Termin beim Augenarzt mit 2jährigem

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von meusa139 27.05.11 - 20:50 Uhr

Hallo ihr Lieben#winke

hatten am Mittwoch U7 und wurden haben eine Überweisung zum bekommen. Leider haben wir erst Mitte August einen Termin.
Bei Elias ist auch der Verdacht auf Hornhautentzündung. Was hat der Arzt in eurem Fall denn gemacht, zwecks Sehtest?

Lg Melanie #klee

Beitrag von heimchen82 27.05.11 - 21:23 Uhr

Du meinst bestimmt Verdacht auf Hornhautverkrümmung oder?

Bei uns ist das bei den Kids in dem Alter so:
Anamnese
> wichtig auch, ob familiär Fehlsichtigkeiten bekannt sind (dann wären die Werte ganz interessant)
> abhängig davon wie gut das Kind mitmacht, wird eine objektive Messung am Gerät gemacht; bei Abwehr macht das der Doc im Sprechzimmer mit einem Handgerät
> Stereotest, bei dem das Kind 3 Dinge (Stern, Katze, Auto) auf einer Karte erkennen muss; reicht auch schon, wenn das Kind auf die 3 Gegenstände zeigt
> Untersuchung beim Doc: entweder einmal an der Spaltlampe in die Augen schauen oder bei Abwehr mit der Lupenbrille, Fixationskontrolle/Beurteilung der Augenruhelage

Beim Augenarzt ist es wichtig, dass das Kind Blickkontakt mit dem Arzt aufnimmt. Beim KiA kann man zur Not festhalten und dem Kind die Spritze geben ;-) Also sollte unmittelbar vorm Augenarzttermin KEIN unangenehmer Kinderarzt-/Zahnarzttermin sein, weil die Kinder sonst mit Abwehr reagieren. Ein guter Augenarzt geht auf das Kind ein und erweckt spielerisch dessen Aufmerksamkeit.
In dem Alter müssen grobe Sachen in Ordnung sein (kein Unterschied zwischen rechts/links, Fehlsichtigkeit in humaner Höhe, kein grauer Star, kein Schielen), Feinheiten haben Zeit....

LG

Beitrag von sako2000 27.05.11 - 21:58 Uhr

hallo,

meine tochter ist 18 monate, wir waren vor 1 monat in einer seeschule. dort wurde eine hornhautverkruemmung diagnostiziert.
die aerztin hat sie weit getropft (die augen), was kein problem war. alles war recht spielerisch.

ich wuerde dir empfehlen, einen termin bei einer sehschule zu machen, die gehen einfach besser auf die kinder ein als ein normaler augenarzt.

eine hornhautverkruemmung allein ist noch kein grund zur beunruhigung.

meine tochter musste in so ein geraet gucken, sah aus wie eine polaroid-kamera. dort blinkte wohl was und musik gab das teil ebenfalls ab. alles sehr spannend und so konnte die aerztin schnell in die augen gucken.

alles kein problem und das obwohl unser muaus wirklich hibbelig ist.

lg, claudia

Beitrag von nina.be 27.05.11 - 22:00 Uhr

Wir waren vor 2 Wochen dort. Die Maus bekam die Augen getropft und durfte quasi dann "fernsehen" und sollte dort in dem "Film" eine Maus etc. verfolgen. Dabei und bei der manuellen Untersuchung hat der Arzt den Hintergrund ausgeleuchtet.

Bitte, alles sehr laienhaft beschrieben...

Nimm eine Sonnenbrille mit, durch die Tropfen sind die Augen sehr lichtempfindlich.

Sie ist leicht weitsichtig und wir sollen, wie jedes Kind, in einem halben Jahr wieder hin - dann wird aber nicht getropft. Erst zur Einschulung wieder, falls sie eine Brille bräuchte. Die Weitsichtigkeit ist aber nicht so dass wir eine Brille bräuchten.

Beitrag von sako2000 27.05.11 - 22:08 Uhr

sei mir nicht boese, aber eine sonnenbrille (und das in dem alter) ist nun wirklich ueberfluessig. unsere tochter wurde auch weit getropft und wir hatten keine dabei. mal davin abgesehen, dass sie sich diese sofort vom kopf gerissen haette, ist es unsinn. sie war nicht lichtempfindlich und die aerztin hat auch nichts dazu gesagt.

gruss, claudia

Beitrag von optikerschnecke 27.05.11 - 23:25 Uhr

also ich würde für alle fälle eine sonnenbrille (oder zumindest eine schirmmütze) mitnehmen, falls es am tag des arzttermins sonnig ist. durch's weittropfen kann sich die augelinse nicht mehr in der größe regulieren (ist weit, bei hellen licht wird die pupille ja normalerweise eng) und es kann wirklich unangenehm sein (abgesehen davon, dass eine vernünftige sonnenbrille auch gegen die uv strahlen schützt, das sollte man auch nicht außer acht lassen). je nachdem welche tropfen verwendet werden, kann das auge über mehrere stunden die pupillenweite nicht regulieren. für "normal funktionierende" kinderaugen braucht man im alltag keine sonnenbrille, aber das ist nunmal eine ausnahme. im sommer gibt's ja auch überall günstige kindersonnenbrillen mit uv schutz zu kaufen, wenn's nur für 1x ist muss es ja nichts teures sein.
lg, susanne

Beitrag von a79 28.05.11 - 08:25 Uhr

Das einfach so abzutun halte ich für nicht in Ordnung.
Nein, im Normalfall braucht ein Kind in dem Alter keine Sonnenbrille, eine Kappe mit großem Schirm reicht zum Beschatten der Augen auch, manche Kinder reagieren empfindlicher als andere auf die Tropfen aber nach meiner Erfahrung -ich habe 5 Jahre in iener Sehschule gearbeitet- sind95% der Kinder nach Erweiterung der Pupillen mit Tropfen durchaus so lichtempfindlich, dass sie sich bei sonnigem Wetter sehr gestört fühlen, wenn die Sonne auf die Augen scheint.

Und wer weiß, was Deine Tochter für Tropfen bekommen hat -auch da gibt es Unterschiede.

LG

Andrea

Beitrag von xanadu1977 27.05.11 - 23:54 Uhr

Wir waren auch vor kurzem beim Augenarzt. Nachdem ich selbst Brillenträgerin mit Hornhautverkrümmung bin hab ich einfach nen Doppeltermin ausgemacht. Dann hat die Maus erst bei mir zu geguggt und dann selber toll mit gemacht. Getropft wurde bei uns nicht, ansonsten war alles so wie von Heimchen82 beschrieben....