Vorstellungsgespräch

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von ttg210 29.05.11 - 22:54 Uhr

Hallo,

muss am Freitag zu einem Vorstellungsgespräch. Bin seit 01.05. arbeitslos gemeldet, nur habe ich das Problem das ich im August keine Kinderbetreuung habe weil die Tagesmutter für meine kleine in Urlaub fährt und der Kindergarten von meinem Sohn zu hat.
Kann ich eigentlich das bei dem Vorstellungsgespräch erwähnen, oder würde das zu Probleme führen falls es das Arbeitsamt mitbekommt.

Ich wollte ursprünglich im August meine 3 Wochen urlaub die mir zu verfügung steht nehmen, nur habe ich das natürlich noch nicht angesprochen.

Wie sollte ich mich Verhalten, ich denke nicht das ich bei einer Stelle die ich zum 01.06. annehme gleich im August drei Wochen urlaub bekommen würde.

Leider könnte man Mann höchstens nur ein paar Tage urlaub nehmen da die Urlaubsplanung bereits am Anfang des Jahres gemacht wurde.

Bitte gibt mir Tipps.

vielen Dank

Anja

Beitrag von janine2785 30.05.11 - 08:28 Uhr

Hi,

ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber bei uns haben nie alle Kindergärten gleichzeitig Ferien, mind. 1 Kindergarten hat immer auf, und der nimmt dann ''Notfälle'' auf für die Zeit in der die anderen Kindergärten geschlossen haben, allerdings muss man nachweisen können, dass man tatsächlich keine andere Möglichkeit hat die Kinder unter zu bringen und auch keinen Urlaub für die Zeit bekommt. Ich habe vor kurzem die Stelle gewechselt und hatte letztes Jahr schon Urlaub gebucht, ich habe das angesprochen und es war überhaupt kein Problem den Urlaub auch zu bekommen, und das ist ja nochmal was anderes als keine Betreuung für das Kind zu haben.

LG

Beitrag von babe2006 30.05.11 - 08:38 Uhr

Hallo,

bei uns sind auch die Kindergärten zu.

Nur zu Beginn der Sommerferien gibt es eine 2 wöchige "Notgruppe" die im übrigen Extra bezahlt werden muss.

Beitrag von vwpassat 30.05.11 - 09:46 Uhr

Willst Du eigentlich arbeiten?

Beitrag von joy1975 30.05.11 - 09:53 Uhr

Willst Du den Job oder nicht?

Wenn Du ihn willst, hast Du noch 2 Monate Zeit, eine Lösung zu finden. Ich kann nicht glauben, dass das soooo unmöglich ist. Eine Woche überbrückt bereits Dein Mann, vielleicht kannst Du mit dem neuen AG reden, dass er Dir auch eine Woche zugesteht, bleibt noch eine Woche, wo man entweder Freunde/Familie bitten kann oder aber sich andere Lösungen (Tagesmütter etc.) sucht.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, man muß sich halt kümmern.

Bei mir ist mein Mann mal plötzlich krank geworden und für 4 Wochen ausgefallen. Dann mußte ich von heute auf morgen eine Betreuung für unseren Hund besorgen und in eine Tierpension wollte ich ihn nicht stecken. War auch viel Streß mit Hunde-Kitas, Nachbarn, Freunden, Arbeitgeber, aber am Ende ging es auch.

Beitrag von hippogreif 30.05.11 - 11:05 Uhr

Das ist jetzt nicht Dein Ernst, dass Du die Schwierigkeit, einen geeigneten Hundesitter zu bekommen mit der Situation vergleichst, einen Babysitter/Tagesmutter zu bekommen???
Hast Du Kinder? Ich glaube nicht.

Beitrag von joy1975 30.05.11 - 13:27 Uhr

Ich habe nicht geschrieben, dass es das Gleiche ist. Ein Hund ist nämlich nicht das gleiche wie ein Kind, wobei für mich keines über dem anderen steht, so wie man Äpfel und Birnen nicht vergleicht.
Warum müssen Leute mit Kindern gegenüber Leuten ohne Kinder aber mit Hund immer mit so einer Arroganz und Überheblichkeit reagieren, als ob ich null Plan vom Leben hätte etc.

Und für mich war das schwierig, ich lasse meinen Hund nämlich nicht 8 Std. am Tag alleine, wie das andere offensichtlich für sinnvoll halten, ich sehe mich als Hundehalter in der vollen Verantwortung und diese ist was Betreuung angeht nicht unwesentlich geringer. Klar, so ein Hund kann mal 2-3 Std. alleine sein, aber das wars dann schon, zumindest so wie ich es definieren würde.

Und wenn die TE so schreibt, dann kann sie bis August gar keinen Job annehmen, nicht nur diesen nicht.
Und ich würde auch ein Kind 3 Wochen irgendwo unter bekommen, nicht nur meinen Hund, obwohl auch meine Eltern voll arbeiten etc.
Wenn man das will, geht das immer irgendwie.

Beitrag von hippogreif 30.05.11 - 20:45 Uhr

Ich kann echt nur mit dem Kopf schütteln. Du führst Beispiele an, die NULL mit der Ausgangssituation zu tun haben, die der Posterin NICHT weiter helfen!
Zitat: Und ich würde auch ein Kind 3 Wochen irgendwo unter bekommen

Es geht aber nicht um "irgendwo" sondern um eine angemessene, qualifizierte Betreuungsmöglichkeit für ein KIND, zu dem das Kind selbst auch Vertrauen gefaßt hat und sich einigermaßen wohl fühlt. Da kann man das Kind nicht mal eben so bei irgendeiner Person abgeben, die sich bereit erklärt hat, auf das Kind aufzupassen. Da muß man, gerade wenn es sich um ein Kleines Kind handelt, schon vorher ein paar Mal gewesen sein, zur Eingewöhnung. usw.
Das man Dir soetwas erklären muß, zeigt, dass Du von Kindern überhaupt keine Ahnung hast und das Deine Antwort naiv bis dumm ist.

Beitrag von vwpassat 30.05.11 - 14:53 Uhr

Es ist schon vergleichbar!

Beitrag von mama2kinder 30.05.11 - 19:39 Uhr

Nein, ist es nicht.

Beitrag von hippogreif 30.05.11 - 20:37 Uhr

Was für eine dämliche Antwort.
Anscheinend hast Du mit Kindern ebenso keine Erfahrung wie die Posterin oben drüber. Und wenn doch, dann können einem Deine Kinder bei solch einer Auffassung nur leid tun. Echt unglaublich!

Beitrag von lisasimpson 30.05.11 - 11:20 Uhr

"Dann mußte ich von heute auf morgen eine Betreuung für unseren Hund besorgen "

ja, stimmt das ist ja genau das gleiche wie bei einem kleinkind

lisasimpson

Beitrag von mama2kinder 30.05.11 - 19:38 Uhr

Ich habe einen Hund und Kinder.
Ich liebe alle sehr.

Aber was du von dir gibst, ist eine FRECHHEIT.
Kleinkinder mit einem HUND zu vergleichen!
Mir kommt das Kotzen, echt.

#contra

Beitrag von postrennmaus 30.05.11 - 11:41 Uhr

Ich bin in einer ähnlichen Situation. Ich befinde mich auch gerade im Jobwechsel und die Kita hat im Sommer 3 Wochen zu. Ich habe die Stelle trotzdem angenommen, weil es eine Superstelle für mich ist. Jetzt bin ich dabei, sämtliche Leute zu "rekrutieren", damit ich die 3 Wochen überbrücken kann. Habe meine Mama (wohnt 500 km weit weg) für eine Woche, meine Schwiegermama für ein paar Tage und noch die Patin für einen Teil mit einspannen können. Aber ich werde das bald bei meinem Arbeitgeber ansprechen und hoffe, dass ich dann zumindest ein paar Tage frei bekomme für die restlichen Tage. Falls nicht, muss ich bis dahin noch nen Babysitter bekommen. Schüler haben da ja auch Ferien, so dass ich evtl. ne ältere Schülerin engagieren würde.

Man muss dann halt imprivisieren. Irgendwie geht das schon. Ich würde auf jeden Fall den Job nehmen und wenn du mal einen guten Moment erwischst, sprech es bei deinem Chef an. Der wird bestimmt ne Lösung mit dir finden!!!

Viel Glück

Beitrag von wind-prinzessin 30.05.11 - 12:38 Uhr

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es gibt Nachbarn, Omas, Opas, Tanten, Bekannte, andere Verwandte - und andere Tagesmütter bzw. Kigas!

Und wenn du nicht willst, warum hast du dich dann überhaupt beworben?

Beitrag von mama2kinder 30.05.11 - 19:41 Uhr

Ich würde mal bei der Stadt nachfragen, die haben eigentlich oft Frauenbeauftragte, die dir bei solchen Situationen weiterhelfen können.

Es gibt viele Möglichkeiten:
ein Kindergarten, der einspringen kann,
eine Tagesmutter vermitteln,
vielleicht gibt es auch eine Spielgruppe, die aushelfen kann.

Lass dich mal beraten, da gibt es sicher einen Weg.

Alles Gute!