Hundefutter

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 11:01 Uhr

Hallo Ihr,

seit vorgestern ist Josie bei uns, eine ca. 40 cm (SH) große Mischlingshündin aus dem Tierschutz, wiegt etwa 13 kg.

Auf Empfehlung einer befreundeten Tierärztin habe ich Trockenfutter gekauft (Select Gold), sie hat vorher in der Pflegestelle wohl bunt gemischt alles bekommen, v.a. Tischreste.

Davon frisst sie (trotz guter körperlicher Auslastung) kaum die Hälfte der auf der Packung angegebenen Menge. Eine Freundin hat mir letztens eine Dose Pedigree dagelassen, weil ihr Hund das nicht verträgt. Ich hab ihr gestern abend die Hälfte davon gegeben und heute Morgen den Rest. Das inhaliert sie quasi, mit drei mal Happs ist alles weg.

Soll ich trotzdem bei Trockenfutter bleiben, mischen oder auf Nassfutter umstellen? Sie ist sehr schlank, gerade so an der Grenze zum Untergewicht lt. Tierärztin, dürfte - weil sie sich auch sehr viel bewegt - ruhig ordentlich fressen. Zwischendurch gibts mal ein Stück getrocknete Rinderkopfhaut und über den Tag verteilt vielleicht 10 Leckerlies.

Danke vorab für Eure Meinungen,
viele Grüsse,
querulantin123

Beitrag von kimchayenne 27.05.11 - 11:12 Uhr

Hallo,
eine TA empfiehlt Select Gold?;-)
Gerade weil dein Hund an der Grenze zum Untergewicht ist solltest Du ihn mit Nährstoffen füttern die er auch gut verwerten kann udn nicht mit Füllstoffen die Ihr nichts bringen.Informiere Dich mal übers barfen,das ist die naturnaheste und gesündeste Ernährung für einen Hund.Wenn es schon umbeingt TF sein muss dann achte drauf das es Getreidefrei und ohne Zucker ist.Wenn Du auf Nassfutter umsteigen willst gelten die selben Regeln,getreidefrei und ohne Zucker.Rinti ist ein recht hochwertiges Nassfutter.
LG Kimchayenne

Beitrag von alexa81 27.05.11 - 11:36 Uhr

Hallo,

hier ist noch eine Stimme für´s Barfen.;-)

Anfangs kam das für meinen Mann nicht in Frage, wir haben dann ein hochwertiges Trockenfutter gekauft (für Orijen hatten wir uns entschieden). Ich konnte meinen Mann dann überzeugen, zumindest eine Portion am Tag über Fleisch zu decken. Dadurch hat er dann ganz schnell gemerkt, dass es bei Weitem nicht so viel Aufwand ist, wie er dachte mit dem Barfen. Wir haben dann recht schnell komplett umgestellt. Netter Nebeneffekt: Es ist günstiger als hochwertiges Trockenfutter.

Hat unser Hund die Möglichkeit, stürzt er sich übrigens auch mit absoluter Begeisterung auf "Billigfutter" - klar, lies Dir mal durch, was da drin ist. Meine Kinder lieben auch Süßigkeiten und trotzdem ernähre ich sie nicht damit...;-)

Viele Grüße, Alex

Beitrag von kyra01.01 27.05.11 - 11:47 Uhr

hallo,
ich bin auch fürs barfen obwohl ich das selber nicht 100% umsetzte sondern immer gucke wie ich lust und zeit habe entweder barfen oder ne dose rinti auf ;-)
pedigree ist der allergrößte scheiß sorry aber ist wirklich so!
deswegen du kannst auf nassfutter umstellen oder barfen aber wenn nasssfutter dann sollte es sowas wie rinti sein ich weiß garnicht ob es qualitativ ähnliches nassfutter gibt!
liebe grüße kyra

Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 11:55 Uhr

Barfen kann ich mir im Moment nicht vorstellen, ich hab zwei kleine Kinder und arbeite annähernd Vollzeit, da müsste es schon schier unmöglich sein, einen Hund mit Fertigfutter gut zu ernähren.

Wenn ich barfen jetzt ausklammere, würdet Ihr mir also raten, auf Rinti umzusteigen und das TroFu ganz wegzulassen?

VG querulantin123

Beitrag von windsbraut69 27.05.11 - 12:36 Uhr

Du hast keine 5 min. täglich Zeit, um das Futter zuzubereiten?

Du kannst auch Trockenfutter geben, solltest eben nur darauf achten, dass es getreidefrei und hochwertig ist.

Rinti ist völlig okay aber auch nicht das Maß aller Dinge. Es gibt noch jede Menge anderer gleich guter und besserer Marken.
Rinti hat eben den Vorteil, dass es vergleichsweise günstig ist und überall erhältlich.

Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 13:45 Uhr

Echt, 5 Minuten? Magst Du mir mal erzählen, wie das bei Dir abläuft und was Du nimmst? Meine TÄ hat mir vom Barfen auch eher abgeraten, weil es wohl ganz leicht passieren kann, dass der Hund einen Mangel bekommt, wenn man das nicht "perfekt" macht und es wohl x verschiedene Anleitungen irgendwelcher Pseudoprofis gäbe...

Beitrag von dominiksmami 27.05.11 - 13:55 Uhr

Viele Tierärtze raten vom Barfen ab, unter anderem deswegen weil sie sich nie richtig damit beschäftigt haben, weil sie eventuell selber Trockenfutter verkaufen bzw. von irgendeiner Fertigfutterfirma gesponsort werden oder weil sie es ihren "Patienten" nicht zutrauen.

Tatsache ist das kein Hund jeden Tag immer alle Nährstoffe perfekt ausgewogen zu sich nehmen muß.

Das tun wir Menschen doch eigentlich auch nicht.

Ich selber z.B. sehe zu das einmal in 3 Wochen alles Wichtige in den richtigen Mengen dabei war.

Täglich öffne ich nur ein Päckchen Fleisch ( das ich beim Futterfleischhändler kaufe) und das bekommt der Hund, gut das Auftauen dauert etwas...aber wenn mans morgens rauslegt dann ists Abends auf jeden Fall gut.

Gemüse, Knochen, Milchprodukte, Innereien, Suplemente...das alles habe ich mir auf diese 3 Wochen basis ausgerechnet und füttere dementsprechend.

So gibts 2 mal die Woche ein Milchprodukt mit reichlich püriertem Gemüse (Salat, Obst...),
Knochen gibts einmal Wöchentlich dazu, Innereien jede zweite Woche und so weiter und sofort.

Zumindest meinem Hund und dem meiner Eltern bekommt das jetzt schon einige Jahre lang sehr, sehr gut....Mangel gabs noch keinen.

lg

Andre

Beitrag von kimchayenne 27.05.11 - 14:14 Uhr

Hallo,
also bei uns läuft es so,wenn das Fleisch aufgetaut ist kommt es in den Napf,kleingeschnippelte Möhre dazu und nen Schuß Öl obendrauf.Das ist so die tägliche Grundration,wird dann halt bisschen variiert in bezug auf das Gemüse,gibt auch mal nen Apfel,fleischige Knochen gibt es bei uns ca. alle 2 Tage.
In der Natur wird auch nicht jeden Tag die exakte Nährstoffmenge aufgenommen die benötigt wird.
Zu den Pseudoprofis möchte ich noch sagen das es Menschen gibt die sich seid Jahren mit diesem Thema befassen,auch wenn sie nichts mit der Tiermedizin oder ähnlichem zu tun haben.Ein TA studiert in seinem Gesamtstudium ca. 60-80 Stunden Tierernährung und Ernährungslehre.Also in Bezug auf die artgerechte Ernährung halte ich eher die meisten TA für Pseudoprofis,sicherlich gibt es auch einige wenige die sich wirklich umfangreich mit dem Thema befassen aber die sind leider die Ausnahme.
LG KImchayenne

Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 14:26 Uhr

Gibt es denn sowas wie "Hundeernährungsberater"?

Beitrag von simone_2403 27.05.11 - 15:04 Uhr

Keine die damit ihr täglich Brot verdienen ;-) Aber viele Tierheilpraktiker kennen sich damit sehr gut aus.

http://www.futterfleisch24.de/de/einzeln-entnehmbar-Gefluegel/l-KAT60

Klick dich hier mal durch.Von dort beziehe ich mein Fleisch.Es gibt auch Dosen-Barf ;-) Darauf greif eich zurück wenn wir mit Hunden in Urlaub sind.Es ist einfach praktisch und unsere Hunde bekommen was sie brauchen ;-)

http://www.barf-fuer-hunde.de/ Hier eine Seite übers barfen mit vielen wertvollen Tips und Futterpläne für den Anfang die du später insividuell auf deinen Hund abstimmen kannst.

Noch Fragen? Dann raus damit ;-)

#winke

Beitrag von windsbraut69 27.05.11 - 15:27 Uhr

"Keine die damit ihr täglich Brot verdienen Aber viele Tierheilpraktiker kennen sich damit sehr gut aus. "

Und ob.
Wurde gerade in einer Tiersendung vor kurzem so eine Dame vorgestellt, die mir aber bisschen suspekt war mit ihren Ansichten ...

LG,

W

Beitrag von simone_2403 27.05.11 - 15:30 Uhr

Siehste...die war dir suspekt ;-) Sicher gibts da auch Leute die auf sie reinfallen,jemand dem aber das Wohl des Tieres am Herzen liegt gibt Ernährungstips gratis dazu ;-)

Beitrag von kimchayenne 27.05.11 - 16:10 Uhr

Bin mal neugierig,welche Sendung,welcher Sender und wann?
Ernährungstips gibt es umsonst,da hatds Du recht,sollte es umfangreicher werden inkl. erstellung von individuellen Futterplänen usw. lasse ich mir das auch bezahlen.
LG KImchayenne

Beitrag von windsbraut69 27.05.11 - 16:13 Uhr

Weiß ich nicht mehr, das war ein einmaliger Bericht über die Dame.
Mir ist nur im Gedächtnis hängen geblieben, dass ich mit ihren Aussagen nicht einverstanden war :)

LG,

W

Beitrag von kimchayenne 27.05.11 - 16:21 Uhr

Okay,schade das Du es nicht mehr weißt sowas interessiert mich auch immer.

Beitrag von windsbraut69 27.05.11 - 16:12 Uhr

Es ging doch nur darum, dass eben doch hauptberufliche Tierernährungsberater gibt.
Ob die gut oder schlecht sind, ist ja ein anderes Thema.

Sprichst Du jetzt von Züchtern oder Futtermittelhändlern bzgl. der Gratistipps?

Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 15:35 Uhr

Ich hab grad bei frostfutter-plauen bestellt, das kostet die Hälfte.

Wie würdest Du mengenmäßig vorgehen, wenn ich erstmal halb TroFu, halb Barf füttern möchte?

Beitrag von simone_2403 27.05.11 - 15:46 Uhr

Teilbarfen?

Was wiegt sie und wieviel vom TroFu der angegebenen Tagesmenge frisst sie? Darauf kommt es nämlich an;-)

Wir füttern unsere ausgewachsenen Hunde 2 mal täglich,wenn du das auch tust würde ich zu Anfangs die erste Ration TroFu völlig normal verfüttern,das Rohfleisch/Gemüse/Öl (nur Fleisch keine Knochen) zum antesten per KG/Körpergewicht anteilig verfüttern und sehen wie sie es annimmt.

Beispiel: Hat dein Hund einen Tagesbedarf von 800 Gramm Fleissch 300 Gramm gemüse pro tag(das ist jetzt mal fiktiv) wäre 1 Barfmahlzeit 400 Gramm Fleisch und 150 Gramm Gemüse.

Merkst du,das es ihr nicht gänzlich reicht,kannst du gerne noch fleischige Knochen dazu verfüttern.Mit der Zeit lernst du schnell den Bedarf deiner Hündin kennen.Die Pläne auf der Barfseite sind im Grunde auch nur Richtpläne.Unsere Hündin (10 Monate) hat einen wesentlich höheren Bedarf als dor angegeben.Das findest du aber ganz schnell raus.Trau dich ruhig ;-)

Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 16:18 Uhr

Sie wiegt 13 kg, hab sie jetzt gewogen :-) und ist enorm aktiv.

Beitrag von simone_2403 27.05.11 - 16:30 Uhr

Dann würd ich es mit 300 Gramm Fleisch (nur Fleisch) und ca 100 Gramm Gemüse pro Mahlzeit zu anfangs veruchen.

Fleischknochen hab ich hier jetzt mal aussen vor gelassen.Sollte ihr die Portion wirklich nicht ausreichen,kannst du gerne noch enen kleinen Fleischknochen nach geben.Im Normalfall (aktivität von ihr jetzt mal inbegriffen) reicht die Portion sehr gut aus.;-)

Beitrag von kimchayenne 27.05.11 - 16:16 Uhr

Mir ist die Auswahl da zu gering,aber für den Anfang völlig okay.Der Renner bei meinem Hund sind übrigens Kaninchenpfoten oder Ohren mit Fell oder Eintagsküken.

Beitrag von kimchayenne 27.05.11 - 16:18 Uhr

ht direkt aber wie Dir die anderen schon geantwortet haben kennen sich viele Tierheilpraktiker sehr gut auf dem Gebiet aus.
LG Kimchayenne

Beitrag von windsbraut69 27.05.11 - 14:27 Uhr

Ich barfe ja nicht komplett aber es dauert nicht länger, ein Stück Fleisch/Fleischknochen zu geben, als Trofu in den Napf zu füllen.
Zusätzlich gibt es eben Gemüse/Öl/Milchprodukte, die füttere ich oft einfach zwischendurch, also ne Portion Quark/Joghurt mit bisschen Öl und geraspelten Möhren usw.

Gemüse bereitest Du doch eh zu, da fällt es ja nicht so ins Gewicht, einen Möhre zu schreddern oder nen Apfel oder was auch immer...

Die TÄ rät Dir zu minderwertigem Trofu und rät vom Barfen ab, weil man das 100% perfekt machen muß?

Ernährst Du Dein Kind auch nach Tabellen?
Es gibt Faustregeln und der Hund braucht nicht täglich eine perfekt ausgewogene Kombination aller Nährstoffe, das muß - wie bei uns - nur langfristig passen.

LG

Beitrag von querulantin123 27.05.11 - 14:30 Uhr

Klingt alles sinnvoll. Von Knochen habe ich gelesen, dass Hunde häufig Verstopfung davon bekommen, ist das nach einer Gewöhnungsphase nicht mehr so?

Ich denke, ich werde mal ein bißchen Frostfutter bestellen und sehen, wie das klappt.

querulantin123

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