Frage an Eheleute mit zwei Nachnamen

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von b0nn1e 29.05.11 - 17:09 Uhr

Hi,
zunächst einmal zu meiner Situation:
Mein Freund und ich haben ein Kind und ab und an kommt auch mal das Thema heiraten auf. Bisher konnte ich es immer aufschieben, aber das wird ja auch nicht ewig dauern. Mein Problem ist, dass mein Freund unbedingt möchte, dass ich und unser Kind dann seinen Namen anehmen. Ich bin allerdings in der Forschung tätig und hab auch schon publiziert, weswegen ich eigentlich allein aus diesem Grund meinen Namen behalten müsste, kann mir ja schlecht einen Künstlernamen zulegen... Das hiesse dann getrennte Nachnamen. Wenn ich ihm das sage ist er mimmer total traurig und denkt, dass ich mich nicht binden will, was nicht stimmt, aber es macht sich einfach für mich blöd, meinen Namen zu wechseln.
Daher meine Frage, an die Eheleute mit zwei Nachnamen: Wie habt ihr eurem Partner das schmackhaft gemacht und gibt es im Alltag irgendwelche Nachteile, wenn man verschieden heisst?
Zudem, wie ist das mit den Kindern?
Unsere Tochter heisst so wie ich, ginge es, dass ein nach einer Hochzeit geborenes Kind wie der Papa heisst, aber unsere erste weiterhin wie ich, oder müsste sie dann auch seinen Namen annehmen?
Ich wäre dankbar, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet.

VG und besten Dank im Vorraus,
Bonnie

Beitrag von viofemme 29.05.11 - 17:26 Uhr

Ich habe meinem Mann genau erklärt, weshalb es mir wichtig ist, meinen Namen zu behalten und ihn angeboten, er könne ja meinen Namen annehmen. Das wollte er aus ähnlichen Gründen nicht wie ich und da Argumente wie "ist halt so, dass die Frau den Namen des Mannes annimmt" nicht zählen, konnte er meine Beweggründe verstehen und so war es kein Problem.
Wir waren damals noch kinderlos und haben uns erst mit der Geburt unseres Kindes auf einen Familiennamen einigen müssen. Das bedeutet, dass wir nach wie vor unterschiedliche Namen haben, aber alle Kinder den Familiennamen bekommen müssen. Ich habe also einen anderen Nachnamen als mein Sohn. Bislang führte das nur mal kurz zu Irritationen und natürlich werde ich oft mit dem Namen meiner Männer angesprochen, Probleme gab es aber nie.

Wie es aber in eurem Fall ist, ob also beide Kinder unterschiedliche Nachnamen tragen können, kannst du am besten beim Standesamt erfragen. Da das erste Kind ja nicht ehelich geboren ist, könnte ich mir vorstellen, dass sich da nichts ändern würde auch wenn der Name deines Freundes Familienname wird.

Beitrag von maeuschen1980 29.05.11 - 17:32 Uhr

Hallo Bonnie,

also so richtig zwei Nachnamen haben wir nicht! Ich habe meinen behalten, mein Mann hat einen Doppelnamen angenommen!

Ich habe meinem Mann einfach gesagt, dass ich meinen Namen gerne behalten möchte, denn mit diesem Namen verbinde ich meine glückliche Kindheit, die ich meiner Mama und meinem Adoptivpapa zu verdanken hab.
Mein Papa hat mich angenommen, obwohl die erste Zeit mit mir nicht leicht war (war 1 1/2 Jahre alt und hab nur geschrien, wenn ich in gesehen habe). Mein Papa hat sich immer um mich gekümmert und tuts auch heute noch (hilft mir immer aus blöden Situationen, wir haben uns gegenseitig Halt gegeben, als meine Mama schwer an Brustkrebs erkrankt war). Ich war für ihn immer seine richtige Tochter. Und er hat mich zum Altar geführt, so wie sichs für mich gehört. Meine Eltern haben mein Leben so sehr geprägt und ich hatte wirklich Glück. Und als ich ihnen gesagt habe, dass ich aus diesen Gründen meinen Familiennamen behalten möchte, waren sie stolz wie Oskar.
Und der zweite Grund, war der, dass mein Mann Meier mit Nachnamen geheißen hat und das wollte ich partout nicht.

Mit meinem GöGa war das alles recht schnell durch, da gabs keine Diskussionen, schlimmer wars da schon, das Ganze der Familie meines Mannes beizubringen ;-)!

Achja, unsere Mädels tragen meinen Nachnamen. Und auch das war für meinen Mann kein Problem.

Die Entscheidung wie eure Kinder nach der Hochzeit heißen sollen, liegt bei euch! Einen Doppelnamen gibts für Kinder heute nicht mehr.

LG

Julia

Beitrag von tinaxx 29.05.11 - 17:37 Uhr

Hallo!

Wir haben auch unsere Namen behalten, die Kinder heißen so wie ich (unsere Tochter ist vor der Heirat geboren und hatte von Anfang an meinen Nachnamen).
Bei der Eheschließung mussten wir einen Familiennamen festlegen, der dann für alle gemeinsamen Kinder gilt.

Im Alltag sind verschiedene Nachnamen völlig unproblematisch und so selten kommt das ja auch nicht mehr vor. Ich werde halt manchmal mit dem Nachnamen meines Mannes angesprochen und umgekehrt, aber entweder stellen wir es dann richtig oder nehmen es einfach hin.

Auch unsere Kinder finden es nicht schlimm, zumal ihre älteren Halbgeschwister wieder einen anderen Nachnamen haben (nämlich den ihrer Mutter).

Ich finde die Einstellung "Wir sind nur mit einem gemeinsamen Namen eine richtige Familie" oder "Du liebst mich nicht richtig, wenn du meinen Namen nicht annimmst" ziemlich altmodisch und intolerant.
Das deutsche Namensrecht bietet doch mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass jedes Paar etwas finden müsste!

In diesem Sinne viel Erfolg,
Tina.

Beitrag von anarchie 29.05.11 - 17:42 Uhr

Hallo!

Es kann nur Einer einen Doppelnamen führen.

Bei uns ist das mein Mann.
Ich wollte meine Namen behalten, weil ich ihn mag und es schon 2 Ex-Frauen mit seinem namen gibt#schein, er wollte seinen behalten, weil er ihn schon länger hat#rofl, ne wollte er eben, ist ja auch seine Sache.

da er aber mein "Ex-Frauen-Argument" durchaus versteht, wurde mein Name Familienname, auch unsere Kinder heissen so(ist ja immer so) und er hat Meinen dem Seinen angehängt.

Wäre das denn keine Alternative für dich?
Ansonsten, wenn ihm so wichtig ist gemeinsame namen zu haben, kann ER doch Seinen ablegen oder deinen dazunehmen?

Bei der Hochzeit wird ein familienname ausgesucht, diesen tragen dann alle ehelich geborenen Kinder, bereits vorhandene gemeinsame Kinder können einbenannt werden.

Wenn eure Tochter auch schon deinen Namen trägt, wäre das für mich ein weiterer Grund , diesen zum familiennamen zu machen(wenn das Kind kein Baby mehr ist..dem wäre das ja eh egal..aber mein3jähriger weis sgenau, wie er heisst z.B.)

mein Mann gibt meinen Namen nur selten an, er wird nach wie vor mit Seinem angesprochen, war nie ein problem in den letzten 7 jahren..

lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von diebina 29.05.11 - 17:48 Uhr

wie lautet denn SEIN Argument, dass er nicht einfach DEINEN Namen annimmt?

ich persönlich finde Doppelnamen einfach furchtbar und auch für mich ist es ein Zeichen für Zusammenghörigkeit (jaja, ich weiß, total altmodisch) wenn die ganze kleine Familie denselben Namen führt.

ich kann Dein Argument verstehen... daher wäre es für mich logisch, dass er Deinen (und den Deines Kindes) annimmt...

Beitrag von sarahg0709 29.05.11 - 18:34 Uhr

Hallo Bonnie,

warum nimmst Du nicht einen Doppel-Namen? D.h. Du behältst Deinen Mädchennamen und hängst den Namen Deines Mannes hinten an. Das habe ich auch so gemacht, da mein Sohn auch meinen Mädchennamen trägt und meine Tochter eben den Ehenamen (Namen meines Mannes).


LG

Beitrag von helikopta 29.05.11 - 19:13 Uhr

Hallo,

also wir haben jeder unseren Namen behalten ;-)
Allerdings waren wir auch shcon 17 Jahre zusammen als wir geheiratet haben.
Unsere Kinder heißen wie ich. Kinder gemeisamer Eltern müssen immer den gleichen Namen tragen. Das heißt ein weiteres Kind würde auch nach einer Hochzeit den gleichen Namen bekommen wie die Schwester.
Es gab noch nie irgendwelche Probleme mit den Namen, das schlimmste was passier ist, das wir mit dem "falschen" Namen angesprochen werden.

LG

helikopta

Beitrag von schullek 29.05.11 - 21:37 Uhr

"Unsere Kinder heißen wie ich. Kinder gemeisamer Eltern müssen immer den gleichen Namen tragen. Das heißt ein weiteres Kind würde auch nach einer Hochzeit den gleichen Namen bekommen wie die Schwester. "

das stimmt so nicht. zumindest nicht im fall nicht verheirateter eltern.
meine cousine und ihr mann sind nicht verheiratet, haben zwei kinder. das große heisst wie die mama udn das kleine, wie der papa.

lg

Beitrag von helikopta 29.05.11 - 22:40 Uhr

Hallo,
dann haben die beiden Geschwister unterschiedliche Väter oder es gibt nicht für beide eine Vaterschaftsanerkennung.
Wie du als letzten Satz im §1617 lesen kannst gilt so eine Entscheidung auch für nachfolgende Kinder.
Das ganze bezieht sich expleziet auf nicht verheiratete Eltern.
Das ganze geht nur wenn die Kinder keine leiblichen Geschwister sind.


1617
Geburtsname bei Eltern ohne Ehenamen und gemeinsamer Sorge

(1) Führen die Eltern keinen Ehenamen und steht ihnen die Sorge gemeinsam zu, so bestimmen sie durch Erklärung gegenüber dem Standesamt den Namen, den der Vater oder die Mutter zur Zeit der Erklärung führt, zum Geburtsnamen des Kindes. Eine nach der Beurkundung der Geburt abgegebene Erklärung muss öffentlich beglaubigt werden. Die Bestimmung der Eltern gilt auch für ihre weiteren Kinder.

Beitrag von schullek 29.05.11 - 23:01 Uhr

so hatte ich das auch angenommen, wurde aber eines besseren belehrt.
das große kind heisst wie gesagt wie die mutter udn das kleine, wie der vater, sind eindeutige leibliche geschwister, eltern nicht verheiratet. wie das sorgerecht geregelt ist weiß ich nicht.
da es ja offenbar praktisch möglich ist, muss irgendwo anders ein haken sein.

lg

Beitrag von helikopta 30.05.11 - 07:05 Uhr

Laut Gesetz ist das nur Möglich, wenn der Vater für das erste Kind keine Vaterschaftsanerkennung abgegeben hat und somit auch nicht in der Geburtsurkunde des Kindes auftaucht. Das ist die einzige Möglichkeit warum Geschwister die die gleichen Eltern haben unterschiedlich heißen können.
Das wird einem auch bei der vaterschaftsanerkennung gleich mitgeiteilt.
lg

Beitrag von lexika 30.05.11 - 09:08 Uhr

geht auch wenn eins der Kinder noch nach dem alten recht geboren ist oder auch jetzt noch wenn man eines im Ausland bekommt.

Beitrag von schullek 30.05.11 - 14:11 Uhr

ich muss dich enttäuschen. vaterschaftsanerkennung hat er für beide kinder.
nur wie es mit dem sorgerecht aussieht kann ich nicht beisteuern.
alles andere wie gehabt.

Beitrag von helikopta 30.05.11 - 15:29 Uhr

Du enttäuscht mich doch nicht. Dann hat da wohl jemand nicht aufgepasst was die Gesetzeslage dazu sagt;-) kann ja anscheinend passieren, das Standesbeamte nicht wissen nach welcher Rechtsgrundlage sie zu entscheiden haben.
Der § 1617 BGB sagt ja eindeutig das eine entscheidung auch für nachfolgende Kinder gilt. Sobald sie also offiziell den gleichen Vater haben, und dafür steht dann die Vaterschaftsanerkennung, müssen die Kinder die die gleichen Eltern haben auch den gleichen Nachnamen tragen.
Einzige Möglichkeit wäre das das Kind VOR 1998 geboren ist oder nicht für beide Kinder eine Anerkennung des gleichen Vaters vorliegt. Das Sorgerecht ist hiervon gänzlich unberührt, denn das hat ja nichts damit zu tun wer der vater ist.

An den Gesetzen kann ich leider ja nichts ändern.

Ach ja, und da ich bis vor einiger Zeit im Bereich der Adoptionsvermittlung tätig war kenn ich mich mit der Rechtsgrundlage gut aus.

Vieleicht bist du aber über die Angelegenheiten und Einzelheiten der anderen nicht gänzlich Informiert, oder falsch informiert, könnte doch sein?

Beitrag von schullek 30.05.11 - 17:12 Uhr

also die große ist 1998 geboren. vielleicht liegt da der hund begraben.
dass es für beide eine vaterschaftsanerkennung gibt weiß ich, da ich nach der geburt des kleinen direkt gefragt habe, da ich halt auch verwundert war über die zwei verschiedenen nachnamen.

aber weißte was? ich frag sie am wochenende mal. ich geb dir dann gern bescheid, wenn es dich noch interessiert.

lg

Beitrag von mama-sein-ist-toll 29.05.11 - 19:15 Uhr

Hallo!
Bei uns ist die Situation ähnlich. Unser Sohn heisst wie ich, mein Freund will meinen Namen nicht annehmen. Wegen.... nennen wir es Machogehabe :-) Dann wüsste man ja gleich wer die Hosen an hat :-)))
Neulich habe ich beim Standesamt nachgefragt. Das 2. Kind heisst so wie das erste.
Für mich steht fest, dass ich seinen Namen auf gar keinen Fall annehmen möchte, das hat aber eher persönliche Gründe, nichts berufliches.
Als unser Sohn geboren ist, war es für ihn in Ordnung, dass er so heisst wie ich. Seinen Namen wieder zu ändern finde ich nicht in Ordnung. Wir haben damals gemeinsam entschieden bzw. habe ich ihm Entscheidung überlassen.
Ich habe kein Problem damit, wenn wir weiter getrennte Namen haben. Den unseres Sohnes wieder zu ändern, ein No go.

Beitrag von lexika 29.05.11 - 19:35 Uhr

Hallo,

erst mal würde ich trennen zwischen dem Namen für dich und dem für die Kinder.

Erstmal zu Dir.

Ist Dein Freund ebenfalls in der Forschung tätig? Scheint ja nicht so sonst würde das Argument mit dem Publizieren zählen. Zeig ihm also mal bitte wie diese Datenbanken funktionieren und dass dann wirklich keiner Deine alten Arbeiten finden wird. Ausnahmen wären richtige Orchideenfächer wo das noch kaum eine Rolle spielt.
Ein Doppelname wäre auch möglich wenn es Dir nur um die Publikation ginge. Nachteile sehe ich halt bei Kombinationen wie Frau Amtmann-Blaumann und dass Du wohl unbekannterweise wohl für älter gehalten wirst.

Zweitens zu deinem Freund.

Was ist ihm jetzt eigentlich wichtig? Das die ganze Familie den gleichen Namen trägt oder dass alle den Namen tragen den er mitbringt?
Den ersteren Fall kann ich noch nachvollziehen (auch wenn sämtliche spanischen Bekannte an dem Punkt jeweils in Hohngelächter ausbrechen - Kinder ja, Eheleute auf gar keinen Fall ist schließlich in vielen Ländern die Devise). Aber das ließe sich ja auch durch die Doppelnamen Konstellation lösen oder in dem er seinen Namen ändert (wenn auch die meisten Männer die ich kenne die das tatsächlich getan haben entweder einen schrecklichen Namen oder eine schreckliche Familie hatten). Im zweiten Fall müsste er schon mit einer sehr guten Begründung ankommen dass ich überhaupt weiter diskutieren wollte.

Drittens zu den Kindern

Ich persönlich bin ja immer der Ansicht dass der hübschere Nachname an die Kinder weiter gegeben werden sollte. (Allerdings ist in Zeiten des Internetstalkings manchmal die Kombination Lieschen Müller aus Berlin vielleicht doch besser als Xenia Schicklgruber aus Hintertupfing)
Ich kenne auch welche die haben es ausgelost oder das Geschlecht des Kindes über den Nachnamen entscheiden lassen. Harte Fakten die die Entscheidung beeinflussen gibt es in den seltensten Fällen.
Prinzipiell habt ihr zwei Möglichkeiten wann ihr den Namen 8der dann für alle weiteren gemeinsamen Kinder gilt) festlegt solange ihr unverheiratet seid - zum Zeitpunkt der Vaterschaftsanerkennung und wenn die gemeinsame Sorge erklärt wird (falls sie es denn wird). Wenn ihr denn heiratet müsst ihr gleich einen Familiennamen festlegen da bereits ein gemeinsames Kind vorhanden ist. Das Alter des Kindes ist in dem Fall egal. (Als letztes Jahr in der Klasse meines Sohnes das Heiratsfieber unter den Eltern ausgebrochen ist - 10 Jahre wilde Ehe waren anscheinend genug - blieb es allerdings bei allen Kindern beim bisherigen Namen, anscheinend hatten sie es sich schon damals richtig überlegt).


Viertens Alltag

Im Prinzip habt ihr denn mit zwei Nachnamen doch gerade. Am Briefkasten stehen weiter 2 Namen. Aber sonst. Mal ehrlich - wie oft wirst Du im Alltag mit Nachnamen angeredet? Abgesehen vom Arzt und auf Behörden wo man in der Regel selten als Paar auftritt. Hin und wieder bekommt man den falschen Nachnamen verpasst und muss auch drauf reagieren - dass passiert aber auch solange man noch gar nicht verheiratet ist.
Und für alles was die Kinder betrifft bist Du auf Jahre hinaus die Mama von... (In Behördenbriefen fängt es an mit "Sehr geehrte Eltern von... - liegt gerade vor meiner Nase)

LG, Christine

Beitrag von anyca 29.05.11 - 20:40 Uhr

Mein Mann hat meinen Namen angenommen.

Frag Deinen Mann, warum er nicht Deinen Namen will - heißt das, daß er sich nicht fest binden möchte ...?;-)

Beitrag von velvetsnail 29.05.11 - 20:58 Uhr

Hallo,

ich kenne auch Frauen, die vor der Hochzeit wissenschaftlich tätig waren. 1. Fall jeder hat seinen Namen behalten, Kiner heissen wie die Frau. 2. Fall Frau hat Doppelnamen angenommen, Kind heisst wie Vater und sie ist in der Wissenschaft weiterhin unter ihrem Namen tätig. Also z.B sie hatte den Namen Schmidt, hat einen Meier geheiratet, heisst jetzt Schmidt-Meier und in der Wissenschaft ist sie weiterhin unter Schmidt bekannt und publiziert auch unter Schmidt.

Vllt. ist das eine Idee?

Gruß

Beitrag von aliasmutter 29.05.11 - 21:19 Uhr

Hi,

wir haben auch zwei Namen. Ich wollte meinen nicht abgeben, weil ich in der Verlagsbranche arbeite, die ziemlich klein ist und ich mir den Wiedererkennungswert nicht nehmen möchte, wenn mein Name im Impressum des Buches auftaucht. Mein Mann hätte nie seinen Namen aufgegeben, aber das wollte ich auch nicht. 1. mag ich den Klang seines Namens und 2. hat er den gleichen Vornamen wie mein Bruder, dann hätte es quasi "meinen Bruder 2x gegeben" (unser Familienname ist an einer Hand in D abzuzählen). Unsere Kinder haben den Namen meines Mannes, das war sein Wunsch, da er es blöd fand, dass schon ich nicht heiße wie er. Das ist gar kein Problem, nur manchmal etwas erklärungsbedürftig, bei Ärzten, am Anfang in Schule und Kindergarten. Wenn man beim Kinderarzt anruft und sich mit seinem Namen meldet, muss man halt immer sagen, wie das Kind mit Nachnamen heißt, sonst finden sie es nicht. Ich werde manchmal mit dem Nachnamen meines Mannes angesprochen oder es wird gefragt, ob wir verheiratet sind oder die Kinder werden mit meinem Nachnamen geführt. Das ist mir aber auch so was von egal. Und - sobald alle Lehrer und Erzieher und Ärzte etc. einen kennen, wissen sie Bescheid.

Liebe Grüße, Nico

Beitrag von sama26 29.05.11 - 22:11 Uhr

Hallo Bonnie!


Wir heiraten im November (heuer) und er will nicht meinen Namen nehmen...
Ich brachte 2 Kinder mit in die Beziehung und die haben meinen jetzigen Namen und deshalb wähle ich den Doppelnamen.... Ich setze seinen Namen vor meinen Namen...
Und zwar deswegen so, weil ich schon mal verheiratet war und die Kinder aus der Ehe sind....

Hoffe, das hilft dir ein Kleinwenig...


Lg

Beitrag von gube 30.05.11 - 00:08 Uhr

Hallo,
ist ja schön zu lesen, wie viele Frauen ihren eigenen Namen behalten. In meinem Freundeskreis kommt es mir immer so vor, als sei ich die Einzige.

Sprich: wir haben auch unterschiedliche Namen. Es war von Anfang an klar, dass keiner seinen Namen aufgeben will.

Den Kindesnamen haben wir ganz einfach gelöst: weil wir beide wollten, dass das Kind unseren jeweiligen Namen trägt, haben wir gelost. Finde ich die einzig passende Möglichkeit. Hat aber auch Diskussionen gekostet, huiiiiii...

Ich an Deiner Stelle würde den Namen auch behalten wollen. Das Bindungsargument Deines Freundes ist Quatsch. Schliesslich wollt Ihr doch heiraten? Wenn das keine Bindung ist.
Wenn ihm der Name so wichtig ist, kann er ja Deinen annehmen. Oder einen Doppelnamen.
Obwohl ich verstehen kann, wenn er das nicht will. Jeder hat das Recht auf seinen Namen.

Beitrag von suess82 30.05.11 - 08:53 Uhr

Mir wird das irgendwann bevor stehen wenn ich meinen Freund mal heirate. Habe nach der Hochzeit den Namen meines Noch-Mannes angenommen, die Kinder heißen - logisch - auch so. Aber ich könnte mir nicht vorstellen dass ich anders heiße wie meine Kinder. Mein Ex würde einer Namensänderung nie zustimmen. Also werde ich einen Doppelnamen annehmen. Da es für mich schon wichtig ist so zu heißen wie mein Partner. Den Namen meines Ex behalte ich nur wegen der Kinder. Aber ich denke für mich ist der Doppelname eine sehr gute Entscheidung. Ich weiß nicht wie es in anderen Ländern aussieht, aber ich denke die Grenzbeamten in zb. Arabien gucken etwas komisch wenn man mit 2 Kindern einreist die nicht so wie man selber heißt. Der Gefahr will ich aus dem Weg gehen. Wobei ich damit wirklich keine Erfahrung habe aber sicher ist sicher.

Beitrag von snaky18w 30.05.11 - 08:57 Uhr


Hallo!

Kann sehr gut verstehen, warum du deinen Namen behalten möchtest.

Doppelnamen würde ich allerdings nicht machen, es gibt nichts schlimmeres. Die Namen müssten dann schon verdammt gut zusammen passen, irgendwie finde ich das unnötig.

Unsere Kinder heißen so wie ich. Sicher wäre es schön, wenn wir alle den Namen von meinem Mann hätten. Aber mir hat dieser nicht gefallen und dafür gibt es für "mich" einen guten Grund.

Wäre es keine Lösung, dass dein Freund, später deinen Namen an nimmt?


Gruß Nati

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