KiTa oder Oma? Was findet Ihr besser?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von margarita73 27.05.11 - 21:32 Uhr

Hallo,

in ziemlich genau einem Jahr werde ich wieder in Teilzeit arbeiten gehen. Dann stellt sich natürlich die Betreuungsfrage für meine dann 2jährige Tochter. Es gibt hier eine KiTa, aber meine SchwieMu stünde auch zur Verfügung. Sie ist sehr lieb und nett, geht mir aber dennoch manchmal auf die Nerven, weil sie einfach waaahnsinnig perfekt mit Allem ist und ich mich dann oft fühle, als würde ich alles nicht gut genug machen. Aber das ist wahrscheinlich einfach mein Problem. Wir müssen jetzt mal langsam eine Entscheidung treffen und die Kleine gegebenenfalls in der KiTa vormerken lassen. Meine Idee wäre eine Kombination aus KiTa und Oma. Da hätte sie die sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen, aber das Verhältnis zur Oma würde auch gefestigt und sie wäre da sicher geborgen und würde sich sehr wohl fühlen. Mein Mann hat sich noch nicht richtig geäußert, was er bevorzugt. Wie seht Ihr das und habt Ihr vielleicht schon Erfahrungen? Mischt die Oma sich in alles ein, wenn sie das Kind regelmäßig betreut? Oder ist Euer 2jähriges in der KiTa unsicher und traurig (kann ja auch sein, dass es noch zu früh ist). Mir geht da so viel im Kopf herum, ich wäre froh über Eure Meinungen.

LG Sabine

Beitrag von cuxdrillis 27.05.11 - 21:38 Uhr

meine drei kommenzwar jetzt erst in die krippe.
ich würde denn kindergarten bevorzugen. sie ist da mit anderen kindern zusammen, kann spielen, basteln und vondenn anderen lernen.ich denke das es für die kinder gut ist. die oma würde ich aber mit einbinden..... wenn die kleine mal krank ist und nicht hin kann.... oder sie holt sie regelmäsig 1-2 mal die woche vomkindergarten ab. so könnstest du nach der arbeit noch was erledigen.

liebe grüße

Beitrag von enyerlina 27.05.11 - 21:39 Uhr

hallo


da fragst du noch ? Naturlich zur Oma. Find ich gut das du merkst das es dein Problem ist, denn für das Kind ist Perfektionistisch nicht schlecht.

Sie hat eine persönliche Bezugsperson und genug Aufmerksamkeit und ihre Bedürfnisse können zu 100% gestillt werden.

Wg. Sozialen Kontakten würde ich mein Kind nicht in die Kita bringen, man kann doch Kontakte auch so pflegen .

lg enyerlina

Beitrag von lil77 27.05.11 - 21:50 Uhr

Bei einer 2 jährigen die Kita! Ganz klar. Die anderen Kinder finde ich für die entwicklung wichtig. Besser als immer "Prinzessin " zu sein.
Bei Jüngeren eher die Oma.

Beitrag von lienschi 27.05.11 - 21:51 Uhr

huhu,

wir machen beides.

Mein Zwerg (19 Monate) geht seit gut 3 Monaten vormittags für 3 Stunden in die Krippe und ist nachmittags bei der Oma (meiner Mutter).

Für uns ist das perfekt so. Er wird morgens von der Oma fertig gemacht und zur Kita gebracht, dann wieder abgeholt, isst, macht Mittagschlaf, spielt mit der Oma oder macht mit ihr nen Ausflug, und schon ist es halb fünf und ich bin schon wieder da.

Wir haben aber auch den Vorteil, dass wir alle in einem Haus wohnen und er somit in seiner gewohnten Umgebung bleibt und mittags auch in seinem eigenen Bett schlafen kann.

Da ich ein total gutes Verhältnis zu meiner Mutter habe und wir in Erziehungsdingen gut harmonieren, isst das für mich keine große Sache.
Mein Zwerg mag die Oma total gerne und ist eh nicht so ein Mama-Rockzipfel-Hänger, daher hat er auch kein Problem mit der Situation.

Die 3 Stunden Krippe haben wir gewählt, weil ich meiner Mutter an solchen Tagen nicht die volle Packung Wuselzwerg "antun" wollte. Und der Kontakt mit anderen Kindern, das Lernen von festgelegten Tages- und Ordnungsstrukturen, die qualifiziert Förderung auch schon in dem Alter und einfach der Spaß am Kita-Alltag war mich auch sehr wichtig.

Den kompletten Tag in der Krippe fände ich jetzt nicht so toll,
aber so eine halb/halb Lösung finde ich super.

Die Eingewöhnung war bei meinem Zwerg keine große Sache.
Ein paar Tage war ich die ganze Zeit dabei, dann ein paar Tage nur noch kurzzeitig, nach ungefähr 2-3 Wochen war´s ihm total wurscht, wenn ich gleich tschüß gesagt hab... der große Bagger war viel wichtiger. ;-)

lg, Caro

Beitrag von la1973 27.05.11 - 21:54 Uhr

Ich gehe Teilzeit arbeiten, seit Lucy 15 Monate alt ist. In dieser Zeit wird sie von meiner Mutter betreut und das ist super.

Sie geht zweimal die Woche für einige Stunden alleine in einen Vorkindergarten.
Auch da gefällt es ihr total gut und ich werde diese Zeiten auch ausweiten.

Ich musste nicht mal diese 2-wöchige Eingewöhnung mitmachen, sie hat sich vom ersten Tag an dort total selbständig zu den anderen Kindern gesellt und ich war abgeschrieben.
Macht bei allem begeistert mit und ist "unser Sonnenschein" (Zitat Erzieherin)
Wenn ich sie bringe, dann schaff ich es grade noch, ihr die Hausschuhe anzuziehen und dann ist sie weg.
Wenn ich sie hole, sitzt sie nicht, wie die anderen Kinder an der Türe und wartet auf Mama, sondern meist spielt sie noch im Bällebad oder schiebt den Puppenwagen rum und zornt erst mal kurz, wenn ich ihr sage, es geht jetzt nach Hause. Sie beruhigt sich dann, wenn sie sieht, dass auch die anderen Kinder jetzt gehen.
Trotzdem ist es mir wichtig, dass sie auch bei Oma ist.

Meine Mutter hat manchmal andere Ansichten, da kann ich aber drüber wegsehen.
Meine Tochter wird dort nach demselben Schema wie bei uns erzogen - was man bei uns nicht darf, darf man auch bei Oma und Opa nicht.

Ansonsten profitiert sie da sehr von. Oma und Opa haben immer Zeit, Oma kocht immer frisch und Bio (ich nicht immer....).

Bei Oma und Opa gibt es nen tollen Garten, mit Schaukel, Rutsche, Sandkasten, 2 Katzen, 2 Hunde und ne Menge anderer Kinder.

Ich sage mal so, wenn man die Möglichkeit hat, beides zu kombinieren, würde ich da auf jeden Fall zugreifen.

Beitrag von sako2000 27.05.11 - 22:03 Uhr

hallo sabine,

ich finde ein 2-jaehriges kind sollte in die kita gehen. dort wird es mehr gefordert und gefoerdert, mal abgesehen von den anderen kindern und die damit verbundenen kontakte.
du arbeitest ja "nur" teilzeit, dh. der nachmittags gehoert euch oder eben der oma. so wuerde ich es machen.
meine tochter ist jetzt 18 monate, sehr aufgewekct, wie wahrscheinlich alle in dem alter. ich beschaeftige mich wirklich sehr viel mit ihr, wir singen, gtanzen, malen, gehen auf spielplaetze, klettern... usw usw... aber ich habe immer oefter das gefuehl es wuerde ihr nicht reichen. sie lernt so schnell und so viel in einer woche, das ist wahnsinn.
eine kita waere bald genau das richtige fuer sie und das obwohl sie ein totales mamakind ist. aber wenn wir auf spielplaetzen sind, ist sie immer ganz fasziniert von den anderen kindern.

oma schoen und gut, aber eine kita und "bringen" einem 2-jaehrigen meines erachtens mehr.
waere dein kind juenger, 1 jahr o.ä., dann haette ich natuerlich oma gesagt... aber mit koennen sie sich ja schon meistens sehr verstaendlich machen.

lg, claudia

Beitrag von lea12 27.05.11 - 22:03 Uhr

Hallo Margarita73

Dieser Text könnte von mir sein!

Auch meine Schwiegermutter ist perfektionistisch! Ich überhaupt nicht. Doch mein Sohn weiss genau, was Zuhause geht und was bei Oma & Opa geht.

Unser Sohn wird seit seinem ersten Geburtstag an einem Tag die Woche 11 Stunden von Oma und Opa betreut. Die beiden schauen perfekt zu unserem Sohn und sind mit ihm sehr liebenswürdig.

Am nächsten Tag sagte er z. B "bitte". Da wusste ich, sie haben mit ihm geübt. Er profititiert sehr von diesem Oma & Opa Tag. Da wird vorgelesen, gehämmert, im Garten "gearbeitet", das Nachbarkind kommt mit der Mutter vorbei und so weiter und so weiter! (Wir haben selber eine Eigentumswohnung ohne Garten)

Ich finde es einfach toll, wenn kleine Kinder auch den Kontakt zu dieser Generation lernen. Auch meine Schwiegereltern fühlen sich mit Enkel gleich wieder jünger, obschon sie über 70 sind. Zudem habe meine Schwiegerelten keine Kitaschliesszeiten und betreuen auch ein krankes Kind. (Ihren Urlaub kündigen sie uns 6 Monate vorher an und dann reisen meine Eltern gerne an)

In Deinem Fall würde ich mich für die Oma in folgenden Fällen entscheiden:

Sofern auch Opa mithilft und Du die Betreuung nicht täglich viele Stunden brauchst.

Denn bei mir sind es einmal 11 Stunden und meinen Samstageinsatz kann mein Mann abdecken. Er lässt sich dann gerne mit Sohn zum Essen einladen, doch dann müssen sie unseren Sohn nicht betreuen!

Liebe Grüsse

Lea12

Beitrag von october 27.05.11 - 22:08 Uhr

Hallo,
ich würde immer die KiTa wählen.
Zum einen denke ich, dass eine KiTa für die Entwicklung eines Kindes sehr wichtig ist.
Und außerdem würdest du dich von der Oma abhängig machen, wenn du sie als Betreuungsperson wählst. Was passiert bei Krankheit der Oma? Wie reagiert sie bei Streit?
Ich würde vorschlagen, generell KiTa und vielleicht einen Oma-Tag in der Woche. Alternativ könnte die Oma auch die Kleine eher abholen, als es dir möglich ist.

LG Annika

Beitrag von purzel 27.05.11 - 22:08 Uhr

Hallo,

wir haben auch ein gemischtes Betreuungsmodell. Ich arbeite als Lehrerin, brauche also Betreuung bis zum frühen Nachmittag. Montag bis Mittwoch geht mein SOhn von 8-15 Uhr in die Kinderkrippe. Donnerstag geht er von 8-12 Uhr, dann wird er von der Oma geholt und schläft dann da. Am Freitag ist er dann den ganzen Tag bei der Oma (meiner Mutter).
Klar hat alles seine Vor- und Nachteile. Meine Mutter verwöhnt ihn schon mehr, als ich das tue. Deshalb bin ich schon für die Krippe, weil er dort auch lernt, sich einzufügen und mit anderen Kindern zusammenkommt. Er lernt dort auch sehr viel.
ABer: Seit er in der Krippe ist, ist sehr sehr viel krank und natürlich gibt es auch häufig Tränen, weil er halt dann auch immer angeschlagen ist. Zur Zeit ist er seit langem mal wieder richtig gesund und da klappt es richtig gut. Er geht momentan wieder richtig gerne.
Mein Sohn war 18 Monate alt, als er in der Krippe anfing. Die Eingewöhnungszeit ist auch häufig schwierig und lief bei uns auch nicht ohne Tränen ab. Vor wenigen Wochen ist seine Erziehrin krank geworden, das war für ihn auch sehr hart, bis er sich an eine neue gewöhnt hat.
Wir haben auch häufig das Problem, dass mein Sohn, wenn er viel bei der Oma war (z.B. weil er krank war und nicht in die Krippe konnte), dass er dann Oma Mama vorzieht. Das tut mir immer sehr sehr weh und dann bin ich froh, dass er auch in die Krippe geht und nicht nur bei der Oma ist, sonst wäre das womöglich noch schlimmer.
Also bei uns funktioniert es so gut, aber du musst dich halt drauf einstellen, dass die Kleine im ersten Jahr sehr viel krank sein wird.
Gruß, Purzel

Beitrag von wbuntes 27.05.11 - 22:42 Uhr

Hallo margarita73,
generell würde ich die Kita empfehlen, denn die Oma kann diese Erfahrung nicht ersetzen. Ein Kind lernt unheimlich viel im Umgang mit anderen Kindern und im Normalfall lieben es Kinder, mit anderen Kindern zusammen zu sein. Wenn ihr einen guten Eindruck von der Einrichtung und den Erziehern habt, kann ich es nur empfehlen.
Im Freundeskreis kenne ich mit Oma-Betreungskindern eher Negativbeispiele. Die Kinder sind oft sehr verwöhnt, lernen nicht zu teilen und es gibt häufig Konflikte mit den Eltern, wenn es um Erziehungsfragen geht. Aber das kommt natürlich ganz auf die Oma an und kann sicher auch ganz nett sein. Dennoch denke ich, dass ein Kind unter Kinder gehört. Unser Sohn geht seit er 1 Jahr alt ist mit Begeisterung ganztags zu einer Tagesmutter (5 Kinder, Krippenplatz hatten wir nicht bekommen). Angenommen, er könnte diese Erfahrung nicht machen, sondern müsste tagaus tagein mit Mama oder Oma vorlieb nehmen - für mich nicht vorstellbar. Wir wären gar nicht in der Lage, ihm alles das zu bieten, was er dort lernt und erlebt. Er ist jetzt 2,5 Jahre alt und wird ab September dann in den Kindergarten wechseln.
Ich kenne praktisch keine schlechten Erfahrungen mit Kindertagesstätten-Kindern, damit meine ich, dass ich kein Kind kenne, welches darunter leidet in die Kita zu gehen, im Gegenteil: zumindest für alle meine Nichten und Neffen (5 an der Zahl) kann ich verbürgen, dass sie es lieb(t)en.
Nur die Eingewöhnung ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich, aber auch dort ist meine Erfahrung: je später desto schwerer wird es. Unser Sohn wurde praktisch nur zwei Tage eingewöhnt, ihn hat das überhaupt nicht gestört, dass wir Eltern plötzlich nicht da waren, er hat sich so auf die anderen Kinder gefreut. An einem Mädchen ist unsere Tagesmutti allerdings fast verzweifelt, es hat einen Monat gedauert bis das Kind alles angenommen hatte, aber seitdem geht sie auch total gerne hin.

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Erfahrungen etwas helfen.

Beitrag von crabby 27.05.11 - 22:55 Uhr

ich gehe seit oktober letzten jahres auch wieder arbeiten, und unser zwerg ist bei oma und opa untergebracht - finde kita in dem alter noch sehr anstrengend..... bei oma hat er seinen geregelten tagesablauf, kann schlafen und essen, wann es für ihn passt, und oma und opa kuscheln auch immer soooo toll.

ab kommenden november wird unser zwerg dann in den kindergarten gehen, er freut sich schon darauf, aber momentan genießt er die zeit bei oma und opa eben noch sehr. kontakt hat er zu anderen kindern dann halt nachmittags auf dem spielplatz oder er spielt mit den kindern unserer freunde und nachbarn. ich muss allerdings auch erwähnen, dass die großeltern im gleichen haus wohnen, bzw. die anderen großeltern nur 5 minuten zu fuß entfernt wohnen.

Beitrag von maschm2579 27.05.11 - 23:16 Uhr

Hallo,

ganz klar den Kindergarten. Oma ist Oma und zum verwöhnen da und nicht zum erziehen.

Meine Meinung!

lg Maren

Beitrag von haseundmaus 27.05.11 - 23:43 Uhr

Hallo!

Also ich würde auf jeden Fall die Kita bevorzugen!

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #sonne

Beitrag von scarletwitch 27.05.11 - 23:58 Uhr

Hallo! :-)
Alsoooo... ich hab angenfangen 12 Stunden die Woche zu arbeiten, da war meine kleine 1,5 und der kleine 4 Monate.
Beide kamen erst mal zu meiner Mama. Was auch wirklich super geklappt hat. Für mich stand aber fest das Nele direkt mit 2 in den Kindergarten kommt.
Sie ist jetzt 2,5 Monate da und es klappt super. Sie geht allerdings nur von 9-12. Länger ist für sie noch zu viel. Meine Mama bringt sie dann hin.
Sie liebt den Kindergarten und hat wahnsinnig viel gelernt seit sie dort ist.
Unser kleiner Mann wird auch mit 2 gehen.

LG
Anna

Beitrag von olivia2008 28.05.11 - 05:48 Uhr

Ich würde sie in die KiTa geben. Dort lernt sie den sozialen Umgang mit anderen Kindern, ist unter gleichaltrigen, wird gefördert, kann draußen spielen, hat "mal was anderes" zum Spielen, kann malen, basteln, singen. Einfach dieses Zusammensein in der Gruppe mit gleichaltrigen.
Die Oma ist zwar auch was Tolles und darf gerne zwischendurch einspringen, aber als Dauerlösung würde ich sie nicht einplanen. Wie wär es zum Beispiel mit der Kombination, Mo., Mi. & Fr. KiTa und Di./Do. zur Oma?

Desweiteren spielt dein Kind eine Rolle. Wenn es einfach noch zu früh für die kiTa ist und es sich absolut nicht wohl fühlt, sollte man noch einige Zeit warten.

Meine Tochter (2) geht in den Kindergarten. Wir haben langsam mit 2 Std. täglich angefangen und es nun auf etwa 4-5 Std. gesteigert. Sie fühlt sich total wohl, erzählt viel und hat Freunde gefunden, die sie auch nachmittags ab und zu besucht. Sie lebt auf, wird selbstbewusst und liebt das soziale Umfeld. Dennoch kommt sie ab und zu zur Uroma, zur Oma oder zu anderen Verwandten.

lg

Beitrag von tine_1980 28.05.11 - 06:47 Uhr

Wir haben zwei Kinder, der Große ist mit 2 3/4 in den KiGa gekommen, vorher haben meine Eltern aufgepaßt und dann war ich eh schwanger und zuhause und die Schwester ist geboren. Die Kleine war 1,5 als ich das arbeiten (19,5h an 2,5 Tagen) wieder angefangen habe.

Hier im Ort wäre das Problem, daß ich sie erst mit 2 in den Kiga bringen könnte(jetzt ändern sie es ab Sept. auf 10 Monate)aber ich hätte sie auch jetzt im Juni nicht rein. Meine Eltern passen auf die beiden auf, der Große geht von 9-14 Uhr in den Kiga, meine Eltern bringen ihn an den Tagen hin und holen ihn wieder ab.
1. versteh ich mich mit meinen Eltern super, sie erziehen bis auf kleine Abweichungen so wie ich, so daß es keine Probleme gibt
2. kostet der Große mit 4-5 Stunden 105 Euro(ohne Mittagessen) und ich sehe es nicht ein, die Kleine jetzt schon reinzustecken, wo ich mir das Geld noch sparen kann
3. hat sie schon allein durch ihren Bruder Kontakt zu anderen Kindern oder wir sind bei Freunden, die auch Kinder in genau dem gleichen Alter haben oder wir gehen zu anderen Freunden mit Kindern
4. könnte ich es bei unserem KiGa ohne meine Eltern vergessen arbeiten zu gehen, da der KiGa um 7.15 auf und um 16.30 zu macht, ich es aber mit 30km Fahrt nicht rechtzeitig schaffen würde.

Also ich würde entweder ein Mischmodell wählen oder nur Oma/Opa zumindest bis sie etwas älter sind. Unsere Kleine geht auch mit 2 3/4 in den Kiga. Klar hätte sie auch jetzt schon ihren Spaß, aber ich möchte, daß ich sie erziehe(bzw. meine Eltern) und nicht irgendeine Einrichtung. Und das Geld spielt natürlich auch noch eine Rolle.

Aber bevor sich wieder jemand aufregt, es ist meine Meinung und ich verurteile niemanden, der seine Kinder früher rein tut, weil er arbeiten muß oder keine Oma/Opa in der Nähe hat. Ich könnte ohne meine Eltern nicht arbeiten gehen und bin wahnsinnig froh, daß ich sie habe. Meine Schwiegereltern würd ich nicht aufpassen lassen. Ist auch immer eben die Sache, wie die Absprachen klappen.

Beitrag von anira 28.05.11 - 07:33 Uhr

Hallo,

nimm den Kita
die Oma wirst du immer noch brauchen wenn sie krank ist
(sind sie besonders viel am anfang)
und du brauchst sie nicht ganz so lange in der einrichtung lassen
Oma kann auch sehr gut die eingewöhnung machen
auch wenn du mal verschläfst kannst du in ruhe fertig arbeiten und oma holt sie ab.
Zudem kann ja oma 1 nachmittag bekommen wo sie deine tochter hat und du in ruhe haushalt machen kannst;)

Beitrag von schwilis1 28.05.11 - 08:22 Uhr

hätt ich die Wahl würde ich es gemischt halten wollen, so wie es einige tun. zu bestimmen zeiten geht es zur oma, und zu bestimmten zeiten in die Kita.
Ich find beides klasse und beides hat vor wie auch Nachteile...
die 1:1 Betreuung bei der Oma und das verwöhnen gefällt mir.
an der KiTa gefällt mir der Kontakt zu gleichaltrigen, und das die kinder wohl auch ein stück weit selbstständiger werden (müssen)

Mein sohn wird mit 23 Monaten in die Kita kommen und dort von Mo-Fr von 7-17 uhr sein... freitags nur bis 12 und es bricht mir das herz in so lange dahin geben zu müssen.
Aber ich habe hier leider keine Familie und selbst wenn sie hier wären oder ich bei ihnen, könnte niemand den zwerg nehmen da alle berufstätig sind...

Beitrag von golm1512 28.05.11 - 09:05 Uhr

Ich würde eine Kombinatin aus beiden wählen, weil
1. machst du dich nicht von der Schwiegermutter abhängig. Auch sie wird mal krank oder ihr streitet ihr euch vielleicht mal. Das könnt ihr dann unabhängig von der Knderbetreuung regelen.
2. bekommen die Kinder in der Kita viele gute Anregungen. Auf viele Dinge wäre ich allein gar nicht gekommen. Ich denke, deine Schwiegermutter wird auch nicht so kreativ sein wie viele Erzieher(innen) zusammen.

Deshalb kann man ja trotzdem Ausnahmen machen und mal einen kompletten Oma-Tag einlegen oder Oma holt das Kind früher aus der Kita ab. Deine Schwiegermutter wäre dann aber nicht permanent verpflichtet und kann mit Freude bei der Sache bleiben.

Meine Schwester hat das Modell "Komplettversorgung durch Opa "(meinen Vater) bevorzugt. Ich finde das schrecklich. Er ist jetzt total auf diese KInd fixiert. Alle seine Pläne richten sich nach dem Kind, obwohl das mittlerweile schon 10 Jahre alt ist. Meine Nichte hat keinen oder nur wenig Kontakt zu Gleichaltrigen, ist dadurch ziemlich altklug. (Sie geht in einem anderen Ort zur Schule, so dass es auch nicht möglich ist, Schulkameraden mit nach Hause zu nehmen oder welche zu besuchen.)

Wenn du regelmäßig Betreuung brauchst, dann würde ich das an deiner Stelle professionell regeln. Die Oma ist für die Freizeitgestaltung da und fürs Verwöhnen und -wenn sie nett ist- mal fürs Babysitten, aber sie ist nicht für die tagtägliche Betreuung zuständig.

Gruß
Susanne

Beitrag von schneckenpower 28.05.11 - 13:00 Uhr

Bei uns gibt's beides in Kombination. Montags hat meine Mama den Kleinen den ganzen Tag, da sie da ihren freien Tag hat. Da darf er dann König sein. Und dann geht er noch 3x 5 Std. in Die Kleinkindbetreuung, da geht er auch sehr gerne hin und hat den Kontakt zu Gleichaltrigen. Finde ich ideal so.

Beitrag von loonis 28.05.11 - 13:40 Uhr




Würde immer d. Krippe/KiTa bevorzugen.

Die Oma kann mal krank werden,Kind hat keine and. Kids
zum Spielen,wird vermutl. nicht sooo gefördert...oft
gibt es auch Streitigkeiten zwecks Erziehung,Großeltern haben oft
gaaaanz andere Ansichten.

Ich würde d. Omi als Ersatzbetreuung wählen.

LG Kerstin

Beitrag von heimchen82 28.05.11 - 15:09 Uhr

Louis ist letzten Sommer mit genau 2 Jahren in den Kindergarten gekommen (in einer gemischeten Gruppe 2-6 Jahre). Vorher wurde er von der Oma betreut. Da ich aber noch einen halben Tag mehr arbeiten wollte/musste, wollte ich meiner Mum den Kleinen nicht immer "zumuten" und wollte auch nicht, dass er so betüdelt wird.
Jetzt mit Abstand würde ich es nicht wieder so machen, ich würde ihn bei Oma lassen. Louis war mit 2 Jahren noch nicht reif genug. Erst jetzt mit 2,8 Jahren ist er wirklich im Kiga angekommen und hat Freude dran. Ich denke, dass kommt immer auf das Kind ab.

LG