Es wird immer schlimmer, Nerven liegen blank

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von mrslucie 29.05.11 - 05:51 Uhr

Ja. Steht eigentlich schon oben. Eine durchschnittliche Nacht:
einschlafen 20.00, ab 21.00 häufiges Aufwachen. Stillen mind. alle 2 std, daneben auch so aufwachen und schreien. Um 4.30 Uhr ist schluss.

Ehrlich, dieser extreme Schlafmangel belastet mich und meine Familie enorm. Wir haben ja auch alles versucht, sind bei verschiedenen Osteopathen gewesen, bei einer Homöopathin - nix. Er schreit und schreit und knatscht.

Als er ca. 3 monate alt war, war ich bei einer Schlafberaterin (wer es nicht mitbekommen hat: meine Tochter hatte wirklich arge Schlafprobleme, und ich wollte es diesmal nicht so weit kommen lassen). Tino schlief damals noch ok. Sie gab mir einige Tipps, die ich nicht beherzigt habe, weil sie mit meinem Verständnis von Babys kollidierten (z.B. versuchen, möglichst wenig Einschlafhilfen zu geben). Tja, hätte ich wohl mal machen sollen. Warum hab ich mir das überhaupt angehört?? Ja. Weil ich natürlich dachte, dass es diesmal nicht so schlimm werden würde. ABer nix war's.

Die Tage sind natürlich auch schrecklich, er jammert und knatscht den ganzen Tag, weil müde. Die einzigen ausgeglichenen Minuten sind die nach dem morgendlichen Aufstehen.

Er schläft im Beistellbett. Morgens versuche ich ja auch, ihn im Arm wieder einschlafen zu lassen - er schreit auch da.

Wir haben ein Schlafprotokoll geführt, und die Frau Schlafberaterin erzählte und von Schlaf- und Wachphasen und der Bedeutung eines regelmäßigen Rhythmusses. Tja, seit wir den haben, ist es noch schlimmer.

DAs Allerschlimmste ist, dass mich dieses Kind einfach anfängt zu nerven. Er stört ja auch ständig mit seiner Quengelei. Ich kann meiner großen Tochter nichts vorlesen, da ich mit ihm im Arm herumwandern muss (Tragehilfe??? Fehlanzeige). Gestern war sie krank, und ich musste ihr ein Hörspiel anmachen. Das ist ja nicht schlimm, aber ich hätte mich halt gerne mit ihr auf's Sofa gekuschelt und gelesen.

Also, hab noch einen Termin bei der Schlafberatung, weiß aber ja, wie das endet: es geht ja im Endeffekt doch nur um's Schreienlassen (womit die Frau, kinderpsychologin, übrigens sehr gelassen umgeht. Aber gut, das ist jetzt mal wirklich ein anderes Thema).

So, gute Laune-Zeit ist vorbei. Musste meinen Sonntagmorgenfrust herausschreiben.

Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee??

Lg lucie mit Tino, 6 mon

Beitrag von melli99 29.05.11 - 08:17 Uhr

Guten Morgen!

Du arme! Aber weißt du was? Bei uns ist es genauso... :-(
Felix ist auch ein miserabler Schläfer! Ständig wach und total unruhig! Tagsüber dann auch nur geknatsche weil unausgeschlafen. Wenn ich ganz viel Glück hab, dann bekomm ich max. 3 Std. Schlaf am Stück, so alle 1-2 Wochen einmal! Tagsüber schläft er eigentlich nur 30min...

Osteopath und Homöopath haben auch nix gebracht. Angeblich ist er mitten in einer "Mega-Zahnungsphase"! Ok, er hat grad 2 Zähne bekommen, aber das ganze geht ja schon seit 3-4 Monaten! Weitere 6-8 Zähne sollen wohl auch unterwegs sein #kratz Aber deswegen das ganze Theater? Kann ich mir über so einen langen Zeitraum kaum vorstellen...
Letzte Woche war´s durch´s Zahnen noch schlimmer!!! Alle 15-45 min Geschrei!
Habe jetzt die letzten 2 Nächte nochmal Vibrucol-Zäpfchen gegeben, und es scheint etwas zu bringen! Er hat zumindest die erste Zeit von 19:30 - 00:30 gepennt!! Für mich ein Wunder. Danach wurd´s dann wieder unruhig... Jetzt liegt er noch im Bett, hab ihn um 7 Uhr gestillt und er is tatsächlich nochmal eingepennt... Ok, jetzt is er wach... Heult aber ausnahmsweise nich, sondern erzählt, ok,dann lass ich ihn mal... :-)
Das war jetzt von mir auch nur ein kleiner Ausschnitt unseres "Problems" mehr Zeit is grad nich... Aber ich weiß auch nich mehr, was ich machen soll. Und von stundemlangen Schreien lassen halte ich auch nix!!!

Hoffe, das wir sehr bald wieder besser schlafen können um wieder genug Kraft für unsere Lieben zu haben.
Wir haben am Montag U5, mal gucken, was die Ärztin sagt, sie wollte sich mal schlau machen...
Wäre schön wenn du mir weiterhin berichten könntest, gerne auch über VK, ins Forum guck ich nich sooooooooooo oft...

Ich werd dann mal Felix holen, der müsste mit seinem Morgengeschäfft gleich fertig sein :-p

LG Melli mit Anna-Lena (4J.) und Felix (6mon)

Beitrag von kruemelchen1806 29.05.11 - 08:21 Uhr

Hallo,

ich finde es schwer dir zu antworten, da ich es traurig finde, wie du über dein Kind schreibst. bzw du nennst es dieses Kind.
Es nervt und es stört....

Nun gut. Dein Kind schläft im Beistellbett, wie ist es denn wenn dein Kind zwischen euch shcläft bzw direkt mit bei dir im Bett?

Dein Kind ist 6 Monate alt. Für mich noch so klein. In dem Alter hat mein Sohn auch viel nachts getrunken und viel bzw fast immer zwischen uns geschlafen.

Was macht er denn in der Tragehilfe? Und was hast du für eine?

Lieber Gruß
Tanja, die dir einen #tasse rüberschiebt

Beitrag von mrslucie 29.05.11 - 10:41 Uhr

hallo,
was meinst du, wie schwierig das für mich ist, dass ich mein kind oft als störung empfinde?
aber wenn ich mich nicht richtig um mein anderes, krankes kind kümmern kann, dann ist es einfach eine störung, und dass ich dann genervt bin, ist eigentlich gar nicht so komisch. und trotzdem hat man schon ein schlechtes gewissen. was es nicht einfacher macht.
tragehilfen: alle. alles versucht, mit trageberatung. haben tt, ring sling, manduca. er mag ja auch auf dem arm nicht mit dem gesicht zu mir getragen werden. was er da macht? schreien wie am spieß. wenn ich ganz schnell losgehe, dann geht es so halbwegs.

wenn ich ihn direkt neben mir schlafen lasse? das gleiche wie im beistellbett. er schläft nachts auch auf dem arm nicht mehr bzw. schreit da genauso.

lg lucie

Beitrag von nityanandi 29.05.11 - 11:35 Uhr

hallo!
natürlich stören und nerven kinder. wenn sie nicht schlafen und ständig jammern noch viel mehr. daran ist nichts traurig, das ist das leben.
wir lieben sie ja trotzdem, können ja gar nicht anders.
aber man ist ja als mutter immer noch mensch mit allen menschlichen gefühlen. und ständiges gequengel und permanenter schlafmangel: das nervt, um es mal moderat zu formulieren.
traurig fände ich es eher, sich diese gefühle nicht eingestehen zu dürfen (fällt mir selber auch schwer).
mrslucie: ich habe leider keinen guten ratschlag, wünsche aber starke nerven!
wechselt ihr euch nachts ab?
viele grüße!

Beitrag von kruemelchen1806 30.05.11 - 22:30 Uhr

... es ging nicht um das Stören an sich, sondern um die Art und Weise über ihr Kind zu schreiben.

Meine Kinder schlafen auch nicht immer gut und ich hab viele Nächte wach verbracht und war am Ende, dennoch sind es nciht diese Kinder sondern meine Kinder, die mich brauchen.

Lg

Beitrag von dodo0405 29.05.11 - 09:13 Uhr

Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten.

Meine Tochter war eine extrem schlechte Schläferin bis ins Alter von 3 Jahren.
Nachts mehrmals wach, mit 10 Monaten noch 11-14 mal stillen pro Nacht.
Immer wieder dachte ich (bzw. ließ mir einreden) das Kind sei nicht normal, es müsse in seinem Bett schlafen, es müsse alleine einschlafen und es müsse vor allem durchschlafen. Andere Kinder legte man schließlich auch wach ins Bett...

Nun. Irgendwann hab ich meine Tochter als das akzeptiert, was sie ist: Ein Kind, das sehr viel Mamas Nähe braucht. Sehr schlecht in den Schlaf findet und sehr leicht wieder heraus.

Sie durfte 3 Jahre lang in meiner Nähe schlafen, in meinem Bett, und ich hatte wesentlich entspanntere Nächte.
Dann ist sie übrigens anstandslos in ihr neues Bett umgezogen, es gab keinen einzigen Abend Geschrei.
Mittlerweile begleite ich sie auch nicht mehr in den Schlaf, ich lese eine Geschichte vor und sie schläft allein ein. Sie ist jetzt 4.

Ich kann deinen Frust verstehen, natürlich. Meine Tochter war 3 Wochen alt da ging ich wieder Vollzeit arbeiten. Ich bin alleinerziehend und hatte nie jemand, der mir das Kind mal abnimmt.
Trotzdem war es für unser aller Nerven das Beste, einfach auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen.

Beitrag von putzemann 29.05.11 - 10:46 Uhr

hi


hmmm....
ihr zwei armen...

also
ich kann dir nicht helfen,aber ic kann dir sasgen, wie es bei uns ist
meine kleine ist jetyt fast 8 monate und sie schlaeft grundsaetzlich AUF mir,
das heisst, einschlafstillen und dann bleibt sie da mal auch so auf mir liegen

abends geh ich dann mit ihr ins bett und stille, man sie schlaeft dann ein und hin und wieder leg ich sie dann neben mich
und hin n dwieder schlafen wir beide so ie ganze nacht =
meist durch,ohne unterbrechung...

sicher morgens tut mir mnachmal alles weh,
aber es passt uns beide so....



wie gesagt,kann dir nix raten oder so....
aber vielleicht passt das auch fr euch und es ist sicher mal einen versuch wert

alles liebe
lg

Beitrag von schnuppelag 29.05.11 - 10:51 Uhr

Wenn ich nachts immer aufstehen müsste, um mein Kind aus seinem Bett zu mir zu holen, um es zu stillen, dann hätte ich auch arge Schlafprobleme ... Und wenn mein Kind das mit sich machen lassen müsste - richtig wach werden, um erstmal zu stillen... ja dann wäre hier Polen offen ;-)

Mein Kleiner schläft (mit Unterbrechungen) auch seit mehreren Monaten mit bei mir im Bett. Wird er nachts wach, dockt er sich an die Brust und es wird weitergeschlafen.

Konnte noch nicht herauslesen, warum du dein Kind ins Beistellbett verfrachtest, anstatt neben dich ...

Beitrag von mrslucie 29.05.11 - 14:34 Uhr

Ich schätze mal, dass Du Dir vorstellen kannst, dass wir das schon ausprobiert haben. Tino war/ist ein Spuckkind und konnte nie im Liegen gestillt werden. Meine Tochter habe ich immer im Liegen gestillt, ein ganzes Jahr lang und gefühlte 100 Mal pro Nacht, also an mangelnder Erfahrung kann es nicht liegen. Er schläft ja auch im Arm nicht weiter. Ich würde wirklich alles machen, auch halbsitzend schlafen, aber er schläft nirgendwo.

also, daher wird er 30cm neben mich "verfrachtet", denn das ist vom Platz her und Decke etc., noch das Einfachste.

lg lucie

Beitrag von shiningstar 29.05.11 - 13:21 Uhr

Oh Du Arme...

Ich kann wahrscheinlich gar nichts groß dazu sagen, weil mein Sohnemann erst fünf Wochen alt ist, aber ich bin auch schnell am Ende meiner Nerven wenn er nicht schlafen mag oder kann. Liegt aber wohl noch an den umstellenden Hormonen, von schwanger auf nicht mehr schwanger, dass ich so nah am Wasser gebaut bin.
Phillip schläft für ein Säugling aber auch extrem wenig, gestern z.B. war er von 07:00-23:00 wach, hat nur zwischendurch alles zusammen gerechnet maximal drei Stunden geschlafen.

Mir fällt spontan nur eines ein -hast Du mal versucht, ihn anders hinzulegen?! Phillip beispielsweise schläft sehr gerne auf der linken Seite ein. Er kann sich ja aber noch nicht alleine drehen. Also muss ich ihn festhalten, bis er eingeschlafen ist. Dann schafft er auch, drei Stunden auf der Seite liegen zu bleiben bzw. stört es ihn nicht, wenn er auf den Rücken zurück kullert. Er schläft auch immer in meinem Bett, alleine einschlafen in der Wiege ist doof. Das klappt aber auch nur nachts...

Vielleicht ist Dein Zwerg ein Bauchschläfer, oder ein Seitenschläfer?!

Hast Du sonst mal versucht, Folgemilch abends zu geben, also etwas was ihn länger satt macht?!

Was anderes fällt mir leider nicht ein, aber ich wünsche Dir ein gutes Durchhaltevermögen!

Beitrag von sheela84 29.05.11 - 13:36 Uhr

Es ist zwar nicht wirklich zu empfehlen,
aber hast du zur Nacht mal ein Schmerzzäpfchen gegeben?

Man muss ja Schmerzen ausschließen können....
und in deiner Situation würde ich es mal machen.

LG

Beitrag von angeldragon 29.05.11 - 13:43 Uhr

wie ich dich verstehen kann alle sind geschokt wen man mal sagt das man genervt ist

dan ist man gleich überfordert und sowas darf man doch nicht sagen bla bla

schlaflabor für ein 3 monate altes kind ist ja auch reichlich sinnlos aber egal jetz(wahrscheinlich haben irgentwelche schlauen menschen dir eingereded es würde helfen und noch schlauerere menschen lass schreien und alle probleme sind gelöst)

meine kleine ist ein schreihals und seit dem tag ihrer geburt schreit sie tag für tag für tag egal was wir gemacht haben
(und besonders schlaue menschen wussten natürlich auch alles besser)

sie schläft von 21.00 - 4-00 dan ist schluss dne rest des tages wird nichtmehr geschlafen sondern nur noch gemeckert und gebrüllt

und jaaa meine kleine diva geht mir manchmal auf die nerven
seit 2 tagen hat sie nichtmehr 6 stunden gebrüllt sondern nur noch 3 ich sehe es als zeichen der hoffnung aber mehr schlafen tut sie deshalb nicht

ich hab schon angst das sie völlig gestört wird weil sie so wenig geschlafen hat selbst das abendliche schlafen unterbricht sie noch 5-6 mal ein baby braucht doch schlaf #schwitz#schwitz#schwitz

tja nichts hat geholfen gar nichts selbst jetz nachdem die koliken nachgelassen haben schläft sie nicht mehr

Beitrag von angeldragon 29.05.11 - 13:47 Uhr

ach übrigens bei einem temperamentbolzen als kind macht schreien lassen es noch schlimme rund schlimmer und schlimmer

hast du ein eigentlich eher ruhiges kind wird es bei der methode schnell aufgeben und ruhig sein aber dein kind hört sich nach den aufgabetypen an #schwitz

Beitrag von angeldragon 29.05.11 - 13:50 Uhr

hört sich NICHT nach dem aufgabetypen an sollte das werden

Beitrag von italyelfchen 29.05.11 - 13:46 Uhr

Hey,

oje, das hört sich wirklich sehr anstrengend an! Du MUSST etwas ändern, euch und auch ihm zu Liebe, denn wenn es schlimmer wird, spürt er die Ablehnung und das ist bestimmt schlimmer, als Schreien aus Protest!

Und genau da würde ich ansetzen: Schreien aus Protest, weil dem Kind eine bekannte Einschlafhilfe fehlt, muss in dem Falle wahrscheinlich einfach sein! Es ist nicht leicht, aber anders ist es noch schlimmer!

Du solltest Dir vor Augen halten, dass er nicht wirklich Angst oder Panik haben kann, wenn man einige Einschlafhilfen verweigert! Leider schreibst Du nicht, was das genau für Hilfen sind! Nähe würde ich in dem Alter nicht entziehen, wohl aber rumtragen und schuckeln usw. evtl. auch Einschlafstillen, wenn er das dann immer verlangt!
Wie läuft das denn genau ab bei euch? Wie schläft er ein bzw. weiter? Wie viel schläft er insgesamt über den Tag verteilt?

Liebe Grüße
Elfchen

Beitrag von italyelfchen 29.05.11 - 13:53 Uhr

PS: Du mußt das nicht hinnehmen und aushalten, wenn es Dich völlig fertig macht und die Beziehung zu Deinem Kind belastet! Das ist super, wenn man das kann, aber es ist nicht verwerflich, wenn man ein wenig einwirkt! Bei Sophia habe ich lange alles hingenommen (auf mir schlafen usw.), bei David ging das schlicht oft nicht, weil ich viel mit den beiden allein bin und mich nicht zerreißen kann! Wenn beide weinen, muss einer warten! David war immer bei mir, aber eben nicht immer so, wie er wollte (am liebsten an der Brust usw.) Einiges mußte ich ihm abgewöhnen (auf mir schlafen/ immer direkt an die Brust, wenn er wach wurde), immer schonend und schrittchenweise und niemals habe ich ihn allein(!) schreien lassen, wohl aber protestieren, aber so ging es uns und am Ende auch ihm viel besser!

Beitrag von italyelfchen 29.05.11 - 14:00 Uhr

Muss noch was hinzufügen: ;-)

Ich halte nichts vom "Schreien lassen" (als Erziehungsmaßnahme zum Beispiel), aber manchmal (vor allem bei ganz kleinen Säuglingen) ist es sogar besser fürs Baby, es "durchs Schreien zu begleiten" als diese Gefühlsregung um jeden Preis zu verhindern! David hat sich abends oft Frust und Überreizung von der Seele geschrien! Mit noch mehr Reizen (Helligkeit, Musik, viele Situationswechsel) konnte man ihn immer für ein Weilchen beruhigen, aber nicht nachhaltig und oft wurde es danach nur noch schlimmer! Geholfen hat nur, ihn ganz nah bei mir zu haben (Tragetuch zum Beispiel) und das ganze mit ihm durchzuhalten! Oft wurde das so viel schneller besser, als wenn ich mit allen Mitteln versucht habe, das Schreien ganz zu verhindern! Das paßt jetzt nicht (mehr?) auf eure Situation, weil er ja schon ein halbes Jahr alt ist, kann aber verdeutlichen, dass Schreien nicht immer nur unfassbar negativ ist!

Beitrag von mrslucie 29.05.11 - 14:39 Uhr

danke für deine antwort! leider mag er das tragetuch überhaupt nicht mehr, seit er 3 mon alt war. auch manduca etc. nicht.
und an der brust einschlafen geht gar nicht mehr, er schreit auch da. also lege ich mich neben ihn, lege ihm fest die hand auf die brust oder streichle über seine nase, rede ruhig mit ihm - aber nehme ihn nicht mehr raus. auch aus der erfahrung heraus. wenn ich das mache, dann schaukelt er sich total hoch. zudem mag er einfach nicht im arm getragen werden, sondern nur nach vorne, also schreit er da noch viel mehr.
also von daher: das verhindern des schreiens ist wirklich oft kontraproduktiv.

ich habe in zwei wochen noch einmal einen termin bei dieser kinderpsychologin/schlafberaterin. ich weiß zwar, dass sie mir nicht großartig helfen kann - aber ich kann richtig kräftig und offiziell jammern;-)

lg lucie

Beitrag von italyelfchen 29.05.11 - 16:23 Uhr

Also gegen diese Einschlafhilfe ist eigentlich garnichts einzuwenden, genau so haben wir das auch immer gemacht, irgendwann brauchte er das dann garnicht mehr, ich glaube, das war so mit 5 Monaten? Hmm, ich hoffe, Die Schlafberaterin kann euch da helfen! Kann mir aber nicht vorstelle, dass es besser wird, wenn er sich ans allein einschlafen gewöhnen würde (falls sie das vorschlägt), denn die Situation mit Dir neben ihm ist ja auch seine Aufwachsituation, er liegt ja im Beistellbett...
Wie viel schläft er denn? Ist er richtig müde, wenn Du ihn hinlegst? Mit Gähnen und Augen reiben? Oder gar schon "drüber"?

Beitrag von mille_pille 29.05.11 - 16:13 Uhr

Hallo,

kenne ich alles vom ersten. Soooo anstrengend.

Jetzt beim 2ten ist es anders dank meiner Schwester: Genau nach dem Bedürfniss des Kindes schauen!!!

Hunger? Nähesuchend? Schmerzen?

Ich war immer gegen eine Breiflasche am Abend. Der 1te hat quasi mit 1 Jahr noch eine Nachtflasche bekommen, weil .....HUNGER...
Der 2te.....SCHLÄFT....Dank Breiflasche, er hatte noch Mordshunger war/ist aber zu müde dann noch vom Löffel zu essen.
Blabla... alleine einschlafen müssen. Was hab ich ewig am Bett der 1ten gesessen und gewartet das er schläft (brüllenderweise). Der 2te pennt bei mir oder Papi auf dem Arm ein. Entscheidend ist das sie nach dem ablegen liegen bleiben.
1ter: Zahn kommt ....Globulis...Kind brüllt.
2ter....Zäpfchen und gut ist! Globulis gibt es unterstüzend.

Zum Schlafen am Tag: Leider gibt es Kinder die einfach wenig benötigen. Ist auch voll doof, aber läßt sich nicht ändern. Da hieß und heißt es heute noch hier: anziehen egal wie das Wetter ist und raus. In der Karre pennen wenigsten die Kleinen und nerven uns nicht ganz so arg.
Und einschlafen taten/tun meine Beiden nur, wenn man sie fest im Arm hielt und sie Quasi fixierte.

Gruß

Beitrag von matsel 29.05.11 - 16:47 Uhr

hallo,
du hast ja schon viele antworten bekommen.
hast du es mal mit einem ostheopathen bzw orthopäden mit spezialausbildung versucht u dein kind aus kiss u andere blockaden durchchecken lassen. im übrigen habe ich auch so ein ähnliches kind. netterweise nennen wir sie "die schrei-mathilde", sie hat keine blockaden uä - so ist sie nun mal - wir leben damit und hoffen auf besserung wenn sie sprechen kann;-) ich würde es auf jeden fall versuchen und habe selbst gute erfahrung gemacht.
lg

Beitrag von stern33chen 29.05.11 - 19:00 Uhr

Hallo Lucie!

Ich weiß nicht ob ich dir helfen kann bzw. ob meine Tipps hilfreich sind aber ich schreib jetzt einfach mal auf was mir einfällt

- Vor dem Bett gehen baden, macht schön müde und entspannt
- Trinkt er nachts viel? Hat er wirklich noch hunger?
vielleicht Abends eine Flasche geben hat bei 2 Bekannten geholfen
- Immer feste Bettgehzeit
- Eine Schüssel mit dampfendem Wasser in sein Zimmer stellen

Zum letzten Punkt: Bei meiner besten Freundin sahen die Nächte nicht viel besser aus. Außer wenn er krank war - da hat er immer super geschlafen. Bis sie einmal drauf gekommen ist was da anders ist - die Schüssel Wasser. Seitdem schläft er von 20:00 - 07:00 durch, vorher kam er bis zu 10 mal.

Du schreibst außerdem dass er nur nach vorne getragen werden will. Dass hatte mein Kleiner auch. Er hatte eine Blockade im Wirbel. Vielleicht gehst du noch mal zu einem wirklich guten Osteophaten.

Viel #klee

LG sternchen

Beitrag von bae 29.05.11 - 21:11 Uhr

ich kann dich absolut verstehen...auch dass dich dein kind bei diesem extremen schlafenmangel mal" nervt"(ein anderes passendes wort fällt mir nun auch nicht ein)

ich habe 2 kids(4,5+15monate) mein mann und ich sind zum glück einer meinung(zumindest was das schlafen angeht:-)) und wir fahren von anfang an gut damit. ein kind gehört in sein bett. einschlafhilfen haben wir für den mini: schnulli, musikpilz und sein schnuffelschaf...um ihn rum ein stillkissen. mehr nicht! wenn dein kind mit der brust im mund einschläft, wird es nach jeder schlafphase wach(natürlicher vorgang) und braucht dasselbe wieder um in den schlaf zu kommen.

daher versuch weg vom einschlafstillen zu kommen. ihr schafft das. wenn du weißt er ist satt, hat eine trockene windel....dann muß er auch ohne brust im mund schlafen können. trag ihn am anfang noch rum, singe leise..etc. lann diese ganzen dinge gaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam ausschleichen.

kinder brauchen auch eine mom die gute nerven hat und zumindest ab und an mal gut schläft;-)

trage ihn tagsüber viel....gib ihm tagsüber die nähe die er braucht.

er wird weinen, ganz bestimmt....aber du bist ja bei ihm..zumindest die erste zeit:-)

ich weiß dass viele das verteufeln...aber ich bin einfach der meinung dass auch die mutter an sich denken muß !!!+an das 1. kind!!!!

das wird, ganz bestimmt!!!!

lg und eine gute nacht.


Beitrag von bae 29.05.11 - 21:12 Uhr

wichtig auch!!!!;: feste zeiten fürs schlafen...dh. ggf. auch mal wachhalten und wecken. führ viell. mal ein schlafprotokoll!

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