Urlaub vom KiGa

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kaddi83 27.05.11 - 11:45 Uhr

Hallo!

Stehe grad vor einer für mich schwierigen Entscheidung, denn es zerreißt mir jeden Morgen das Herz, meinen Sohn weinend im KiGa zurück lassen zu müssen:-(

Seit Anfang August geht er in den Kindergarten von ca. 8-12Uhr, im Oktober wurde er 3 Jahre.

Nach 2 Tagen realisierte er dass er da jetzt immer hin muss und weinte ca. 2 Wochen jeden Moren beim brigen und noch ca. 5 Wochen mittags beim abholen. Von da an gab es keine Probleme mehr, bis kurz vor Weinhnachten aber dann waren Ferien und dann freute er sich auch wieder auf den KiGa.

Seit Anfang Januar geht er nun durchgehend jeden Tag in den KiGa und seit 3 1/2 Wochen gibt es jeden Morgen Theater, weil er nicht in den KiGa möchte. Er dichtet sich Bauchweh, Halsweh, Schnupfen, Husten etc. an, weil er denket, dann kann er zuhause bleiben. Er weint fast jeden Morgen bitterlich, ich höre ihn bis vor die KiGa Tür#schmoll

Ich bleibe hart und gebe ihn jeden Morgen dort ab aber nur weil mir zugesichert wird, dass er dann ganz schnell im Spiel ist undauch nicht mehr verlauten lässt, dass er nach Hause möchte. Deshalb gehen die Erzieher davon aus, dass mein Sohn ein Machtspiel ausführt, wenn auch unbewusst. Klar, ein paar Tage Theater, kann schon sein, dass das n Machtspiel ist. Aber seit nun bald 4 Wochen, immer schlimmer werdend?#gruebel

Nun habe ich mir überlegt, ihn nä Woche daheim zu lassen, ist ja eh ne kurze Woche. Die Erzieher jedoch meinen, dass wäre falsch. Aber muss man wirklich an alten Gewohnheiten festhalten, immerhin ist er erst 3 einhalb Jahre alt. Und mal ehrlich, wer außer uns Müttern arbeitet schon freiwillig ein halbes Jahr ohne Pause durch, ohne ausgebrannt zu sein?

Vielleicht hat ja jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir berichten, wie ihr damit umgegangen seid:-)

LG, Kaddi#blume mit ihren 2 Prinzen#verliebt

Beitrag von silbermond65 27.05.11 - 11:55 Uhr

Ich hab deine Erfahrungen zwar nicht durch ,meine Tochter geht s ehr gern in die Kita ( Eingewöhnung Krippe mit 2 1/ 2 drei Tage , Eingewöhnung Kiga gabs gar nicht ) ,aber ich antworte trotzdem mal.
Gibts eventuell einen Grund,warum dein Sohn nicht in den Kiga mag ?
Da er ja aber anscheinend nur morgens beim Abgeben weint,gefällt es ihm wohl doch .
Ich würde ihn jedenfalls nicht zu Hause lassen nächste Woche ,damit hört das Theater ja nicht auf.

Beitrag von susa31 27.05.11 - 11:58 Uhr

Mein Sohn ist gerade zwei geworden und hat immer mal wieder Phasen, wo er morgens nicht in die Krippe will. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, dass er eine Minute nach dem - tränenreichen - Abgeben dort ganz fröhlich spielen würde, würde ich mir auch jedes Mal Gedanken machen, ob ich ihn überhaupt weiter dorthin geben kann. Mir ist aufgefallen, dass das Theater umso größer ist, je zögerlicher ich bin - langes Hinsetzen und Streicheln verlängert das Weinen, während gemeinsames Reinhüpfen in den Raum und eine schnelle Verabschiedung für bessere Laune sorgen. Aus dieser Erfahrung würde ich eher keinen Kita-Urlaub einlegen; mal davon abgesehen, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ein Kita-Tag meinen Sohn stärker ausbrennt als ein Tag mit mir daheim. Klar ist er abends fertig, aber das ist er auch, wenn wir am Wochenende mit ihm im Wald waren und noch Fußball gespielt haben.

Beitrag von buzzelmaus 27.05.11 - 12:11 Uhr

Hallo Kaddi,

laß Dich erstmal #liebdrueck!

Diese Situation bei Euch ist sicherlich sehr nervenaufreibent für Dich - kann ich absolut nachvollziehen. Emily hatte und hat immer wieder solche Phasen - nur jetzt mit weniger Tränen, mehr Gebocke ;-).

Als erstes möchte ich Dir dringend raten, dass Du mal versuchst da zu bleiben - ohne dass er Dich noch sieht - und mit eigenen Augen anschaust, wie lange er eigendlich noch weint, wenn Du dann weg bist. Das beruhigt schonmal das Mutterherz ungemein.

Emily wird fremd betreut, seit sie 1,5 Jahre alt ist. Und am Anfang hatten wir bei der tagesmutter genau die selbe Situation wie ihr jetzt. Unsere tagesmutter hatte mir dann auch den Rat gegeben, einfach mal vor der Tür stehen zu bleiben, damit ich mit eignen Ohren hören, dass sie sofort aufhört zu weinen, wenn ich zur Tür raus bin. Und so war es auch! :-D

Also, ich würde auch hart bleiben. Schick ihn in den Kindergarten. Ja, er ist erst 3 Jahre, aber dennoch muss er sich an diese Situation gewöhnen. Leider verkennt man heutzutage gerne, dass die Kinder sich früher viel mehr anpassen mussten. Wenn Mama und Papa aufs Feld mussten, dann war das eben so. Auch wenn das Kind gerade heute nicht wollte, dass sie weg gehen oder gerade heute nicht bei Oma bleiben wollte.

Du tust also Deinem kleinen Mann nichts böses an und verlangst auch nichts übermenschliches von ihm. Er hatte Weihnachtsferien und Osterferien. Jetzt kommen einige Feiertage, die man für ein langes Wochenende ausnutzen kann. Dass ist doch völlig OK!

Und die Sommerferien sidn in den meisten Bundesländern auch nicht mehr weit ;-).

Versuch für Dich zu klären, wie lange er eigendlich wirklich weint, wenn du ihn abgibst, dann weißt Du auch, dass es ihm eigendlich gefällt. Und dann halte durch.

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von zico10 27.05.11 - 12:27 Uhr

Hi,

unser Sohn wird im September 4 (ist also ein kleines bisschen älter, als Dein Sohn) und wir hatten genau das gleiche von Anfang Januar bis vor ca. 5 Wochen - also leider über Monate! Nach mehrern Gesprächen mit der KiTa hieß es immer wieder, er würde uns halt stark vermissen und auch, dass dies ein kleiner machtkampf sei und wir da durch müssten ;-)
Ich muss dazu sagen, dass er in diese (eingruppige, sehr familiäre) KiTa geht, seit er 11 Monate ist und nie, wirklich nie, Abschiedsprobleme zeigte.
Wir waren auch sehr mitgenommen in dieser Zeit und haben eigentlich nur eine Sache geändet/eingeführt. Einen Tag in der Woche, bei uns der Mittwoch, wird er 1 Std. früher abgeholt und er unternimmt etwas besonderes mit mir / uns / meinem Mann (mein Sohn ist täglich von 08:30 - 16:00 Uhr dort). Ob die Besserung damit zu tun hatte, weiß ich nicht. Es kann auch Zufall sein. Seit dem kann mein Mann ihn morgens aber wieder ohne Gebrüll und Geheule bringen.
Ich will Dir keine Angst oder so machen, aber es kann echt noch dauern, kann aber mit einem speziellen "Deal", an den ihr ihn dann in der brenzligen Abschiedssituation erinnert, vielleicht besser werden. Er hat dann was, worauf er sich freuen kann. Bei uns wissen alle Erzieherinnen bescheid und können, falls er mal down ist, auf den "besonderen" Nachmittag mit Mama und/oder Papa hinweisen.
Unabhängig davon haben wir ihm aber immer wieder erklärt, dass er dort hinMUSS, weil er ja nicht alleine zu Hause bleiben kann. Wir sind ja im Büro. Und das versteht er...

Ich drück Dir die Daumen und hoffe, dass er bald wieder supergerne hingeht

LG
Nicole

Tip: wenn´s bei uns ganz schlimm mit dem Abgeben war, haben entweder wir in der KiTa oder die Erzieherin uns angerufen, und mitgeteilt, dass er, kurz nach dem wir weg waren, wieder gespielt hat. Dann hängt einem das nicht den ganzen Tag so nach und man ist wieder beruhigt

Beitrag von hummelinchen 27.05.11 - 12:47 Uhr

Kinder können so hartnäckig sein... ;-)
Ist er ansonsten auch ein eher hartnäckiges Kerlchen? Du kennst dein Kind am besten.. Merkt er, dass du unsicher bist? Dann ist es ein Spielchen...
Es findet oft eine nonverbale Kommunikation zwischen Mutter und Kind statt, die ich hier ja so nicht bewerten kann. Es kann also durchaus sein, dass du unbewusst durch dein Verhalten seines mitgestaltest..
Da musst du mal die Erz. fragen...

Was ich dir aber als Erz. sagen kann ist, dass es nichts ungewöhnliches ist, dass Kinder nach einer gewissen Zeit immer mal wieder testen, wie weit sie bei Mutti gehen können...
Anstatt ihn eine ganze Woche zu Hause zu lassen, denn danach wird das Theater weiter gehen, solltest du mit ihm ein "Abkommen" treffen..
Wenn es dir möglich ist, bleibst du mal länger im Kindergarten und verbringst dort Zeit mit ihm (so bist du da, woe du ihn haben möchtest).
Und du kannst einmal im Monat (o.ä.) einen Prinzen/ Mutti-Tag einführen, d.h. an einem Tag darf er mal zu Hause bleiben - wenn es ansonsten klappt... (1x im Monat?)
Das haben einige Mütter bei mir gemacht und es war ganz entspannend für die Kiddies.

Gibt es evtl. einen Grund aus der Kita oder von zu Hause, weswegen er so ein Theater macht?

lg Tanja

Beitrag von familyportrait 27.05.11 - 12:54 Uhr

Hallo,
ich hatte das wochenlang mit einer meiner Töchter (ebenfalls im Oktober 3 geworden). Sie ging von Anfang an gerne und plötzlich klammerte sie sich morgens schreiend an mich. Ich mußte sie regelrecht von mir abpflücken, losreißen und schnell gehen.

Warum das so war, weiß ich bis heute nicht. Und irgendwann war es einfahc wieder vorbei. Die Erzieherinnen sagten, daß das manchmal eben so eine Phase sei und daß es am besten sei, die Verabschiedung so kurz wie möglich zu halten. Ich fragte seinerzeit auch, ob ich sie mal daheim lassen sollte. Mir wurde gesagt, auf keinen Fall, da sie sonst wüßte, daß sie dieses Spiel häufiger spielen kann. Ich habe mich daran gehalten, weil ich davon ausgehe, daß die Erzieherinnen in dieser Hinsicht mehr ERfahrung haben. Und weil ich ihnen vertraue, wenn sie mir sagen, daß meine Maus sich gleich wieder beruhigt hat.

LG

Beitrag von celi98 27.05.11 - 13:12 Uhr

hallo,

hatte er bisher noch gar keine tage frei im kindergarten? kinder brauchen das genauso wie die erwachsenen. ich bin lehrerin und habe daher glücklicherweise mehr frei als andere mütter. ich lasse mein kind in den ferien dann auch meist zu hause.

zum weinen, meine tochter hat auch ewig lange geweint, wir haben viel probiertm nichts hat geholfen. es war übrigens vor den ferien meist schlimmer als danach. letzendlich hat viel zeit, viel geduld und ein gemeinsames abgeberitual geholfen. dazu gehört, dass ich mit ihr morgens noch 5 minuten im gruppenraum verbringe und mich dann trennen.

lg sonja

Beitrag von kaddi83 27.05.11 - 13:32 Uhr

Nein, eben nicht. Er zieht seit dem Winter durch, ich kenne kaum einen Erwachsene, der es schafft, n halbes Jahr ohne Pausen (Feiertage ausgenommen) durchzuziehen und auch die Lehrpläne sind da gnädiger:-)

Wie gesagt, vor Weihnachten maulte er auch, aber da kamen dann rechtzeitig die Ferien und hinterher freute er sich auf den KiGa#ole

Beitrag von kaddi83 27.05.11 - 13:20 Uhr

Oh, so viele Antworten und in einem seid ihr euch einig: hingehen lassen. Danke:-D

Aber wenn ich jetzt den Entschluss fasse, ihn daheim zu lassen ohne das er das mit seinem Verhalten in Verbindung bringt (es ist dann eben Urlaub;-)), vielleicht braucht er wirklich ne Auszeit? Nach Weihnachten war ja auch wieder alles gut, da hatte er knapp 2 Wochen frei. Und nein, Ostern gab es keine Ferien, die nächsten sind erst die Sommerferien und die beginnen Mitte Juli#sonne


Die Möglichkeit, morgens zu bleiben besteht nicht, es ist eine KiGa in dem die Kinder ins kalte Wasser geschmissen werden, gleich die volle Zeit ohne Eingewöhnung mit Mama.

Er hat auch eine Cousine in seiner Gruppe, eine weitere Cousine in der Nachbargruppe, deren Zwischentür in der Freispielzeit meist geöffnet ist es sei denn etwas wichtiges wird vorbereitet. Und das Angebot in die Nachbargruppe zu gehen nahm er auch gern an, aber auch damit lässt er sich jetzt vom Entschluss zuhaus zu bleiben nicht abbringen.

Klar, wenn ich sagen würde, ich muss auch arbeiten, DANN würde er sicher mitziehen. Aber ich bin mit dem kleinen Bruder zuhaus. deshalb besteht ja auch die Möglichkeit, ihn daheim zu lassen.

Etwas besonderes ist im KiGa nicht vorgefallen. Bis auf das sein Kumpel ihm jeden Morgen an den Kopf knallte, er sei nicht sein Freund#augen Das hat er sich auch zu Herzen genommen, ganz sicher. Allerdings spielen die Jungs lt. Aussage der Erzieher meist sehr gut zusammen.

Beitrag von hummelinchen 27.05.11 - 17:48 Uhr

Weißt du, probier es doch einfach aus... Du bist eine Mutter, die sich viele Gedanken macht, vllt. braucht er wirklich mal ein paar Tage frei...
Klär aber unmussverständlich mit ihm, dass es danach wieder in die Kita geht...
Wenn er dann immer noch quakt, war es das jedenfalls nicht... :-p

Und dann verabredest du evtl. feste freie Tage mit ihm - alle drei Wochen einer (o.ä.). Das kann auch helfen...

Eine Kita, die nicht zulässt, dass Eltern bleiben finde ich aber merkwürdig, geht es denn nicht um die Bedürfnisse der Kinder??? #kratz
Also, in meiner Gruppe wird die Eingewöhnungsphase individuell gestaltet, jeder wie er es braucht... :-)

lg Tanja

Beitrag von cori0815 27.05.11 - 13:46 Uhr

hi Kaddi,

ich würde ihn ehrlich gesagt nicht unbedingt "Urlaub vom Kindergarten" machen lassen. Aber ich mache es auch schon mal, dass ich die Kinder - wenn etwas anliegt - zuhause lasse. Also "tarn" es doch gut und nimm dir eine tagesfüllende Sache mit ihm vor und sag, dass er deshalb an dem Tag nicht in den Kindergarten kann (z.B. weit entfernt wohnende Freunde besuchen).

Du wirst aber wahrscheinlich feststellen, dass es nach dieser Woche, in der du ihn zuhause gelassen hast, nur noch schlimmer ist. Also richte dich drauf ein :-)

Lg
cori

Beitrag von sunnylu 27.05.11 - 15:03 Uhr

Hallo Kaddi,

mein Sohn ist mit knapp 2 Jahren in den KIGA gekommen (jetzt ist er 3J. 3Mon.). Unsere ErzieherInnen sagen, dass KIGA für die Kinder auch anstrengend ist, das stecken die Kinder unterschiedlich gut weg.
Ich habe anfangs unseren Sohn freitags immer daheim gelassen (ich muss MO-DO arbeiten, da geht er von 8:30 bis 15:30 und das zum Glück sehr gerne).
Auch heute ist er immer mal wieder freitags zu Hause, wenn ich merke, dass er einfach mal intensive Mami-Zeit braucht.

Da er sich so schwer von dir trennt, würde ich die Tage evtl. so nutzen, dass ich mal dabei bleiben würde (viell. MO+DI, MI+FR dann frei), um zu sehen, wie es so geht und dann zu überlegen, wie er sich besser trennen kann. Evtl. fällt es ihm schwer ins Spiel zu kommen oder es ist zu viel Trubel oder sein bester Kumpel ist noch nicht da oder oder oder.
Uns wurde anfangs geraten möglichst früh da zu sein, bevor alle Kinder kommen, weil das für das Kind einfacher ist.

Bei uns ist es z.B. so, dass ich immer einige Minuten dabei bleibe, bis er sich richtig umgeschaut hat und zu spielen anfängt. Meist kommt immer ein Freund und zieht ihn mit ins Spiel. Wenn ich ihn nur schnell abgebe oder bei ErzieherIn auf den Arm gebe - das funktioniert bei uns nicht. Aber wenn ich ihm nach ein paar Minuten erkläre, dass ich jetzt zum Arbeiten muss und auch ganz schnell arbeite, so dass ich ihn nach dem Mittagsschlaf schnell wieder abholen kann und dass es bei uns daheim langweilig ist, wenn ich am Schreibtisch sitzen muss, dann akzeptiert er das und lässt mich gehen. Dann wird noch zum Fenster raus gewunken und gut ist.

Ich wünsche dir, dass der Abschied bald besser wird! An ein Machtspiel glaube ich bei solchen Situationen nicht!!! Auch mir fallen Abschiede noch heute rel. schwer und ich bin nah am Wasser gebaut. Warum soll sich ein so kleines Kind problemlos von der Mutter trennen können?

Alles Gute!

LG,
Susanne

Beitrag von sillysilly 27.05.11 - 16:47 Uhr

Hallo

also "Urlaub" machen lassen würde ich ihn nicht - nur weil er gerade nicht hin will -
meistens verstärkt, daß das Problem noch mehr -vor allem wenn es nicht eine plötzliche Phase nach Jahren ist wo er gerne geht

Kinder die immer gerne, problemlos gehen und gefestigt in der Gruppe sind können auch mal zu Hause bleiben

Kinder die sich schwer tun, erschwert es oft den Alltag noch mehr
sie sehen wieder wie schön es ist zu Hause zu sein
bei der Mama - ohne Kindergarten
der Sprung in die Realtität ist danach echt schwer, sich zu überwinden -
das Leben im Kindergarten läuft ja weiter, Spielpartner suchen sich neue Freunde ect.

ABER
ich würde ihm z.B. einen Freitag oder einen Montag gönnen - ein verlängertes Wochenende - so als Zuckerl oder Lichtblick


Dann würde ich mir überlegen wie ich ihm das im Kindergarten erleichtern kann
Freunde einladen, Party machen mit Kindergartenfreunde - seinen Bezug festigen zu best. Kinder - das hilft oft ungemein


Grüße Silly

Beitrag von meinneuesleben 27.05.11 - 17:44 Uhr

Hey Kaddi,

warum solltest du ihn nicht mal ne Woche zuhause lassen? Was sollte es für ein Nachteil bringen? Wenn du nächste Woche Zeit hast dann nimm dir die Zeit mit deinem Kind und geniese sie. Dein Sohn wird dir dankbar sein :-) Kindergarten ist für die Kids wie für uns das Arbeiten gehen. Und auch wir brauchen mal eine Pause

Klar können das Machtspielchen sein... aber was meinen die Erzieherinnen würde passieren wenn du ihn jetzt zuhause lässt? Ich versteh das echt nicht. In der Schule haben die Kids ca. alles 2 Monate min. ne Woche ferien und ein Kindergarten hat im Jahr ca. 4 -6 Wochen zu. Wann soll ich da bitte ein Kind von seiner "arbeit" ausruhen?


Mein Tipp ;-)

Geniese die nächste Woche und schieb so einen Pause vielleicht auch im Herbst ein (sofern da der Kindi nicht eh mal zu ist)

Ich freu mich auch schon auf die Woche nach Pfingsten denn da gönn ich mir ne Auzeit vom Arbeiten und werde die Woche voll mit meinem Sohn geniesen.


LG M

Beitrag von queenfirefly 27.05.11 - 18:47 Uhr

Wenn Du denkst, dass es ihm helfen könnte, eine Woche zuhause zu sein, dann mach das. Allerdings wird es für ihn ja danach dann wahrscheinlich noch schwerer, wieder hinzugehen.

Mein Sohn hat auch lange für die Eingewöhnung gebraucht. Das erste halbe Jahr war ein Auf und Ab. Mittlerweile sagt er zwar morgens gerne mal, dass er nicht hinwill, aber wenn wir auf dem Weg sind, geht er freudig hin.

Hat Dein Sohn denn keine Freunde dort? Meinem Sohn hat es eine Weile lang geholfen, wenn ich gewartet habe, bis sein bester Freund da war. Oder Du fragst ihn, was er spielen möchte und setzt Dich noch fünf Minuten dazu, bis er ins Spiel gefunden hat. Oder eine Erzieherin spielt mit ihm, während Du noch kurz da bleibst....

Beitrag von kaddi83 27.05.11 - 20:38 Uhr

Ohoh, ich las jetzt mehrfach die Frage, ob er keine Freunde dort hat und das er in der Gruppe nicht gefestigt ist.

Oh doch, er hat Freunde dort, die hocken immer in einer 4er Gruppe zusammen, von sich aus und spielen wunderbar und gerne zusammen. Er trifft sich auch außerhalb mit Freunden aus dem KiGa oder eben nicht aus dem KiGa, seine Tage sind ausgefüllt und wenn er zuhause bleiben möchte, dann machen wir das auch.

Es ist doch wirklich die Frage, was sollte sich negativ verändern, wenn ich ihn daheim lasse? Schlimmer kann es nicht kommen. Wie gesagt, es ist nicht seit ein paar Tagen so sondern seit Wochen! und er ist fest in die Gruppe integriert.

Der KiGa ist eben noch einer vom alten "Schlag", ich kenne es aus meiner Kindheit selbst nicht anders, es gab keine Eingewöhnung und damals war es sogar so, dass sich mir die Gelegenheit bot, einfach abzuhauen, was ich dankbar annahm:-p

Beitrag von hael 27.05.11 - 21:32 Uhr

vielleicht liegt es nicht ganz an deinem Kind? Vielleicht versteht er sich mit den anderen Kinder nicht? oder ärgert ihn ein Kind? Oder ist eine/mehrere Erzieherin "böse" zu ihn? Ich meine, könnte auch sein, dass es dein Kind einfach nicht gefällt dort, aus welchen Gründen auch immer. So ein ähnlichen Verhalten zeigen auch Kinder, die in der Grundschule z.B. gemobbt werden oder vom Lehrer diskriminiert/schlecht behandelt werden. Muss natürlich nicht sein, kann einfach nur sein, dass er sich von dir nicht trennen will, aber wer weiss, vielleicht sich zu vergewissern wäre auch nicht schlecht. Mein Mann würde z.B. als Kleinkind in der Kita mal eiskalt geduscht, weil er irgendwas getan hatte.....irgendwann hat die Mutter es rausgefunden (solche strafen kamen wohl öfters in der Kita), weil das Kind auch nicht dorthin wollte usw.

Beitrag von kaddi83 27.05.11 - 21:34 Uhr

Ne, daran liegt es wohl nicht#zitter

Wenn ich ihn nach übestandenem KiGa Tag frage, wie es war sagt er IMMER gut