augenarzt > KEIN stereosehen :-(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von corinna2202 30.05.11 - 15:56 Uhr

Hi!

hab vor einigen tagen mal geschrieben dass mein sohn 2 dioptrien hat und wir zum augenarzt müssen. naja jetzt waren wir dort und was soll ich sagen, er hat uns ins krankenhaus überwiesen auf die sehschule, weil mein sohn zwar beide augen extra aber nicht gemeinsam "benutzen" kann :-(
das rechte auge ist schon schlechter als das linke es kann sein, dass es wenn man es nicht mit ner brille korrigiert ganz aufhört zu sehen, da das gehirn ja sowieso nicht aus beiden augen ein bild berechnen kann. *schreck*
jetzt heißt es mal warten auf den termin im kh. bei der diagnose gibt es nicht viel zweifel er hat 3 unterschiedliche tests (lang, tittmus und bagolini) nicht geschaft :-(
hat von euch das schon mal wer gehört? er sieht auch mit einer 3d brille nichts in 3d :-( ich denke also wir werden um eine brille nicht herumkommen :-(
sorry fürs jammern und liebe grüße aus österreich
corinna

Beitrag von misses_b 30.05.11 - 16:00 Uhr

Hallo!

Keine Panik!

Mein Sohn kann auch nicht stereo sehen!

Er hat als er klein war stark geschielt und das parallele sehen daher nicht gelernt.

Er ist seit 7 Jahren Brillenträger und keine Probleme im Alltag.

Das einzige wo es auffällt ist, wenn er liest. Da hält er das Buch ganz schief!

Mach Dir keine Sorgen! Die Kinder kennen das Sehen ja nicht anders, für sie ist es normal.

Wenn Du mehr wissen willst, melde Dich ruhig!

Gruß

misses_b

Beitrag von corinna2202 30.05.11 - 16:08 Uhr

hi

danke für deine schnelle antwort, mein sohnemann schielt aber nicht, der augenarzt hat gemeint das wahrscheinlich ein mikroschielen vorliegt ?!? hat dein sohn viele dioptrien, mein sohn ist weitsichtig, er konnte diese tests schon mit 2 jahren nicht, aber die dame aus der sehschile leitete das anscheinend nie der ärztin weiter, weil sie dachte er will halt grad nix zeigen. das macht mich schon irgendwie sauer, denn ev hätte man das dann verhindern können. weißt du mir fällt im alltag jetzt wo ich darüber nachdenke so einiges auf und zwar:
-tut er sich schwer beim einschenken in ein glas
-wenn er wo hinunterspringt tut er sich meistens weh
-er stolpert den ganzen tag so dahin
-wenn wir radfahren kann er den abstand zur seite und zum vordermann nur sehr schwer einschätzen

nochdazu hört mein sohn etwas schlechter als andere und hinkt seit fast 2 jahren, und nun noch eine baustelle :-(

lg corinna

Beitrag von heimchen82 30.05.11 - 20:13 Uhr

Wie alt ist denn Dein Sohn? Du hast ja mehrere ;-)

Die Kinder wachsen damit auf, weil sie es einfach nicht anderes kennen. Ist kein Problem im Alltag. Wichtig ist nur eine frühzeitige Behandlung, damit die Ambylopie (Schwachsichtigkeit eines Auges) nicht zu hoch wird!

LG

Beitrag von nofoodbaby 30.05.11 - 21:24 Uhr

Hallo,

ich hab das selbst auch. Meine erste Brille habe ich mit 9 Monaten bekommen. Als Kind war ich weitsichtig mit sehr unterschiedlichen Werten auf beiden Augen und starkem Schielen. Ich bin mit 5 am rechten Auge operiert worden um das Schielen zu korrigieren, war in der Sehschule und hatte lange ein Auge zugegklebt, eben damit das Auge nicht abschaltet.

Als ich so 13 war brauchte ich mal ein Jahr lang keine Brille dann wurde ich kurzsichtig, inzwischen bin ich bei 5 und 7 Dioptrin.

Ich habe halt kein räumliches Sehen, Entfernungen einschätzen geht schwer vor allem bei bewegten Sachen z.b. treffe ich keinen Ball bei Tennis o.ä. Bälle fangen ist auch eher Zufall aber ansonsten ist es o.k. Autofahren geht prima, ins 3D Kino gehe ich nicht da sehe ich alles verschwommen.

Brille wird er sicher brauchen aber sonst ist es nicht so schlimm damit zu leben. Ich fand es immer schlimm das ich in der Schule allen Ballsport mitmachen mußte, wg. Augen nicht Ball spielen zu können haben die Sportlehrer nie verstanden aber ich denke mal das hat sich in den letzten 30 Jahren auch verbessert.

Viele Grüße!

Beitrag von rain72 31.05.11 - 00:03 Uhr

Hallo Corinna,
keine Panik, soo schlimm ist das auch nicht!#liebdrueck In meiner Familie gibt es zwei inzwischen um die 40jährige, die das auch schon immer haben. Beide haben damit keine Probleme, wenn auch etwas unterschiedliche Dioptrien-Werte auf beiden Augen. Ein wenig machen sie beim Sehen dann "Arbeitsteilung" mit beiden Augen. Und, klar, perspektivisches Sehen/3D geht nicht wirklich, denn es beruht ja physikalisch nunmal darauf, dass man gleichzeitig etwas aus zwei verschiedenen Blickwinkeln sieht. Trotzdem laufen beide nicht gegen Wände oder so, denn es werden eben auch eine Menge Erfahrungswerte im Kopf mit einbezogen. Einige Dinge sind etwas schwierig, die Rede ist da von Dingen wie Eine-Kerze-mit-dem-Streichholz-anzünden oder Quer-über-den-Tisch-mit-der-Flasche-ein-kleines-Glas-treffen.
Aber insgesamt gibt es sicherlich schlimmeres!
LG
rain

Beitrag von qayw 31.05.11 - 09:58 Uhr

Hallo,

ich hatte in der Uni eine gute Bekannte, die aufgrund von Schielen und Weitsichtigkeit nicht stereo sehen konnte.
Erfahren habe ich das nach zwei Jahren in einem Kurs, in dem wir Luftbilder 3-dimensional auswerten sollten, was sie nicht konnte.
Im Alltag hatte sie keine Probleme.

Und Brillen an sich, sind doch nicht weiter dramatisch.

LG
Heike, die ohne Brille ca. 20 cm weit scharf sieht

Beitrag von corinna2202 31.05.11 - 10:40 Uhr

Hi
Danke fuer eure lieben antworten !
Ich hoffe das auch mein Sohn keine einschneidenden Probleme dadurch hat .
LG corinna ach ja mein Sohn ist 4