selten von sich aus, zu der KL hat er leider auch kein Vertrauen mehr, zuoft wurde er schon wegen einer harmlosen Frage angeranzt, abgekanzelt.
Wie ich ihn einschätze, würde er von sich aus nie zu ihr gehen.
Selbst wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was er als erzählt (und er sagt mir mit Sicherheit nicht alles) ist es schon viel zuviel.
Bei der Abfahrt hab ich sie das erste Mal live erlebt. Ein Kind hat gefragt, ob sie ihr die Papiere geben kann, gleich ein Anschiss, dafür hat sie keine Zeit, ich habs vorhin schonmal gesagt (wo?) ich sammle die im Bus ein. Kurz darauf fragt ein anderes irgendwas wegen dem Essen im Bus. Kind wurde auch gleich angeschnauzt.

Ja, ich weiß Lehrer haben es nicht einfach mit den Kids heutzutage (ich wollte keine sein :-)) und ich habe auch vollstes Verständnis wenn mal ein Lehrer lauter wird, auch mal ungeregt wird, weil er einfach überfordert ist. Aber von dieser Frau kommt gar nichts gutes rüber.

Zu dem Zettel und Medikamenten.
Ich habe den Zettel nicht stillschweigend abgegeben, bitte nichts unterstellen hier. Sondern er wurde von den Lehrern an ALLE Kinder verteilt, den daheim abzugeben und auszufüllen und die Abgabefrist einzuhalten.
Darauf sollten stehen, wichtige Medikamente wie oft und wieviel einzunehmen sind, irgendwelche Allergien, was kann oder darf ein Kind nicht essen. Wofür bitte musste ich das aufschreiben, wenn kein "Plan" erstellt wurde?
Ich hab die eine Mutter wo mitgefahren ist (hab dazu oben mehr geschrieben) gefragt, ob es zuviel verlangt ist, wenn die KL nachfragt, ob er die Medikamente genommen hat? Sie meinte nur, dass sie mitbekommen hat wie der Lehrer der Parallelklasse "sein" gefragt hat, L. hast du deine Tablette genommen.
Bei anderen gehts doch auch?
Klar versuche ich meinen Sohn zur Selbständigkeit zu erziehen, auch dass er versucht an seine Tabletten selbst zu denken. Aber ich kann mich bei einem 9 jährigen darauf verlassen? Aus diesem Grund finde ich hätte man als Aufsichtsperson zumindest nachfragen können.
Meine Meinung.

Mit dem im Zimmer gehen.
Es ist draussen passiert - klar hätte sie von ihm unbemerkt rein kommen können, vielleicht hat sie ihm auch die Hand aufgelegt und er weiß es nicht mehr. Vielleicht hat sie später auch nach ihm gesehen, aber er hat schon geschlafen und nichts mitbekommen...
Wohl war er eine Weile danach noch wach und nein, sie hat sich nicht mehr nach ihm erkundigt.
Als er diese Frau als KL bekam hab ich zugegeben nicht immer alles geglaubt, was er mir so erzählt hat. Das hat sich bald geändert.
Wie als ich sie am Tel. fragte, warum sie nicht zum Sani ging - "ich habe keine Notwendigkeit darin gesehen, er ist ja gleich wieder rum gesprungen und hat auch ganz normal zu Abend gegessen."
Erst danach habe ich erfahren (wurde auch von anderen bestätigt) dass er erst spät abends gebrochen hat (neun, halbzehn) - also lang NACH dem Abendessen und dass er mit Freunden vor der Hütte saß. War nix mit rum springen...
Das war nicht das erste Mal, dass alles Unwahr klingt, wenn sie sich "verteidigt". Wie kann ich dieser Frau noch glauben?
So traurig das ist, wenn mein Sohn behauptet, sie hätte nur gesagt, bleib an der frischen Luft und ziehe nacher das Bett ab, glaube ich ihm mehr als ihr, obwohl ich weiß dass Kinder oft viel nicht mitbekommen oder was vergessen...
Sie hat ihn nicht gefragt, ob was weh tut etc. nur gesagt er soll draussen bleiben. Ich hab auch NIE behauptet, dass frische Luft schädlich ist, mich hat nur gestört, das sie laut einen Erzählungen ihn mehr oder wengier kurz abgekanzelt hätte.
Als die eine Mutter später ins Zimmer kam um ihrem Kind,das Insulin zu spritzen, lag Luca auf dem Bett, während die anderen Kids noch Party machten.
Und wie oben schon geschrieben, wenn er da nicht mitmacht, muss es ihm schon mies gehen.

Jetzt hab ich auch mal eine Frage, wo bitte klang mein Betrag derb oder hysterisch? Ich hab die Lehrerin normal angesprochen, sie war diejenige wo sich gleich angegriffen gefühlt hatte (getroffene Hunde bellen?). Du kannst das nun glauben oder nicht, ist mir ehrlich gesagt auch egal.

Auf die Frage hin, warum ich meinen Sohn nicht daheim gelassen habe. Er hat sich trotz allem unbändig darauf gefreut, er wäre der Einzigste (zumindest aus seiner Klasse gewesen) der daheim geblieben wäre. Er wollte mit.
Hättest du deinen Sohn daheim gelassen?
Weiterhin gab es schon noch andere kompetente Lehrer, die waren aber für ihre Klasse verantwortlich, und unsere KL nun mal für die unsrige. Zumindest hätte es so sein sollen.

Noch zum Abschluss:
>>>Ansonsten kann ich mir da zumindest nur schwerlich vorstellen, dass sich ein 9-Jähriger im Zimmer eines Schullandheimes übergibt, und, die Lehrerin da nicht nach den Rechten sieht. Also mein Allgemeinvertrauen an die Menschheit (das selbst Lehrer bei mir genießen )<<<
Ich kann nur eines sagen, diese Lehrerin hat mir eines gelehrt, bzw. es nach und nach geschafft, das Allgemeinvertrauen in die Menschheit bzw. in diese Frau zu erschüttern.

nix für Ungut
bambolina

Beitrag von jazzbassist 27.05.11 - 15:43 Uhr

Mit meinen Auführungen am Anfang wollte ich eigentlich nur schreiben, dass ich persönlich es gar nicht für etwas ungewöhnlich halte, dass, wenn Sie mit 20-30 Kindern auf eine Klassenfahrt fahren, da ein Kind plötzlich Bauchschmerzen bekommt oder sich übergibt oder es sonst nicht gut geht. Warum auch immer - Ursachen gibt es dort wirklich unzählige für. Ich weiß jetzt nicht, wie oft diese Lehrerin schon mit Kindern auf Klassenfahrt war; vielleicht war es das erste Mal und sie einfach in dem Moment mit der Situation überfordert. Vielleicht war es die x-te Fahrt, und, die hat das alles schon x-fach erlebt und handelt deswegen etwas abgeklärter.

Ich kann das als Außenstehender wesentlich schlechter beruteilen, als Sie oder Ihr Sohn. Ich stelle mir halt nur eine ganz normale Klassenfahrt vor, und ein Schüler kommt auf mich zu und sagt, dass es sich übergeben hat. Ich würd' halt mal an der Stirn fühlen, ob es überhöhte Temperatur hat, gucken, wie so der "Gesamtzustand" des Kindes aussieht; sicherlich hätte ich auch eins-zwei Fragen gestellt. Aber - das wäre es dann auch erstmal gewesen, wenn ein Kind einen sonst "fitten" Eindruck auf mich gemacht. Also in einer Sanitätsstelle wäre ich da mit einem Kind - dass mir rein von der Gesamtsituation her keinen Grund dafür gibt - nicht gegangen. Finde ich persönlich ziemlich legitim - zumal ich nicht denke, dass Sie in der Sanitätsstelle eines Schullandheims irgendeinen ausgebildeten Mediziner antreffen werden. Ich denke, da geht es eher darum, Prellungen zu Kühlen oder ein Pflaster aufzukleben.

Also Lehrer möchte ich persönlich auch nicht sein :-p Mein innerer Seelenfrieden ist schon aus dem Gleichgewicht gebracht, wenn der beste Freund meines Sohnes das Wochenende bei uns verbringt #schein.

Das der Zettel von der Lehrerin kam, hatte ich rausgelesen. Ich denke, Sie mussten das u.A. dafür aufschreiben, falls die Lehrerin wirklich mit Ihrem Sohn zum Arzt hätte fahren müssen. Wäre ja für einen Arzt schon nicht ganz unwichtig, zu wissen, auf was Ihr Sohn z.B. allergisch reagiert, oder welche Tabletten er nimmt (Unverträglichkeiten etc.). Also es macht sehr großen Sinn, diese Informationen einzusammeln, wenn man mit fremden Kindern verreist. Auch wenn man es nicht in seinem Aufgabenbereich sieht, jedes einzelne Kind daran zu erinnern, noch seine Cetirizin zu schlucken oder seine Vitaminkapseln oder was auch immer. Also klar kann (und sollte man m.E. auch) da als Aufsichtsperson einen Überblick drüber haben, welches Kind man eventuell daran erinnern sollte, die Tabletten noch einzunehmen. Aber das wäre nichts, wo ich mich als Elternteil drauf verlassen würde. Da ich es mir alleine auch organisatorisch unheimlich schwer bei einer ganzen Schulklasse vorstelle. Das fängt ja bei Medikamenten an und hört bei Kindern, die nachts noch nicht trocken sind, auf.

Ob man sich auf einen 9-Jährigen sollte verlassen können, oder nicht. Käme für mich darauf an, um was für Tabletten es ginge. Wenn das Kind seit 4 Jahren täglich morgens zwei Tabletten schlucken muss, damit sein Körper ein fremdes Organ nicht abstößt - ja, dann würde ich mich darauf verlassen. Weil es für das Kind dann genau so selbstverständlich ist, wie, nicht in Unterwäsche zur Schule zu laufen - sowas vergisst man dann einfach nicht. Wenn es sich z.B. um saisonale Allergietabletten handelt; würde ich mich auch nicht unbedingt darauf verlassen, dass ein Kind die jeden Abend einnimmt. Die Konsequenz wird dann eben sein, dass das Kind am nächsten Tag wahrscheinlich tränende Augen und eine triefende Nase hat. Das halte ich vom Risiko und der logsichen Konsequenz jetzt bei einem 9-Jährigen für absolut in Ordnung; sofern es sich dann um eine normal-allergische Reaktion handelt. Also - es käme für mich auf die spezielle Situation an. Und, wenn die gewesen wäre: "Die Tabletten sind wirklich sehr wichtig; mein Kind kann die durchaus mal vergessen..." denke ich schon, dass genau diese Eltern in dieser Situation dann nicht nur stillschweigend den Zettel der Lehrerin ausgefüllt hätten, sondern, diese nochmal genau darauf hingewiesen hätten.

Wie geschrieben, ich war bei dem Telefonat nicht dabei. In Ihrem Beitrag ist es einfach die Wortwahl, die mir aufgefallen ist. "Es steht Aussage gegen Aussage", "sie hat es nicht mal für nötig befunden", "mein Sohn bestreitet das", "Pädagogische Pappnase", "sie verteidigt sich". Das klingt eher wie die Anklagebank bei einem Familiengericht im Sorgerechtsstreit, aber, nicht nach einer 3-Tägigen Klassenfahrt. Ist auf Grund eines Forumsbeitrages sicherlich immer recht schwierig zu beurteilen, aber - ich fand' schon, dass das ziemlich angriffslustig klang und auch die Grundstimmung der Lehrerin gegenüber schon vor dieser Klassenfahrt alles andere als positiv war. Was ich bei Müttern aber für etwas vollkommen normales und natürliches empfinde.

Ob ich meinen Sohn zu Hause gelassen hätte - wenn ich für mich selbst abgerechnet hätte, dass seine Klassenlehrerin unfähig ist, auf Kinder aufzupassen ... Ich denke nicht. Jesse hat mit 9-Jahren bereits eine Menge Freiräume genossen. Also, wenn er sich alleine auf einen Spielplatz o.ä. übergeben hätte, hätte er mit dieser Situation auch erstmal alleine fertigwerden müssen. Er hätte sich dann selbstständig irgendwo auf die Bank setzen müssen, oder, wieder nach Hause kommen. Wenn das nicht geht => Handy raus und uns anrufen, damit wir notfalls vorbeikommen können. Sicherlich wäre er da alleine stellenweise mit überfordert gewesen, aber, dieses Risiko sind meine Frau und ich bei unserem Sohn in dem Alter eingegangen, wenn wir ihn haben alleine zum Spielplatz o.ä. gehen lassen. Von daher sähe ich persönlich keinen Grund darin, ihn nicht auch auf eine Klassenfahrt mitfahren zu lassen, wo das gleiche Risiko besteht und eine Lehrerin dabei ist, die kaum kompetenter mit der Situaiton scheint umzugehen können. Also im schlimmsten Fall hätte mein Sohn sein Handy genommen, uns angerufen, und, dann hätten wir schon dafür Sorge getragen, dass sich da ein Erwachsener anständig um ihn kümmert. Ich hätte mir da einfach - auch bei einer unfähigen Aufsichtsperson - keine großen Sorgen machen müssen, dass mein Sohn dann plötzlich mit Magenkrämpfen im Bett liegt und niemanden mehr (notfalls auch noch ein 2. oder 3. mal) bescheid gibt.

Ich halte es für absolut wahrscheinlich, dass Sie da leider eine Lehrerin für Ihren Sohn getroffen haben, wo dieses "Allgemeinvertrauen" einfach auch nicht mehr da ist. Nur - ich persönlich bräuchte das in dieser Situation auch nicht - da ich mich total gut auf meinen Sohn verlassen kann. Also, wenn der mir sagt, die Lehrerin hat sich das Bett nicht angeschaut; kann ich mich blind darauf verlassen, dass er es dann entweder nur nicht mitbekommen hat, oder die Lehrerin wirklich nicht nachgeschaut hat. Wenn ich dann bei der Lehrerin nachfrage, wie es denn nun war; steht da für mich irgendwie nicht mehr "Aussage gegen Aussage". Wenn mir die Lehrerin sagt, dass sie sich durchaus vergewissert hat, dass alles in Ordnung ist, glaube ich ihr das (weil ich das auch für absolut selbstverständlich halte und von meinem Allgemeinvertrauen abgedeckt ist). Wenn dieses Allgemeinvertrauen - wie Sie schreiben - bereits nicht mehr da ist, ergäbe sich für mich gar nicht mehr das Befürfnis, anzurufen und nachzufragen, wie es denn war. Denn, die wird mir wahrscheinlich nicht ins Gesicht sagen: "Och nö, Ihr Kind war mir eigentlich pieps egal". Und, wenn ich der Lehrerin ohnehin nicht glaube, wenn sie mir sagt, dass sie durchaus nachgeguckt hat, brauche ich sie auch gar nicht zu fragen, ob sie es denn getan hat. Und, dass scheint so das Gesamtdilemma ihres Telefonates gewesen zu sein.

Beitrag von bambolina 27.05.11 - 19:00 Uhr

Zu den Anführungen am Anfang, ich wollte auf die Aussagen wegen den Süßigkeiten halt nur erwähnen, dass ich meinen Sohn halt kenne. Er ist keiner wo vor Aufregung hyperventiliert. Übermäßig viel rein stopft oder ihm von Busfahren schlecht wird.
Er ist eigentlich selten krank.

Ob mein Kind einen "fitten" Eindruck gemacht hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber die KL hat auch nicht nach ihm gesehen, zumindest nicht, solange er wach war um mal nachzuhaken ob es ihm besser geht. Aber wenn er im Bett liegt während die anderen "Party" machen, zeugt eigentlich nicht von viel Energie und Fittheit.
Ob Arzt oder nicht da scheiden sich sicherlich die Geister - aber wenn einer in der Nähe gewesen wäre, hätte ich das zumindest abgeklärt.

Zu der Liste.
Ich gehe mal davon aus, dass die Mütter nicht Sanostol o.ä. aufschreiben, damit das Kind seine Vitamintabletten bekommt, sondern nur wichtige Dinge. Ich finde schon, dass die KL sich einen Plan machen sollte, sie hat für die Tage schliesslich die Verantwortung und muss nachsehen, ob das Kind keine Nusspeisen zum Nachtisch verspeist, obwohl es dagegen allergisch ist. Ausserdem ist es mit triefenden Augen als allergische Reaktion nicht immer getan - da kann bedeutend mehr passieren.
Im übrigen weiß die KL wofür die Tabletten sind.
Wofür musste ich übrigens angeben, wieoft er die nehmen muss?
Wofür musste ein Muslime aufschreiben, dass das Kind kein Schwein essen darf?
Bestimmt war das nicht für einen Notfallarzt.
Ok, mein Sohn nimmt die seit einem Jahr etwa. Zuhause klappt das auch meist. Warum es dort nicht funktioniert hat, keine Ahnung. Vielleicht das Umfeld, morgens gleich ein paar Kumpels von denen man sich hat ablenken lassen. Ich weiß es nicht.
ok - wenn ich mich nicht auf die Lehrerin verlassen kann, auf wen dann? Wir reden hier nicht von Erwachsenen die für ihr Tun und Handeln selbst verantwortlich sein müssen, sondern von Kindern ! Ich hätte ja gar nichts gesagt, wenn sie es mal vergessen hätte (wir sind alle nur Menschen), aber gar fragen - das ist keine Vergesslichkeit.

"Aussage gegen Aussage" war eine Reaktion von einer Posterin zum Schulamt zu gehen. Wie soll ich das beweisen? Das hat nichts mit Sorgerehctsstreit zu tun. "Mein Sohn bestreitet dsa" - es war halt einfach die Tatsache. Er hat zu mir gesagt sie hat nicht die Matratze angeschaut, sie hat nicht kontrolliert ob ich Fieber habe. Ja er hat das bestritten - oder wie würdest du das formulieren?
Und sorry, wenn Lehrer mit Mathebücher Kopfklatschen oder gegen das Bein treten, weil ein Kind es nicht unterm Tisch stehen hat, sondern schräg in den Mittelgang.
Wie gesagt, ich habe schon soviel erlebt. Es sind für mich einfach pädagogische Pappnasen - was ich natürlich nicht sagen würde ;-) man muss das lohende Feuer ja nicht weiter entfachen.
Aber alles kann ich halt auch nicht bzw. nicht mehr schlucken.

Tja, wenn mein Kind sich auf dem Spielplatz übergibt, kann es mich auch jederzeit vom Handy anrufen. Aber dort waren keine Handys erlaubt. Und die KL hat am Elternabend gesagt, dass sie jedes Kind welches sie mit einem Handy erwischt von den Eltern abholen lässt.
Ob sie das allerdings wirklich getan hätte weiß ich nicht.
Fakt ist, wenn mein Kind mich nicht anrufen kann, muss ich mich auf die KL verlassen können, falls etwas passiert.

Das Dilemma des Telefonates war nicht, dass ich nachgefragt habe, waum sie es nicht getan hat. Ich habe sie gefragt, weil es vielleicht einen plausiblen Grund gab, warum sie dies oder jenes NICHT getan hat um ev. Verständnis für die Situation aufzubringen.
Aber sie hat nicht wirklich damenhaft reagiert...

Zu der Aussage...
>>>da ich mich total gut auf meinen Sohn verlassen kann. Also, wenn der mir sagt, die Lehrerin hat sich das Bett nicht angeschaut; kann ich mich blind darauf verlassen, dass er es dann entweder nur nicht mitbekommen hat, oder die Lehrerin wirklich nicht nachgeschaut hat.<<<
Also meiner würde mich mit Sicherheit nicht anlügen - blind verlassen würde ich mich allerdings nicht, da er es vielleicht nicht mitbekommen hat oder zwar gesehen, aber nicht registriert hat oder wie auch immer.

Um es kurz in Worte zu fassen.
Die KL hatte die 3 Tage die Verantwortung für meinen minderjährigen Sohn übernommen, was nicht wirklich geklappt hat.

Beitrag von jazzbassist 27.05.11 - 19:20 Uhr

>Die KL hatte die 3 Tage die Verantwortung für meinen minderjährigen
>Sohn übernommen, was nicht wirklich geklappt hat.

Ich glaube, dem ist nichts weiter mehr hinzuzufügen. Sehe ich eigentlich genau so. Hat Ihr Sohn denn wenigstens trotzdem noch 3 halbwegs schöne und abenteuerreiche Tage erlebt? Oder - hat das bei ihm irgendwie dann gänzlich die Stimmung vermiest?

Beitrag von bambolina 27.05.11 - 20:49 Uhr

Ja, zwischenzeitlich ist er hart im nehmen was die KL betrifft, obwohl ich mir nicht wirklich sicher bin, ob er nur so tut und nur den "harten Kerl" mimt oder es einfach nicht an sich ran lässt.

Vielleicht machen wir Muddis uns da als mehr Gedanken als gut tut #hicks

Gefallen hat es ihm schon, so wie er erzählt hat.

lg bambolina