"Bissiges" Kind im Hort, und nun?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von florida-sun 30.05.11 - 10:15 Uhr

Hallo zusammen,

ich muss hier mal was zur Diskussion stellen worüber ich mit einer Freundin schon lange gesprochen habe:

In dem Hort wo der Bub (20 Mon) meiner Freundin ist gibt es ein Kind das öfter andere Kids beisst. Das Kind ist knapp über zwei Jahre alt und hat jetzt das fünfte Mal innerhalb der letzten zwei Monate zugebissen. Das Kind beisst sehr stark, selbst durch Kleidung gibt es richtige Bisswunden, die tagelang rot, teilweise offen und blau sind.

Es sind zwei Tagesmütter und zehn Kinder in der Gruppe.

Die Mutter der gebissenen Kinder verlangen jetzt den Rauswurf des Kindes. Der Mutter des "Beissers" ist das wohl relativ egal.

Und jetzt? Ist der Rauswurf eine Lösung? Wenn es jetzt kein Sozialverhalten lernt, wann dann? Andererseits ist es für die Kinder die gebissen werden natürlich auch total schlimm. Und es ist mE auch nicht tragbar das das öfter vorkommt.

Kann man als TaMu sowas verhindern?

Ich finde das echt schwierig, der Bub meiner Freundin ist zum Glück noch nicht gebissen worden. Deswegen diskutieren wir auch drüber, weil sie selber noch unsicher ist wie sie reagieren sollte.

Wie würdet ihr da reagieren?

Viele Grüße
florida

Beitrag von mansojo 30.05.11 - 10:19 Uhr

hallo,

nein sowas kann man nicht verhindern

und in der egel gibt sich das beißen


meine tochter beißt acuh munter um sich
und kommt auch mit bisspuren nach hause

wenn wir zahnabdrücke von den kindern brauchen ,kein problem auf irgendeinen unterarm ist bestimmt einer zu finden


mal im ernst die kinder sozialisieren sich grad
die erzieher greifen it sicherheit ein wenn es zu bunt wird

den größten teil der auseinandersetzung müsen die kinder unter sich ausmachen

lg manja

Beitrag von tauchmaus01 30.05.11 - 10:37 Uhr

Tja, ich würde da auch drüber nachdenken das Kind vielleicht in eine kleinere Gruppe zu bringen.
Menschenbisse sind echt nicht zu verharmlosen, sie können fiese Infektionen hervorrufen. Finde es immer schlimm wenn das einfach so runtergespielt wird.
Meine Tochter wurde von einem solchen Jungen im Urlaub (wir haben gemeinsam in einem Haus Urlaub gemacht) gebissen, mehrmals und einfach so! Sie saß da und hat gespielt (da war sie 18 Monate) und der Junge ging hin, grinste, nahm ihren Arm und biss mit aller Kraft rein.
Er bekam dann immer ganz viel Aufmerksamkeit von seiner Mutter, er wußte also "Ich beisse und dann kümmert Mama sich um mich". Sie ging dann hin "Ach Xxxx, Du weißt doch aber das man nicht beissen darf, schau mal, jetzt weint die Jule".
Man konnte gar nicht so schnell schauen wie das immer ging.
Ich hatte regelrecht Angst um mein Kind, denn sie hat jedesmal nicht nur Bissabdrücke gehabt, sondern furchtbare Schmerzen dazu.

Wenn Kinder mit Holzklötzern andere Kinder attackieren, dann wird da meiner Beobachtung nach mehr drauf geachtet als bei beissenden Kindern.

Und ich finde es NICHT NORMAL! Solche Sätze kommen von den Eltern die sich nicht zu helfen wissen weil ihre Kinder beissen.

Mona

Beitrag von germany 30.05.11 - 15:04 Uhr

Sehe das genauso wie du.

Mein Sohn war damals immer Opfer, hat aber nie selber gebissen. Ich konnte es schon nicht mehr hören das es normal sein soll. Dauernd hatte mein Kind, blaue Abdrücke auf den Armen.

Seltsamerweise haben weder mein Sohn noch meine beiden Nichten jemals gebissen. Und ich als Mutter habe auch darauf zu achten das mein Kind sowas nicht tut. Würde es ein Kind auf andere Weise verletzen würde ich genauso eingreifen.

Kinder in dem Alter haben es zwar schwer sich zu verständigen, aber beißen und das ohne Grudn find eich nicht normal. Meiner musste komischerweise nie hauen oder beißen um das zu bekommen was er wollte.

Mittlerweile wird mein großer 7 und ich bezweifle das er noch in diese "Phase" mit dem beißen kommen wird.

Beitrag von xyz74 30.05.11 - 10:41 Uhr

Die Mutter der gebissenen Kinder verlangen jetzt den Rauswurf des Kindes.
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Ich bin mal auf das Gesicht dieser Mütter gespannt, wenn ihre eigenen Schätzchen in das Kratzen-Hauen-Beißen-Altern kommen...


Der Mutter des "Beissers" ist das wohl relativ egal.
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Das wage ich zu bezweifeln.
Wahrscheinlich ist ihr einfach nur bewusst dass das einfach eine Phase ist.


Ich hatte leider auch eine Zeitlang das Problem, dass mein Sohn gebissen hat.
Zum Glück ist die Phase vorbei.
Eine andere Mutter meinte auch mich und meinen Sohn angehen zu müssen so nach dem Motto ICH hätte ihn nicht erzogen und ER sei ja soooo böse.
Ich gebe zu ich habe innerlich ziemlich gegrinst als ihre süße Prinzessin ebenfalls in die Phase kam und anfing die anderen Kinder mit bissen zu drangsalieren :-p

Beitrag von florida-sun 30.05.11 - 10:53 Uhr

Hallo,

es ist ihr wohl insofern egal, das wenn man sie drauf anspricht sie nichts dazu sagt. Ein Kind wurde wohl öfter als die anderen gebissen, und diese Mutter wollte wohl mit ihr drüber sprechen. Hat sie abgeblockt.

Ich finde wenn die Mutter des gebissenen Kindes das Gespräch sucht, sollte man da zumindest kurz drauf eingehen.

florida

Beitrag von mansojo 30.05.11 - 10:57 Uhr

warum sollte die mutter drauf eingehen

das kind ist ja in der kita
und da sollten die kitabetreuer ein auge drauf haben

wenn die mutter abends mit dem kind über das verhalten spricht glaub ich nicht das das irgendeinen sinn hat

Beitrag von florida-sun 30.05.11 - 11:14 Uhr

Hm, das sehe ich anders.

Wenn meine Tochter einem Kind beim spielen weh tut, egal ob ich dabei bin oder nicht, würde ich, wenn sich das wiederholt schon mit den Eltern kurz sprechen wenn ich sie sehe. Ich würde jetzt auch keinen riesen Aufriss drum machen, aber wenn ich drauf angesprochen werde?! Wenn man sich kurz dazu äußert bricht einem ja kein Zacken aus der Krone.

Beitrag von mansojo 30.05.11 - 11:17 Uhr

das sicher nicht

aber glaubst du ein 20 monate altes kind kann abends den tag reflektieren?

meine konnten das jedenfalls nicht


in dem moment wo das kind beißt muss eingeschritten werden

es gibt kinder die nur in der kita beißen
und da haben eltern nun mal keinen unmittelbaren einfluss

Beitrag von florida-sun 30.05.11 - 11:25 Uhr

Ich glaube wir reden (schreiben :-p) aneinander vorbei.

Es ging nicht darum das die Mutter mit dem Kind sprechen soll, sondern darum ein kurzes Gespräch unter Müttern zu führen, um zu verdeutlichen wie doll das Kind eigentlich beisst. Oder um einfach mal eine kurze Entschuldigung zu bekommen, oder zu erfahren ob das Kind zuhause auch beisst oder nur im Hort.

Ich würde mih auf jeden Fall dafür entschuldigen wenn meine Tochter anderen weh tut, und das mehrfach, auch wenn ich dann nichts mehr daran ändern kann.

Beitrag von mansojo 30.05.11 - 11:36 Uhr

ah nagut

da geb ich dir recht

bei uns geht das rei um

wir kommen aus dem entschuldigen gar nicht raus ;-)


ich denke sie fühlt sich ausgegrenzt und angegriffen

nehmt das beissen nicht zu ernst

Beitrag von xyz74 30.05.11 - 11:10 Uhr

Ich (als "Täter-Mutter") persönlich hätte wohl mit der anderen gesprochen.
Allerdings muss man sich fragen WARUM hat sie abgeblockt?
War sie gerade in Zeitnot? Musste dringend weiter?
Hatte gerade größere Probleme zu lösen?
WAS soll sie mit dem Kind machen?
SIE ist nicht dabei wenn das Kind beisst also müssen die Anwesenden Erzieher eingreifen. In der Zeit in der das passiert sind die Erzieher verantwortlich.
Bei meinem Sohn konnte ich auch nur dazwischengehen wenn ICH anwesend war und erzieherisch eingreifen.
Stunden später hätte es nichts gebracht. Kinder haben in dem Altern noch kein Zeitverständnis. Einen 2Jährigen nachmittags auf einen Biss anzusprechen, den er vormittags ausgeführt hat bringt gar nichts. Den Zusammenhang erkennt das Kind nicht.
Meine Tagesmutter hat damals meinem Sohn auch die Grenzen aufgezeigt, wenn es bei ihr passiert ist. Zur Tatzeit war es schlicht IHRE Aufgabe.
Nie im Leben wäre sie allerdings auf die Idee gekommen deshalb meinen Sohn "raus zu werfen".

Beitrag von florida-sun 30.05.11 - 11:20 Uhr

Ich glaube es ging der Mutter des gebissenen Kindes darum es der Mutter bewusst zu machen wie doll ihr Kind andere beisst.

Das da nachmittags zu Hause keine Strafe mehr folgen kann ist klar.

Nähere Umstände kenn ich ja auch nicht, aber es hat wohl mehere Versuche gegeben mit ihr zu sprechen, alle ohne Erfolg.



Beitrag von tauchmaus01 30.05.11 - 12:16 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 8 Jahre alt, solange und auch schon davor hatte ich also Kontakt mit Kindern jeden Alters.
Ich habe in diesen 8 Jahre nur EIN Kind kennengelernt was immer wieder !! gebissen hat. Sicher haben viele Kinder mal gebissen, aber meist waren sie dann so erschrocken von der Reaktion des anderen Kindes dass es nicht wieder vorkam.

Es sind also doch eher die Ausnahmen dass Kinder wiederholt zubeissen und ja, ich denke es hat was mit der Konsequenz die daraufhin folgt zu tun.

Mona

Beitrag von heimchen82 30.05.11 - 12:22 Uhr

#pro

Beitrag von xyz74 30.05.11 - 12:50 Uhr

Es sind also doch eher die Ausnahmen dass Kinder wiederholt zubeissen und ja, ich denke es hat was mit der Konsequenz die daraufhin folgt zu tun.
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Dann muss man sich somit fragen wie die ANWESENDEN Erzieherinnen mit dem ganzen umgehen.

Beitrag von tauchmaus01 30.05.11 - 21:37 Uhr

Sehe ich ebenso. Aber auch wie die Mütter damit umgehen wenn sie damit konfrontiert werden.

Mona

Beitrag von snoopygirl-2009 30.05.11 - 15:43 Uhr

Mal ehrlich, es ist Schwachsinn das alle Kinder beissen. Das ist ja wie ein "Der will doch nur spielen" bei nem aufdringlichen Köter!!

Beissen läuft eindeutig unter Verhaltensauffälligkeit und das lernt man auf jeder mittelmässigen Kinderpflegeschule.

Beitrag von fbl772 30.05.11 - 11:26 Uhr

Hallo Florida

irgendwann kommt JEDES Kind in diese Phase. Die einen Kinder beissen, die anderen hauen vielleicht, die dritten schubsen, die vierten treten und dann ist natürlich diese Phase bei jedem Kind - in Abhängigkeit vom Temperament und der Entwicklung - heftiger oder länger ausgeprägt. Es gibt auch Kinder, bei denen fällt das alles ziemlich harmlos aus - wie bspw. bei meinem Sohn. Er hingegen kam monatelang ganz häufig mit Bißwunden nach Hause. Er hat weder einen geistigen Schaden genommen, noch ist er nachtragend ... :-) Natürlich muss man offene Wunden entsprechend versorgen - aber das ist doch echt normal, oder?

Bei uns in der Kita ist es so, dass man zwar gesagt bekommt, dass er eine Bißwunde hat - aber nicht wer es war. Und das aus gutem Grund - wegen der Eltern ... Ich würde niemals auf die Idee kommen, die Eltern des Beißers deswegen anzusprechen. Was können die denn tun? NICHTS, wenn die Beißattacke in der Kita war. Den meisten Eltern ist es ziemlich peinlich, wenn die eigenen Kinder beißen, obwohl sie es nicht zuhause vorgelebt bekommen !

Wenn es also eine Entwicklungsphase wie auch das Trotzen oder Fremdeln (was ja auch bei jedem Kind unterschiedlich ausgeprägt ist) ist, warum um alles in der Welt sollte das Kind dann rausgeworfen werden. Da kann ich echt nur den Kopf schütteln.

Ob die Erzieher es verhindern können? Manches bestimmt, aber nicht immer ist es einem Kind anzusehen, dass es gleich beißen möchte oder schubsen oder schlagen oder treten.

Im Übrigen wird doch immer propagiert, dass die Kleinen doch gaaaanz viel untereinander ausmachen sollen - ja, da passieren diese körperlichen "Antworten" oder "Angriffe" eben auch, vor allem, wenn man sich noch nicht so gut verbal ausdrücken kann.

Also nichts für ungut - einfach mal entspannt bleiben und in Deckung gehen, wenn der eigene Liebling plötzlich mal aus der Reihe tanzt, wo man selbst vorher den Zaunpfahl geschwungen hat :-)

Es trifft jeden, irgendwann.

VG
B

Beitrag von xyz74 30.05.11 - 11:35 Uhr

Du hast das sehr schön formuliert.



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Es trifft jeden, irgendwann.
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Damit hast Du absolut recht.
Irgendwann ist jedes Kind mal der "Täter".... der/die "Böse".

Beitrag von florida-sun 30.05.11 - 11:35 Uhr

Hallo,

ich habe Euch ja um Meinungen gefragt wie man damit umgeht, weil ich das schwierig finde.

Ich würde auch nicht auf die Idee kommen das Kind rauszuschmeissen. Eben darum weil er es ja auch irgendwann lernen muss. Aber meine Freundin, die es ja betrifft sieht das eben etwas kritischer. Deswegen diskutieren wir ja drüber.

Beitrag von fbl772 30.05.11 - 12:17 Uhr

Hallo,

da muss man sich selbst wirklich zurücknehmen und nicht Kleinkinder zu kleinen Erwachsenen machen.
Sie könnte die Erzieherinnen fragen, was sie denn für "Konsequenzen" anwenden. Mehr können die ja auch nicht tun - sie können weder das Kind von den anderen abschotten, noch können sie jede Sekunde vorhersehen.

Man muss sich einfach vor Augen führen, dass die Eltern das der Kleinen ganz sicher nicht vorleben. Woher kommt es also? Das weiß halt keiner.

Mein Sohn hat übrigens eine Zeitlang die Kinder an sich gedrückt bis die protestiert haben. Dabei entstehen halt keine "Wundmale", aber das fanden die betroffenen Kinder natürlich genauso doof wie beißen ...

VG
B

Beitrag von ein.stern.78 30.05.11 - 11:56 Uhr

Hallo florida,

ich melde mich mal mit ziemlich aktuellem Hintergrund zu Wort:

Meine Tochter (2) beisst seit ein paar Wochen auch in der Krippe andere Kinder. Nicht wirklich stark, aber weh tut es den anderen Kindern sicherlich.

Ich versuche wirklich alles: Spreche mit ihr, vermittle ihr, was sie da tut, zeige ihr zuhause alternative Reaktionen (Stop rufen, Stampfen) und habe schon einige Konsequenzen folgen lassen.

Es hilft NICHTS!!! Die Erzieherinnen sind glücklicherweise sehr besonnen und vermitteln mir immer, dass sich das irgendwann geben wird und das immer wieder passiert.

Wenn meine Tochter aus der Krippe geworfen würde, hätte ich ein Riesenproblem und das passiert Gott sei Dank auch nicht.

Kinder haben leider solche Phasen - und ich nehme das als Mutter KEINESWEGS auf die leichte Schulter. Trotzdem lässt sich ein Kind nicht einfach abstellen.

LG
Steffi

Beitrag von mama.lina 30.05.11 - 11:57 Uhr

Hallo,

tja, wie würd ich reagieren???... Mein Sohnemann hat kürzlich auch "zugebissen" #schock

Er hat aber auch einiges "einstecken" "Müssen" bisher. Man kann auch als Erzieherin nicht alles sehen! Ebenso wie als Mama oder/und Papa. Leider gehört diese Phase auch dazu, ob es uns gefällt oder nicht. Natürlich soll man nicht weg sehen, wenn ich dabei gewesen wäre, hätt ich sicherlich reagiert und die Erzieherinnen auch.

Im Nachhinein braucht man mit einem 2jährigen auch nicht datüber debattieren, dass es nicht ok ist!

Ich habe zufällig mitbekommen wer das "Opfer" meines Sohnes war und ich hab mich im Namen meines Sprößlings entschuldigt, die Mama des Opfers hat nur gegrinst und gemeint, wenn sie sich immer entschuldigen würde, dann würd sie nix anderes mehr machen!

Also ich finde auch ENTSPANNT bleiben. #cool (Eine Wunde sollte natürlich behandelt werden)

Ich fände es sehr schade, wenn gleich mit ABSCHIEBUNG gehandelt wird, so fängt es doch an. Verhält sich das Kind nicht richtig, weg damit! HALLO??? Sorry Sozialisierung ist ANDERS!

LG

Beitrag von whiteangel1986 30.05.11 - 13:10 Uhr

rauswurf deshalb finde ich etwas übertrieben. Stattdessen würde ich herausfinden warum das kind beisst! Denn es muss eine ursache geben und diese stoppen.

In der gruppe meines sohnes gab es auch mal ein mädchen was IMMER gebissen hatte. Mein sohn kam mehrmals oft mit 3 bisse (an der schlefe, oberarm, unterarm) gleichzeitig aus der grippe. Das ging fast ein halbes jahr so. Mich hat es auch gestört, wir wussten auch wer es war. Das problem lag daran, das dass mädchen 3 ältere brüder hatte und sich noch nicht äußern konnte sowie das mein sohn sich nichts anmerken lassen hat. Er hat es einfach mit sich machen lassen. Ab dem zeitpunkt als mein kleiner zu sprechen anfing und deutlich dem mädchen sagte "NICHT BEISEN!" und hat sie weg gedrückt hat es aufgehört. Die eltern haben mit der krippe gut zusammen gearbeitet und die angewohnheit wurde langsam verhindert.

Auch wenn das andere kind schon 2 jahre alt ist (normalerweise beisen kinder viel viel früher) sollte herausgefunden werden, wie lange das kind schon beisst. Fing es schon im babyalter an und es hat sich so eingebürgert oder erst seit kurzem. Dann sollte überlegt werden, was der auslöser ist/war.

Alles gute WhiteAngel

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