Erziehung und Religion

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von anico 29.05.11 - 12:15 Uhr

guten tag,

- wie viele eltern hier lassen ihr kind taufen oder haben es vor? wie christlich erzieht ihr dann? (streng, locker)

- wie viele eltern hier haben keine religion? wie erzieht ihr? habt ihr einen faden o.ä.?

- welche eltern erziehen nach einer anderen religion? (streng, locker)

- wie viele eltern hier erziehen moslemisch? (streng, locker):
* beschneidet ihr eure jungs? wenn ja, wann und aus welchem grund?

freundliche grüße,
anico#winke

Beitrag von lisasimpson 29.05.11 - 13:30 Uhr

hallo!

Mein Mann und ich sind beide keine Anhänger eine bestimmten religiösen Gruppierung.
Unser Kinder sind daher nicht getauft.
In unserer Erziehung spielt Religion keine besondere rolle, jedoch leben wir ja in einem christlich geprägten land, von daher bestimmten christliche feste und riten, christliche werte und normen unsere Kultur.
In diesen Zusammenhang ist das christentum natürlich thema in unsere familie und in unsere erziehung (sozialisation - bzw. Einbettung in unserer kultur)

Mein großer (und ab september auch mein kleiner) sohn geht in einen evangelischen kindergarten- zum großen teil weil mir das konzept besser gefallen hat als das konzept des städtischen kigas im ort und weil alle seine freund dort sind.
dort wird sehr viel wer auf christliche feste, riten und den bezug zur kirche und gott gelegt.
Ich finde das für meine kinder eine Bereicherung, da dies eben nicht teil ihrer erziehung zu hause ist.

ich denke, daß sie irgendwann mal mit dem wunsch kommen, getauft zu werden (zumindest wenns dann an die größeren feste wie kommunion oder Konfirmation geht)- ich denke, daß wir dann auch inhaltlich in die Auseinandersetzung mit kirche und religion kommen werden.

ich finde das ein sehr spannende thema und bin ein großer freund der religiösen schriften- kann mich nur in keiner weise davon überzeugen "zu glauben" oder mich mit den Kirchen identifizieren-
Anderseits erlebe ich aber den glauben bei vielen freunden und bekannten als etwas sehr wertvolles und bereicherndes, was ich meinen Kindern keinesfalls vorenthalten möchte.

wie ist das denn bei dir- wenn du zu so einer frage kommst?

lisasimpson

Beitrag von anico 29.05.11 - 22:43 Uhr

hey,

mein mann und ich haben uns für die katholische taufe entschieden. er selbst ist evangelisch und glaubt nicht so recht an gott oder ist sich nicht sicher. ich bin katholisch und glaube an gott. er selbst steht zwar nicht ganz klar zu gott, findet es aber schon wichtig, ihr zumindest den weg mit gott zu zeigen. denn, nur weil er nicht glaubt, heißt es nicht, dass sie deshalb nicht die möglichkeit bekommen darf zu glauben.

wir möchten lisa hand in hand christliche werte vermitteln. ihr den zugang zu diesen werten eröffnen und sie mit christlicher lebensorientierung stützten.

ich habe lisa in einem katholischen kiga angemeldet. super konzept, super einrichtung. als ich mir das haus anschaute, wollte ich für einen moment selbst nochmal kind sein :-) es ist so schön dort, so viel platz, so viele möglichkeiten um alles, was nur geht, auszuprobieren und erfahrungen zu sammeln. die leiterin war sehr nett. ich habe mich sehr wohl gefühlt und lisa auch, auf ihrem schoß :-)

wie du schon sagtest: glauben ist etwas wertvolles und bereicherndes. es ist gut an etwas zu glauben. das gibt menschen halt. mir zumindest. (auch wenn manchmal zweifel da sind: das ist menschlich:-))

anico

Beitrag von anico 29.05.11 - 23:25 Uhr

achja.. haha.. du hattest ja eine frage:

ich beschäftige mich momentan mit diesem thema und wollte mal lesen, wie es bei urbia gehandhabt wird.

anico

Beitrag von dominiksmami 29.05.11 - 13:31 Uhr

Huhu,

nein meine Tochter wird nicht getauft, was aber nichts damit zu tun hat das ich sie nicht christlich erziehen würde.

Da aber nur ich gläubig bin, wird sie eher "locker" christlich erzogen...was auch immer das nun heißt *lach*. Also ich versuche ihr meinen Glauben mitzugeben, aber ebenso wird sie natürlich merken/ wissen/lernen das mein Mann eben nicht gläubig ist.


lg

Andrea

Beitrag von sillysilly 29.05.11 - 13:33 Uhr

Hallo

Kinder getauft
Kath. Kindergarten
wir leben christlich - locker - geben einen Halt, sie kennen den Grund für die Feste ect. - meine Kinder sind von sich aus recht gläubig z.B. Beten wir jeden Abend und Danke für gutes was uns passiert, beten für die tote Oma,

Kirchgänger - Nein

Was sie daraus machen, werden wir sehen

Grüße Silly

Beitrag von zaubertroll1972 29.05.11 - 13:33 Uhr

Hallo,

Mein Mann ist kath., ich selber wurde nicht getauft. Meine Mutter ist zwar kath. aber mein Vater ist Moslem. Daher wurde ich nicht getauft. Ich habe mich so ohne Religion nirgendwo zugehörig gefühlt und mir war nie wohl dabei.
Unseren Sohn haben wir kath. taufen lassen. Er ging in einen kath. Kindergarten und wächst mit christlichem Glauben auf. Wir sind nicht streng und laufen jeden Sonntag in die Kirche aber im Kindergarten wurden christliche Feste groß geschrieben und gefeiert. Wir haben immer teilgenommen. Mein Sohn hat bis jetzt altersgerechtes Wissen.
Im nächsten Jahr wird er vermutlich zur Kommunion gehen.

LG Z.

Beitrag von ephyriel 29.05.11 - 14:39 Uhr

Hallo Anico,

ich glaube an Gott!
Mit der Kirche bin ich mir nicht immer einig. Ich glaube so gesehen nicht an Dogmen.
Dennoch habe ich meine Kinder taufen lassen. Katholisch. So wie ich auch.

Da es für mich immer sehr schrecklich war mit meiner Oma in die Kirche zu gehen in der ein riesen Kreuz hing mit einem Jesus dran der mich so anklagend an sah, und ich das Gefühl hatte ich bin schuld das Du da hängst lieber Jesus...,
mit lauter (meist älteren) Menschen die alle samt einen Grabesblick hatten und ich mit Liedern die einen suzidal machen aber nicht lebensfroh, ganz zu schweigen davon das ich nie auch nur irgendwas von dem verstanden habe wes der Herr Pfarrer da voren erzählt hat...

...bin ich mit meinen Jungs (sie sind inzwischen 18 und 16) nur dann in Kirchen wenn sie leer waren. Ich habe sie ihnen gezeigt ihnen die Heiligen erklährt wir haben gehorcht ob wir einen Flügelschlag von einem Engel hören ;-) und wir haben auch gebetet.

Wir haben sehr viel über Gott geredet. Die Kinder haben auch immer viel hinterfragt! Und das finde ich sehr gut so!

Bei meinen Jungs ist es momentan so das der Große an Gott glaubt und der Kleine nicht (wobei ich glaube das das eher so ne Qulickensache ist aber wenn nicht ist es sein Recht zu denken und zu glauben was sich für ihn richtig an fühlt, auch wenn mich das schon etwas traurig macht :-()

Meine kleine Stinkelotte geht ab und an in Kleinkindgottesdienste hier bei uns in der Gemeinde.
Wir sind auch in der katholischen Krabbelgruppe (wieder das positive an der Kirche, die sozialen Angaschmo´s).

Ich glaube also an Gott. Nicht aber an die Kirche. Ich verteufle jedoch die Kirche auch nicht. Ich nutze sie als Denkanstoß für meine Kinder.
Wer keine Grundlage bekommt über etwas nach zu denken, der hinterfragt auch nicht und kommt auch für sich zu keinem Ergebniss.

Und Fragen habe auch ich oft noch. Wahrscheinlich bis ich mal nicht mehr bin. Wär ja auch traurig wenn wir das denken und fühlen einstellen würden ;-)

Streng bin ich nicht. Ich binde die Religion in meine Erziehung mit ein. Z.B. singe ich gerne (übrigens meist evangelische denn da können sich die Katholiken noch ne scheibe abschneiden) Kinder-Kirchenlieder.

Ich bete und das gebe ich auch an meine Kinder weiter. Wir feiern die katholischen Feste.

Aber ohne Zwang.

LG

Beitrag von sillysilly 29.05.11 - 16:14 Uhr

Hallo

zu dem anklagenden Jesus -

wir waren bei Freunden zur Taufe eingeladen, ich Taufpate

Taufe fand unter einem riesen Holz-Kreuz statt, wo Jesus eben genauso anklagend herunter geschaut hat

aber der Hammer war

darunter stand ebenso groß

"denn ihr seid teuer erkauft" nach diesem Bibelspruch

DAS fand ich mal echt grauenhaft





wirkt auch auf den Tauffotos ganz idyllisch #zitter


Grüße Silly

Beitrag von ephyriel 29.05.11 - 18:08 Uhr

Ja, ich kann Kreuze eh nicht leiden!

Hätte es damals schon Maschinenpistolen gegeben und Jesus wäre mit selbiger ermordet worden, hätten dann alle Maschinenpistolen an den Wänden hängen?

Ein Kreuz ist ein FOLTERWERKZEUG!!! DAS will ich in MEINER Wohnung nicht hängen haben! Nicht mit und nicht ohne Jesus!

Aber jaaaa... DIE Tauffotos sind sicher der Brüller! Heiliger Bim Bam!

Wie gesagt, ich glaube wohl an Gott! Und ich bin Jesus sehr dankbar! Aber ich kann mir nicht vorstellen das sie DIESE Art von huldigung schön finden...

LG

Beitrag von anico 29.05.11 - 22:55 Uhr

hey,

schön geschrieben :-)

ich finde mich bei dir wieder: die kirche. der glaube an gott ja, an kirche eher nicht. bin auch nicht wirklich gern da gewesen. bin sogar einmal als kind in ohnmacht gefallen, weil ich nicht gefrühstückt habe und wir solange sangen und dabei standen #hicks

ich werde sie meiner tochter (meinen kindern) trotzdem zeigen. wenn die kirche leer ist und vielleicht jemand zum orgellspielen da ist, kann es richtig schön werden :-)


anico

Beitrag von sarahg0709 29.05.11 - 14:55 Uhr

Hallo,

meine beiden Kinder sind getauft, evangelisch. Wobei mein Sohn sich bewusst mit 10 Jahren für die Taufe entschieden hat.

Streng gläubig bin ich nicht. Ich gehe gern mal in die Kirche, aber weniger, um einen Gottesdienst zu besuchen, sondern eher, um die Schönheit und Ruhe da zu genießen. Ich finde auch, da kann man am besten mit Gott sprechen, wenn man das will.


LG

Beitrag von alpenbaby711 29.05.11 - 19:48 Uhr

Mein Kind ist bisher HEIDE!
Eigentlich wollten wir es taufen lassen weil wir immerhin im schwarzen Bayern leben und es doch immer wieder welche gibt die mit ungetauften nicht leben können. Mein Kind sollte aufgrund dessen keine Nachteile haben. Jetzt aber ist das bisher noch immer nicht geschehen und wird auf unbestimmte Zeit auch nicht so sein. Aber damit kann ich gut leben. Inzwischen denk ich mir nämlich, auch wenn ich nicht an Gott glaube, wenn es ihn gibt spielt es keine Rolle ob mein Sohn getauft wäre. Er liebt entweder alle Kinder oder gar nicht. Denn mein Sohn ist kein besserer Mensch ob er getauft ist oder nicht! Und ich liebe ihn deshalb auch nicht weniger. Also kann dieser formelle Krempel ( meistens bloß Geldmacherei auch beim Feiern) warten. Für mich ist es nicht so wichtig.
Ela

Beitrag von ephyriel 29.05.11 - 20:00 Uhr

Dein Sohn ist wenn dann Atheist ;-)

Das Heidentum ist ein Glaube:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heidentum

;-)

Gott wäre kein Vater würde er nicht alle lieben! Somit gebe ich dir recht. Es ist egal ob er getauft ist oder nicht!

(Du siehst, wir glauben an Gott :-) Und wir leben auch in Bayern, in einer kleinen Gemeinde. In der man übrigens nicht gleich aus der Dorfgemeinde gejagt wird wenn man nicht gläubig ist oder getauft!

Ich finde den Umgang mit Gott und der Kirche trotzdem wichtig. Wo keine Basis zum nachdenken gegeben wird, da kann man auch nix hinterfragen...;-)

LG

Beitrag von alpenbaby711 29.05.11 - 21:15 Uhr

UUUUps dann eben Atheist, grins. Na ja wir hätten ihn wohl bisher auch irgendwann taufen lassen wenn meine Schwiegis und meine Oma noch gelebt hätten. Aber alle 3 Leute starben innerhalb von ca. 9 oder 10 Monaten. für diese Leute hätte es noch mehr Bedeutung gehabt für uns nicht wirklich. Somit haben wir es einfach sein lassen. Was die Zukunft mal bringt weiß ich nicht aber wie ich ja vorher schon schrieb hat es für mich nicht wirklich eine Bedeutung.
Wieviel mein sohn aktuell davon verstünde wäre eh fraglich aufgrund seiner Behinderung. Wenn er später mehr begreift und getauft werden will oder sowas dann stelle ich mich dem ganz sicher nicht in den Weg. Da bin ich jedem gegenüber offen trotz meines Nicht-Glaubens!
Ich freue mich das du so offen damit umgehen kannst. Klappt hier bei Urbia nämlich nicht bei jedem,g rins!
Ela#winke#winke#winke

Beitrag von ephyriel 29.05.11 - 23:02 Uhr

Das ist ja lieb! #freu

#danke

#winke#winke#winke

Beitrag von alpenbaby711 30.05.11 - 09:08 Uhr

Na ja ich hab hier schon andere Sachen erlebt, grins.
Ela

Beitrag von kanojak2011 29.05.11 - 19:59 Uhr

und du ???

Eltern beide römisch-katholisch aber vom Gefühl her christlich.
Was heißt eine strenge christliche Erziehung, wie würdest du sie definieren ???? wie würdest du eine lockere definieren ?

Na ja. Wir wohnen hier in einem Heidengebiet Ostdeutschlands, für uns ein Schock. wir werden versuchen ,dass unsere Kinder christliche Schulen besuchen und ich würde gerne, dass sie zu katholischen Pfadfindern gehen würden..wenn es um die Weltanschauung geht.

Ich selber habe Erzbischöfliches Gymnasium besucht, eine Elite und dann auch weiter an einer konfessionellen uni studiert. Sowas prägt natürlich und sowas gibt man weiter ABER ich bin z.B. der Meinung, dass jede Frau ein uneingeschränktes Recht hat, zu entscheiden, ob sie Kinder abtteibt oder nicht. Genauso ist es mit Thema Verhütung..

Erziehe ich jetzt meine Kinder streng oder locker ?!?!?

mit sicherheit erzähle ich Ihnen nicht, dass die katholische Kirche den Alleinigen Anspruch der Wahrheit hat...

LG

Beitrag von anico 29.05.11 - 23:23 Uhr

hey,

ich bin auch römisch-katholisch, wie deine eltern. aber, was meinst du mit: vom gefühl her eher christlich? die drei hauptströmungen des christentums sind die römisch-katholische kirche, die orthodoxen kirchen und protestantische kirchen. was meinst du genau?

strenge erziehung sieht jeder anders. ich werde meine tochter nicht streng katholisch erziehen. was ich dadrunter meine:

sie "muss" nicht an gott glauben, auf biegen brechen liegt nicht in meinem interesse, sie darf bei freunden übernachten, sie darf fernsehen, irgendwann mal computerspiele spielen, sich mit mir offen über sex unterhalten und auch sex machen, wenn der zeitpunkt für sie gekommen ist. sie darf abtreiben, wenn sie keinen anderen ausweg sieht, irgendwann mal darf sie auch auf partys gehen und und und..

sie darf ihr leben so führen, wie sie es möchte.

habe ich deine frage beantwortet?

anico

Beitrag von kanojak2011 30.05.11 - 06:28 Uhr

hi, schön, dass du geantwortet hast.

Ich habe mal Zeit gehabt, sich mit der ursprungsgeschichte zu beschäftigen, richtig auf universitärem Niveau und da stellst du fest, wie Evangelien ausgesucht wurden, wie sich die Orthodoxen getrennt haben etc. etc.
und je mehr man drinne rummatscht, desto mehr frage ich mich: aha, was stimmt am Ende und was nicht...und am Ende stelle ich fest, dass es mir egal ist, ob bei dem abendmahl der Jesus in der Hostie persönlich anwesend ist, wie es die karholische kirche behauptet oder ob es z.B. nur ein Symbol ist, was die protestanten sagen.
Keine Sau war am Anfang kinderlos. Es wurde nicht verboten, Frau zu haben. Der Verzicht auf Weiblichkeit kam erst später und hatte seine Gründe..wir bleiben aus Tradition in der katholischen Kirche aber was sie erzählt, nehme ich nicht 1:1 hin, weil mir vieles von Portestanten bessser gefällt.
Ich hoffe, jetzt ist es verständlich..

Wenn ich z.B. mich und meinen Bruder vergleiche. Die gleiche Erziehung. Er glaubt offiziel nicht an gott (obwohl ich es nich tglaube)...aber er ist um 100% mehr ein Charaktermensch als ich...(mit sehr hohen ethischen und menschlichen Prinzipien)..

LG

Beitrag von twins 29.05.11 - 21:10 Uhr

HI,
mein Mann ist kath. und ich ev. ausgetreten. Wir haben sie kath. taufen lassen von einem Jusuiten Pater.

Wir erziehen den Glauben locker - kein Kirchzwang, etc. , Feiertage werden erklärt....
Ich glaube an Gott aber nicht an den Paps und seinen Anhang.

Grüße
Lisa

Beitrag von vchilde1976 29.05.11 - 21:33 Uhr

Kurze Frage: Warum möchtest Du das alles wissen?

Beitrag von anico 29.05.11 - 23:28 Uhr

hey,

ich beschäftige mich momentan mit diesem thema. im freundeskreis und nun auch hier. interessiert mich :-)

anico

Beitrag von schullek 29.05.11 - 22:15 Uhr

hallo,


- wie viele eltern hier lassen ihr kind taufen oder haben es vor? wie christlich erzieht ihr dann? (streng, locker)

nein, nein

- wie viele eltern hier haben keine religion? wie erzieht ihr? habt ihr einen faden o.ä.?

keine religion. wie so ziemlich jeder haben wir selber verinnerlichte normen und werte, die wir natürlich an unser kind weitergeben. vor allem wollen wir einen glücklichen menschen großziehen, der sich und andere respektiert. alles weitere ergibt sich daraus.


lg

Beitrag von anyca 29.05.11 - 22:36 Uhr

Was verstehst Du (im Christentum) unter streng und locker? Da gibt es ja nicht so eindeutige Merkmale wie "Kopftuch oder nicht", "koscher essen oder nicht" o.ä.

Unsere Kinder gehen in einen christlichen Kindergarten, lernen die Kinderbibel kennen, gehen ab und an mit in den Gottesdienst, sagen manchmal mit mir ein Abendgebet und sollen irgendwann auch mal getauft werden. Es wäre mir schon sehr lieb, wenn sie sich auch als Erwachsene als Christen definieren, aber das läßt sich ja nicht durch "strenge" Erziehung erzwingen (eher im Gegenteil ;-))