Kind hat Angst vor Hund-Hund kaufen..

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von virtuosity 29.05.11 - 12:17 Uhr

Einen schönen guten Tag,

ich hoffe, ich finde hier ein paar hilfreiche Antworten. Meine Tochter hat mit ihren 2,5 Jahren Angst vor nahezu allen Tieren. Besonders vor Hunden, aber auch vor Katzen, Pferden, Schafen und so weiter. Sobald sie einem Tier näher kommt - sei es weil ich mit ihr auf ein Tier zu gehe, oder auf der Straße an der Leine ein Minihund ankommt - schreit sie "Aua!Aua!"
Ich habe schon sehr viel versucht, aber wir kommen nicht weiter. Ich weiss genau woher diese Angst kommt - ich habe früher ziemlich große Angst vor Hunden gehabt und das wohl auf sie übertragen. Nun habe ICH etwas gegen die Angst getan und sie ist auch weg, aber bei ihr ist die Angst noch da. Sie wurde nie angegangen, gebissen, angesprungen oder so.
Nun wohnen wir in einem EFH auf dem Land und ich hätte gern einen Hund. Erstens, weil ich einfach gern einen hätte, zweitens, weil ich denke, dass es schön für Kinder ist, mit einem Haustier aufzuwachsen und weil ich sicher bin, dass sie die Angst so verlieren wird. Wir haben auch schon einen Hund im Tierheim gefunden, der unbedingt zu uns möchte (Nicht zu groß, erwachsen, guter Vorbesitzer (verstorben!), schon erzogen..) und wir wollen es wagen.
Nun die Frage an die erfahrenen Hundebesitzer: Wie stellen wir das an in den ersten Tagen, ohne das unsere Maus einen Knacks bekommt?
Ich freue mich über jeden Tipp, ich nehme auch gern Warnungen an, Belehrungen brauche ich jedoch nicht.
Danke und viele Grüße von Ronja

Beitrag von anarchie 29.05.11 - 13:01 Uhr

Hallo!

Erstmal:
ich persönlich(4 Kinder, diverse Tiere, auch Hund) würde das nicht machen.
(keine Belehrung nur ein Hinweis, das jemand, der Tiere und Kinder - ohne Amgst - hat, das kritisch sieht;-))
Sie sollte schon VOR Einzug des Hundes ein bisschen Vertrauen aufbauen..ganz wichtig..sonst kann das ein Drama geben, wenn das Kind sich nicht mehr frei im haus bewegen mag und der Hund dann vielleicht noch weggesperrt wird..
Konfrontationstherapie ist nicht immer erfolgreich.

Was ist denn, wenn es NICHT geht, eskaliert, das Kind nicht damit klarkommt?

lg

melanie

Beitrag von michi0512 29.05.11 - 13:08 Uhr

#pro

desweiteren kommt ja hinzu, dass man nicht weiß was der Hund ggf. mit Kindern tatsächlich schon erlebt hat. Ich bin sehr erfreut drüber dass sich Leute gern Hunde aus dem Tierheim holen. Ohne Kinder hätte ich das wohl auch gemacht.

Aber mit 2 Kleinen Kindern habe ich doch eher den Welpen ins auge gefasst.

GlG

Beitrag von julie1108 29.05.11 - 13:09 Uhr

Hi,

was ist das denn für ein Hund? Ein mittelgroßer denke ich mal. Kannst du nicht vorher viel mit ihr drüber sprechen und dann den Hund öfters mal besuchen, bevor ihr ihn endgültig zu euch holt? Ich würde mit ihr zusammen etwas kaufen (einen Ball oder so) und ihr sagen, dass der für den Hund ist und dass er sich sicherlich freuen würde, wenn sie ihm den schenken würde. Die meisten Tierheime lassen einen ja auch vorher oft Gassi-gehen mit dem Hund und dann würde ich noch eine dritte Person mitnehmen, die sich um deine Tochter mit kümmern kann (vielleicht deinen Mann), dann siehst du ja auch, ob es besser wird.

Ansonsten kannst du ihr ja schonmal an einem Stofftierhund zeigen, wie ein Hund trinkt und isst und wie man mit einem Hund umgeht. Es gibt ja so günstige Plastikhundeschüsseln, die du schonmal hinstellen könntest und ihr den Hund so näher bringen könntest. Dann zeigst du ihr das Futter und lässt sie es mal in den Topf tun. Vielleicht hast du ja eine Freundin in der Bekanntschaft, die einen netten Hund hat, wo sie Vertrauen aufbauen kann.

Wenn du überzeugt davon bist, würde ich den Hund zu euch holen. Ich habe selbst auch zwei Hunde und ich denke, dass sich deine Tochter schon daran gewöhnen wird. Als Kind hatte ich auch Angst vor Hunden.

Ich wünsche dir viel Glück und drücke dir die Daumen!

LG

Beitrag von frosch1982 29.05.11 - 13:38 Uhr

"Ich freue mich über jeden Tipp, ich nehme auch gern Warnungen an, Belehrungen brauche ich jedoch nicht. "

Na ja, damit musst du aber rechnen wenn du hier schreibst!
Mein Tipp: lass es!!!

Was passiert mit dem Tier wenn es nicht klappt? Zurück ins Tierheim? Ich würde erst das Kind an Tiere gewöhnen und dann vielleicht über ein eigenes nachdenken.

Beitrag von alkesh 29.05.11 - 14:45 Uhr

Sorry, aber das ist eine ziemlich hirnrissige Idee!

1. Du hattest bis vor kurzem selbst noch Angst vor Hunden, ich nehm also an Du hast keinerlei Erfahrung mit der Hundehaltung

2. Konfrontationstherapien sollte man von einem Profi durchführen lassen, also einem Psychologen und ich glaube auch nicht das ein Kind mit 2 1/2 Jahren alt genug dafür ist

3. Eine einzige blöde Situation reicht aus um das ganze eskalieren zu lassen, sowohl aus Sicht des Hundes als auch aus Sicht des Kindes

4. Ein Hund ist NIE fertig erzogen, man muß mit ihm arbeiten um das zu erhalten!

Ich hoffe Du siehst das als Warnung und nicht als Belehrung!

Übrigens, ich werde hier täglich mit Spinnen konfrontiert, muß mit ihnen in einem Haus leben und finde sie nach wie vor eklig und ich hab nicht mal eine Phobie, nur ekel, irgendwie greift Deine Theorie da nicht!

LG

Beitrag von solania85 29.05.11 - 16:57 Uhr

Tierheimhunde sind tolle hunde- sie sind Dankbar und meist sehr anhänglich..... ABER auch der Hund hat eine Geschichte- die du nicht kennst, das Tierhiem will die Hunde loswerden- die werden dir sagen: Der Hund liebt Kinder!!! Aber du weist nie, was vorher passiert ist.
Wir selber haben 2 Tierheimhunde hier- und glaub mir- wir hatten auch sehr sehr harte zeiten..... Mit Kind wär das auf keinen Fall gut gegangen.

Ich kenn die Geschichte von dem Hund den ihr wollt nicht, aber wenn das Herrchen gestorben ist, geh ich davon aus, dass er mit dem Mann alein gewohnt hat- das heißt er ist Ruhe gewohnt- und dann soll er in euren "Chaoten-Haushalt"? (sorry mit Kindern ist es nunmal nicht still :) )
Kann mir nicht vorstellen dass es klappt.

Was ist, wenn es nicht klappt?? Dein Kind traut sich nicht mehr allein ins Bad, weil es dem Hund begegnen könnte?
WEr muss dann gehen? Das Kind oder der Hund? KLar der Hund- dann hat er schon 2. mal sein zu Hause verloren. Finde das Verantwortungslos.

Also mein Rat: Lasst es bis dein Kind größer ist, oder besucht öfters Leute mit Hund etc. damit die Angst erstmal weg ist.

VG Solania

Beitrag von redrose123 29.05.11 - 17:56 Uhr

Sie hat doch vor Hunden Angst, meinst du die geht nun weg ? Ich will dich nicht angreifen oder dir Vorschriften machen aber der Hund wird dann wohl bald im TH sein ....

Beitrag von aakon2007 29.05.11 - 18:15 Uhr

Hi, auf keinen Fall!!! Der Hund ist ja sicher schon größer, größer als deine Tochter oder auf gleicher Höhe!Das kann nur schief gehen. #zitter Ich würde warten bis deine Tochter etwas älter ist 6Jahre oder so. Sie hat so schon Angst. Dann läuft der Hund auch überall hinterher, will nur spielen. Deine Tochter rennt weg, Hund hinterher......stell ich mir grad so vor... Ne, bitte mach das nicht! Sie schläft aus lauter Angst vielleicht nicht mehr, hat Alpträume. Führ sie in der nächsten zeit erstmal an kleinere Tiere ran, geht mal in ein zoogeschäft,Hasen streicheln oder so. Gut da begegnet man auch oft Hunden, mußt aufpassen.Das rate ich dir als erfahrene Hundebesitzerin!Die auch Tageskinder hatte, als die Hunde noch Welpen waren.(2 Stück, Geschwisterpaar, Schäferhunde) . Die Kinder waren in dem Alter deiner Tochter. Ok, sie hatten keine Angst,und wir waren immer, aber absolut immer dabei!! Wobei die zwei Welpen mehr miteinander gespielt haben. Welpen, egal welche Größe und Rasse, können ganz schön grob spielen und mit den Zähnchen knibbeln.... Selbst vom Welpen würd ich im Moment abraten. Für einen Hund ist sie definitiv noch zu klein, grad in eurer Situation!Lg Elfi#winke #liebdrueck

Beitrag von dezembertraum 29.05.11 - 18:21 Uhr

Mhhh, ich persönliche würde erst gucken, dass mein Kind keine Angst mehr vor Hunden hat. Hierfür gibt es auch speziell ausgebildete Tiere (www.therapiebegleithunde.info).

Wir haben lange überlegt, ob wir nicht auch einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause bieten sollen, oder einen Welpen aufnehmen sollen. Man sollte hierzu einfach wissen: ALLES was ein Hund als Welpe erlebt hat (positiv wie negativ) bleibt für immer in seinem Kopf! So kann es sein, dass ihr als Familie in Situationen kommt, die ihr gar nicht einschätzen könnt, weil ihr gar nicht wisst was euer Familienmitglied schon alles erlebt hat.
Mein Dackel damals z. B. könnte Türkische Kinder nicht ausstehen. Grund: Er wurde von ihnen mit Steinen beschmissen. Das weiß ich aber nur, weil ich selber dabei war. Und, ob du es glaubst oder nicht, er hat nur türkische Kinder eingebellt und sich ihnen gegebenüber agressiv gezeigt. Bei anderen Kindern war alles o.k. Ich konnte mit der Situation umgehen, weil ich ja wusste wie er tickt.
Die Leute im Tierheim können dir gar nicht sagen, ob dieser Hund wirklich Kinderlieb - in deinem Sinne - ist! Dein Kind braucht nur eine bestimmte Bewegung zu machen, der Hund fühlt sich bedroht und zack hast du den Salat! Ein Hund bleibt immer noch ein Tier! Und glaub mir: Ein Kind von 2 oder 3 Jahren hat auch dem kleinsten Hund nichts entgegen zu setzen!

Außerdem finde ich eine "Schockterapie" bei einem Kind verantwortungslos, du solltest dir da vorher fachmännische Hilfe holen. Der Satz kann sonst nach hinten losgehen.

Warte doch lieber, bis dein Kind größer ist und guck dich dann noch einmal um.

Liebe Grüße
Tanja mit Roxy (2 jährige Australian Shephard Hündin)

Beitrag von farina76 29.05.11 - 19:58 Uhr

Also erstmal zu deinem Kind.

Wie reagierst du denn wenn dein Kind Angst hat? Ich hoffe du sagst nicht: du brauchst keine Angst haben oder versucht besonders sie davon zu überzeugen dass es toll ist. Du machst die Situation damit zu stressig. Sei normal beim Umgang mit Tieren. Wenn sie Angst hat nimm sie ruhig an die Hand damit sie sich bei dir sicher fühlt aber sei ganz normal, ein Tier ist was ganz normales. Man braucht es nicht erst schön zu reden.

Ihr dürft sie garnicht auf die Idee bringen dass ein Tier Angst machen könnte. Ihr geht ja auch nicht an einem Stein vorbei und sagt, schau mal das ist ein lieber Stein, keine Angst haben vor dem Stein, schau doch mal den Stein an. Mit sowas erweckt man nur das Mistrauen und eure Tochter denkt sich, hey, so seltsam wie die reagieren muß da was komisches dran sein.
O.K. doofes Beispiel mit dem Stein aber ich hoffe du verstehst was ich meine.

Bevor sie da nicht normal darauf reagiert wird es schwierig mit nem eigenen Hund.

Wenn ihr es doch wagt. Hier wieder ganz normal. Will sie erstmal Abstand zum Hund lass sie, sie soll selber entscheiden wann sie den Schritt auf den Hund zu wagen will. Ihr verhaltet euch ganz normal mit dem Hund. Es ist ein Hund, nix besonderes. Spielt mit ihm und lasst eurem Kind Zeit euch beim Umgang zu beobachten. Wenn sie in einer Situation Angst hat in der sie keine Angst haben braucht dann ignoriert das. Natürlich in den Arm nehmen wenn sie zu dir kommt. Aber ganz ruhig und ohne drauf einzugehen. Sagt sie zu dir Aua Aua, sag einfach wo denn? Nix, na siehste, alles mit nem entspannten Lächeln.

Um so weniger Aufsehen man um eine Situation macht um so normaler wird sie.

Tip kommt übrigens von einem Psychologen bei dem ich mal war als meine Tochter so arg krank war. Mit allem Tamtam vermittelt man einem Kind nur mehr Unruhe. Die kann so ein kleines Kind nicht richtig deuten und kriegt Angst vor der Situation oder empfindet die Situation durch das Tamtam als Unangenehm.

LG Sabine

Beitrag von aakon2007 29.05.11 - 21:14 Uhr

Hi, #liebdrueck Abstand zum Hund, in einer Wohnung?? Ist schlecht zu machen. Der Hund möchte ja bei seiner neuen Familie sein. Muß sich doch selbst erst eingewöhnen. Er wird seinen neuen Besitzern erst mal überall hin folgen.. Und das bei einer 2 Jährigen die Angst hat?? hier ist auch das Tierheim in der Pflicht aufzuklären. Und bei der Vorgeschichte mit ner ängstlichen 2 jährigen. Da sollte ein gutes Tierheim schon nein sagen. Was ist wenn die Kleine aus Angst das schreien anfängt, der Hund erschrickt und beißt vielleicht zu... Ist dann der Hund schuld??? Hier wird im Moment auch der Psychologe nix ausrichten können. Dieses Kind muß langsam an Tiere gewöhnt werden, und nicht so einfach mit ner Hau-Ruck Methode überfallen werden. Das geht sicher schief.
Lg Elfi

Beitrag von bruchetta 30.05.11 - 11:35 Uhr

Der Hund landet doch schneller wieder im Tierheim als man gucken kann.

Warte ab bis Deine Tochter älter ist, vieles legt sich dann von allein und dann kann man immer nochmal überlegen, ob man sich einen Hund zulegt.

Beitrag von virtuosity 30.05.11 - 13:09 Uhr

Ich danke Julie und Farina für ihre hilfreichen Tipps, das verstehe ich so und kann es umsetzen. Vielen lieben Dank.

Tja, der Rest, äh, weiss ich auch nich. War ja - mal wieder - alles dabei von #kratz über #bla bis #augen

Wir kriegen den Hund, und er muss nicht wieder ins Tierheim, liebe Grüße von der Virtuosin

Beitrag von aakon2007 30.05.11 - 15:56 Uhr

Hi, #liebdrueck schade das du gerade von den erfahrenen Hundebesitzern keinen Rat annehmen magst. Du mußt deine eigenen Erfahrungen machen.Ich möchte dir wirklich nicht reinreden. Hoffendlich ist es dann nicht zu spät....Die zwei Tipps von den beiden Schreiberinnen sind zwar nicht schlecht, aber so kaum umsetzbar für deine Kleine. #kratz Ich wünsche dir und deiner kleinen viel Glück beim kennenlernen,und hoffe das es gut geht....#winke
Lg Elfi, die dir alle Daumen drückt.

Beitrag von justagirl22 30.05.11 - 18:16 Uhr

Hi,

ich persönlich halte es für eine schlechte Idee bzw zu früh. Warte doch bis Dein Kind etwas älter ist. Aber Du hast Dich anscheinend schon entschieden.
Ich finde es allerdings schade, dass Du Dir scheinbar die Antworten rauspickst, die Dir gefallen und die sinnvollen bzw vorallem auch zurecht kritischen Stimmen ignorierst.
Trotzdem wünsche ich Dir und vorallem dem Hund viel Glück, damit er nicht schon bald wieder im TH landet.

LG

Beitrag von vam-pir-ella 30.05.11 - 18:57 Uhr

Hi!

Ich frage mich, warum du dir , deiner Tochter und dem Hund diesen Stress antun möchtest? Wenn deine Tochter Angst vor Hunden hat, glaubst du im Ernst, dass sie fröhlich und ausgeglichen ist wenn jetzt plötzlich einer bei euch im Haus lebt? Bedenke auch, dass der Hund eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht bis er sich bei euch wohlfühlt. Wenn du und deine Tochter (evt. auch noch dein Mann) gestresst seid, dann wird es der Hund auch sein. Und dann wird es noch schwerer deiner Tochter die Angst zu nehmen.
Ich finde deinen Plan weder deiner Tochter noch dem Hund gegenüber fair !


Gruß,

v.

Beitrag von oma.2009 30.05.11 - 19:16 Uhr

Hallo,

ich rate dir auch ab. Ich/Wir haben uns im letzten jahr einen Terriermischling, damals 2 Jahre jung, aus dem Tierheim geholt. Man hat mir erzählt: der Hund wäre lieb, kann mit Kindern, usw. Letztendlich hat sich herausgestellt: die wollten den Hund loswerden, er ist ein Angstbeißer (lt. Hundetrainer) hat mich schon mehrfach gebissen (nicht gezwickt...) geht auf meine kleinen Enkelchen los, hört so gut wie überhaupt nicht. Das Einzige, was an den Aussagen des Tierheimes (bekanntes Tierheim in Hamburg) stimmt: er mochte nicht im Auto mitfahren. DAS ist auch das Einzige, was ich ihm bisher angewöhnen konnte: Auto mitfahren und auch mal alleine bleiben, mittlerweile auch mal für 3-4 Std. Wenn meine Enkel kommen, bekommt der Hund einen Maulkorb um.....da steht eben Mensch über dem Tier. Abere da ich jetzt alleine bin, wird der Hund nicht wieder im Tierheim landen. Ich mag diesen kleine Kerl nämlich, aber wie gesagt...Tier geht in Rangfolge nach dem Menschen.

LG

Beitrag von phoebemiau 30.05.11 - 20:06 Uhr

Deine Tochter hat Panik vor allen Tieren und du spielst ernsthaft mit dem Gedanken ihr gleich einen Hund in die Bude zu setzen der sie auch ungefragt bedrängen wird (der liebste Hund tut das!)?

Wie kommt man auf die Idee?

Solche Ängste lassen sich grade bei sonem kleinen Kind nicht mit ner Schocktherapie beheben, das erfordert sehr viel Feingefühl und auch genaue Kenntnisse im Verhalten des Tieres, du muss nämlich die Handlung vorhersehen können um sie zu erklären und vorzuwarnen und wenn du selbst bis vor kurzem Angst vor Hunden hattest wird deien Ahnung bei gleich Null liegen.

Man fängt sowas auch klein an und holt sich den "Feind" nicht gleich ins Haus.
Geh mit ihr in den Zoo und zeig ihr dort die Tiere, lass sie beobachten, auch draußen von weiten Hunde, such dir bekannte mit Tieren (möglichst Kleintiere) die sie mal angucken kann, später auch mal streichen und lass sie in ihrem Tempo begreifen das die Tiere ihr nichts tun wollen. Ein eigenes Haustier ist bei euch noch ein weiter Weg!

LG