KV spinnt total

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von pueppchen07 27.05.11 - 15:22 Uhr

Hi!

Mein Mann und ich leben seit April 2010 getrennt und die scheidungläuft.Habe jetzt seit 3monaten einen neuen Freund.Das past ihm nicht und verbietet mir so gar das er da ist wenn die Kids da sind.
Gestern war KV Tag und die Kids waren von 15-19uhr bei ihm.Um 19uhr brachte er sie mir und meinte nur.Ob er die Kids zu bett bringen darf und ich nein.Er dann ich würde spinnen und er durfte nicht,da mein Kerl da sei.
Mein Freund kam aber erst um 19:30 und holte uns ab.Wir wollten den Donnertag bei ihm sein,da wir Freitag frei haben.Mein Ex verfolgte uns und streitet es ab.Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll.
Ich habe ihm schon 1000mal gesagt ich liebe ihn nicht mehr und sehe keine Chance für die Ehe.

Er könnt mir einfach nicht mein neues Glück.


WAS kann ich tun gegen seinen Verfolgungsfahn und das er immer alles wissen muss.

Ich kann nicht mehr und habe Angst das er meine neue Liebe kaputt macht.

Beitrag von jogiyoda 27.05.11 - 15:34 Uhr

zum Anwalt und Bannmeile beantragen. wird aber wegen der kinder mehr als schwierig. Ansonsten ignorier ihn

Beitrag von nadineriemer 27.05.11 - 16:32 Uhr

Also ich habe eine Verfügung gegen den Vater.Es geht und ist möglich.Kannst mich gerne über Vk anschreiben.

Nadine

Beitrag von windsbraut69 28.05.11 - 08:32 Uhr

Und sowas hältst Du hier für angebracht?
Sie hätte dem Vater doch einfach erklären können, warum er die Kinder nicht ins Bett bringen darf (schlimm genug, wenn ein Vater darum betteln muß).

Versetz Dich mal in die andere Seite - Frau und Kinder weg, Du bekommst sie nur noch zugeteilt, wenn die Ex mitspielt und dann kannst Du Dir nach dem "KV-Tag" von 4 oder 5 Stunde noch ansehen, wie nach 3 Monaten Dein Nachfolger Kinder und Frau zu sich abholt....

Gruß,

W

Beitrag von nadineriemer 28.05.11 - 09:32 Uhr

Es ging doch um die Art wie er mit ihr umgeht,ich meine da gibt es Grenzen.Klar ist eine Trennung schwierig,aber er sollte trotzdem vernünftig mit ihr umgehen.Wenn er nicht in der Lage ist normal mit ihr um zu gehen zu sprechen,dann muß er mit Konzequenzen rechnen,vielleicht merkt er dann das er so nicht weiter kommt.

Nadine

Beitrag von ppg 27.05.11 - 17:13 Uhr

Ganz emotionslos:

Ich finde es nach 3 Monaten viel zu früh, einen neuen Mann in die Familie einzuführen. Bei allem Respekt und dem Wissen, das es für AE schwierig ist freie Zeit zu finden. Aber Du kennst diesen Mann doch gar nicht richtig!

Ich bin auch Alleinerziehend aber meine Kinder haben Männer in meinem Leben frühestens nach einem halben Jahr kennengelernt - das waren dann in 14 Jahren genau 2 !

Ich kann da die Bedenken Deines Ex gut nachvollziehen und finde auch das Du da extrem leichtfertig handelst! Mir ist klar, das viele Frauen das anders sehen - aber ich wollte nie das die Kindheitserinnerungen meiner Kinder wechselnde Männer in Mamas Bett sind. Auch wenn Dir Dein Ex Deinen neuen Freund nicht gönnen mag - ein bischen mehr kritische Selbstreflktion stünde Dir gut zu Gesicht.

Auch verstehe ich nicht, warum der Vater der Kinder nicht nach einem Umgangtag die Kinder zu Bett bringen darf. Das wäre doch ein schöner Abschluß gewesen.

Warum man mit kleinen Kindern dann noch Abends zu Freund fahren muß erschließt sich mir nicht wirklich.

Das verstehe ich nicht.

Ute

Beitrag von babylove05 27.05.11 - 17:42 Uhr

Hallo

Im grunde hast du vieleicht recht , aber ich denk

a. kommt es auf des alter der Kids an ( bei uns kam ein "neuer" nach 6 monaten ins spiel , aber mein Sohn war damals erst 1 1/2 ) und

b. wer sagt des sie ihn nicht kennt ? Bei uns war mein "neuer" lane nur ein Freund meiner Freundin und wir haben schon immer alle viel zusammen unternommen ( ohne meinen Ex , da er ein Stubenhocker war , einer der gründe der Trennung ) daher ich kannte Ihn schon seit nen knappen Jahr als es bei uns so richtige gefunkt hat.

Lg Martina

Beitrag von ppg 27.05.11 - 18:42 Uhr

Aber selbst dann , muß man noch nicht sofort einen auf Familie machen, oder?

Und mal ehrlich, was kann ein neuer Partner, der es ehrlich meint, dagegen haben, wenn der Vater seine Kinder zu Bett bringt? Dem Mann muß doch von Anfang an klar sein, das dieser Mann immer eine gewisse Rolle spielen wird im Leben seiner Partnerin.

Ute

Beitrag von babylove05 27.05.11 - 19:55 Uhr

Hallo

So wie ich das verstanden hab hat der KV die kids nicht ins bett bringen "dürfen" weil sie nicht ins bett gegangen sind sondern noch zum neuen Partner gefahren sind . Sorry wenn ich es missverstanden hab .

Und wieso soll ein neuer nicht in die Familie intergiert werden ? Kann es nicht ganz verstehen . Mein "neuer" war wie gesagt schon lange vorher ein teil von uns ( da ALLE meine Freunde ein teil von uns sind ) , und wir sind nun seit 2 jahren zusammen und haben auch schon ein gemeinsames kind. Aber auch er war schnell als Familienmitglied akzeptiert und intergiert .. hat keinen geschadet ....

Lg Martina

Beitrag von lunacy 27.05.11 - 18:09 Uhr

Hm? Sie schreibt doch, dass sie seit April 2010 (!) getrennt sind und sie seit drei Monaten (!) einen neuen Freund hat. Ergo war sie doch ein knappes Jahr alleine...? ;-)

Was das ins-Bett-Bringen und die abendliche Fahrt zum Freund angeht, stimme ich Dir zu!

Beitrag von babylona 27.05.11 - 18:11 Uhr

Ich denke, es geht Ute darum, dass der Mann nach 3 Monaten Bekanntschaft schon in die Familie integriert wird.
Und da bin ich ganz ihrer Meinung.

Beitrag von babylona 27.05.11 - 18:09 Uhr

Das unterschreibe ich voll und ganz! #winke

Beitrag von nadineriemer 27.05.11 - 18:48 Uhr

Hallo,
also ich selber finde es nach 3 Monaten auch noch zu früh.Wenn es nicht klappt und er schon als Familienmitglied aufgenommen wurde,werden die Kinder wieder entäuscht und erleben eine erneute Trennung.Ich wäre da sehr vorsichtig.

Nadine

Beitrag von pueppchen07 27.05.11 - 19:10 Uhr

Ich habe mich im April getrennt und war lange genug alleine.Ich sehe meinen Freund ja nicht jeden Tag und er wohnt ja auch nicht bei mir.

Wir treffen uns immer oft an den Tagen wenn die Kids bei ihrem Vater sind.


Sie sind jedes 2Wochende bei meinem Ex von Samstag 14uhr-sonntag 19uhr und dann DI&Do von 15-19uhr.

Wieso wird man hier angegriffen,wenn man nach einem Jahr einen neuen Partner hat.

Meine Kinder mögen ihn ja das sagen sie ihm sogar selber von sich aus.

Ich lasse ihn auch nicht alleine mit den Kids.

Habe mir 1jahr zeit gelassen einen neuen partner zuhaben.

Mein Ex hat sich nie um uns gekümmert und nun stellt er sich als Über Vater da.
Er zahlt keinen Unterhalt.

Beitrag von ppg 27.05.11 - 19:21 Uhr

Es geht hier nicht darum das Du einen neuen Partner hast nach einem Jahr, sondern das Du diesen auch sofort noch den Kindern präsentieren mußt!

Warum kannst Du Dich nicht mit dem Mann treffen wenn die Kids beim Vater sind und Euch erstmal ganz in Ruhe kennenlernt? Ganz ohne Kinder, nur ihr zwei!

Darum geht es: das Du so schnell einen auf Familie macht - und sorry nach 3 Monaten über zusammenziehen nachdenken , das ist jetzt nicht Dein ernst, oder????

Es ist wirklich bedenklich, das Du all meine Einwände Dir nicht im Vorfeld hast durch den Kopf gehen lassen, genau das meine ich mit fahrlässigem Verhalten von deiner Seite.

Aber das muß schließlich jeder für sich entscheiden

Ute

Beitrag von babylona 27.05.11 - 22:52 Uhr

Du wirst doch nicht angegriffen.
Ich verstehe das immer nicht: Es wird nach Meinungen gefragt und dann will man sie nicht hören.
Es ging überhaupt nicht darum, dass du nach einem Jahr wieder einen Partner hast. Das ist doch toll! Es ging einzig darum, ihn so schnell deinen Kindern zu präsentieren. Dabei ist der Hauptpunkt, dass die Kinder Stabilität brauchen und man aller Erfahrung nach nach so kurzer Zeit nicht ernsthaft einzuschätzen vermag, inwiefern eine standhafte Beziehung draus werden kann. Ich persönlich halte es für sinnvoll, die Kinder aus der rosaroten Zeit herauszuhalten, um dann mit klarerem Blick den neuen Partner zu integrieren.

Und diese Antwort hast du auch nur in Bezug auf deinen Ausgangsthread bekommen, indem es um den "verrückt spielenden" Ex-Partner geht. Denn aus dessen Sicht betrachtet fände ich es auch nicht toll, wenn meine Kinder so schnell mit einer noch so frischen Beziehung der Mutter konfrontiert werden (und nochmal: Nein, es geht nicht um "so schnell" im Sinne von nach der Trennung, sondern so schnell nach dem Kennenlernen des neuen Partners).

Inwiefern sein sonstiges Verhalten angemessen ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Du wolltest Meinungen, hier hast du sie. Das ist alles.
Letztlich tut und denkt jeder das, was er für richtig hält. Solche Plattformen wie diese hier können und sollten lediglich als Denkanstöße dienen.

Alles Gute!

Beitrag von babylove05 28.05.11 - 08:33 Uhr

Hallo

Ich find es recht schwer zuverstehen wieso man die Kinder immer raus halten soll .

Mal ganz ehrlich ... ICH würde nie mit einen Mann zusammen sein können der sich nicht mit meinen Kinder versteht oder mit Ihnen ein enges verhältnis hat . Und das kann ich nur Testen indem ich einen neuen Partner in unsere Leben lass.

Und wieso wird hier immer gleich so schwarz gesehen . Ich mein die beiden sind nicht erst seit 2 wochen zusammen , sondern seit 3 monaten. Und ganz ehrlich ich möchte meine kraft und energie die eine Beziehung immer braucht , nicht verschwenden mit einen Mann der aber dann so überhaupt nicht mit keinen Kindern kann , und das ganze erst dann nach nen halben Jahr ( oder wie lange auch immer ) raus finden wenn es eurer Meinung ok ist einen neuen in die Familie einzubringen . Den es ist IMMER was anderes ob ein Partner im Alltag da ist oder eben nur mal mit den Kiner kurz im Zoo spielt oder so.

Und wieso MUSS immer gleich jede neue Beziehung scheitern ? Vieliecht ist es dann besser gleich allein zubleiben wenn ihr hier alle immer gleich eine beziehung so schwarz seht .

Lg Martina

Beitrag von babylona 28.05.11 - 11:54 Uhr

Nein, als schwarz sehen würde ich das nicht bezeichnen, eher als Vorsichtsmaßnahme. Es ist an keiner Stelle gesagt, das jede neue Beziehung scheitern MUSS.

Natürlich hast du Recht und es ist nicht ganz leicht zu entscheiden, wann und inwiefern ein neuer Partner integriert wird. Man muss natürlich auch auf seinen gesunden Menschenverstand vertrauen. Wenn man das Gefühl hat "mit dem schnaggelts richtig", würde ich schon auch recht bald "Testläufe" mit meiner Tochter starten. Allerdings bilde ich mir ein, auch schon ohne den direkten Umgang mit der Kleinen eine recht verlässliche Idee zu entwickeln, inwieweit das klappen könnte. Ein Mann, bei dem keine "Chemie" zu erkennen ist, könnte eh nicht mehr bei mir landen ;-).
Wenn wie in deinem Fall (wenn ich das richtig verstanden habe), der Partner schon lange vorher als Freund bekannt war, ist das natürlich der absolute Idealfall.
Ich selbst habe in meiner Kindheit immer die wechselnden Partner meiner Mutte mitbekommen und fand das als Kind extrem unangenehm. Ich wusste nicht, inwiefern ich mich auf diese neue Person einlassen konnte, denn manchmal war sie nach paar Wochen plötzlich wieder weg. Sowas würde ich meiner Tochter gern ersparen.

Ich finde es in dem Fall der TE doch nicht so toll, weil hier scheinbar dem neuen Partner auch in Bezug auf die Kinder der Vorzug erteilt wird (Papa darf sie nicht ins Bett bringen, weil beim neuen Freund übernachtet werden soll... und das nach kurzer Beziehungszeit... hm...). Wenn ich mir vorstelle, in dieser Lage zu sein, wäre ich total traurig. Und ganz ehrlich, wenn hier stünde, die Mama durfte ihre Kinder nicht ins Bett bringen, weil Papa sie über Nacht zur neuen Freundin mitnehmen wollte - da wären die Reaktionen sicher auch nochmal ganz anders.
Insofern geht es an dieser Stelle nur darum, dass man die Reaktionen des Vaters auch irgendwie nachvollziehen kann.

LG

Beitrag von windsbraut69 28.05.11 - 08:34 Uhr

"Auch verstehe ich nicht, warum der Vater der Kinder nicht nach einem Umgangtag die Kinder zu Bett bringen darf. Das wäre doch ein schöner Abschluß gewesen. "

Ging ja nicht, weil bei seinem Nachfolger übernachtet werden sollte.
Schlimm genug, wenn ein Vater der sich gut kümmert, darum betteln muß, die eigenen Kinder ins Bett bringen zu "dürfen"....

LG,

W