Nun ist mein Baby wieder im Tierheim....

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von francoforte 30.05.11 - 20:11 Uhr

Hallo Leute,

doofe Überschrift - doofes Thema! :-(

Kurz zur Vorgeschichte:

Mein Exfreund und ich haben uns vor 3 Jahren dazu entschlossen uns einen Hund aus dem Tierschutz zu holen. Im Tierheim haben wir uns auch direkt verliebt und so zog Sam bei uns ein.
Als er zu uns kam war er sehr krank (schwere Hautkrankheit), hatte Untergewicht und war sehr scheu. Alle Macken, die er hatte (verhaltenstechnisch) konnten wir ihm zwar nicht abgewöhnen, jedoch die meisten und so entwickelte sich Sam zu einem wunderschönen und lieben Hund.

Dann kam die Trennung und mein Ex behielt den Hund, da er mehr Zeit für ihn haben würde und Sam auch etwas mehr auf ihn geprägt war.
Wir leben nun beide wieder in neuen Partnerschaften und mein neuer Freund hat einen Hund mit in die Beziehung gebracht.

Vor kurzem erzählte mir nun mein Ex, dass er vorhat Sam wieder ins Tierheim zu geben, da er sich beruflich umorientieren möchte und dann keine Zeit mehr für ihn haben wird.
Ich war total geschockt über seine Entscheidung und habe alles versucht, damit er seine Entscheidung noch einmal ändert. Immerhin sitzt seine Freundin den ganzen Tag zuhause (arbeitslos) und könnte sich um den Hund kümmern. Er hat es nicht direkt gesagt, aber sie scheint da einfach keinen Bock drauf zu haben. #aerger

Vor einer Woche war es dann soweit - die Fahrt zurück ins Tierheim. :-(
Ich bin mitgefahren, denn ich wollte mich noch von Sam verabschieden. Es war einfach schecklich ihn dort zurück zu lassen. Er ist die ganze Zeit noch am Tor hochgesprungen und hat nach uns geschaut.
Ich werd damit einfach nicht fertig...

Ich habe alles versucht, um das noch zu verhindern und ihn irgendwo anders unterzubringen. Zu mir nehmen konnte ich ihn nicht, da der Hund meines Freundes unverträglich ist und der Vermieter auf meine Nachfrage nach einem 2. Hund ebenfalls abgewunken hat.
Ich hab auch überlegt wieder eine getrennte Wohnung zu nehmen, damit ich Sam nehmen kann, aber das macht mein Freund nicht mit...und mein Budget leider auch nicht. #schmoll

Am liebsten würde ich ihn direkt wieder rausholen, wenn ich nur wüsste wie. Ich habe Angst, dass er keinen Besitzer mehr findet. Er ist nicht mehr der Jüngste, seine Hautkrankheit ist chronisch und die Behandlund kostet im Monat viel Geld, manchmal pinkelt er vor Freude in die Wohnung, er ist ein Kläffer und die Tatsache, dass er schwarz ist, macht es ja auch nicht besser. Die werden ja im Tierheim gern mal übersehen. :-(

Ihr werdet mir ja sicherlich nicht helfen können, aber ich danke euch fürs Zuhören.

Traurige Grüße

francoforte

Beitrag von pama86 30.05.11 - 23:26 Uhr

oh gott das ist ja wirklich furchtbar!!! gibt es denn niemanden im freundes oder familienkreis der den kleinen nehmen würde? das ist wirklich hart und ich würde vermutlich durchdrehen an deiner stelle. ich weiß gerade nicht was du tun kannst, aber wenn man will findest man immer eine lösung! und ich würde mich auf alles fälle selbst darum bemühen ihn in treue hände zu geben. eine pflegefamilie etc. der arme kerl. wenn ich daran denke wie er vermutlich langsam aufgetaut ist und euch vertraut hat und nun wird er wieder verletzt. ich weiß e tut dir sehr leid, aber ich finde du bist es dem kleinen schuldig eine neue familie für ihn zu finden und ihn nicht dort im tierheim versauern zu lassen:-(

lg

Beitrag von .elfe 30.05.11 - 23:37 Uhr

Boah is mir schlecht.
Was willst Du jetzt hören, oder willst Du den Kopf getätschelt haben?
Fahr ins Tierheim und hol den Hund zurück für alles andere wird sich 'ne Lösung finden.

Beitrag von klumpfussindianer 31.05.11 - 05:26 Uhr

Für diese Antwort verdienst du entweder eine getakelt oder eben den goldenen Blödmann aus Pappe.

Sie hat doch schon alles versucht eh. Aber nein natürlich, lieber erstmal Beisserei mit nem unverträglichen Hund provozieren (bestimmt sehr prickelnd bei der Hautkrankheit, die der Hund schon hat), die Wohnungskündigung in Kauf nehmen und ne Menge Ärger, weil der Ex Freund, der keinen Bock mehr auf den Hund hat, sich aus der Verantwortung zieht. Und der wollte den Hund damals umbedingt behalten!

Aber genau, jetzt lebst du erstmal hier wieder den Tasten-Hooligan aus. Soviel Kotz-Urbinis, wie ich jetzt gern posten würde, gibt es nicht mal......

Beitrag von minimoeller 31.05.11 - 15:51 Uhr

*Muaaaahhhhh*



.....den goldenen Blödmann aus Pappe.....


#rofl


Köstlich!!!!!!!




Aber verdient wär er schon, der "goldene Blödmann".....#winke

Beitrag von anarchie 31.05.11 - 09:22 Uhr

Total daneben!

1. ein unverträglicher Hund
2. 2. Hund nicht erlaubt
3. freund will nicht.

Klar, kann man alles mal eben regeln....#rofl...

mal ehrlich, ich bin total gegen Tiere anschaffen und wieder abgeben, aber hier scheints leider nicht anders zu gehen.
Und ich finde es echt fies, dann SO zu reagieren.

An die TE:

Tut mir leid...für euch beide#liebdrueck
Vielleicht kannst du weiter privat anch zumindest einer Pflegestelle suchen oder dich an sowas wie "retreaver in not" wenden?

lg

melanie mit 4 kids, pferd, hund und langohren

Beitrag von francoforte 31.05.11 - 18:30 Uhr

Ich hatte mich ja auch in meinem Bekanntenkreis schon überall umgehört. Ob eine Pflegestelle das Richtige für ihn ist weiß ich auch nicht. Nicht dass er sich wieder bindet und dann dort auch wieder rausgerissen wird..
Ach ist doch alles Mist! :-(

Beitrag von unilein 31.05.11 - 08:31 Uhr

Oh Gott, was für eine schreckliche Situation!

Ich weiß nicht, was ich tun würde ...

Beitrag von greeneyes22 31.05.11 - 09:12 Uhr

Oh jeh :-(

Also mit sowas könnte ich auch nicht leben, ehrlich.
Da kreisen sich doch nun dauerhaft die Gedanken um Sam.
Mir ist grad beim Lesen spontan eingefallen, vll. kannst du ja immer mit ihm spazieren gehen? Die Tierheime freuen sich über jegliche Hilfe.
Vll. mit deinem neuen Partner und seinem Hund?
Es könnte ja gut möglich sein, die beiden aneinander zu gewöhnen?
Und dann könntet ihr ja weiter sehen?

Naja, obwohl leicht ist das natürlich nicht.

Hast du Freunde, Bekannte, Familie die gerne einen Hund hätten und die Zeit und das Geld für ihn aufbringen könnten?

Zu deinem Ex und seiner Freundin kann ich nix sagen :-( - immerhin hätte sie auf jeden Fall die Zeit.
Hmm.... sei froh das du deinen Ex los bist, ehrlich.

Beitrag von francoforte 31.05.11 - 18:35 Uhr

Ich würde gerne mit ihm spazieren gehen, allerdings ist das Tierheim ca. 90km entfernt.
In meinem Bekanntenkreis kann ihn leider keiner aufnehmen..hab da schon alle durch. Ich denke, ich werde aufjeden Fall eine Patenschaft übernehmen und wenn sich irgendwie für mich die Möglichkeit ergibt, dann werde ihn wieder rausholen...wie weiß ich allerdings selbst noch nicht.
Zu seiner Freundin sag ich besser auch nichts...#aerger

Beitrag von asira 31.05.11 - 09:19 Uhr

Das ist ja echt eine ätzende Situation #schmoll
Und wenn Du ganz viel "Werbung" für ihn machst? Gibt ja diverse Anzeigenportale, da würd ich ein Foto von dem Hund mit der Geschichte dazu inserieren! Natürlich nicht das Tierheim nennen, in dem er jetzt steckt! Sonst rennt da womöglich jeder Hans und Franz hin #zitter
Es gibt tatsächlich ganz tierliebe Leute, die sich auch so einem schwierigerem Fall annehmen (habt ihr ja auch gemacht ;-)) Die muss man nur erreichen! Vielleicht findet sich ja auch ein privater Tierschutzverein, der sich seiner annehmen würde und ihn wenigstens auf einer Pflegestelle unterbringen kann!
Wie groß ist das Tierheim denn, in dem er ist? Hast Du mal genau nachgefragt, wie die Vermittlungschancen für ihn sind?
Alles Gute für Euch #klee
LG
asira

Beitrag von dina131283 31.05.11 - 10:01 Uhr

Ein paar Wochen hättest du ihn sicher bei dir aufnehmen können und dich in der Zeit kümmern können jemand zu finden der ihn für "immer" aufnimmt.

Beitrag von francoforte 31.05.11 - 18:37 Uhr

Ich hätte ihn ja gerne aufgenommen, wenn ich könnte. Aber ich lebe nun mal mit meinem Freund und seinem unverträglichen Hund zusammen. Ich hätte ihn hier leider nicht unterbringen können.

Beitrag von -fanny- 01.06.11 - 12:03 Uhr

Hätte, wäre, wenn, was soll dieser Blödsinn du bist auch mit beteiligt an dieser Situation.
Und dein Freund will sein Hund auch nicht abgeben, also warum musstest du deinen abgeben. Also richtig Tierlieb ist er auch nicht bzw ihr beide.

So etwas schlimmes könnte ich nie mals übers Herz bringen

Beitrag von 20baby08 01.06.11 - 16:53 Uhr

So ein Quatsch...

Da hätte es bestimmt eine Lösung gegeben, der arme Hund!!!
Ihr habt es ja noch nicht einmal probiert.

Naja nicht mein Laster!!!

Beitrag von simone_2403 31.05.11 - 10:04 Uhr

Hallo

Hmmmmm...hast du schon mal überlegt mit dem TH zu sprechen das du eine "Patenschaft" für ihn übernimmst,dich eventuell an Futterkosten beteiligst und sie ihn dafür solange nicht vermitteln bis eure Situation etwas besser geworden ist?

Auch einen unverträglichen Hund kann man das abgewöhnen.Es erfordert etwas Zeit und Geduld aber es geht.Das Problem mit dem 2. Hund ist dann schon etwas massiver.Im Grunde hat dein Vermieter ja nichts gegen Hunde sonst würde er euch den 1 auch nicht erlauben.Sprich einfach nochmal offen mit ihm und sag ihm auch deine Beweggründe warm es dir wichtig wäre.Sagt er dann immer noch Nein,könnt ihr euch ja mal nach einer neuen Wohnung umsehen.

Zuerst würde ich im TH nachfragen ob es eben die Möglichkeit gebe (unter dem Aspekt das ihr ihn wieder zu euch nehmt) und dann unbedingt mit dem Hund des Freundes an dessen Unverträglichkeit arbeiten.

lg

Beitrag von francoforte 31.05.11 - 18:41 Uhr

Eine Patenschaft möchte ich aufjeden Fall übernehmen, wäre schön, wenn mein Ex da auch mitzieht, aber das weiß ich noch nicht.
An dem Problem der Unverträglichkeit arbeiten wäre sicher ne Option...und wenn ich von der Entscheidung früher etwas gewusst hätte, dann hätte man das sicher in Angriff nehmen können, bevor er ins Tierheim musste.
Ich werde morgen mit dem Tierheim telefonieren und mich erstmal erkundigen wie es ihm geht usw und wie die Chancen auf Vermittlung stehn.

LG

Beitrag von simone_2403 31.05.11 - 23:33 Uhr

Wenn der Hund im TH ist hat dein Ex da nichts mehr mit zu reden was eine eventuelle Patenschaft angeht ;-)

Ruf an und frag nach.Ich denke wirklich das der Hund ganz wenig Chancen auf Vermittlung hat,viele schreckt die chronische Hauterkrankung schon ab.

Ich denke das TH ist über eine Patenschaft sehr erfreut,denn die meisten TH sind auf Spenden angewiesen.Wenn du dich dann um den Hund "kümmerst" ist das sicher gerne gesehen.Einige TH bieten auch Kurse an was Hunde angeht...unverträglichkeit ect pp.Sprich das an,sag ihnen das ihr noch einen ahbt der mit anderennicht kann.Wenn die einen Tiertrainer haben,sprich mal mit dem.

Und wie gesagt...dein Vermieter...red tacheles.Ihr habt schon 1 Hund...warum also (wenn du ihm sagst worum es geht,offen und ehrlich) sollte er es verweigern." Hunde stellen unwesentlich weniger Blödsinn an als 1er ;-)

WÜrd mich freuen von dir zu lesen...was draus geworden ist.

lg

Beitrag von alkesh 31.05.11 - 20:31 Uhr

Na wenn Du alles getan hast, mußt Du Dir ja nix vorwerfen!

Beitrag von lucy121 01.06.11 - 09:59 Uhr

Also ganz ehrlich?! unter aller Sau!!!!!!
Der arme Hund hat sich an euch gewöhnt Ihr habt ihn n neues Heim gegeben und er war für euch da.Und jetzt schiebt ihr Ihn ab wie den letzten Dreck.Wenn ich an deiner Stelle wäre wäre es mir sowas von egal was mein freund will-Du leidest ja schließlich auch mit.also ab und Hündchen holen!Und eventuell am eignen Luxus sparen!!!!

Beitrag von vogelscheuche 01.06.11 - 17:52 Uhr

sehe ich genauso.

Man man, wie Menschen mit Tieren umgehen ......

und dann hier rum heulen

Beitrag von francoforte 01.06.11 - 19:19 Uhr

En paar gescheite Ratschläge würden mir jetzt sicher etwas mehr weiterhelfen.

Beitrag von francoforte 01.06.11 - 19:11 Uhr

Die Meinung Deines Freundes wäre Dir also egal, ja? Wir leben nun mal zusammen und darauf muss ich auch Rücksicht nehmen.
Ich würde Sam sofort wieder rausholen, aber ich weiß im Moment nicht wohin mit ihm. Zusammen mit dem Hund meines Freundes in der Wohnung geht nicht. Ich habe auch keinen, der ihn nehmen würde...das hatte ich ja vorher schon alles versucht.
Bevor ich ihn zurückhole brauche ich einen gescheiten Plan.

Beitrag von -fanny- 01.06.11 - 12:00 Uhr

Also, dass du das zulassen konntest verstehe ich nicht.
Wieso holt man dann ein Tier aus dem Tierheim um es dann nach paar Monaten wieder zurück zu bringen, weil man dann aufeinmal gemerkt hat man hat doch keine Zeit für ihn.

Ich würde mir dann eben eine neue Wohnung suchen vielleicht klappt es ja mit den beiden dann im neuen gemeinsamen Revier.

Also bei solchen Menschen fehlen mir echt die Worte.....:-[

Du musst es mit deinem Gewissen vereinbaren, ob du dein ganzes Leben mit so einem Laster verbringen möchtest!!!!

Beitrag von francoforte 01.06.11 - 19:17 Uhr

Wir hatten Sam knapp 3 Jahre lang und nicht nur ein paar Monate. Ich habe doch geschrieben,dass mein Ex ihn nach der Trennung behalten wollte und ich das auch für sinnvoll gehalten habe, da er sich seine Zeit (beruflich) einfach besser einteilen konnte.
Wenn ich geahnt hätte, dass er mit dem Gedanken spielt ihn abzugeben, dann hätter er ihn von Anfang an nicht behalten dürfen. Hätte er mir auch einfach früher bescheid gesagt, dann hätte man da auch noch was machen können, denn ich lebe noch nicht so lange mit meinem Freund und seinem Hund zusammen.
Ich würde ihn auch einfach gerne sofort wieder rausholen, aber ich kann ihn nicht zu uns in die Wohnung holen und ich finde einfach niemanden, der ihn nehmen würde...selbst für einen kurzen Zeitraum nicht.