Kennt sich jemand mit Vermögensberatern aus???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von curlysue86 26.05.11 - 21:58 Uhr

Huhu würde mal Eure Meinung interessieren#winke

Beitrag von jogiyoda 26.05.11 - 22:02 Uhr

99% der sogenannten Vermögensberater sind selbstständige Versicherungsfuzzies DVAG, AWD und wie sie alle heißen.

Beitrag von hedda.gabler 26.05.11 - 22:06 Uhr

Hallo.

Versager, die es in keinem anderen Job geschafft haben.
So was kommt mir nichts ins Haus ... weder als Berater noch in den Freundeskreis.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von curlysue86 26.05.11 - 22:07 Uhr

ohh wiso denn das

Beitrag von hedda.gabler 26.05.11 - 22:12 Uhr

Hallo.

Warum diese Herrschaften es beruflich in anderen Bereichen nicht geschafft haben und sich lieber darauf verlegt haben, Menschen abzuzocken, in ihrem Freundeskreis den Leuten irgendwelche Policen aufzuschwatzen und auf Schneeball-Systeme stehen, kann ich Dir leider nicht sagen ...

Gruß von der Hedda.

Beitrag von jogiyoda 26.05.11 - 22:22 Uhr

wer Nichts wird wird Wirt, ist auch dieses nicht gelungen macht er in Versicherungen.

Beitrag von musterli70 27.05.11 - 07:28 Uhr

Daraus schließe ich jetzt Du hast genug Geld und brauchst keine Versicherungen, weil Du eh alles bar bezahlst ?

Beitrag von wemauchimmer 27.05.11 - 07:48 Uhr

Nein, ich brauche keinen Brötchenberater, um mir Brezeln zu kaufen, ich brauche keinen Literaturberater, um ein Buch zu kaufen und ich brauche auch keinen Vermögensberater, um eine Versicherung abzuschließen. So einfach ist das.

Beitrag von musterli70 27.05.11 - 11:06 Uhr

Und am Ende dann laut weinen wenn ein Schaden nicht bezahlt wird, weil man eben doch weniger Ahnung von der Sache hat, als man vorher selbst dachte ;)

Beitrag von jogiyoda 27.05.11 - 08:28 Uhr

Ich bin leider nicht dumm genug um für eine Haftpflicht, Berufsunfähigkeits, Hausrat, rechtschutz und kfz- Versicherung mir einen geldgeilen Spinner anzuheuern der mein Geld abzocken will. Genauso benötige ich keinen Berater wenn ich in den Supermarkt einkaufen gehe oder beim Tanken.

Beitrag von besserwisser 26.05.11 - 22:17 Uhr

Ich war mal Einer von der Sorte.

Du bekommst gesagt, dass man sich um dein Vermögen kümmert. Wenn du sagst, du hast keins, dann will man sich darum kümmern, dass du eines bekommst...

Ende vom "Lied": Unnötige Versicherungen abgeschlossen und an das Vermögen kommst du auch nur, wenn du selbst Versicherungen verkaufst... Dabei sollst du sogar so skrupelos sein und deine Freunde und Verwandte mit reinziehen...

Wirbst du einen neuen Vermögensberater und der verkauft was, dann bekommst du davon auch noch was ab... wirbt der von dir Angeworbene welche an und die verkaufen was, bekommste davon auch noch was ab...

Da gibt es einige, die müssen gar nicht mehr wirklich arbeiten... Die werben einfach genug Leute an und verdienen bei denen mit...

Diese Inforunden sind äußerst dubios. Ein Bekannter von mir hatte mal vor dem Haus im Auto auf mich gewartet... Da war vielleicht was los... Betriebsspionage und sonst noch was... #schock

Dann war ich auf einer Versammlung. Gab gutes Essen und Vorträge von unter Anderem dem damaligen "Iron-Man" und so einem Professor, der wirklich behauptet, wenn man so joggt, dass man einen bestimmten Puls dabei hat, Blutgefäße im Gehirn wachsen, die es besser durchbluten. So hätte ein Bekannter von ihm in wenigen Wochen dann fließend Spanisch gelernt... #rofl #augen

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Typen sind so nötig, wie die Angestellten der GEZ...

Wenn du was für dein Geld tun willst, dann geh zu deiner Bank und zu dem Bankangestellten den du kennst und vertraust...
Ist zwar keine 100%ige Garantie dann, aber immer noch besser, als es sich mit den Freunden und Verwandten zu verscherzen...

Beitrag von mirja 26.05.11 - 23:11 Uhr

Ich geb dir da aus persönlicher Erfahrung leider recht..... Ich wurde mit 20 dahingehend "beraten" mir doch eine Wohnung zu kaufen und blöd wie ich damals war, hab ich das dann getan. Die fette Provison haben die eingesteckt, beim Vertragsabschluss in der Bank war niemand von denen dabei.... Ich hatte keinerlei Erfahrung in solchen Dingen und auch leider niemanden, der mich davon abhalten wollte. Dass ich mit den Konditionen übern Tisch gezogen wurde, brauch ich wohl nicht zu sagen...

Die tun so, als wären sie deine besten Freunde, alle anderen machen nichts aus ihrem Leben und nur hier könne man Erfolg haben. Du wirst gezwungen, deine Freunde und Verwandten anzurufen und mit denen "Beratungstermine" auszumachen. Dann werden Verträge abgeschlossen und das wars dann mit der Beratung.

Ich bin damals dann nach erst 2 Jahren ausgestiegen (hatte ständig Hemmungen, es wird Druck ausgeübt, dass man bleibt) und obwohl ich der Familie meines "Vorgesetzen" sogar beim Tod ihres Sohnes beigestanden habe, mich um die noch verbliebenen Kinder gekümmert habe, war ich von dem Moment an der Depp. Ich habe seither nichts mehr von denen gehört...

Ach doch: Vor ein paar Wochen ist ein Brief von dem Nachfolgeberater bei mir gelandet, er freue sich, mich "betreuen" zu dürfen. Als ich darauf nicht geantwortet habe, kam noch ein Brief, ein Fragebogen, ich solle doch ein paar Vertragsfakten mal prüfen, sonst könne es evtl. sein, dass ich bestimmte Zuschläge vom Staat nicht mehr bekomme....Ja klar....

Ich kann nur jedem raten, die Finger davon zu lassen! Beraten wird man von absolut ungelernten Leuten, keiner von diesen "Vermögensberatern" hat irgendeinen Abschluss in Finanzberatung. Intern gibt es zwar ein paar Stufen, aber das ist eine große Verarsche. Ich bin ja auch kein Bäcker, nur weil ich ne Breze essen kann.

Lg


Beitrag von radiocontrolled 27.05.11 - 09:10 Uhr

Das sind halt verkäufer und keine Berater. Alle leben von der Provision

Beitrag von helikopta 27.05.11 - 09:12 Uhr

Hallo,

das hast du aber eine Frage gestellt #zitter
Hier werden alle nur von ihren Beratern über den Tisch gezogen. Vor allem weil alle hier mit Halbwissen glänzen und immer gleich alles in einen Topf werfen.
Und ich oute mich mal, mein Mann ist so einer, oder besser so einer nicht :-p
Er ist Finanz und Versicherungs MAKLER. Und er ist gut in seinem Job, sonst hätte er den Wohl nicht mehr (davon ab macht er das nur im Nebenberuf)
Ich gebe zu, das es gerade in dem Bereich eine Menge schwarzer Schafe gibt und das man schon genau darauf achten muss mit wem man es zu tun hat.
Mir wäre z.B. immer wichtig einen Versicherungsmakler und keinen Vertreter zu haben. Denn ein Makler kann aus viel viel mehr Gesellschaften das beste raussuchen und "verkauft" nicht nur ein Gesamtpaket. Wir haben diverse Verträge, ob Versicherungen, Renten, Vorsorge und auch Finanzbildung bei den verschiedensten Gesellschaften.
Im Übrigen, hat, wer sich heute Finanz und Versicherungsmakler nenen will, eine Prüfung bei der zuständigen IHK abgelegt.
Bis vor ein paar Jahren konnte sich jeder Depp so nennen, heute nicht mehr.
Übrigens kann ich nicht behaupten, das er in seinem ursprünglichen Job nicht erfolgreich war, denn auch in dem arbeitet er noch immer. Da der job eines Sozialpädagogen aber eher nicht der Job ist um eine Familie allein zu ernähren, hat er Nebenberuflich eine Geprüfte und Zertifizierte Ausbildung über meherer Jahre gemacht, die ihn zum Finanaz und Versicherungsmakler gemacht hat.
Und ja, er verdient gut, so gut das wir ein bezahltes Haus und jeder ein bezahltes Auto haben, das ich es mir Leisten kann Hausfrau und Mutter zu sein und auch die Hobbys unserer Kinder gut finanzieren können.
Wir sind nicht reich, und ich kann mit dem Geld auch nicht rumwerfen, aber es reicht um Gut zu leben.
Ach ja wir haben Freunde die dankbar dafür sind, das sich jemand der sich auskennt mit diesen sachen beschäftigt und das sie sicher sein können nicht über den Tisch gezogen zu werden. Wer würde das schon tun? Doch wohl nur jamand der keine Freunde hat, Oder?
Es gibt schwarze Schafe, ja aber eben nicht nur.
Und der viel gelobte bankberater ist oft nicht der bessere, weil er eben nur seine eigenen Produkte anbieten kann. Ein Vergleich, nicht nur der kosten, sondern auch der Leistungen ist wichtig.

LG

helikopta

Beitrag von kuschelchen65 27.05.11 - 09:36 Uhr

#dankeDu sprichst mir aus der Seele,liebe Helikopta
Sehr gut und treffend geschrieben:-D

GLG
Petra

Beitrag von siebzehn 27.05.11 - 09:41 Uhr

Wenn man nun wirklich gaar keine Ahnung hat und seine Geldangelgenheiten unbedingt einem Vermögensberater, -makler oder was auch immer anvertrauen möchte, sollte man wenigstens auf ein paar Dinge achten:

Welchen Werdegang hat er/sie? Mit einem abgeschlossenen BWL-Studium ist er doch wesentlich kompetenter als mit abgebrochener Kfz-Lehre.

Wie unabhängig arbeitet er/sie? Kann er wirklich eine objektive Analyse durchführen und auf viele verschiedene Anbieter zurückgreifen oder verkauft er nur die Produkte des eigenen Unternehmens? Im Zweifelsfall ist ein unabhängiger Berater besser, zumal er auch nicht auf das Schneeballsystem angewiesen ist.

Nach der Höhe der Provision fragen! Und darauf achten, dass keine unsinnigen Vorschläge gemacht werden (z.B. schon laufende Lebensversicherung kündigen und ähnliche Scherze).

Beitrag von qrupa 27.05.11 - 12:34 Uhr

Ich kenne beides, die schwarzen Schafe, die es auf dem Gebiet leider wirklich mehr als reichlich gibt, aber auch einen sehr sehr guten, dem ich rückhaltlos Vertrauen schenken kann. Seitdem haben wir wirklich nurnoch das an Versicherungen was wir brauchen und wollen, sind immer aufgefordert worden anderswo gerne doch nach Vergelichsangeboten zu fragen, sind nie zu irgendeinem vertrag gedrängt worden, wenn wir uns für einen anderen Anbieter, aus welchen Gründen auch immer entschieden haben war das bnie ein Problem und alles in allem haben wir jetzt einen Finanz, Versicherungs- und Sparfahrplan der unseren Vorstellungen entspricht und nur das beinhaltet was wir wollen, brauchen und bezahlen können. Wenn man sich auf sowas einläßt dann sollte man da auf jeden Fall die Augen weit aufmachen, den Verstand nicht abgeben und erstmal gucken um was es den leuten wirklich geht