Baby will nicht "alleine"sein

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Forum: Baby

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Beitrag von i-love-muffins 27.05.11 - 13:35 Uhr

Hallo

Meine kleine kam apbereits bei 36+1 zur welt deshalb sollten wir ganz viel mit ihr kuscheln, was wir auch taten.

Jetztt ist sie 7woxhen alt. So nun kann ich sie nixht mehr ins babybay liegen lassen damit ich etwas im haushalt machen kann. Sie weint.
Sie scläft bei mir im arm ein und ich leg sie vorsichtig ins babybay nach5min ist sie wach und quängelt...

Wie kann ich ihr das abgewöhnen? Oder meint ihr das wird sich mit der eit legen?

Kann mir jetzt die zeit schon nehmen sie immer eingekuschelt zu haben aber wird das nicht zur dauergewöhnung?

Danke für antworten....

Beitrag von wuestenblume86 27.05.11 - 13:40 Uhr

hallo!

mein sohn hat mich die ersten 3 Monate rund um die Uhr gebraucht und auch den ständigen Körperkontakt. Mir hat das tragen im Tragetuch meinen Alltag sehr erleichtert (grade schläft er auch im Tragetuch).
Nach 3 Monaten hat sich das von jetzt auf gleich geändert :-) plötzlich konnte er bei guter Laune auch alleine gucken, im Kinderwagen war es wieder schöner und Mittagsschlaf im Familienbett alleine war auch möglich.

Gib deinem Kind die Zeit in Ruhe auf dieser großen, kalten Welt anzukommen. Sie ist noch so klein und brauch dich #verliebt

Beitrag von stef68 27.05.11 - 13:41 Uhr

Hallo,

in diesem Alter brauchen die Kleinen gaaaanz viel Nähe und Wärme und sie müssen sich erst mal an die Welt gewöhnen... Bei uns war das auch so. Empfehlen würde ich Dir, damit Du im Haushalt noch was gebacken kriegst, Dir ein Tragetuch anzuschaffen (am Besten lass es Dir von einer Trageberaterin zeigen, damit Du es fachmännisch hinkriegst mit dem Tuch und nix falsch machst, das Kind dann richtig liegt!). Das wird Dir große Erleichterung verschaffen im Alltag, Deine Kleine wird zufrieden sein und es bedeutet auch nicht, dass Du sie damit verwöhnst! Später - so war es bei uns - unsere Kleine ist jetzt 1 Jahr, spielt sie ganz friedlich mit ihren Sachen, krabbelt durch die Gegend, räumt Schubladen aus etc. pp. Also keine Angst! Gibt Deiner Kleinen die Nestwärme, die sie jetzt braucht. Sie ist noch sooooo klein!

Alles Liebe,
Stef

Beitrag von dancemouse 27.05.11 - 13:42 Uhr

Hi, bei unserem Kleinen war das damals auch so. Er brauchte unwahrscheinlich viel Nähe.

Ich konnte ihn auch nicht in die Wiege legen, da fing er sofort an zu weinen. Das hat sich aber von allein gegeben. Meine Hebamme meinte auch damals er braucht das einfach noch.

Hast du es mal mit Pucken probiert?

LG dancemouse

Beitrag von maerzschnecke 27.05.11 - 14:03 Uhr

Wenn man die Zeit abzieht, die Dein Mädel zu früh kam, dann ist sie genau genommen erst ca. 3 Wochen alt. Beziehe das mal in Deine Überlegungen mit ein. Um die 4./5. Lebenswoche haben die Babies einen Entwicklungsschub.

Ich sag mal, wie es bei uns war. Emilia war bis zur 4. Lebenswoche 'anstrengend' für mich, weil wir noch ein kleines Stillproblem hatten. Ich musste in der ersten Woche zufüttern und habe dann nach einer Woche nur noch gestillt - das dann aber fast rund um die Uhr #schwitz. Bis das gut lief, war sie eben in der 4. Lebenswoche. Dann hatten wir knapp zwei Wochen, in denen sie schon wacher war und viel bei uns auf der Couch lag - ich saß aber immer bei ihr, wenn sie wach war.

Um die 7. Lebenswoche wurde es RICHTIG fies. Da hat sie von morgens bis nachmittags fast nur geweint. Sie hat schlecht geschlafen und wenn überhaupt, dann bitte doch nur auf meinem Arm #schwitz. Seit der 10. Lebenswoche ist sie ein Traumkind. Sie ist fröhlich, lacht und quietscht viel, brabbelt und erzählt den halben Tag. Und sie will bei weitem nicht mehr dauernd auf'm Arm herumgetragen werden.

Ich habe mich neulich mit einer Mama aus meinem Rückbildungskurs getroffen. Sie hat im Ausland Kinderärztin gelernt und hatte hier in D in einem Familienzentrum beratend gearbeitet. In ihrem Heimatland hat man im Studium gesagt, dass die Babys eigentlich 3 Monate zu früh auf die Welt kommen. D. h., sie müssten eigentlich noch 3 Monate länger im Bauch bleiben - wegen Platzmangels müssen sie jedoch früher geboren werden. Deshalb brauchen sie in der ersten Zeit auch die Nähe, die sie vom Mutterleib her gewohnt sind.

Diesen Gedanken empfand ich im Nachhinein als sehr hilfreich.

Beitrag von sweetlady0020 27.05.11 - 14:20 Uhr

Hi,

oh weeh na 7 Wochen ist ja auch noch keine wirkliche Zeit. Schau mal, Dein Zwerg ist noch so ein Mini und ist noch immer nicht ganz angekommen. Du hast sie 40 Wochen mit Dir rumgetragen und auf einmal soll sie "allein" klar kommen? Das ist einfach noch zu früh.

Meine Kleine ist jetzt 12 Wochen und macht das manchmal immernoch. Aus dem Grund habe ich mir einen Wipper angeschafft und nehme die Motte einfach mit.

Wenn ich duschen gehe, die Küche aufräume, mich anziehe, Flaschen sauber mache etc. Ich erzähle ihr dann immer was ich jetzt mache oder singe ihr was vor. So sieht sie mich und die Welt ist in Ordnung.

Ausserdem, wenn sie es braucht in Deinem Arm einzuschlafen, dann lass sie ruhig. Du hast doch alle Zeit der Welt, wen Du in Elternzeit bist. Dann bleibt der Haushalt eben eine Stunde mehr liegen...das sollte Dich nicht stören.

Setz Dich mal selbst nicht so unter Druck, dass hälst Du auf Dauer so nicht durch. Nimm Dir die Zeit für Deine Kleine. Wenn sie Dich jetzt braucht, dann gib ihr das auch, denn es wird defintiv besser.

Ich kann Dir das mit dem Wipper nur raten, ich schwöre auf dieses Ding. Natürlich sollen sie nicht den ganzen Tag darin liegen, dass ist ja auch nicht gut für den Rücken, aber eben wenn Du auch mal was schaffen willst ist es einfach toll. Meine Kleine schläft manchmal darin auch ein und dann lass ich sie auch liegen.

Wir haben den hier: http://www.babywippe.de/chicco-spring-schaukelwippe-pink-kollektion-2010

LG

SweetLdady0020#klee mit Astronautin 12 Wochen auf dem Arm, die heute ihre erste Impfung bekommen hat #zitter

Beitrag von vchilde1976 27.05.11 - 19:56 Uhr

Das klingt ganz nach meinem Simon;-). Ich habe in den ersten Wochen den Haushalt sein lassen und mich ganz meinem Kind gewidmet. Eine Freundin von mir ist zweimal gekommen und hat mir beim Aufräumen geholfen. Vier Wochen nach Simons Geburt haben wir ein Tragetuch bekommen, und darin hat er bis Ende Februar "gewohnt": Immer, wenn er auf der Krabbeldecke unruhig wurde, habe ich ihn ins Tuch genommen, er hat ein/zwei/drei (!!!) Stunden geschlafen und gut war. Seit der Zeit hat Simon das Vertrauen, daß Mama immer da ist, auch wenn er sie nicht sieht; seit der Zeit kann er auch ganz lange auf der Decke liegen und sich mit seinem Spielzeug beschäftigen, während ich etwas im Haushalt mache. Und wenn ich gerade nix zu tun habe, beschäftige ich mich intensiv mit Simon.

Hast Du die Möglichkeit, ein offenes Eltern-Kind-Frühstück oder eine Krabbelgruppe zu besuchen? Kann ich sehr empfehlen! Seit ich diese beiden Angebote des Familienzentrums in unserem Stadtteil entdeckt habe, habe ich mit Simon zwei Fixpunkte in der Woche. Er wirkt seitdem ausgeglichener, und auch für mich bedeuten diese beiden Tage Entlastung vom Baby-Alltag; ich kann mich mit anderen Mamas unterhalten und austauschen und erfahre, was ich sonst noch so tun kann, damit es meinem Kind und auch mir gut geht.