das war es

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sacredheart 30.05.11 - 15:09 Uhr

hallo, ihr lieben,
nachdem ich euch berichtet habe, dass ich zum vierten mal schwanger bin, war ich heute zur kontrolle beim fa. wäre eigentlcih bei 9+1,wo man was hätte sehen müssen..
wie auch immer hat der arzt heute bestimmt fünf minuten geschallt mit dem ergebnis, dass die fruchthöhle zwar korrekt angelegt und auch gewachsen ist, allerdings gab es keine embryonalanlagen.
habe eine überweisung zum kh bekommen, wo der befund bestätigt wurde.

werde also morgen ausgeschabt, da sich der körper nicht selbst durch eine blutung reguliert...
ich hoffe, es geht alles gut...

liebe grüße
sacredheart (die total am boden ist)

Beitrag von puschel260991 30.05.11 - 15:12 Uhr

das tut mir sehr leid für dich :-(

ich hab dich ja oft hier ins forum schreiben sehen... und jetzt sowas :-(

fühl dich mal ganz dolle gedrückt #liebdrueck

lg puschel mit kleinem prinz und einer#kerze für dein sternchen #stern

Beitrag von sacredheart 30.05.11 - 16:37 Uhr

danke

Beitrag von unipsycho 30.05.11 - 15:34 Uhr

wenn du das selbst möchtest, kannst du auch mal bei einer Hebamma anrufen und fragen, ob sie dir bei dem Abort hilft.
Manchmal raten die Ärzte zu früh zu einer Ausschabung, obwohl man das medikamentös auch hinbekommen würde.

Ich habe auch bei 9+1 eine Ausschabung gehabt und erst im nachhinein von meiner hebi erfahren, dass das nicht notwendig gewesen wär.
Ich hatte extra im KH und bei meiner FÄ gefragt, ob das irgendwie anders geht, weil ich panische Angst vor der Narkose hatte (hab sie auch nicht gut vertragen, weil ich nen Herzfehler habe) aber die sagten alle "ja das ginge schon, machen wir aber nicht!"
Ich war damals so fertig, dass ich mich dann gegen mein Gefühl für die Ausschabung entschieden habe.

Vorteil war: es war definitiv vorbei und ich hatte schwarz auf weiß, dass da keine embryonalen Anlagen waren. Und ich hatte absolut keine Schmerzen. War auch am folgetag wieder topfit.
Nachteil: Narkoserisiko, und ein Körper der mit dem ganzen erst mal nicht klar kam. Die Blutung hatte nur zögerlich eingesetzt, aber zum Glück hat mir meine Hebi mit Rat zur Seite gestanden. Ich hatte einen weiteren Abort 4 Monate später.

Beim nächsten Abort hatte ich genau den selben Befund: Keine embryonale Anlagen und habe auf einen natürlichen Abort bestanden.

Vorteil: ich habe ES mit eigenen Augen gesehen. Da war kein Embryo. Ich habe wesentlich kürzer getrauert, als beim ersten Mal. Mein Zyklusblatt sieht seit dem letzten Abort viel schöner und regelmäßiger aus. Ich fühle mich auch besser. Ich habe das "Ende" bewusster erlebt, was mir besser getan hat, als mich in Narkose legen zu lassen und von dem ereignis nichts mitzubekommen.
Nachteil: ich hatte unglaubliche Schmerzen, 2 Tage Fieber und ich war auch wirklich 1 Woche lang krank. mir hat kein arzt zur Seite gestanden, weil ich mich ja der Anweisung (Ausschabung) widersetzt hatte.
Blutung kam auch hier schleppend in Gang und da mir ja kein Arzt zur Seite stand, hat es ganze 13 Tage gedauert, bis alles "Abortmaterial" draußen war.

Ich glaube, der letzte Abort wär besser verlaufen, wenn mein FA toleranter gewesen wär. Denn mir wurde wirklich eiskalt an den Kopf geworfen: "das ist normal so. sie wollten es ja nicht anders."

Wenn du möchtest, kannst du eine Hebi dazu befragen.
Ich denke, die Ausschabung kann auch noch ein paar Tage warten, schließlich ist ja die letzten 4 wochen auch nichts passiert.

Aber ich kann auch verstehen, dass du das alles hinter dir haben möchtest und lieber zur Ausschabung gehst.

Für mich hat die Ausschabung einfach zu viele Risiken und ich fand es nicht schön, dass das Narkoserisiko so klein geredet wurde. Immerhin habe ich diesen Herzfehler. Es war keine lebensnotwendige, unabwendbare Operation. Es war schlicht vermeidbar. Ich bin vor Mann und Kind plötzlich bewusstlos zusammen gebrochen, die haben beide gedacht, dass sie mich nun das letzte mal gesehen haben. #aerger

Beitrag von sacredheart 30.05.11 - 16:37 Uhr

hallo,
danke für deine antwort, finde es gut, viele erfahrungen kennen zu lernen. allerdings finde ich es für mich einfacher, kurz narkotisiert zu werden und dann hat der alptraum zumindest körperlich, ein ende.
ich wüsste nicht, wie ich die wartezeit zur blutung überbrücken könnte...

allerdings habe ich wirklich riesig angst vor der ausschabung, denn es ist immerhin ein medizinischer eingriff, auch wenn es mittlerweile routine ist...
aber das haben schon sehr viele fraun vor mir geschafft, nach mir werden auch noch viele kommen, also warum sollte ich es nicht schaffen ?! ;-)
lg
sacredheart

Beitrag von nicky203 30.05.11 - 20:16 Uhr

tut mir sehr leid für dich #liebdrueck

ich musste letzten November auch zur AS wegen MA in der ''rechnerisch'' 14. ssw...
also ehrlich gesagt war die AS für mich auch völliges Neuland und ich hatte wahnsinnige Panik, aber als ich dann erstmal im Krankenhaus war, hab ich das Ganze dann doch ziemlich locker gesehen...
Was mir sehr geholfen hat, war der Gedanke, gleich danach wieder nach Hause zu können, ich wollte nichts lieber, als auf meine Couch, vor den Fernseher und an nichts denken zu müssen.

Die Narkose ist garnicht so schlimm im Normalfall, Du wirst sehr, sehr müde sein, aber der Schlaf hinterher wird dir gut tun und wenn Du aufwachst, ist alles vorbei...

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass alles gut geht und das Du bald wieder ganz positiv an die Sache rangehen kannst :-) #liebdrueck

LG Nicky

Beitrag von amypower 30.05.11 - 16:13 Uhr

hast du ein zyklusblatt?

Beitrag von sacredheart 30.05.11 - 16:31 Uhr

hallo,
habe leider kein zyklusblatt, weil ich so schnell mit einer ss nicht gerechnet habe ;-)
bei den anderen habe ich auch keine angefertigt, denn ich finde es viel schöner, einfach etwas zu hibbeln und sich von einem positiven ss-test anlächeln zu lassen ;-) (oder halt besuch von der roten tante zu bekommen, damit man im nächsten zyklus weitermachen kann)

lg
sacredheart

Beitrag von babsi1972 30.05.11 - 17:32 Uhr

Oh das tut mir so leid, ich wünsche dir für morgen ganz viel Kraft.
Fühl dich umarmt.
Alles Liebe
Babsi