Zeckenimpfung pro kontra - baby 8 Monate!

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Beitrag von eni.23 29.05.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

ich bin etwas ratlos, der Kinderarzt empfiehlt aber aus dem Bekanntenkreis höre ich immer wieder dass es noch zu früh ist und die Dosis so groß ist wie für Erwachsene!

Könnt ihr mich aufklären?

Danke lg

Beitrag von ellalein 29.05.11 - 20:36 Uhr

Meine Kinderärztin macht das erst ab dem 1 Lebensjahr,vorher gar nicht.

Beitrag von tarosti 29.05.11 - 20:45 Uhr

Hallo

Ich kann dir zur Dosis nichts sagen, da ich das nicht weiss. Aber falls die Dosis die selbe sein sollte wie bei Erwachsenen, so würde ich persönlich das niemals machen! (Übrigens auch nicht, wenn die Dosis geringer sein sollte)

Ich kann dir nur sagen, dass eine gute Freundin von mir die Zeckenimpfung machen musste für ein Jugendlager, an dem sie teilnehmen wollte. Da war die Impfung vorgeschrieben. Sie hat dann am Lager nicht teilnehmen können, da sie von der Impfung eine Hirnstammentzündung bekommen hat. Das haben sogar die Ärzte dann gesagt (also dass es eine Folge der Impfung war). Wir waren damals ungefähr 15 Jahre alt. Sie musste in der Folge wieder laufen und sprechen lernen und war danach jahrelang noch in logopädischer Behandlung. Klar, das mag ein Ausnahmefall sein, aber mich hat das damals so schockiert, dass ich mir geschworen habe, meine Kinder nie gegen FSME impfen zu lassen... Es MUSS nicht zu Nebenwirkungen kommen (und erst recht nicht zu solch dramatischen) aber ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn es dazu kommen würde, nur weil ich mich für die Impfung entschieden hätte...

Ich setze mich hiermit jetzt sicher bei einigen in ein Wespennest, aber ich steh zu meiner Meinung (bin nicht grundsätzlich gegen Impfungen, werde aber sehr restriktiv impfen lassen und ganz sicher nicht vor dem 1. Lebensjahr und keine Kombiimpfungen).

Ich finde es, um zu deiner Frage zurück zu kommen, zu früh um so einen "starken Tobak" zu impfen.

LG
Tarosti

Beitrag von widowwadman 29.05.11 - 20:56 Uhr

Koenntest du es dir denn verzeihen wenn deine ungeimpften Kinder an FSME erkranken?

Beitrag von mami0089 29.05.11 - 21:48 Uhr

meine schwester hat von der zeckenimpfung Multiple Sklerose bekommen... ich lasse meinen kleinen dagenen NICHT impfen!

Außerdem gibt es Globuli anstatt der Impfung!

Beitrag von sbndione 29.05.11 - 23:29 Uhr

Seh ich genauso wie du! Hab auch die Globuli.
Aber wenn man impfungen kritisch gegenübersteht und nicht alles Impfen lässt, hab ich die Erfahrung gemacht, das man oft angefeindet wird.
Lg Dione

Beitrag von mami0089 30.05.11 - 05:50 Uhr

klar wir man angefeindet :-[

verstehs nur nicht sind alles oft so übermamis die hre kinder nach who und schema F leben lassen #schwitz

naja wie auch immer ich bin nur froh das meinungen gott sei dank verschieden sind!

Beitrag von muehlie 30.05.11 - 09:35 Uhr

"sind alles oft so übermamis die hre kinder nach who und schema F leben lassen"

Naja, wenn du genauer hinschaust, sind eher die Mütter, die ihre Kinder eher nach den Empfehlungen der WHO ernähren, auch diejenigen, die sich für alternative Impfpläne entscheiden. Es geht nämlich nicht um Schema F, sondern um umfassendes Informiertsein zu einem Thema. ;-)

Beitrag von widowwadman 29.05.11 - 23:35 Uhr

Du hast die Frage nicht beantwortet

Beitrag von muehlie 30.05.11 - 00:02 Uhr

Weißt du eigentlich, wie harmlos die FSME bei Kindern in den allermeisten Fällen abläuft? Beim Thema Impfen sollte man mit Fakten kommen und nicht mit Panikmache und einem erhobenen Zeigefinger.

Beitrag von tarosti 30.05.11 - 08:14 Uhr

Das hab ich nicht gewusst, aber es bestärkt mich darin, nicht impfen zu lassen.

LG
Tarosti

Beitrag von tarosti 30.05.11 - 08:13 Uhr

Das ist so eine Grundsatzfrage, nicht?

Wenn mein Kind (oder auch jemand anderes) von einer Zecke gebissen wird, dann KÖNNTE es sein, dass es erkrankt. Die Chance dafür besteht, das ist klar. Ich untersuche meinen Kleinen jedesmal gründlich, wenn er draussen im Gras war. Genauso, wie ich auch mich selber untersuche. Bisher hatte weder ich noch jemand anders, den ich kenne, einen Zeckenbiss abgekriegt. Eine Garantie hat man jedoch nie, das ist klar.
Impfe ich, dann setze ich mein Kind wissentlich diesem Erreger aus. Das ist für mich der Unterschied zwischen einem VIELLEICHT und einem SICHER.
Zumal FSME nicht das einzige ist, was man sich von einem Zeckenbiss holen kann. Und gegen Borreliose kann man sich nicht impfen lassen. Ich habe schon mitbekommen, dass geimpfte Leute sich danach keinerlei Gedanken mehr gemacht haben über Zecken, da sie gedacht haben, sie seien jetzt absolut sicher vor Krankheiten. Diese falsche Sicherheit dünkt mich genauso gefährlich.

Schlussendlich ist es jedermanns eigene Entscheidung. Und grad beim Impfen scheiden sich die Geister extrem.

LG
Tarosti

Beitrag von hardcorezicke 29.05.11 - 20:50 Uhr

Hallo

lebt ihr denn in einem gefährlichen zeckengebiet?

wir nicht... zecken gibt es zwar schon.. klar.. aber die nicht im bedrohten feld sind.. also lasse ich nicht impfen

LG

Beitrag von incredible-baby1979 29.05.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

unser KiA meinte, dass man ab dem 4. Lebensjahr über eine Zecken-Impfung nachdenken KÖNNTE, wenn man in einem gefährdeten Gebiet wohnt.

LG,
incredible mit Julian (26 Monate)

Beitrag von schnucky666 29.05.11 - 21:45 Uhr

Also grundsätzlich bin ich FÜR eine Zeckenimpfung, aber nicht bei so einem kleinen Würmchen!
Unser Kia hat unseren Sohn erst mit 2 Jahren geimpft und das auch nur, weil die Oma in einem dunkelroten Gebiet wohnt, ansonsten hätte wir bis zum dritten Lebensjahr warten sollen!
Sogar in dem Roten Gebiet wo meine eltern wohnen, werden die Kids erst mit 2 Jahren geimpft!
Also ich würd noch warten!

LG
Mone mit Nico und Noah

Beitrag von julimond28 29.05.11 - 21:51 Uhr

Hallo,

wir sind eine "zeckengeschädigte" Familie! Meine ma hatte ganz schlimm Borreliose bzw. an den Spätfolgen leidet sie noch immer!
(gegen borrelien kann man ja leider nicht impfen!

Zudem bin ich grundsätzlich für's impfen denn unsere Kleine musste mit fünf Tagen beginnen zwei Wochen lang Antibiotika zu nehmen weil andere Leute ihre Kinder nicht haben impfen lassen und sie deswegen Kontakt mit zwei an keuchhusten erkrankten kindern hatte!

Trotzdem würde ich sagen das ich eine zeckenimpfung mit acht Monaten nicht machen lassen würde! Zumal glaube ich das ein Kind da noch nicht soooo extrem rumkriecht das es von einer zecke gebissen werden könnte!
Die meisten laufen da ja nichtmal!
und zum anderen sind die mäuse ja noch so klein und haben wenig haar, da findet man ja alles sofort! obwohl dann ja schon vorsiht geboten ist!

trotzdem, ich würde noch warten!
LG

Beitrag von muehlie 30.05.11 - 00:15 Uhr

Das sagt das RKI bzw. die STIKO zu dieser Impfung:

"FSME-Erkrankungen bei Kindern verlaufen im Allgemeinen leichter als beim Erwachsenen, vorwiegend unter dem Bild einer Meningitis, seltener unter dem Bild einer Enzephalitis. Nur in Einzelfällen sind neurologische Restschäden berichtet worden. Da Fieberreaktionen von >38°C bei 1- bis 2-jährigen geimpften Kindern in 15% beobachtet wurden (gegenüber 5% bei 3- bis 11-jährigen Kindern), wird vor der Impfung von Kindern unter 3 Jahren gemeinsam mit den Eltern eine besonders sorgfältige Indikationsstellung empfohlen."

Also wenn RKI und STIKO, die sonst eigentlich eher übervorsichtig mit Infektionskrankheiten umgehen, eher zur Zurückhaltung bei der FSME-Impfung von Kindern raten, dann müssten wirklich schon sehr gravierende Gründe vorliegen, ein Kind mit 8 Monaten bereits gegen FSME impfen zu lassen.
Frag doch mal deinen Arzt, wieso er dazu rät? Wohnt ihr in einem extrem gefährdeten Gebiet? Ist euer Kind ständig im Wald unterwegs und krabbelt dort permanent im Gras umher? Wird euer Kind nach Ausflügen in den Wald nicht geduscht oder gebadet? Nur wenn du all diese Fragen mit Ja beantworten kannst, würde ich eventuell mal über eine solche Impfung nachdenken. :-)

Beitrag von magdalena70 30.05.11 - 08:00 Uhr

Was Impfungen an sich - auch die gegen FSME - angeht, kann ich Dir ein sehr gutes Buch empfehlen. Geschrieben hat es Martin Hirte, ein Kinderarzt aus München, der kein erklärter Impfgegner ist sondern sich für eine individuelle Impfentscheidung der Eltern stark macht indem er über die verschiedenen Krankheitsbilder, die Risiken sowie über Impfrisiken und Nebenwirkungen sehr sachlich und übersichtlich informiert:
"Impfen Pro & Contra: Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung"
Liebe Grüße
PS: Wir werden unseren Sohn frühestens mit einem Jahr impfen lassen und dann auch sehr zurückhaltend - FSME ist da nicht dabei. Denn nach jedem Aufenthalt im Freien sollten die Kinder sowieso abgesucht werden. Das ist auch gleich die einzige Prophylaxe gegen Borreliose (dagegen kann man ja eh nicht impfen).

Beitrag von glance 30.05.11 - 14:04 Uhr

Bei uns wird das von keinem KiA vor dem 4.LJ geimpft.