Was heißt:"Wir können es uns leisten"?

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von joshua0709 27.05.11 - 10:59 Uhr

Hallo zusammen,
angestoßen durch folgenden Thread: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=21&tid=3158650
stelle ich mir zum wiederholten Mal o.g. Frage:
Wie viel Geld ist ausreichend?

Ich werfe mal die ersten Zahlen in die Runde:
Wir haben beide ca. 3150€ pro Monat zur Verfügung.
Damit kommen wir soweit gut klar.
Wir arbeiten gemeinsam 150% in der Krankenpflege und damit auch im Bereitschafts-und Schichtdienst.
Ein Gehalt würde uns nicht reichen.

125m² Wohnung, Versicherungen, 2 Kinder und Lebensraum BaWü.
Aber es reicht z.B. "nur" für einen kurzen Urlaub im Jahr. Dieses Jahr mussten wir umziehen, also fällt der Urlaub flach.


Wie sieht das bei euch aus? Wenn ihr euch entschieden habt, mit weniger aus zu kommen, nachdem der Nachwuchs da war: Wie kommt ihr zurecht?
Bin gespannt!
Uta

Beitrag von thea21 27.05.11 - 11:24 Uhr

Ausreichend ist, was jeder einzelne als ausreichend definiert.

Wir haben beide zusammen mehr als ihr beide, arbeiten jeder 35h die Woche und sind zufrieden mit dem was wir zur Verfügung haben.

Beitrag von postrennmaus 27.05.11 - 11:37 Uhr

Wir (bald Doktorandin; noch-Student) haben derzeit rund 1700€, eine 75m² Wohnung, Auto, 1 Kind. Derzeit ist es zwar noch so, dass man keine großen Ersparnisse anhäufen kann, aber wir sind an vielen Ecken sparsam und können uns so trotzdem mal hier und da nen Kurzurlaub gönnen. Wir kommen derzeit ganz gut zurecht, es mangelt an nichts.
Da ich bald Doktorandin bin und mein Partner bald sein Studium beendet hat, wird es dann auch bei uns finanziell aufwärts gehen, so dass weiterer Nachwuchs "in Angriff" genommen werden kann ;-)

Lg postrennmaus

Beitrag von urmel.1978 27.05.11 - 11:38 Uhr

Hallo,

was ich mir leisten kann, ist doch auch abhängig von dem, was ich mir leisten will und wo ich meine Prioritäten setze....

Ich sage z.B., ich kann mir kein Oberklasse Auto leisten, geschweige denn 2 davon - aber ich kenne viele Leute, auch mit weniger Gehalt, die sich das leisten können/wollen

Ich kann mir ein gewisses Konsumverhalten (immer das neueste Elektronikspielzeug, jeden Monat neue Klamotten, viel Essen gehen) nicht leisten - meine Nachbarn können das. Dafür kann ich mir ein recht großes Haus leisten, und die Nachbarn können das nicht....

Was aber glaube ich schwierig ist, ist wenn in einer partnerschaft da unterschiedliche Wahrnehmungen herrschen - also der eine will sich das Konsumverhalten leisten und der andere das haus - dann machen sie entweder beides und leben am Limit, oder eines und der andere wird unglücklich, weil er sich seine Wünsche nicht erfüllen kann, obwohl er es sich doch eigentlich lesiten könnte...

Beitrag von zubbeline 27.05.11 - 12:08 Uhr

Ausreichend Geld ist soviel, dass mein Kühlschrank nie ganz leer ist, ich alle Rechnungen bezahlen kann und nicht irgendwo betteln muß.

Es gibt ein paar wenige, die sich bedenkenlos alles leisten können und es gibt welche, bei denen es tatsächlich nicht viel weiter, als bis zum gefüllten Kühlschrank und Kleidung reicht und alles was dazwischen liegt muß halt seine Prioritäten setzen, was einem persönlich wichtig ist.

Beitrag von qrupa 27.05.11 - 12:12 Uhr

Wir haben inklusive Kindergeln, Aktuell Elterngeld und Geschwisterbonus 2600€. Davon sind knapp 1000€ jeden Monat "übrig" und wir leben so wie wir uns das wünschen mit den Dingen die uns wichtig sind, können uns also den Lebensstil leisen den wir für uns gern hätten. Wir wollen aber auch gar nicht zwei mal im Jahr eine weite Flugreise machen sondern fahren lieber an die Nordsee oder campen in Norwegen,... kostet nicht viel und ist das was uns entspannt und erholt. Wir haben auch nicht das Bedürfnis drei Mal im Monat essen zu gehen. Brauchen wir also nicht zum Glücklich sein. Uns reicht ein Auto auch wenn wir auf dem Dorf wohnen. Alles alltägliche mach ich zu Fuß und die Wasserkisten kauft mein Mann nach der Arbeit oder gemeinsam am Wochenende. ich vermisse also nichts, geh viel lieber zu Fuß oder wenn es mal sein muß mit Bus und Bahn.
ich kauf mir einmal im Jahr ein paar neue Schuhe (manchmal auch zwei), mein mann noch seltener, zwei mal im Jahr im Schlußverkauf das was an Klamotten neu muß weil ich auch nicht das Bedürfnis habe permanent nach der aktuellen mode geleidet zu sein,... Würde ich/wir die Dinge alle wollen, könnten wir sie uns nicht leisten. Es hängt also nicht alleuin davon ab wie viel man zur verfügung hat sondern was man davon glaubt alles kaufen zu müssen. Und wir gehören einfach nicht zu den Leuten die mit dem Geld was sie nicht haben, Dinge kaufen die sie nicht brauchen um Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen.

Beitrag von joshua0709 27.05.11 - 12:44 Uhr

Hallo qrupa,

"Es hängt also nicht alleuin davon ab wie viel man zur verfügung hat sondern was man davon glaubt alles kaufen zu müssen. Und wir gehören einfach nicht zu den Leuten die mit dem Geld was sie nicht haben, Dinge kaufen die sie nicht brauchen um Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen. "

Eine gute Einstellung- unterschreibe ich sofort!
Wir kaufen z.B. viele Kinderkleider second hand bzw. im Schlussverkauf für uns. Dafür gibt es gute Schuhe und gesundes Essen, allerdings können wir es uns nicht leisten ein Mal die Woche auf dem Markt ein zu kaufen, was mir wichtig wäre. Wir brauchen 2 Autos, da wir beide schichten und die Kinder abwechselnd in den KiGa bringen und abholen.
Ausflüge, gute Bücher und Spielsachen sind uns auch wichtig. Es stimmt schon, jeder setzt seine Prioritäten anders.
Wir wohnen jetzt wieder in Miete, obwohl wir gerne was eigenes hätten, aber wenn ich die hohen Belastungen sehe, die ein Haus in unserer Region bedeuten würde und die Kompromisse, dann bin ich zufrieden so wie es jetzt ist.
Ich denke, genau darauf kommt es an: Das man zufrieden ist.
LG
Uta

Beitrag von susannea 27.05.11 - 12:35 Uhr

Momentan haben wir durch meine ALGI ca. 4000 Euro zur Verfügung mit 2 Kindern, einem Haus (noch nicht abgezahlt), einem Auto ich studiere nebenbei noch.

Das ist eindeutig mehr als ausreichend. Zum Herbst fällt das ALGI weg, dann haben wir ca. 3000 Euro und auch das reicht eigentlich relativ gut!

Bei anderen kann das aber schon zu wenig sein. Das hängt doch z.B. stark davon ab, wenn man Kredite abzahlt mit wieviel usw.

Beitrag von carrie23 27.05.11 - 12:38 Uhr

Wir kommen sehr gut zurecht und können uns leisten was wir uns leisten wollen haben aber auch keine überzogenen Ansprüche.
Geb dir mal ein Beispiel: Letztes Monat musste eine neue Waschmaschine sein und mein Mann wollte einen besseren Fernsehr, dafür haben wir alte Sachen verkauft wodurch ein Großteil des Geldes wieder reingekommen ist.
Wir hätten uns es auch ohne zu verkaufen leisten können aber:
1. Brauchen wir keine zwei großen Fernsehr und zwei teure Kinderwagen hier stehen
2. Hätten wir dann bis nächstes Monat warten müssen und das konnten wir bei der Waschmaschine zb nicht.
Wir fahren momentan nicht in den Urlaub weil mein Mann vor Oktober keinen bekommt und weil ich Flugangst habe.
Mit dem Zug fahren ginge zwar auch aber unser Ziel ist Italien und das wäre mit dem Zug sehr weit.
Ich habe von klein auf gelernt wie ich einkaufen zu gehen habe und das Vorkochen günstiger ist und da sich das in mir eingeprägt hat würde ich es auch mit 5000 Euro im Monat machen einfach weil es mir anerzogen wurde.
Ich kaufe gerne Kleidung für mich, die Kinder, den Mann...aber ich kaufe auch gerne gebraucht weil ich einfach das Stöbern und Sachen finden die man sonst im Handel nicht mehr findet liebe.
Wir brauchen keine extra Versicherungen weil die Wohnung über die Genossenschaft versichert ist, wir kein Auto ( ja gar keinen Führerschein ) besitzen und mein Mann und wir über die Krankenkasse seiner Arbeitsstelle sowohl mit Versicherungen als auch Pensionsfonds abgedeckt sind.

Beitrag von sarahg0709 27.05.11 - 12:53 Uhr

Hallo Uta,

es reicht zum Leben, aber es gibt halt keine Extras. Urlaub haben wir zuletzt vor gut 8 Jahren gemacht. Die Kleidung für die Kinder kaufe ich Second Hand oder bekomme sie geschenkt. Was zurücklegen für das Alter geht nicht.

Wir müssen einen Kredit für ein Haus abbezahlen und haben ein Auto. Wir leben von einem Gehalt, weil es keine Betreuungsmöglichkeit für meine Tochter gibt. Wobei ein Zuverdienst durch mich eigentlich immens wichtig wäre, um ein wenig Luft zu bekommen.


LG

Beitrag von biene81 27.05.11 - 13:27 Uhr

Ich kann Dir ein konkretes Beispiel von heute nennen:

Mein Mann hat sich einen neuen Fernseher fuer 1300 Euro bestellt, ohne darueber nachdenken zu muessen, ob wir uns den leisten koennten. Das ist fuer mich eine angenehme Art des Lebens, aber sicherlich mehr als "ausreichend"!.
Mein Mann ist selbststaendig im IT-Bereich, ich bin selbststaendig als Raumausstatter, allerdings nur Teilzeit. Ueber Einkuenfte moechte ich keine Angaben machen.
Wir bewohnen ein 160qm Haus, momentan zur Miete, unserer eigenes Haus liegt gerade in Form von Plaenen beim Bauamt.
Ausreichend ist fuer mich, wenn ich zu essen und zu trinken habe, noetige Klamotten kaufen kann, meine Miete und Rechnungen zahlen kann und ab und zu ein kleines Extra. Alles darueber hinaus ist schoen, aber nicht noetig.

LG

Biene

Beitrag von sohnemann_max 27.05.11 - 13:30 Uhr

Hi,

und ich habe gemerkt, dass je mehr Geld vorhanden ist, am Ende des Monats dennoch das Konto leer ist.

Bis vor einem halben Jahr noch haben wir ein Haus gehabt. Das haben wir monatlich abbezahlt. Im Monat nur für das Haus alleine 1.300 Euro. So, nun sind wir umgezogen, da es sich aus familiären Gründen so ergeben hat.

Wir haben jetzt auch ein Haus, was aber bereits abbezahlt ist. Wir haben umgebaut und zahlen nun im Monat nur noch 262 Euro ab. Die restlichen Kosten sind gleich geblieben. Sollten doch tatsächlich Monat für Monat mindestens 1038 Euro mehr übrig bleiben, oder?! Nix da. Von dem Geld habe ich in den letzten Monaten nichts gesehen.

Aber ja, wir leben gut. Mein Mann verdient gut - im medizinischen Bereich - ich kann es mir leisten zu Hause zu bleiben mit zwei kleinen Kindern.

Dennoch gehe ich 7 Stunden die Woche arbeiten weil ich den Gedanken nicht losbringe, ich MUSS noch mehr Geld haben. Das ist Schlimm solche Gedanken zu haben, man wir unzufrieden.

Ansonsten haben wir 2 neue Autos vor der Tür stehen und fahren ein Mal Ski fahren und im Sommer ans Meer. Wir gehen ziemlich oft Essen bzw. holen oft Pizza und Co oder gehen in die Sportgaststätte zum Essen. Dann gehen wir alle recht oft und gerne zum Frisör und ein Mal im Monat gibts für jeden was neues zum Anziehen.

Ich würde mal sagen, wir sind schon sehr, sehr verwöhnt was das Leben angeht.

Wenn unsere Kleine in den Kindergarten geht, gehe ich auch wieder für 20 Stunden die Woche arbeiten - UM NOCH MEHR ZU HABEN!

Für mich persönlich und auch für meinen Mann käme es nur schwer in Frage zurückstecken zu müssen. Sicherlich, wenn eine Notlage auftritt (schwere Krankheit, die wir auch schon hinter uns hatten oder eine unverschuldete Arbeitslosigkeit) steht das süße Leben ausser Frage. Da funktioniert es auch mit wenig auszukommen. In solchen Momenten zählen ganz andere Dinge.

LG
Caro mit Max bald 7 Jahre und Lara 2 Jahre

Beitrag von zwiebelchen1977 27.05.11 - 15:17 Uhr

Hallo

Wir haben auch mehr als ihr, Mann arbeitet Voll, ich 20 Stunden( Krankenpflge).

Uns reicht das Geld, wir können gut damit leben. Und es gibt ja immer mal wieder eine GEhaltserhöhung.

Bianca

Beitrag von anarchie 27.05.11 - 15:23 Uhr

Hallo!

ich bin seit über 9 Jahren zuhause,..

Wie ja Viele schreiben:
Alles eine Frage der Ansprüche.

Ich persönlich musste meinen Lebenstil sehr runterschrauben.
In meinem elternhaus war Geld nie wirklich ein Thema.
Meine Eltern haben keine Millionen, aber soviel dass sie einige Häuser bezahlt haben(nicht meines;-)) und mein Vater mit 55 in Rente gehen konnte , ohne, dass sie sich einschränken müssen.
Sie fahren das Auto, dass sie gut finde, kaufen sich Möbel, wie sie möchten und haben auch keine Sorgen, wenn was Größeres ansteht.
Als ich zuhause lebt hatte ich ein Pferd, der Urlaub ging mit 4 Personen für 2 Wochen IMMER über 10TSD Mark, Klamotten gab es nach Gusto ...ich habe sehr priviligiert gelebt.
Als ich dann erwachsen war, aber noch zur schule ging, hab ich nebenbei gearbeitet und hatte so mit 100DM taschengeld 730DM zur freinen verfügung - davob musste ich nur die Autokosten bestreiten, wobei eine tankfüllung auf papa ging, ebenso wie 50DM Handykosten...ansonsten war ich shoppen, essen, feiern...

Als ich auszog war das vorbei.
Mein Mann hatte sich gerade getrennt, zahlte doppelt Miete und Hausrate, musste sich neu einrichten und so Einiges mehr..
Zuerst verdiente ich noch 1000Mark dazu mit meinem dualen Studium.
Wir entschieden uns sehr schnell für ein Kind, nach 6 Monaten war ich ss, hörte auf zu arbeiten.
Wohl wissend, dass es finanziell nicht leicht sein würde.

Es war ätzend!
Soooo knapp immer...aber es ging schon.

Mittlerweile geht es uns besser, viel besser:-)

Wir leben in meinen Augen gut.
Klar, wir haben keine Reichtümer, können nicht sorglos Geld ausgeben, aber es passt für unsere bedürfnisse.
dafür kann ich bei unseren 4 Kindern zuhause sein.

Wir haben ein Haus gebaut, dass zwar nicht ganz fertig ist, aber langsam wird, ich konnte mein pferd behalten, wir essen gut, die kids sind ordentlich angezogen, wir können kaufen, was wir brauchen und waren im März z.B. 3 tage im tropical island, was mit 700EUR zu Buche schlug und das war ok.
Unsere Kinder können die Hobbies haben, die sie wollen(geige, schlagzeugm reiten...) und wenn ich Lust habe, essen zu gehen, dann tu ich das - nicht ständig, aber ab und an.
ich habe eine anständige Altersvorsorge, wir sind gut krankenversichert(privat), die Kinder habne kleinere Spar-Versicherungen...

Wir können nicht klagen, auch wenn natürlich nicht Alles geht...

lg

melanie und die 4 (8,7,3,1)

Beitrag von siomi 27.05.11 - 15:47 Uhr


Hat sich dein Mann damals wegen dir getrennt? Sorry, dass ich so direkt frage, brauchst auch nicht zu antworten wenn du nicht magst. :-)

Beitrag von anarchie 27.05.11 - 15:49 Uhr

Nein!

Sowas mache ich nicht;-)

Mein Mann hatte schon den Mietvertrag für die neue Wohnung unterschrieben und sie lebte gerade in ihrer Wohnung in der schweiz, als wir zusammenkamen.

ich bin nicht der grund gewesen.;-)

lg

Beitrag von joshua0709 28.05.11 - 14:30 Uhr

Hallo Melanie,
ich meine, ihr habt 4 Kinder. Da stellt sich die Frage ja nicht mehr so, ob ich als Mutter schon frühzeitig wieder anfange zu arbeiten. Kinder, Haushalt und dann noch Arbeit...meinen Respekt hat jeder, der das schafft solange Kinder noch kleiner sind.
Man muss halt wissen, was man will. Ich verstehe eben Menschen nicht, die sehr viel Zeit in ihre Ausbildung investiert haben, um dann geplant lange zu Hause zu bleiben. Auf der anderen Seite: Wenn sich das ausschließliche Mutter sein als Erfüllung des Lebens herausstellt..ok. Für mich wäre das nichts, abgesehen vom finanziellen Aspekt. Und ich habe nicht mal studiert.
Eine (ehemalige) Kollegin von mir hat nach Abitur, Ausbildung und 3 Kindern noch studiert und jetzt einen gut dotierten Job in dem sie Vollzeit arbeitet. Da frage ich mich: Wo bleiben die Kinder?
So oder so: Wenn man auf ein 2. Gehalt angewiesen ist, in dem Sinn, dass alle gut angezogen sind und es genug zu essen und auch für die Bildung gibt, muss man sich ganz schön ins Zeug legen, um alles organisiert zu bekommen. Deshalb meine Frage: Wie viel bin ich bereit auf zu geben um gut leben zu können oder anders rum: Worauf kann ich verzichten um nicht arbeiten zu müssen. Ich kenne nur eine Person in meinem Umfeld, die die letzten Jahre geplant zu Hause blieb und die das Geld dringend bräuchten.
LG
Uta

Beitrag von woodgo 27.05.11 - 16:24 Uhr

Es macht Dir garnix aus, daß Dich durch Deine VK massenhaft Leute sehen und Du hier blank ziehst, was Finanzen, Wohnen, Familie angeht?
Auweia...

Beitrag von joshua0709 28.05.11 - 08:50 Uhr

Hallo,
na,ja, was ist daran schlimm? Schreibe ich, dass beide Partner im Pflegedienst arbeiten, kann sich der Interessierte das doch an 2 Fingern abzählen oder? Außerdem: Ich erzähle doch keine intimen Details oder dergleichen. Oder glaubst du, jetzt will mich jemand ausfindig machen um uns unsere "großen Reichtümer zu klauen...":-p?

Beitrag von woodgo 28.05.11 - 09:59 Uhr

Na Du erzählst von Eurem Verdienst, hast die Homepage geschalten. Du kannst natürlich tun und lassen, was Du willst, aber all das ist längst nicht mehr so ungefährlich, wie einige denken.

Beitrag von gh1954 28.05.11 - 10:16 Uhr

>>>hast die Homepage geschalten<<<

Was heißt das auf Deutsch?

Beitrag von joshua0709 28.05.11 - 14:16 Uhr

Jetzt mal im Ernst: Wer kennt meinen Echtnamen und meine Adresse? Bzw. wer hat Interesse daran? Hast Du noch nie im Netz was bestellt? Das ist in etwa so als würde ich hier meinen Verdienst posten. Hätte ich bei Jauch eine Million gewonnen, dann wäre das eine echte Gefahr. Aber so?
Ich finde z.B. Homebanking weitaus gefährlicher und lasse das deshalb.
LG
Uta

Beitrag von woodgo 28.05.11 - 17:11 Uhr

Schade, daß Du darüber keine Ahnung hast. Und Du hast wirklich keine Ahnung. Über Deine VK kommt man auf Eure Homepage, ich weiß nicht, wie Du das siehst, aber wenn ich darauf schaue, kenne ich Dich sehr gut#aha Und auch Deine Familie ist gut zu erkennen. Mensch, das war ein gut gemeinter Hinweis, aber manche Menschen sind echt nicht zu retten.

Beitrag von joshua0709 28.05.11 - 21:23 Uhr

Nochmal: Was soll uns denn da passieren?
Klar, sieht man unsere Gesichter und erfährt etwas über Reisen und Vorlieben. Aber: Man sieht nur das, was wir zeigen wollen. Mein Mann ist sehr versiert auf diesem Gebiet und kennt so ziemlich alles, was mit Netzwerk und Sicherheit zu tun hat. Facebook halte ich da für eher bedenklich.
"aber wenn ich darauf schaue, kenne ich Dich sehr gut"
DAS glaube ich nicht!
LG
Uta

Beitrag von woodgo 29.05.11 - 17:27 Uhr

Du schnallst echt garnix. Dir ist echt nicht zu helfen, lass gut sein!

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