Alle 4 Stunden wecken-nicht mehr zeitgemäß, oder?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von derhimmelmusswarten 28.05.11 - 13:31 Uhr

Grrrr-mein Hebamme, eigentlich sehr nett und kompetent, hat mich echt verrückt gemacht, weil sie meint, ich solle mein Baby notfalls alle 4 Stunden wecken und zusehen, dass sie dann ihre 100ml trinkt. Zwischendurch soll ich ihr nix geben, damit sie dann so richtig Hunger hat. Sie würde sonst Bauchweh kriegen...

Aber irgendwie schaff ich das nicht und geb ihr zwischendurch immer wieder kleinere Mengen. Ich meine: ich kann mir doch hier nicht die Ohren voll schreien lassen, weil der Zwerg 50ml haben will nach 3 Stunden anstatt 100ml nach vier Stunden, oder? Und Stillkinder trinken doch auch nach Bedarf. Mit meiner Großen hatte ich das "Problem" nicht, da sie ein kleiner Vielfraß war und mächtig getrunken hat.

Nun soll ich mal aufschreiben, wie viel sie wann trinkt und evtl. müsste man ihr eine andere Nahrung geben, meinte die Hebamme.

Naja, ich denke halt, dass sie ganz gut zunimmt. Sieht auch gesund aus usw.

Also kann ich davon ausgehen, dass das Wecken mittlerweile überholt ist oder macht man das echt noch?

Beitrag von haruka80 28.05.11 - 13:49 Uhr

huhu,

ich finde das schon sinnvoll-zumindest wars bei meinem Sohn nötig. Er hatte ne Trinkschwäche, schlief NUR. trank so gut wie nix.
Hätte ich den nicht die ersten Wochen nachts wenigstens 1x geweckt, der hätte kaum was zu sich genommen, er hat eh schon 3 Wo gebraucht um sein Geburtsgewicht wiederzuerlangen und trank an 50ml ne Stunde mit zig mal einschlafen.

Ich habe nach 6 wochen nicht mehr nachts geweckt, da er dann 600ml trank über den Tag (natürlich keine geregelten Zeiten) und langsam aber stetig zunahm, die Windeln regelmäßig nass waren.
Wäre er nicht zu früh gekommen und hätte von selbst trinken wollen, damit zugenommen hätte er nicht geweckt werden müssen. Uns wurde es von hebamme und ki.Arzt aber dringend geraten und für uns wars gut. hoffe, der 2. kleine Mann hat nicht die selben Probleme.

L.G.

Beitrag von luluhaben 28.05.11 - 13:52 Uhr

sag mal, ist nicht bös gemeint, aber du musst doch den gaaaanzen Tag am rechner hocken,egal wann und egal was für ne Kategorie, von dir liest man immer was... Ich würde mal Family o. freunde fragen und nicht bei jedem pups die onlinewelt....:-p

Beitrag von 440hz 28.05.11 - 13:59 Uhr

Ich würde auf jeden Fall nach Bedarf füttern. Was gibst du denn? Pre Milch?

Von meiner Hebamme kenne ich die Aussage nur andersherum. Da meine Kinder nach der Geburt alle viel abgenommen haben, war der Auftrag spätestens nach vier Stunden zum Stillen zu wecken. Damit die Mäuse nicht zu schwach oder gelb werden.

LG 440hz

Beitrag von olivia2008 28.05.11 - 13:59 Uhr

Ich finde, man sollte die Kleinen dann stillen, wenn sie danach verlangen. In dem Alter verstehen die Kleinen doch noch gar nicht, dass es nicht jetzt sondern erst in einer Stunde was zu futtern gibt. Und warum dann so viel? Ich denke viele kleine Mahlzeiten sind besser als wenig große. Ob es einen Zusammenhang mit den Bauchschmerzen gibt, weiß ich allerdings nicht. Aber Bauchmassagen und Fencheltee können hilfreich sein

Beitrag von qrupa 28.05.11 - 14:00 Uhr

Ist dein baby gesund, reif geboren, normalgewichtig und altersentsprechend wach? Dann merkt es normalerweise selbst sehr gut wann es hungrig ist. Bei Frühchen, Mangelgeburten, Gelbsucht oder anderen Krankheiten,... kanne s sinnvoll und nötig sein zu wecken. beim normalen Durschschnittsbabay macht man das aber eiegentlich nicht mehr. Und nicht umsonst dürfen pre und 1er Milch nach Bedarf gefüttert werden. mal abgesehen davon sind die ersten Schlucke mIlch schion halb verdaut wenn die letzten kommen. Schon deswegen ist dieses neue auf alte Milch Käse

Beitrag von koerci 28.05.11 - 14:04 Uhr

Wenn dein Kind kein Frühchen ist, keine Trinkschwäche hat und auch sonst gesund und munter ist, würde ich es nicht wecken!

Gib ihr einfach was, wenn sie sich von selbst meldet.
Und wenn sie dann halt lieber alle 2 Stunden was trinkt, aber dafür nur 50ml, dann ist das auch okay.

Beitrag von sarahjane 28.05.11 - 20:26 Uhr

Wenn Dein Baby zeitgerecht geboren wurde, gesund und nicht untergewichtig ist, wenn es fit und rosig wirkt, gut gedeiht und ca. 6 nasse Windeln am Tag hat, sollte es nach seinem persönlichen Bedarf gefüttert werden.

Beitrag von kathrincat 28.05.11 - 21:10 Uhr

die meisten hebis, haben keine ahung von ernährung

nein, dein kind bekommt wann es will und soviel es will von pre oder 1er, auch wenn es jede stunde 300 ml sind wäre es i.o

Beitrag von kanojak2011 28.05.11 - 22:56 Uhr

Jajn, es sind dann zum Teil hausgemacht probleme. ich habe zwei Frühchen und sie wären beide (!!!) nicht nach Hause entlassen, wenn sie nicht alle 4 Stunden getrunken hätten. Wenn man es ihnen angewöhnt und Flaschenkinder sind sehr gut manipulierbar, dann hat man einfach eine Stunde schlaf mehr..

Hältst du deinen 3 stunden Rythmus aus, dann ist nichts gegen anzuwenden..

Sie hat auch u.U. recht mit dem Bauchweh..bei 4 Stunden erlebt man eher eine verdasunngdfreie Zeit, in der der magen eherweniger macht..bei 3 Stunden wird diese erheblich kürzer..

Eher neigen Flaschenkinder zu Bauchproblemen als Stillkinder...

ABER ABEr ABER..

am Ende entscheidest nur du..hast du den Eindruck, du willst rund um die Uhr Flasche machen, dann mach es doch..keine Hebamme, kein anderer kann dir was raten..

Für uns waren ganz am Anfang die 4 Stunden wichtig und ich muss zum Vergleich sagen, dass meine beiden Kinder 6 wochen zu früh waren und bereits nach einer Woche 80ml getrunken haben..um den Et hätte sie erherblich mehr als nur 50ml getrunken...aber gut, es kommt aufs zunehmen..

ich bin gegen wecken aber würde nie pauschalisieren..

LG