Kind wird von mumi nicht satt

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von wichtelmama24 30.05.11 - 14:07 Uhr

Hallo!

Ich hab vor einer Woche meine Tochter bekommen schon im KH haben wir am 2 Tag zufüttern müssen. Jetzt muss ich abpumpen weil das stillen nicht richtug geht und ich wunde Brustwarzen hatte. Ich bekomm aber nur 80 ml raus die ihr nicht ganz reichen, also füttere ich weiter zu.
Was kann ich machen das mehr Milch kommt?

LG Anja

Beitrag von zimtkringel 30.05.11 - 14:15 Uhr

Hallo Anja,

wenn ich sowas höre, dann regen mich immer die diensthabenden Hebammen auf, die den Müttern so einen Müll erzählen!

Am zweiten Tag zufüttern ist völliger Blödsinn, da muss das Baby möglichst oft angelegt werden, damit der Milcheinschuss schön in Gang kommt und Zufüttern reduziert die Milchmenge und bringt den natürlichen Prozess völlig durcheinander.

Warum geht das Stillen mit wunden Brustwarzen nicht? Ich weiss, dass das höllisch weh tun kann nur zu gut aus eigener Erfahrung, aber abpumpen ist da nicht die Lösung und verhindert nur, dass die Brustwarzen sich abhärten.

Wieso glaubst du, die 80ml reichen nicht? Eine Pumpe holt übrigens meist weniger raus, als das baby es kann...

Ich würde mir an deiner Stelle ganz schnell eine stillbejahende Hebamme suchen und mit ihr alles weitere besprechen...

Mehr Milch kriegst du z.B. durch Stilltees oder homöopathische Mittel, auch da weiss eigentlich jede Hebamme Rat!

Alles Gute und ich drück die Daumen, dass euer Stillen sich bald einspielt#liebdrueck...es ist nach den anfänglichen Schwierigkeiten soooo schön#verliebt

LG, Lena mit Exstillkind (3 Jahre) und Stillbaby (4Monate)

Beitrag von kaka86 30.05.11 - 20:27 Uhr

#ole#ole#ole

#danke, dass du das schon so schön geschrieben hast, denn ich sehe das genau so und hätt sonst einen ähnlichen Beitrag verfasst!!!

LG
Carina

Beitrag von sunday30 30.05.11 - 14:15 Uhr

Herzlichen Glückwunsch erstmal!
Total viel trinken!!! Hattest du denn schon einen richtigen Milcheinschuss?
Man darf Wasser sowieso, aber auch Fruchtsaftschorlen und Tees trinken. Aber aufgepasst, keinen Pfeferminz und Salbeitee.
Am besten ist der Fenchel-Anis- Kümmel-Tee, der ist milchbildend!
Wünsche dir eine schöne Zeit mit dem neuen Erdenbürger!
Der Anfang ist sooooo schön#verliebt#verliebt#verliebt

Beitrag von lilly7686 30.05.11 - 14:15 Uhr

Hallo!

Erst mal herzlichen Glückwunsch zur Geburt!

Bitte wende dich am besten jetzt gleich, an eine Stillberaterin vor Ort.
AFS und LLL arbeiten ehrenamtlich!
http://www.afs-stillen.de
http://www.lalecheliga.de

Direkt vor Ort kann man dir wesentlich besser helfen, als übers Internet.

Wichtig ist, dass du deine Kleine anlegst! Und nicht pumpst! Die Pumpe bekommt niemals so viel Milch aus deiner Brust, wie dein Baby!
Versuch immer wieder deine Kleine an zu legen!
Biete deine Brust auch als Schnullerersatz an.
Aber am wichtigsten ist, dass du gleich eine Stillberaterin anrufst.

Du wirst sehen, mit etwas Geduld wirst du deine Kleine bald "normal" Stillen können :-)

Alles Liebe!

Beitrag von annimaus26 30.05.11 - 14:18 Uhr

Kenn ich...war bei uns auch so...
Leider machen sie einem im KH auch nicht wirklich Mut und raten schnell zum Zufüttern...

Zu Hause hat meine Hebi mir dann folgendes Disziplin-Programm verordnet:

RUHE!
1 Woche lang keinen Besuch
Nackig mit dem Kind ins Bett und vieeeeeel kuscheln...
Immer wieder abwechslend anlegen
Bockshornkleekapseln aus der Apotheke (3 x 2 täglich)
Lammsbräu Alkoholfreies Bier aus dem Bio-Laden (1 Flasche täglich)
(letzteres bis die Milch richtig einschiesst)
Lansinoh Lanolin-Salbe für wunde Brustwarzen
Und immer wieder anlegen (ganz nach Bedarf)
Wenn überhaupt nur noch mit einer Spritze nachfüttern...nicht mehr mit einer Flasche!

Und was soll ich sagen...die Milch kam...und der Lütte hat jetzt zu seinem Geburtsgewicht knapp 1 Kilo drauf! :-) Die anfängliche Disziplin hat sich also gelohnt...

Nicht aufgeben und nicht entmutigen lassen...auch wenn es manchmal schwer fällt...

Mich plagten anfangs auch die Sorgen, weil der Kleine unruhig war und ich dadurch auch zunehmend unruhiger wurde. Hebi meinte aber, das Einspielen dauert eine Weile und er würde mir nicht gleich verhungern...

Naja, es hat ja dann auch geklappt... #huepf

Dir alles Gute!!!

LG
Annika mit Tom (der morgen 4 Wochen alt ist) #verliebt

Beitrag von gruene-hexe 30.05.11 - 15:14 Uhr

#pro Top Beitrag!

Bitte liebe Stillmamas und die die es werden wollen, dieser Beitrag enthält viele Wichtige und gute Tipps.

Beitrag von angeldragon 30.05.11 - 14:21 Uhr

pumpen ist schlecht wende dich umgehend an eine stillberaterin anlegen anlegen anlegen das internett kann dir hier nicht helfen die richtigen seiten wurden schon genannt

ich hab sehr viel milch bei mir kommt beim pumpen wen es hochkommt 5-10 ml und denoch ist meine kleine seeehr kräftig #verliebt

übrigens ist es sehr von nachteil gewesen schon am 2. tag zuzufüttern so konnte die milchproduktion gar nicht richtig in gang kommen das baby hätte wen zu wenig da wahr viel viel öffter angelegt werden müssen

viel glück wünsch ich

Beitrag von leona78 30.05.11 - 14:38 Uhr

Hallo,

das hört sich ganz danach an, als hättest Du nicht die Unterstützung bekommen, die man zum Stillstart braucht! Ich finde es schlimm, wenn man als junge Mutter damit alleine gelassen wird. Der Milcheinschuss braucht seine Zeit und stillen müssen Mutter und Kind erst lernen.

Bei mir hat es in den ersten 2-3 Tagen auch nicht geklappt. Anstatt mir eine Pumpe in die Hand zu drücken, hat man mich eine Nacht länger im Krankenhaus behalten und ich sollte (durfte!) unter Aufsicht stillen. Auf einmal ging es.

Wenn ich abpumpe bekomme ich übrigens maximal 2 Esslöffel. Und das nach einer dreiviertel Stunde.

Ich würde mich an Deiner Stelle an eine Stillberaterin wenden.

Beitrag von sweetsanne85 30.05.11 - 15:37 Uhr

Hallo,
bei mir wurde auch gleich mit Pre-Nahrung zugefüttert, aber ich hatte meinen Willen, dass ich unbedingt Stillen will! Er hat mir am anfang gleich mal die Brustwarzen wund gemacht und nun Still ich - leider noch-mit Stillhütchen. Aber wenn es nun langsam sehr gut klappt, kommen diese auch weg -hoffe ich :-)
Neben Stillberaterin kann ich noch "Das Stillbuch" und ganz wichtig "die Hebammensprechstunde" empfehlen.

Bitte behalte deinen Willen und ganz viel Ruhe!
Viel Glück #blume

Sanne mit Michel (6 Tage)

Beitrag von joesie-sophies 30.05.11 - 16:30 Uhr

Hallo Anja

also ich hatte das auch und mir haben die Hebammen gesagt ich soll meine Maus ( 19 Tage alt ) so oft wie möglich anlegen den dadurch wird die Milchpruduktion angeregt, doch auch bei mir reichte die Vormilch nicht ich muss jetzt auch ab pumpen aber wenn ich das alle 2-3 std mache dann bekomme ich teilweise sogar bis zu 100ml raus und dann soll ich abwechseln mit ersatz Nahrung damit meine Brüste sich füllen können...
Weil meine Maus Nuckelt sich mehr in den Schlaf als sie an der Brust trinkt


Viel viel Glück

Lg
Stefanie mit Josy Sophie 19 Tage

Beitrag von muehlie 30.05.11 - 19:11 Uhr

Auch dir würde ich empfehlen, dir eine kompetente Stillberaterin zu suchen, denn auch du wurdest ganz offensichtlich ganz mies beraten. Die Brüste füllen sich nicht mehr, indem man ihnen mehr Zeit lässt. Das Zufüttern mit künstlicher Säuglingsmilch ist der Faktor, der am stärksten die Stillbeziehung stört. So kann sich einfach kein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellen, und du wirst sehr schnell abstillen (müssen).

Beitrag von joesie-sophies 30.05.11 - 20:56 Uhr

also meine Hebamme sagt dadurch das ich allgemein nicht viel miclhdrüsen habe soll ich zu füttern aber nur wenn sie es braucht, das heißt wenn sie nach ca 40-60 ml immer noch weint ...
es gibt aber auch tage da brauche ich das nicht weil meine brüste durch das abpumpen voll sind , aber wenn ich sie stille schläft sie nur ein weil sie mehr nuckelt als isst

Beitrag von qrupa 30.05.11 - 21:05 Uhr

Hallo

und wie wurde das mit den Milchdrüsen festgestellt? Das geht äußerlich nämlich nicht so ohne weiteres, da sind schon größere Untersuchungen für nötig (die eine hebamme nciht durchführen kann) für nötig.
Und "volle" oder "leere" Brüste gibt es nicht, denn die meiste MIlch entsteht erst während des saugens. und wenn sich dei Brust wie eien nasse Socke anfühlt, Milch ist trotzdem da in genau der menge die dein Baby will. In deinem Fall ist also eher das einschlafen als die Milchmeneg ein Problem an dem man arbeiten sollte.

Beitrag von muehlie 30.05.11 - 22:02 Uhr

Nein, du legst deine Maus an eine Seite an, bis sie sich abdockt oder weint oder du irgendwie das Gefühl hast, sie bekommt nicht mehr genug aus der Brust. Dann wechselst du die Seite. Und notfalls wiederholst du das Ganze.
Es gibt Phasen, da wollen Babys stundenlang an der Brust nuckeln, und das dürfen sie dann auch. Die Brust braucht Stimulation und nicht lange Pausen. Nur so wird Milch in ausreichender Menge und in der richtigen Zusammensetzung produziert. :-)

Würde mich übrigens auch interessieren, wie das mit den wenigen Milchdrüsen festgestellt wurde. Hat dein FA da mal einen Ultraschall oder sowas durchgeführt?

Beitrag von sarahjane 30.05.11 - 21:54 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von muehlie 30.05.11 - 22:04 Uhr

Mögt ihr mal bitte mithelfen, diesen mal wieder völlig überflüssigen weil kontraproduktiven Beitrag auszublenden? #aerger

Beitrag von boesesbunny 30.05.11 - 22:15 Uhr

Der blaue Stift für Verbreitung von Falschinformationen!

Beitrag von gruene-hexe 31.05.11 - 06:38 Uhr

Für welche Firma arbeitest du eigentlich?

Wer so viel Zeit und Energie hineinsteckt, muss doch dafür was bekommen!?

Ein bisschen wischi waschi zum Thema "Frauenmilch ist zwar gut" (was sich nach Packungsinfo von Flaschenmilch anhört), und dann nachschieben, ABER Anfangsmilch bietet ihnen auch alles was ihr Kind brauch.

Ehrlich, deine Beiträge sind so was von Anti-Stillen, da könnt ich echt zur Wildsau werden, wenn ich neben ein paar guten Infos (die wirklich Fadenscheinig wirken) dann Sätze lese wie

"Zudem verträgt nicht jedes Kind Frauenmilch, und nicht alle Kinder können oder wollen aus der Brust ihrer Mütter trinken. "

"Es ist meist nur eine Durchhalteparole, wenn gesagt wird, man solle 1 bis 3 Tage praktisch nur und dauernd die Brüste anbieten ..."

So wie du es schreibst, könnten viele Mütter glaube, dass die Natur Sau dämlich sei und ihre Zöglinge schlecht aufs Leben Vorbereitet hat und Hipp, Nestle usw wären die Retter der Nation. Ohne sie wären wir wohl schon ausgestorben.

Tatsache ist, es gibt Kinder und Mütter die nicht stillen können, aber das ist so Minimal, aber nach deiner Schreibweise wären wir ohne die schon Ausgestorben. Und genau das regt mich auf

Blauer Stift.

Beitrag von felix.mama 30.05.11 - 23:37 Uhr

Ins Bett legen und anlegen, anlegen, anlegen! Such dir eine Stillgruppe und eine Stillberaterin und lass dir nichts erzählen! Du hast mehr als genug Milch!