18,75 Std die Woche...an die berufstätigen Mütter?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von 9605paja 27.05.11 - 21:13 Uhr

Hallo,

ich habe eine neue Arbeitsstelle mit 18,75 Std/ Woche

Wer arbeitet genauso viel oder mehr? Und wie schafft ihr das?

Habe die letzten 5 Jahre 30% gearbeitet und nun eben mehr.....mache mir schon etwas Sorgen wie das wohl wird. Wer kann mich aufbauen??

Wie reagieren wohl die Kinder? Kommen sie zu kurz?

Meine Kinder sind 5 und 2 jahre alt!

Freue mich über Erfahrungsberichte

lg paja

Beitrag von rosaundblau 27.05.11 - 21:17 Uhr

Hallo!

Ob nun ein Kind oder vier Kinder, 18 Std. oder Vollzeit, alles eine Frage der Organisation!

vg rosaundblau

Beitrag von 9605paja 27.05.11 - 21:28 Uhr


Hallo,

naja, das kann man so nicht sagen! Für mich macht es einen großen unterschied on ich Mittags um 13Uhr Feierabend habe oder abend um 17 Uhr!

Ich möchte meine Kinder gerne ein paar Stunden sehen und auch wissen was in Kiga und Schule so läuft.

lg paja

Beitrag von rosaundblau 27.05.11 - 21:40 Uhr

Dennoch eine Frage der Organisation!

1. arbeitest Du vermutlich nicht täglich bis 17 Uhr.

2. Hausarbeit, Einkauf, Essen zubereiten etc... sollte nicht in die Zeit von 17-19/20 Uhr fallen. Die Zeit mit den Kindern intensiv nutzen!

3. Infos wie der Tag so war kann man prima beim Abendessen austauschen

Beitrag von postrennmaus 27.05.11 - 21:48 Uhr

Ich arbeite schon sehr lange 40 h die Woche. Gehe bis 16 Uhr arbeiten, dann hole ich die Kleine ab. Wir haben dann 4 h intensive Spielzeit und haben ein ausgedehntes Abendritual. Ich habe zu keiner Zeit den Eindruck gehabt, dass meine Tochter zu kurz kommt. Bis 16 Uhr ist sie mit ihren Freunden in der Kita und genießt die Zeit dort. Wenn sie die Wahl hat spielt sie natürlich lieber mit Gleichaltrigen, statt mit der Mama. Meine Tochter braucht andere Kinder UND uns Eltern, und ich brauche meine Familie UND meinen Job. So kommt keiner zu kurz. Für uns sind dann dafür die Wochenenden intensive Familienzeit und allen geht es super dabei.

Wird schon werden ;-)

Lg postrennmaus mit Lotte (2,5 J)

Beitrag von silbermond65 27.05.11 - 21:50 Uhr

Ich hab zuletzt 19,25 die Woche gearbeitet.In der Zeit war meine Tochter eh im Kindergarten. Der Große ist 15.
Da ist keiner zu kurz gekommen.Warum auch?
Nachmittags war ich ja wieder zu Hause.

Beitrag von kleine1102 27.05.11 - 21:53 Uhr

Hallo paja!

Ich habe ca 1/3 Stelle, mit Fahrtzeiten zu den einzelnen Terminen bin ich wöchentlich etwa im Rahmen einer halben Stelle unterwegs. Vorteil meines Jobs: ich kann mir meine Arbeitszeiten weitestgehend frei einteilen. Nachteil: diese sind eher unkonventionell, liegen oft außerhalb der Kindergarten-Öffnungszeiten. Wenn ich z.B. an einem Tag vier Stunden arbeite, sind diese oft unterteilt in zwei vormittags und zwei (spät-) nachmittags oder abends. Der Job ist inhaltlich sehr anspruchsvoll, bedarf oft Vor- und immer Nachbereitungszeit. "Mal eben" lässt er sich nicht machen, allein deshalb habe ich in absehbarer Zeit nicht vor, meinen Stellen-Anteil zu vergrößern. Von der miesen Steuerklasse mal ganz abgesehen #augen. Momentan habe ich netto noch so viel raus, dass es akzeptabel ist und sich für uns lohnt. Verdiene ich mehr, habe ich mehr Abzüge. Das würde mehr Aufwand für vergleichsweise weniger Geld bedeuten.

Mir ist es wichtig, ein paar Stunden zu arbeiten und im Job "am Ball zu bleiben". Noch wichtiger sind mir aber unsere Kinder, die schließlich nur einmal klein sind und für die ich so präsent wie möglich sein möchte. Dazu kommt, dass mein Mann ebenfalls einen unkonventionellen Job hat, für den er viel und meist längere Zeit am Stück unterwegs ist. Uns ist es wichtig, dass einer von uns immer für die Kinder da sein kann (abgesehen natürlich vom Kiga vormittags und bei uns einem Nachmittag/Woche Tagesmutter). Klappt super, unsere Arbeitszeiten sind zu 90% kompatibel. Allerdings müssen wir uns dafür fast jede Woche auf's Neue gut absprechen, klappt aber, wie gesagt, meist problemlos.

Ich kann nur für uns sprechen: wir sind alle vier ausgeglichen und zufrieden und unsere Kinder kommen definitiv nicht zu kurz. Man hat es wirklich selbst "in der Hand", wenn man aus voller Überzeugung hinter der Arbeit steht, werden auch die Kinder nicht darunter leiden. Unsicherheit und ein schlechtes Gewissen "färben" aber mit der Zeit "ab" und die Kids würden sich möglicher Weise entsprechend verhalten.

Viele Grüße & alles Gute für den neuen Job #blume!

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von hedda.gabler 27.05.11 - 22:21 Uhr

Hallo.

Ich habe einen 20-Stunden-Vertrag ... meist arbeite ich länger (das letzte Jahr habe ich nach 10 Monaten Anstellung mit 42 Arbeitstagen Überstunden beendet), aber meistens innerhalb der Betreuungszeiten meiner Tochter (Ganztagsplatz im Kiga bis 16:00 Uhr, was ich aber nicht immer ausreizen muss). Habe ich mal einen Nachmittagstermin nach 16:00 Uhr, wird meine Kleine zu Kindergartenfreunden mit zum Spielen genommen.

Einkaufen mache ich entweder schnell alleine, bevor ich sie abhole ... oder wir zusammen. Haushalt geschieht nebenbei ... und für Freizeitaktivitäten bleibt auch noch genug Zeit.

Bei uns ist das alles wunderbar eingespielt und es kommt niemand und nichts zu kurz.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von jeroniemo 27.05.11 - 23:34 Uhr

Ich arbeite 20 std., durch Überstunden und Fahrzeit bin ich ca. 25 std. "im Job".
Die Kinder sind in der Zeit eh im Kindergarten/Schule.

Naja, man muss eben "nur" die Haus-/ Gartenarbeit machen, wenn andere vielleicht schon Familienzeit haben.

Aber meine Kinder haben je 2 Hobbies, machen Kurse und treffen Freunde.
Und ich bin eben auch Ansprechpartner für Sorgen, Hausaufgaben und ich bin auch Spielpartner.
Die Organisation aller familären Abläufe übernehme ich auch - dh jegliche Terminüberwachung inkl. aller damit zusammenhängender Besorgungen. Ich finde es manchmal erstaunlich, dass die Eltern eigentlich jeden Tag einen Brief von der Schule/Kindergarten bekommen.
;-)

Alles in einem ist es so glaube ich für alle perfekt.
Es geht gut, ich habe auch meine 2-3 Hobbys und meinen Hund.
Manchmal ist die Zeit aber trotzdem knapp und zumindest ich bin auch manchmal etwas müde, da sollte man sich nichts vormachen.

Beitrag von derhimmelmusswarten 28.05.11 - 10:45 Uhr

Ich habe 20 Std. gearbeitet als meine Tochter 14 Monate alt war. Vormittags von 9.30-12.30 Uhr. Wir haben einen Kitaplatz und das hat ganz gut geklappt. Ich sehe bei beruflicher Tätigkeit mit Kleinkindern immer nur das Problem der vielen Krankheitstage. Kinder sind ja quasi ständig krank im Winter.

Beitrag von woodgo 28.05.11 - 11:06 Uhr

Also es sind gerade mal knapp 19 Stunden die Woche, was soll da nicht zu schaffen sein#schock

Beitrag von kleine1102 28.05.11 - 20:40 Uhr

Was ist denn so schlimm daran, Andere diesbezüglich nach ihren Erfahrungen zu fragen #kratz?

Beitrag von maif 28.05.11 - 12:47 Uhr

Hallo,

mein Mann und ich arbeiten je 40 Stunden pro Woche. Ich arbeite dazu jede zweite Woche 50 Stunden - wenn nötig auch mal Wochenende (ca. ein mal im Monat).

Wir haben einen fünfjährigen Sohn.

Wir verbringen viel Zeit mit ihm (jeden Abend ein Gesellschaftsspiel, vor dem schlafen noch erzählen, morgens lange kuscheln und gemeinsame Mahlzeiten morgens und abends mit viel erzählen).

Jedes Wochenende ist "Familienzeit". Wir machen auch im Urlaub sehr viel zusammen.

Man muss halt wissen, wo seine Prioritäten liegen.

Wir arbeiten beide gerne, aber nehmen uns immer wieder kleine Auszeiten für die Familie, was uns einfach noch wichtiger ist.

Haushalt usw. erledigt sich doch nebenbei.

Deine Kinder leiden sicher nicht unter deiner Berufstätigkeit. Ganz im Gegenteil:

Wenn Du ihnen Fleiß und Strebsamkeit vorlebst ist das die beste Motivation.

Viel Glück.

LG

Beitrag von kaktuszahn 28.05.11 - 22:11 Uhr

hallo,

darf ich fragen was genau du arbeitest? sind ja schon hammerzeiten...
ich bin auch ne 40 std vollzeitmutti- aber mehr wäre auch mir echt zuviel...

lg

Beitrag von maif 05.06.11 - 00:11 Uhr

Hallo,

ich hab Deinen Beitrag jetzt erst gelesen.

Ich arbeite in einer Anwaltskanzlei. Früher als RFA, jetzt durch Weiterbildungen usw. in der Sozialberatung und Bearbeitung.

Ich finde die Zeiten gar nicht so viel - es geben sich halt Hobby und Beruf hier die Klinke in die Hand.

Und sofern ich mehr Zeit für die Familie brauche, darf/kann ich mir die auch nehmen.

Anders rum versteht auch meine Familie, wenn ich mal mehr Zeit für die Arbeit brauche.

Ich habe aber so gut wie keine Wegezeiten (Kita um die Ecke vom Arbeitsplatz - beides ca. 10 Minuten von der Wohnung entfernt) - da ist es dann gar nicht mehr so lang.

LG

Beitrag von sweetbaby06 28.05.11 - 14:14 Uhr

Das ist nicht zufällig eine Stelle im EH oder?! Also wenn du da anfängst, wo ich vermute, dann stell dich mal auf Überstd. ein ;-)

LG Dani

Beitrag von 9605paja 28.05.11 - 15:12 Uhr



Hallo,

Was ist den EH???

lg paja

Beitrag von sweetbaby06 28.05.11 - 15:43 Uhr

Einzelhandel

Beitrag von 9605paja 28.05.11 - 18:42 Uhr



nein- ich arbeite im medizinischen Bereich

lg

Beitrag von ivik 28.05.11 - 14:39 Uhr

19 h sind ja nun nicht etrem viel. Wie immer ist es Organisationssache.
Ich mache im Moment 75%. Meine Unterrichtszeiten liegen in der Zeit, in der meine Tochter im Kiga ist. Nach dem Abholen gehört die Zeit ihr bis zum Schlafengehen und danach geht meine Arbeitszeit am Schreibtisch los. Eingekauft wird auf dem Rückweg von der Arbeit.
Allerdings fällt in die Spielzeit auch schon mal ein wenig putzen; das machen wir dann "gemeinsam". Habe ich Nachmittags- oder Abedtermine muss Papa oder Oma ran. oder sie geht mit einer Kindergartenfreundin mit.
Man braucht halt ein gutes Netzwerk. Besonders bei Krankheit. Im Notfall bleibe ich den ersten Tag zu Hause (weil ich schlecht Oma morgens um 6 Uhr anrufen kann); die restlichen Tage übernimmt dann die Oma. Allerdings ist meine Tochter in den letzten zwei Jahren recht wenig krank gewesen. Meine 4 Kind-Krank-Tage haben bisher immer gereicht.
Gerade sind wir bei meinen Eltern über das Wochenende, weil ich einiges zu arbeiten habe. Kind ist mit der Tante unterwegs und ich lege hier gleich los.

lg ivik

Beitrag von schnuckl76 28.05.11 - 18:31 Uhr

huhu,

also ich habe auch zwei Kinder, 2 und 5 Jahre alt, arbeite seit September 2010 auch 18,75 Std. die Woche. Eigentlich klappt das ganz gut. Ich arbeite im Baumarkt, d.h. also Einzelhandel und Schichtdienst! Ist also nicht so das ich nur früh arbeiten kann, was sehr schön wäre da die Kids dann im Kindergarten sind. Habe einen Anfahrtsweg von 45 km (einfach). Das finde ich manchmal ziemlich nervig und die Zeit fehlt mir schon irgendwie. Konnte meinen Arbeitgeber überreden, das ich die 18,75 Std. auf 3 Tage verteile, so spare ich Sprit und hab nur drei Tage mit ca. 6,15 Std. zu arbeiten. Das alles funktioniert auch nur, weil ich meine Schwiegereltern vor Ort habe, die auf die Kinder aufpassen wenn ich am Arbeiten bin. Achja mein Mann ist im Aussendienst und nicht so oft zuhause bzw. kann er nicht wie andere immer um 16 Uhr parat stehen. Ist halt alles ne Sache der Organisation was meist sehr gut klappt, manchmal aber auch bisserl anstrengend ist. Achja feste Arbeitstage hab ich auch nicht, ist immer an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten, d.h. Mo-Sa. von 8-20 Uhr ist alles drin. Solltest du das Glück haben nur vormittags zu arbeiten, ist das organisieren sehr viel leichter. Lg Kerstin und Fam.