Studium und Kinder

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von patricia.h 28.05.11 - 21:28 Uhr

Hallo an Alle,

hätte da mal ne Frage :)

Ab September gehts wieder auf die Schule ein Jahr und dann würde ich gerne in München Wirtschaftspsychologie studieren.

Ich möchte aber wegen der Kids nicht umziehen sondern würde gerne an meinem derzeitigen Wohnort bleiben.

Das wäre dann eine einfache Strecke von 90 km und über eine Stunde Fahrt.

Bekomme ich eine Bezuschussung für die Fahrtkosten von irgendwo her? Wie soll ich das machen, wenn der KiGa erst um 7 aufmacht, ich aber um 8 in Muc sein muss? Ist hier noch jemand, der das Problem hat und wie regelt ihr das?

Ich weiß, ich werde warscheinlich am Ende doch umziehen müssen, würde aber gern erstmal alles probieren um zu pendeln.

Danke für die Hilfe! #winke

Beitrag von kleine1102 28.05.11 - 22:25 Uhr

Hallo,

das sind etwa 3 Stunden Fahrtzeit/Tag. Je nachdem, wie viele Wochenstunden Du tatsächlich vor Ort (also in der Uni) absolvieren müsstest, halte ich das für ein schwieriges Vorhaben. Dazu kommt, dass die Seminare/Vorlesungen sich ja nicht immer gut "takten" lassen. Wenn die erste Veranstaltung um 8 Uhr beginnt, kann zwischendurch doch durchaus eine längere Pause sein und die letzte Vorlesung läuft z.B. von 16 bis 18 oder gar 18 bis 20 Uhr, oder wie wäre das bei Euch?

Die Fahrtkosten könntest Du ggf von der Steuer absetzen, ich bin aber nicht sicher, ob das bezüglich der Fahrtwege zur Uni möglich ist. Ggf, wenn Du nachweisen kannst, dass Du aus irgendeinem Grund ortsgebunden bist?

Wie auch immer: (knapp) drei Stunden Fahrtzeit pro Tag mit kleinen Kindern wären mir definitiv viel zu viel! Da bleibt ja überhaupt keine gemeinsame Zeit als Familie mehr übrig. Wenn möglich, macht ein Umzug für alle Beteiligten sicher mehr Sinn.

Viele Grüße,

Kathrin

Beitrag von windsbraut69 29.05.11 - 09:01 Uhr

Von welcher Steuer soll sie die Fahrtkosten denn absetzen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass neben der Fahrerei, Studium und Kindern noch Zeit für eine nennenswerte sv-pflichtige Beschäftigung bleibt.

LG

Beitrag von wind-prinzessin 29.05.11 - 12:29 Uhr

Huhu,

ich bin zwar nicht in der gleichen Situation (mache eine Ausbildung und fahre täglich "nur" zwei Stunden, hab allerdings vor und nach der Arbeit Aufenthalt, komme also auch fast auf 3 Stunden täglich), aber bei mir übernimmt das BAB einen Teil der Fahrtkosten.

Hast du Anspruch auf Bafög? So lange du und dein Partner nicht verheiratet seid, interessiert auch sein Einkommen nicht. M. W. musst du auch angeben, welche Fahrtkosten du hast, das fließt dann in die Berechnung ein.

Für Überbrückungszeiten (wenn dein Freund auch arbeitet) gibt es Tagesmütter. Wenn ihr beide Bescheinigungen vorlegt, dass ihr zu dem Zeitpunkt nicht könnt, bekommt ihr vom JA Zuschüsse zur Tagesmutter und zahlt nur 90 Cent pro Stunde. So ist es hier zumindest. Die Tagesmutter kann gegen Fahrtgeld vielleicht sogar zu euch kommen und die Kinder abholen. Oder habt ihr eine Oma in der Nähe, die morgens kommen, den Kindern Frühstück machen und sie dann in den KiGa bringen könnte? Vielleicht eine nette "Leihoma", also Nachbarin, Arbeitskollegin etc?

Aber hey, dein Studium würde doch erst nächstes Jahr beginnen. Wer weiß, wo du dann bist ;-) Vielleicht bekommt dein Partner bis dahin eine super interessante Stelle in München angeboten und dann lohnt sich der Umzug auch.

Beitrag von miamarleen 29.05.11 - 21:59 Uhr

Hallo,

es gibt doch bestimmt eine Uni-Kita? Dann könntest du die Kinder mitnehmen, wobei die lange Fahrt für sie ja auch nicht so toll wäre, aber so hättest du zumindest keine Probleme mit Bring-/Abholzeiten.

Oder könnte jemand anderes die Kinder in deinem jetzigen Wohnort zum KiGa bringen?

Stressfreier wäre es aber schon, wenn du doch umziehst, das spart euch viel Zeit. :-)

Viel Erfolg! #klee

Beitrag von bilgi 31.05.11 - 20:29 Uhr

Hallo!

90 km sind schon eine lange Strecke. Das könnte man vielleicht für ein paar Monate oder ein Jahr machen, aber einige Jahre pendeln ist schon anstrengend und vor allem teuer. Ich wüsste jetzt nicht, dass es eine staatliche Unterstützung gibt...Aber hast du schon mal an ein Stipendium gedacht.Ich habe auch schon von Stipendien gehört, die gezielt Mütter fördern. Vielleicht hilft dir ja folgende Seite weiter: http://www.stipendien-tipps.de/anbieter.html
Hier sind fast alle möglichen Stipendien in Deutschland aufgelistet. Ich hoffe, dass du eine Lösung finden wirst. Liebe Grüße