Ein leben mit Borderline und Partener

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Borderline91 28.05.11 - 17:54 Uhr

Hallo,

wie schon oben geschrieben habe ich Borderline -- > http://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

Wie die meisten borderliner habe ich total das nähe distanz problem..ich frage mich wie mein partner mich seit 4 jahren ertragen kann.. dazu heiraten wir im september..ich freu mich auch richtig darüber..

ich suche auch betroffene leute mit dieser krankheit zum austauschen..

viele liebe grüße

Beitrag von steffi19re 28.05.11 - 18:18 Uhr

Ich denke, das ist hier ein wenig die falsche Plattform, zumal nicht alles bei Wiki den Tatsachen entspricht bzw viele Menschen diese Beschreibung falsch auffassen ;-)
Geh dich lieber mal bei http://www.blpl.de/ anmelden, das ist eine Plattform extra für Borderliner und die Leute da sind auch sehr nett und hilfsbereit.

Ansonsten kannst mich auch gern mal per VK anschreiben. :-)

Beitrag von ppg 28.05.11 - 18:18 Uhr

Dann geh bitte in ein Borderliner Forum!

Meine Kinder und ich sind Opfer eines Borderliners, ich kenne diesen Mann seit 25 Jahren. Er hat die letzten 20 Jahre meines Lebens nachhaltig ruiniert und mich krank gemacht. Zuletzt hat er angefangen meine Kinder manipulativ unter Druck zu setzten. Auch toll für Kinder,, die sich nicht wehren können.

Mein Rat für Deinen Zukünftigen wäre : Tus nicht!

Von daher bist Du in anderen Foren wirklich besser aufgehoben

Ute

Beitrag von schnee-weisschen 28.05.11 - 19:30 Uhr

Hallo,

ich finde Deine Antwort unmöglich.
Das wäre lieber ungesagt geblieben.

Bei allem Verständnis für Deine Situation und die Deiner Kinder.
Das war nicht sie, sondern ein Mann mit BL, vor dem Du Deine Kinder offensichtlich nicht schützen konntest.
BL hat tausend Gesichter, kein Betroffener ist wie der andere, und das Leid, das diese Personen ertragen müssen, sollte man bitte auch nicht vergessen.
Sie sind krank. Und "Nein, das ist keine Ausrede, sondern eine Tatsache."

Ihr deswegen durch die Blume zu sagen, dass sie sich bitte verpissen soll, ist einfach nur unverschämt.
Ich sehe hier nirgends ein "Borderliner müssen draussen bleiben"-Schild #aha

Du solltest auch nicht vergessen, dass Du unfähig warst, Dich zu wehren. Ich weiss genau, wie die Erkrankung "funktioniert", und ich weiss, dass es schlimm ist, aber man kann definitiv mit einem Betroffenen umzugehen lernen und auch gut mit ihm zusammenleben, wenn er akzeptiert hat, dass er krank ist (und das hat die TE wohl, sonst würde sie nicht so schreiben, wie sie eben schreibt).

Dass Du Deine Kinder nicht schützen konntest, ist wie mit einer Mutter, die zuguckt, wie der Lebengefährte die Kinder schlägt.
Jemand mit BL reagiert sich in der Regel an der ihm nahestehendsten Person ab. Für mich nicht nachvollziehbar, wie er das mit Deinen Kindern machen konnte.
Wo warst Du?

Nix für ungut...


sw

Beitrag von steffi19re 28.05.11 - 19:39 Uhr

Genau diese Diskussion hatten wir mit der Antworterin hier schon vor einigen Wochen, daher mein Rat, sich an eine andere Plattform zu wenden oder per VK an Diejenigen, die noch nicht eingeschüchtert wurden durch das Schreiben mancher Leute hier ;-)
Aber schön zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die nicht ganz so verbohrt durchs leben rennen :-p

Beitrag von bellybutton79 28.05.11 - 19:53 Uhr

#winke
#pro#pro#pro

Beitrag von ppg 28.05.11 - 21:26 Uhr

Ja, rückblickend hast Du vollkommen Recht: ich hätte mit diesem Mann keine Kinder haben sollen, oder aber sie ihm sofort entziehen müssen.

Hab ich nicht, eben weil ich weiß das er Krank ist! Das ist mein Kernfehler gewesen: Einen Borderliner zu lieben und zuzulassen das seine Kinder ihn lieben

Es ist der schlimmstste und gracvierenste Fehler meinses Lebens, den ich mir niemals verzeihen werde.

Daher meine Warnung immer und immer wieder:

Liebt nie einen Borderliner, heiratet einen solchen Menschen nie! Und solltet ihr mit einem Borderlinder Kinder bekommen, laßt das kranke Elternteil niemals in die Nähe des Kindes - andernfalls geschied Euch und den betreffeneden Kindern furchtbares, kaum wiedergutzummachendes Unheil!

Du hast Recht, genauso siehts aus

Ute

Beitrag von schnee-weisschen 29.05.11 - 06:22 Uhr

Nur abschließend: Es gibt BLer, die ihre Kinder über alles lieben und niemals instrumentalisieren würden.
Der Mann war einfach ein dummes "piepspieps".
Vielleicht hatte er auch noch `was anderes.

LG

Beitrag von ppg 29.05.11 - 11:58 Uhr

Ich habe nie gesagt, das mein Ex seine Kinder nicht über alles geliebt hat. Das wird er auch heute noch tun. Und solange die Kinder klein waren, war er ein hingebungsvoller Vater. Nichts deutete darauf hin, was alles gesehen würde, als die Kinder größer wurden, eigene Ansichten entwickelten und diese auch aussprachen.

Jetzt , ganz aktuell, habe ich hier wieder so einen klopper wo der Herr seine Kinder krass ablehnt und sie Lügner und Verräter nennt, per Brief ! Es ist das Wesen der Krankheit, das man so brutal mit Menschen umgeht die man liebt - nur ich beschreibe hier die echten realistischen Auswirkungen - das wovor die Erkrankten gerne die Augen verschießen. Denn ich bin es die jetzt wieder therapeutische Sitzungen terminiert um meine Kinder da halbwechs unbeschadet wieder hinauszugeleiten !

Und jetzt auch diesen Brief an JA und Anwalt weitergibt um jetzt auch noch eine Bann meile gegen diesen Mann zu erwirken - als Schutz für die Kinder.

All das hätte ich beiden erspart, wenn ich sie schon von klien an von ihm ferngehalten hätte. Und mit meinem Wissen heute ist es genau das, was ich jedem Ehepartner nur raten kann: Kinder nehmen und verschwinden!

Ute

Beitrag von das erste mal in schwarz 29.05.11 - 22:18 Uhr

Alle unter einem Kamm scheren, super #pro

Dir fehlen wohl echt 99 Cent zu nem Euro, was ???? #kratz


Borderline ist genauso umfangreich wie jede andere Psychische Krankheit auch... jeder geht damit anders um.

Ich habe auch Borderline, ja, na und ????

Ich habe 26 Jahre meines Lebens fast "weggeworfen", ich habe nichtmal eine Beziehung führen können, habe meinen Körper aufgeschlitzt ect...

Und jetzt ???

Krankenhaus hinter mir, Therapie hinter mir, alles hinter mir...

Seid Jahren lebe ich nahezu wie ein "normaler" Mensch, habe Mann und Kind... und es geht allen gut :-p

Natürlich habe ich noch Denkweisen wie einer die diese Krankheit hat, aber die kann man lernen zu LENKEN

Dein Mann oder Ex, ist mir latte, sollte erstmal ne richtige Vernünftige Therapie machen ;-)

Ja, es ist schrecklich was Euch da passiert ist, und ja es ist schrecklich was die Kinder jetzt immer noch mitmachen müssen aber DU hast auch DEINEN Teil dazugetragen...

Warum bist Du nicht gegangen, wenn er doch soooo Brutal ist ??? DU hast doch die Kinder Deinen Mann ausgesetzt, DU hast nicht die Kinder geschützt..... DU hast DICH in dieses Abhängigkeitsverhältniss eingelassen....

Kinder kann man so erziehen, dass sie für später wissen was los ist, wenn etwas ausser Bahnen gerät... Ein Borderliner der in Therapie ist hat ein gutes Netz an Hilfe ( wenn es Optimal läuft ), man hat Anlaufstellen wenns grad beschißen ( mal hart gesagt ) läuft und das nicht nur eine Anlaufstelle, es ist ein ganzes Netz...

Ich finde es scheiße, wenn man alle, die Borderline haben, unter einem Kamm schert.... Wenn Du so verbissen bist, dann geh mal auf eine reine Borderline-Station in einer Psychosomatischen Klinik DANN wirst Du mal LIVE sehen können, welche unterschiedlichen Bilder es von dieser Krankheit gibt.... Ach neee, ich vergaß, Du würdest wahrscheinlich Angst haben, da nicht mehr Lebens raus zu kommen #rofl

Lieben Gruß, eine die Borderline hat aber deswegen keine Borderlinerin ist...

Das ist auch ein Unterschied...

Man hat diese Krankheit Borderline, aber man ist NICHT gleich Borderliner, wir sind Menschen mit dieser Krankheit und Leben sie nicht....

Beitrag von steffi140788 29.05.11 - 22:46 Uhr

Hallo,

wenn ich das alles von dir lese wird mir echt schlecht. Du beschreibst diese Krankheit, als wäre es ne Erkältung.


>>Man hat diese Krankheit Borderline, aber man ist NICHT gleich Borderliner, wir sind Menschen mit dieser Krankheit und Leben sie nicht....
Natürlich habe ich noch Denkweisen wie einer die diese Krankheit hat, aber die kann man lernen zu LENKEN<<

Also lebst du ES doch und du bist eine, die diese Krankheit hat! Das wird auch immer bleiben.
und dein Kind/Kinder tun mir echt leid....

>>Kinder kann man so erziehen, dass sie für später wissen was los ist, wenn etwas ausser Bahnen gerät...<<

Zu wissen, dass die Mutter Krank ist und diese Krankheit jeder Zeit ausbrechen kann und keiner weiss mit was für einer Wucht das passiert muss schlimm sein.

UND das ist jawohl der Oberknaller.

>>Ja, es ist schrecklich was Euch da passiert ist, und ja es ist schrecklich was die Kinder jetzt immer noch mitmachen müssen aber DU hast auch DEINEN Teil dazugetragen...

Warum bist Du nicht gegangen, wenn er doch soooo Brutal ist ??? DU hast doch die Kinder Deinen Mann ausgesetzt, DU hast nicht die Kinder geschützt..... DU hast DICH in dieses Abhängigkeitsverhältniss eingelassen.... <<

Du machst dieser Frau Vorwürfe, wie und warum Sie so gehandelt hat und setzt selbst ein Kind in die Welt, obwohl du weisst, wie es dir schonmal ergangen ist und wieder ergehen könnte! WAHNSINN

Beitrag von ppg 30.05.11 - 08:19 Uhr

Sorry, aber was ist das für Selbstherrliches Geschwätz?

Danke für den deutlichen Beweis, wie Recht ich damit habe Borderliner ( ja ich kenne notgedrungen viele ) in den Kernpunkten der Krankheit über einen Kamm zu scheren.

Du bist, wie man an wenigen Zeilen sehen kann:

- Verzweifelt Bemühen, ein reales oder imaginäres Verlassenwerden zu verhindern.

- Du beschreibst ein intensives Muster von instabilen, intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den beiden Extremen Überidealisierung und Abwertung gekennzeichnet ist. Woran Deine Kinder, auch im Wissen um die Krankheit ohne fachkundige Hilfe letztlich zerbrechen werden.

- Du hast ein ganz offensichtlich anhaltend und deutlich gestörtes, verzerrtes oder instabiles Selbstbild.

- Du bist selbschädigend! Selbstverstümmelung


Offensichtlich bist Instabil im affektiven Bereich: ausgeprägte Stimmungsschwankungen

- Übermäßige, starke Wut oder Unfähigkeit, die Wut zu kontrollieren

Und Du willst mir sagen, was ich im meinem Leben verkehrt gemacht habe???? Frau, Du bist noch nicht einmal annähernd gesund - Du bist ein Schaden , ein massives Traumaa im Leben Deiner Kinder - und das auch feige im schwarz

Ute

Beitrag von redrose123 29.05.11 - 07:18 Uhr

Warum? Weil sie einen Borderliner hatte wo nicht gut für sie war? Ich denke der Te sollte man jede seite dieser Krankheit aufführen damit sie eben weiss worauf sie sich einlässt....

Ja sie sind krank, es ist furchtbar, aber man sollte wenn man jemand mit dieser krankheit Liebt sich selbst und Kinder nicht vergessen....Mag hart klingen aber ich würde mich eher Trennen als mich kaputt machen zu lassen und im schlimmsten falle Kinder da mit reinziehen....Du weisst ja schliesslich auch nicht wie es sich auswirkt bei Ihr .....

Beitrag von agrimonia 28.05.11 - 20:28 Uhr

Du auch !:-[

Beitrag von Betroffene 28.05.11 - 20:54 Uhr

Hallo Du,

ich selbst habe auch eine emotionale - instabile Perönlichkeitsstörung, Borderline Typ.

Ich kann jetzt allerdings nur für mich sprechen, aber ich bin, nach jahrelanger Therapie und immer wieder mit Rückschlägen, stabil geworden.

Auch ich habe das Nähe - Distanzproblem, komme aber jetzt damit soweit gut klar.

Ich bin jetzt zu meinem Lebensgefährten gezogen, und ich bereue es nicht, auch er ist sehr verständnissvoll und zuvorkommend.

Ich rede mit ihm wenn ich merke, dass ich wieder dissoziere, und er ist wirklich in der Lage mich da wieder zurück zu holen.

Er ist genau der Gegenpol von mir , sehr ruhig und gelassen.

Du musst nur am Ball bleiben, auch du kannst es schaffen.

Ich weiss, dass diese Krankheit nie weg gehen wird, aber ich weiss auch dass man damit leben und umgehen kann.

Alles Gute

Beitrag von Borderline? 28.05.11 - 23:08 Uhr

Hallo!

Darf ich mal aus Interesse fragen, wie eine solche, anscheinend sehr komplexe Störung diagnostiziert wird? Wie kommt es überhaupt zur Diagnose, diese Krankheit scheint ja sehr vielschichtig zu sein und nicht bestimmte Muster zu haben... Ich lese hier immer wieder davon, hab es auch schon gegoogelt, aber ich werd nicht schlau draus.#kratz

Ich bin neugierig, vielleicht kann mir hier ja jemand das mal in Ungefähr erläutern. #danke


Lg!

Beitrag von Borderline91 29.05.11 - 15:54 Uhr

Danke für die teilweise netten antworten !!

Ich war noch NIE gewalttätig und bin auch absolut nicht der typ der zu sowas neigt..
zum anderen ich liebe kinder..ich habe mit 13 jahren meine schwester tot aufgefunden..mir wurde ein wichtiger teil meines lebens einfach genommen..da fällt es mir beim besten willen nicht ein ein kind zu misshandeln oder es zu schlagen wie auch immer..
ich bin seit dezember richtig in behandlung.. war 3 monate in einer fachklinik danach habe ich noch die tagesklinik besucht und jetzt bin ich ambulant am werk mit 2 psychologen und 1 ärtzin um die medikamente zu beobachten..
ich habe ein sehr sehr sehr großes problem mit selbst verletzen ( innerlich wie äusserlich) daher muss ich meine medikamente bei meinem partner abgeben da ich schon medikamenten missbrauch begangen habe..

ich möchte einfach lernen mit meiner krankheit aufrecht durchs leben zu gehen..

liebe grüße

Beitrag von muse83 29.05.11 - 20:15 Uhr

Hallo,

Ein leben mit jemanden der Borderlein hatt ist selbverständlich nicht leicht und selbst mit therapie wird es manchmal zeiten geben wo es einen Schritt vorwährts und wieder zwei rückwährts geht genauso wird es jedoch auch andersherum sein wenn dein zukünftiger Mann jetzt schon 4 Jahre mit dir zusammen ist wird er schon einige Aspekte der Krankheit kennen und wissen wie er damit umgehen soll.
Ich bin jetzt schon seit 2000 in therapie also ganze 11 jahre und es tut mir gut ich habe gelernt gewisse schalter zu betätigen wenn ich in diverse verhaltensmuster falle.
Es würde mich freuen wenn du mich per PN anschreiben würdest dann kann ich dir gerne mehr erzählen.

Liebe Grüße
Muse83

Beitrag von Mein Mann... 29.05.11 - 20:10 Uhr

Hallo,

ich bin seit fünf Jahren mit einem Borderliner zusammen und seit zwei Jahren mit ihm verheiratet. Wir haben ein gemeinsames Kind.

Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass die letzten fünf Jahre ein Spaziergang waren :-) Es war zeitweise sehr sehr anstrengend und ich war auch manchmal kurz davor, die Beziehung zu beenden. Auch heute ist die Erkrankung noch zu merken, aber ich habe das Gefühl, dass sowohl er, als auch ich immer mehr zu "Profis" werden, was den Umgang miteinander angeht. Wir haben uns besonders in den letzten drei Jahren viel beobachtet und voneinander gelernt. Er hat sowohl einen stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, als auch eine ambulante Therapie hinter sich und ist bis heute medikamentös eingestellt (gegen seine Depression).

Heute haben wir noch drüber gesprochen, wie gut wir Situationen mittlerweile meistern, in denen es früher eskaliert wäre (er neigt weniger dazu sich selbst zu verletzen - früher hat er sich im Streit geschlagen, aber das hat aufgehört - er bekommt/bekam eher einen Wutausbruch und hat dann gegen Möbel geschlagen oder getreten) . Wichtig für mich war immer, dass wir offen mit der Krankheit umgegangen sind. In unserer Umgebung (Freunde, Familie) wissen alle Bescheid und auch unser Kind wird immer offen darüber reden dürfen. Außerdem war es für uns absolut notwendig, eine klare Tagesstruktur zu entwickeln, da ihm das Sicherheit gibt.

Es ist schon so, dass man auch etwas von sich aufgibt (ich bin zum Beispiel eher der spontane Typ und so strukutriert und ordentlich zu leben, passt eigentlich nicht zu mir ;-)), aber andersherum bekommt man auch sehr viel. Mein Mann ist sehr gefühlvoll, zärtlich und intelligent. Man kann super mit ihm reden und seine Liebe für mich und für unser Kind ist sehr deutlich zu spüren, ohne, dass ich das Gefühl habe, eingeengt zu werden.

Bestärke deine Partner darin, immer auch seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Blick zu haben und er soll diese auch artikulieren. Der Partner darf sich nicht für den Borderliner aufgeben, ich glaube, dann wird es schwierig, eine halbwegs gleichberechtigte Partnerschaft zu führen.

Ich glaube jedenfalls nicht, dass es unmöglich ist, mit einem Borderliner alt und glücklich zu werden und baue fest darauf in 40 Jahren mit grauen Haaren mit meinem Mann an meiner Seite am Ententeich Enten zu füttern :-)

Ich wünsche euch alles Gute!!!
LG

Beitrag von Borderline91 30.05.11 - 13:10 Uhr

Hallo,

finde ich total schön wie ihr das alles meistert.

Er verfolgt seine interesse motorrad schon seit 4 jahren :-) ich habe ihm das nie genommen den ich weiß selbst das eine hobby sehr wichtig ist auch als ausgleich..und das klappt auch sehr gut. ich habe unsere tiere als hobby ( 3 chinchillas + 1 katze) das manchmal trotz hobby sehr schwer ist auch verantwortung zu tragen. aber gemeinsam schaffen wir das immer :-)

euch alles liebe und gute

Beitrag von nordseeengel1979 29.05.11 - 22:27 Uhr

Hallo Borderline91 #winke

Bei mir wurde schon recht früh Borderline Diagnostiziert und ich habe auch schon einen langen und sehr steinigen Weg hinter mir.

Ich bin inzwischen aber auch Verlobt ( Heirate im August ) und hab auch eine 14 Monate alte Tochter und wir wollen bald ein zweites Kind haben.

Deine Frage, wie Männer es nur aushalten stellen sich doch fast alle die diese Krankheit haben... nimm es so hin... denk an das Wort "radikale Akzeptanz" ( Nimm es so hin, Du kannst es eh nicht ändern ;-) )

Wenn ich mal das Gefühl habe dann frag ich meinen Männe und er Antwortet dann auch, auch wenn ich Gefühlsmäßig die Antwort nicht verstehe ( das bin ich doch nicht Wert ), aber vom Kopf her verstehe ich das.

Bist oder warst Du in Therapie ? Seid ihr mal zusammen zum Therapeuten gegangen um auch über die Beziehung zu sprechen ? Ich empfinde es als wichtig auch mal den Partner für ein Gespräch mitzunehmen um mal zu Reflektieren wie er es empfindet.

Auch wenn Du das vielleicht nicht wahr haben willst, aber auch mit dieser Krankheit darf man Glücklich sein ;-) Jeder auf seine eigene Weise...

Hier bei Urbia gibts einen Club für Leute mit Borderline, geh mal unter Clubs und gib das Suchwort Borderline ein...

Kannst mich auch gerne per VK anschreiben :-)

Lg Nordseeengel