Sohn(4)lehnt Papa teilweise ab

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von naddel09 29.05.11 - 13:42 Uhr

Hallo!ich mache mir im Moment etwas sorgen und dachte hier eventuell Tipps zu bekommen,denn ich weiss nicht wie wir uns verhalten sollen.mein Mann und ich haben 3 Kinder,ab August 4.unser ältester Sohn ist 4 einhalb Jahre.er ist seit er zweieinhalb ist sehr abweisend zu seinem Papa,aber nur wenn ich dabei bin.er will nicht angefasst werden,ich darf dem Papa keinen Kuss geben und nicht zu nah bei ihm sitzen...das alles macht uns langsam traurig und nachdenklich.er geht immer dazwischen.letztens meinte er sogar:ich brauch keinen Papa mehr:-(
Wenn die beiden alleine sind,sind sie die besten Kumpel,das habe ich schon selbst erlebt.sie puzzeln,malen,raufen und sind jetzt auch zu zweit raus mit dem ferngesteuerten Auto fahren.mein Mann ist natuerlich auch traurig darüber und fühlt sich ungeliebt.
Kann es einfach sein,dass mein Sohn durch seine Geschwister und meine erneute Schwangerschaft irgendwelche Verlustängste entwickelt hat und denkt der Papa nimmt mich ihm weg??wie sollen wir uns verhalten?lg und danke

Beitrag von sillysilly 29.05.11 - 13:57 Uhr

Hallo

er teilt dich halt nicht gerne mit dem Papa

Viele Kinder bevorzugen phasenweise den andersgeschlechtlichen Elternteil
sind da dann eifersüchtig, wollen nicht teilen

einfach ihm zeigen wie lieb ihr ihn Beide habt,
aber das ihr euch auch lieb habt, und kuscheln, sich drücken und Gemeinsamkeit da auch dazu gehört

Grüße Silly

Beitrag von naddel09 29.05.11 - 14:29 Uhr

Liebe Willy.danke für deine Antwort.das Problem ist nur dass es er richtig dazwischengeht und wütend wird wenn wir uns umarmen...lg

Beitrag von naddel09 29.05.11 - 14:30 Uhr

Meinte natuerlich silly nicht Willy #winke

Beitrag von sillysilly 29.05.11 - 16:21 Uhr

Hallo

ja - er eifert

ganz normal

nehmt in mit in die Arme, sagt du kannst gerne "DAZU" kommen - wir kuscheln gerne mit Dir
aber laßt Euch nicht einschränken - wenn er ungut dazwischen geht, einfach erklären, daß ihr Euch eben auch schrecklich lieb habt und gerne auch mal kuschelt
so wie du auch mit ihm kuschelst

Nicht den Papa in einen Außenseiterrolle drängen lassen
er eifert halt auf die Zweisamkeit zwischen Euch, und nicht so bei den Geschwistern

Vielleicht ist er sich dann unsicher, was seine Rolle ist

Ganz normal

schau mal hier
http://www.gofeminin.de/mag/mama/d3973/c98840.html


grüße Silly

Beitrag von bambolina 29.05.11 - 15:17 Uhr

Vielleicht sollte der Papa mehr Aufgaben übernehmen, Kind ins Bett bringen, KiGa wenn möglich, vielleicht auch mal einen Papa-Kind-Tag im Zoo, Schwimmbad o.ä.
lg bambolina

Beitrag von heiho 30.05.11 - 12:29 Uhr

Hallo,
wir haben auch immer wieder solche Phasen, Papa ist entweder der Beste (und da kann ich nicht mal annähernd mithalten ;-) oder eben der Schlimmste...). Eine zeitlang lag es wirklich ausschließlich daran, dass der Papa so oft weg ist (arbeiten) und der Kleine ist sauer darüber, weil er ihn gerne da hätte (hat ungünstige Arbeitszeiten, eigentlich fast die ganze Wach-zeit des Kleinen). Wenn der Papa morgens schon aufgestanden ist (wir stehen normalerweise zusammen auf), bricht er direkt in Tränen aus und ist fix und fertig. Ist manchmal aber nicht zu vermeiden, wnen der Kleine halt zu lange schläft.
Seit neuestem kommt aber noch was anderes dazu, das wir noch nicht ganz raus haben, er macht gerade wieder einen Schub durch und ich habe den Eindruck, es geht nicht mehr nur darum, dass mein Mann arbeiten muss.
aber genaues wissen wir noch nicht, werden abwarten müssen...
LG

Beitrag von parzifal 31.05.11 - 01:57 Uhr

"ich darf dem Papa keinen Kuss geben und nicht zu nah bei ihm sitzen (...) er geht immer dazwischen".

Und wie reagiert ihr darauf? Ich hoffe, dass ihr das ignoriert.

Beitrag von naddel09 31.05.11 - 15:19 Uhr

Hallo!ja wir versuchen es zu ignorieren.er wird jedoch rasend...und wir verstehen es nicht#schmoll