Mittelohrentzündung - wie vorbeugen?

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Beitrag von lichtenstein 30.05.11 - 12:06 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 5,5 Jahre alt und hatte dieses Jahr schon die zweite schwere Mittelohrentzündung. Ich weiß nicht mal mehr, die wie vielte insgesamt das war. Es fing mit 1,5 Jahren an und inzwischen setzt sich der Erreger immer gleich im Ohr fest. Wenn dann entdeckt wird, was los ist, weil meine Tochter heftige Schmerzen hat, ist die Entzündung immer schon so schlimm, dass man nur noch mit Antibiotika behandeln kann.

Auf Dauer ist das ja auch kein Zustand, zumal sie gegen Amoxicyllin allergisch ist.

Wie kann man einer Mittelohrentzüdung vorbeugen? Kann man auch mit Schüssler Salzen oder Globuli an die Sache herangehen?

Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Liebe Grüße

Lichtenstein

Beitrag von mansojo 30.05.11 - 12:25 Uhr

hallo,


mit schüssler und globulis kenn ich mich nicht aus


ich würde die nase regelmäßig mit kochsalz spülen
denn oft erfolgt die infektion über die tube
der eignetliche infektionsherd liegt im nasen-rachenraum

die tube sollte immer durchlässig sein


wurde denn mal eine keimbestimmung durchgeführt oder immer ohne abstrich ein antibiotika verschrieben?


zugluft sollten die ihren auch nicht bekommen
also auch im sommer wenn starker wind weht die ohren bedecken

lg manja

Beitrag von ida-calotta 30.05.11 - 12:52 Uhr

Hallo!

Häufiges NAseputzen, gerade in der Schnupfenzeit, verhindern/unterlassen. Durch das ausputzen entsteht ein Druck und Keime können in das Mittelohr gedrückt werden und eine MOE auslösen. Zugluft hat mit MOE nichts zu tun.


LG Ida

Beitrag von mansojo 30.05.11 - 12:56 Uhr

nee?

aber die die zu mittelohrentzündung neigen bekommen bei zugluft realtiv schnell ohrenschmerzen

Beitrag von ida-calotta 30.05.11 - 19:01 Uhr

Eine MOE entsteht im Innenohr und nicht von außen.

Beitrag von lichtenstein 30.05.11 - 14:00 Uhr

Naseputzen? Was ist das? Mein Kind neigt leider zum Nase frei popeln und benutzt nur sehr selten Taschentücher :-[

Grüße

Lichtenstein

Beitrag von sarahg0709 30.05.11 - 13:49 Uhr

Hallo Lichtenstein,

meine Tochter hatte ihre erste schwere MOE mit knapp 2 Jahren. Der Kinderarzt hat ihr aber kein AB verschrieben, sondern Otovowen Tropfen. Er meinte, wenn es damit nicht klappt, könnte man immer noch ein AB geben. Sie hat aber dann keines mehr gebraucht.

Sie hatte dann insgesamt noch 2x eine MOE, wobei ich gleich bei den ersten Anzeichen mit den Tropfen angefangen habe. Hat sich gut bewährt.


LG

Beitrag von lichtenstein 30.05.11 - 13:59 Uhr

Danke Sarah, Otovowen könnten wir im 5-l-Kanister kaufen, soviel verbrauchen wir davon. Leider hilft es nichts, die Mittelohrentzündung kommt immer ganz unvermittelt raus, ohne vorherige Warnzeichen. Bzw. wenn das Kind anfängt zu jammern, ist es schon zu spät.

Gruß

Lichtenstein

Beitrag von sarahg0709 30.05.11 - 15:21 Uhr

Hallo,

ich habe das Otovowen immer gegeben, wenn meine Tochter angefangen hat, zu jammern. Bei ihr hat das gut geklappt.

Tut mir leid, wenn es bei Deinem Kind nicht funktioniert.


LG

Beitrag von querulantin123 30.05.11 - 16:35 Uhr

Man kann einer bakteriellen oder viralen Infektion nicht vorbeugen. Bist Du sicher, dass Deine Tochter keine Paukenröhrchen bräuchte? Eventuell hat sich auch anatomisch betrachtet zu kurze Gehörgänge und Röhrchen würden ihr helfen? Meine Kinder haben das beide, ich hatte das auch als Kind - nach der Röhrchen-OP hatten wir alle keine MOEs mehr.

Globulis sind Leuteverarschung, mit Schüssler Salzen kenne ich mich nicht aus.

querulantin123

Beitrag von corinna2202 31.05.11 - 13:25 Uhr

hi!

du kannst folgendes ausprobieren:

2Tropfen teebaumöl auf ein wattepad (ev. verdünnt mit mandelöl) und damit dein kind hinterm ohr eintupfen. immer nach dem schwimmen und haarewaschen oder in der schnupfenzeit. ich kenne einige die damit sehr gute erfahrungen gemacht haben.

auch verdünntes essigwasser zum spälen des ohres eignet sich gut um die ev vorhanden keime abzutöten. jedoch ist es total unangenehm (wenn was im gehörgang ist) im gegensatz zum teebaumöl hinterm ohr.

viel erfolg
corinna

Beitrag von stern1812 31.05.11 - 22:11 Uhr

Hallo,

mein Tip: unbedingt zu einer klassischen (!) Homöopathin!
Und unsere schwört als Vorbeugung, z.B. an windigen Tagen, darauf:
1 Tropfen Lavendelöl in Ohrenhöhe aufs Mützchen oder direkt ans Ohrläppchen, das desinfiziert bzw. lässt nichts ran! Ob's stimm? Ich mach's öfter mal und toi, toi, toi!

Gruß