Mit 3 in den Kindergarten oder noch 1 Jahr warten?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von anigra 30.05.11 - 23:48 Uhr

Hallo,

meine Große wird im August drei Jahre alt und kann dann nachmittags in den Kindergarten. Von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Ich würde sie gerne noch ein Jahr zu Hause behalten da ich noch nicht arbeite weil wir noch ein Geschwisterchen(7Mon.) zu Haus haben. Kontakt zu anderen Kindern hat sie durch Krabbelgruppe und Kinderturnen und Bekannte mit Kindern und Kindern in der Nachbarschaft.

Meine Bekannten und Freunde geben ihre Kinder diesen Sommer alle in den Kindergarten und meinen das die Förderung sehr wichtig ist. Meine Familie findet auch das es so gut für sie wäre.

Würde meine Tochter wirklich Nachteile haben wenn sie als einzige nicht in den Kindergarten geht?

Ich finde 3 Jahre Kindergarten schon sehr lange. Die Kosten könnte man auch gut sparen weil ich ja zu Haus bin. Etwas machen nur weil alle es tun ist auch nicht unbedingt meins. Sie macht bisher immer noch Mittagschlaf von etwas 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr(wie lange das noch so bleibt weiß man aber ja nicht).

Bin mir so unsicher, mein Herz sagt das ich sie noch zu Hause behalten möchte aber vielleicht liegt das nur daran das ich sie nicht loslassen mag?

Bin gespannt ob es da verschiedene Ideen oder Erfahrungen gibt.

Martina mit Monya *6.8.08 und Marlo *19.10.10

Beitrag von puschel80 31.05.11 - 07:03 Uhr

Hallo,

also Dominik kam mit 3 1/2 Jahren in den Kiga. Also im Februar 2011. Für ihn war es das allerbeste was wir tun konnten.
Er hatte zwar zuhaus auch einen "Freund" der mal zum spielen vorbei kam, aber sonst war er allein.

Er war einfach unterfordert zuhause. Ständig wurde gefragt was wir machen können, wohin wir fahren usw. Da im September 2010 unser zweites Kind kam war ich halt zeitlich schon gebunden und konnte mich nimma zu 100% auf ihn konzentrieren.

ICh wollte ihn auch immer erst mit vier in Kiga schicken. Bin da auch wohl ein bissl Glucke #gruebel

Letztendlich war es es die beste Entscheidung. Er ist offener, selbstbewusster geworden. Er hat einen Freund gefunden mit dem er richtig gern spielt. Irgendwie ist er ausgeglichener. Seine Sprache hat sich verändert - er kann sich viel besser ausdrücken - erzählt richtige Geschichten :-D

Ich war anfangs auch skeptisch, aber es war gut so.

Richtig geholfen hab ich dir jetzt wohl ned damit oder #gruebel

Lg Katja mit Dominik die heut mit Kiga auf nen bauernhof fahren :-)

Beitrag von nochmal 31.05.11 - 07:19 Uhr

Hallo,

ich finde es auch sehr wichtig für ein Kind - ich persönlich finde sogar 3 Jahre etwas zu spät, aber zum Glück muss das jeder selber wissen.

Wenn es dir nur um die Kosten geht, solltest du dein Kind daheim lassen.

ICh finde es für ein Kind nicht wirklich gut, wenn es sich nciht entfalten kann, nur weil Mama nicht loslassen kann.

Gruß

Beitrag von rmwib 31.05.11 - 07:41 Uhr

Ich finde es auch total wichtig für die Kinder und bei Dir geht es ja ohnehin nur um 3 Stunden. Da versteh ich ehrlich gesagt nicht, wieso Du nicht loslassen willst und Deinem Kind diese Zeit gönnst #gruebel

Beitrag von elofant 31.05.11 - 07:59 Uhr

Ich frage mich, warum Du bei 3 Stunden überlegst?

Mein Sohn ist mit 2 Jahren von 7Uhr bis 14Uhr gegangen. Er hätte auch nicht gemusst.

Ich finde es sehr wichtig, dass ein Kind Kontakt zu anderen Kindern hat. Auch zu älteren.

Beitrag von hongurai 31.05.11 - 08:38 Uhr

Es ist wichtig, dass Kinder soziales verhalten lernen. Das geht in der Gruppe am besten. Rücksicht nehmen, helfen, aber auch abgucken von Großsegel, regeln akzeptieren, mitziehen auch wenn es dem Kind nicht gefällt,...
Und Selbständigkeit lernen, erfahren.
Das alles braucht ein dreijähriges.
Nur Mut, loslassen lernen muessen wir Mamis alle - mir fällt es auch schwer.
:)

Beitrag von peppina79 31.05.11 - 08:50 Uhr

Jo, Du hast echt ein Problem los zu lassen.

Unsere Nachbarn haben ihren Sohn auch nicht hingeschickt, der kommt jetzt mit 4 1/2 hin. Immer die Ausrede sie hätten ja kein Geld dafür...genau, und dann für 9000 Euro nen Wohnwagen kaufen.... *tz*
Der arme Junge fühlte sich immer benachteiligt weil seine beste Freundin (meine Tochter) letztes Jahr schon hin durfte. Kinder verstehen das nicht.

Warum sollte es Deinem Kind schaden, in den Kindergarten zu gehen? Du hättest auch mehr Zeit für Dein anderes Kind. Wenn sie nachmittags schläft ist es natürlich ungünstig, wenn sie auch nachmittags in den Kiga geht.
Die Förderung ist schon anders als zu Hause, man kann eben nicht ALLES auffangen allein.

So teuer ist der Kindergarten nicht. Und in den meisten Städten ist das dritte Jahr beitragsfrei. Ich persönlich finde es eher komisch wenn ein Kind so spät in den Kindergarten kommt. Die Kinder im gleichen Alter kennen sich dann schon ein ganzes Jahr und sind schon befreundet. Da kann es passieren, dass die Eingwöhnung viel schwieriger ist.

Letztendlich ist es Deine Entscheidung. ;-)

Beitrag von carana 31.05.11 - 12:05 Uhr

Hi,
habt ihr ein Glück - bei uns kostet der Kindergarten, je nach Einkommen, bis zu 400 Euro im Monat. Und dazu muss man kein Millionär sein, sondern einfach nur etwas mehr verdienen als ein Normalverdiener. Wenn du aber dann z.B. ein Haus abbezahlst, kannst du dir den Kindergarten dennoch nicht leisten. Traurig, aber wahr...
Lg, carana

Beitrag von peppina79 31.05.11 - 21:15 Uhr

Wir bezahlen 105 Euro... haben aber z.Zt. nur ein Einkommen.

Beitrag von bluehorse 31.05.11 - 08:54 Uhr

Hallo,

einerseits finde ich es schon wichtig, dass Kinder den Kindergarten besuchen. Aber einen Nachmittagsplatz hätte ich auch nicht unbedingt genommen. Die Hauptaktivitäten im Kindergarten finden (zumindest bei uns) morgens statt. Nachmittags gibt es zwar Zusatztermine (v.a. für die größeren Kinder) oder eben freies Spielen. Wir hatten Treffen mit anderen Kindern oder Aktivitäten wie Kinderturnen ab 3 nachmittags. Vormittags waren die Kids im Kindergarten und viele Mütter haben wieder gearbeitet.
Gibt es bei euch keine Vormittagsplätze?

LG bluehorse

Beitrag von redfrog 31.05.11 - 09:06 Uhr

Hallo du.

Also meine Juliette ist auch mit 3 in den KiGa
obwohl ich den ganzen Tag für sie Zeit hätte.
Sie hat sich unheimlich Verändert seit der Zeit.
Es ist die Sprache, das sie sich Motorisch & Sozial weiter entwickelt hat.
Hätte ich das Geld dazu wäre sie auch schon früher gegangen.
(Hier im Saarland gibt es einen Einheitssatz der sehr teuer sein kann)

Stell mal vor all seine Freunde gehen in die KiGa und Er nicht.
Wird er dich dann nicht auch Fragen wieso alle anderen dürfen
und er nicht? Denk mal darüber nach wie es für
dein Kind ist wenn er allein mit Mama zuhause sein "muss".
Während alle anderen in die KiGa "dürfen"!

Es mag zwar schwer sein die erste Zeit aber glaub mir
du wirst auch Tage haben wo du froh bist das er dort hin geht
und sich weiter Entwickelt.

LG Marina & Juliette 08.09.07

Beitrag von susi1103 31.05.11 - 09:27 Uhr

Hallo

bring sie in den Kindergarten. Denk doch mal an die Kleine wieviel Spass sie haben wird. Meine ist kurz vor ihrem dritten Geburtstag in den Kindergarten gekommen und sie ist dort soooooo glücklich! Versteh gar nicht das du da überlegen musst#sonne

lg

Beitrag von claerchen81 31.05.11 - 09:28 Uhr

Hi,

bedenke, dass dein Kind mit 3 und später fast 4 Jahren viel mehr Input braucht als heute. Dazu hast du dann ein Krabbelkind/ Kleinstkind, dass deine Aufmerksamkeit ebenfalls braucht. Das ist für die Große gar nicht so schön. Kinder entwickeln sich so schnell, du kannst dir jetzt noch gar nicht vorstellen, wie es später sein wird.

Kinder sind gern unter ihresgleichen. Auf dieser Ebene können sie viel besser spielen, Kinder haben eben eine andere Art, die Welt zu begreifen. Wir können uns noch so sehr anstrengen: auf dieses Niveau kommen wir leider nicht mehr ;-).

Auch für dich ist es wichtig, dass du lernst, sie los zulassen. Das ist wohl die schwerste Übung für uns Eltern, die eben einigen besser, einigen schlechter gelingt. Trau dir die (minimale) Trennung zu, es wird euch allen gut tun. Denn der Kleine hat dich dann auch endlich mal für sich allein, das ist für ihn auch super.

Gruß, C.

Beitrag von heiho 31.05.11 - 09:33 Uhr

Hallo,
ich glaube den meisten Kindern tut der Kindergarten gut, denn dort sind gleichaltrige, ältere und jüngere Kinder, also ein tolles soziales Umfeld für ein Kind. Aber ich kann auch verstehen, wenn man die Kleinen eher später schicken möchte. Bei meinem sohn wäre das nicht gegangen, er war es schon mit einem Jahr gewohnt, dass jeden Tag Kinder zum spielen da sind (habe damals als Tagesmutter gearbeitet) und deswegen hat er es regelrecht gefordert Kidner um sich zu haben. Mittlerweile ist es so, dass der Kindergarten alleine schon nicht mehr reicht, nachmittags sollen auch IMMER Kinder da sein, oder er geht woandershin zum spielen.
Wenn ein Kind das nicht kennen lernt, wird es das vermutlich auhc nicht so vermissen. Die Begründung der besseren Förderung sehe ich nicht so (allerdings fördern sich die Kidner ja gegenseitig). Was Erzieherinnen leisten können bei 25 Kindern pro Gruppe ist denke ich weniger, als eine Mutter bei zwei Kindern leisten kann (deswegen empfehlen viele Experten für die Kleinen auch eher Tagesmütter als Krippen, allerdings ist das dann natürlich auch Personenabhängig).
Ich würde mir den Kleinen an deiner Stelle genau anschauen:
Denkst du, ihm reichen die Spielkontakte, die er hat?
Oder wäre es für ihn schön, das ganze noch zu erweitern (wo bekommt er denn die Spielkontakte her, wnen die anderen jetzt in den Kiga gehen?)
Und ganz wichtig: Würde es ihm nicht gut tun, auch mal ein paar Stunden ohne Mama zu sein? (findet mein Sohn grad 3 Jahre als immer wichtiger, auch wenn er sehr verschmust mit mir ist!)
Vielleicht kann er auch schon sagen, was er möchte?
Oder ihr schaut euch den Kiga mal gemeinsam an, damit er mitentscheiden kann...
LG

Beitrag von lisasimpson 31.05.11 - 09:55 Uhr

"deswegen empfehlen viele Experten für die Kleinen auch eher Tagesmütter als Krippen,"

ja?
welche experten tun das denn?

lisasimpson

Beitrag von nochmal 31.05.11 - 10:22 Uhr

möchte ich auch gern sehen !

Ausserdem kenne ich keine Kita mit einem solche Betreuungsschlüssel.

Bei uns besteht die Kleine Gruppe aus 10 Kindern und 3 Erzieherinnen

Beitrag von heiho 31.05.11 - 10:44 Uhr

Habe nicht alle Quellen, die ich mal gelesen habe im Kopf (also von wem, ich behalte dann eher den Inhalt)
Es ging nicht darum, dass Krippen schlecht sind, sondern darum, dass die Kleingruppe von max. 5 Kindern bis zu einem gewissen Alter wohl besser geeignet sein soll auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder einzugehen ( es ging um die ganz Kleinen, also ein Jahr bis was weiß ich wann). In einer Krippengruppe kenn ich es so, dass dort bis zu acht Kinder untergebracht sind, viele Tagesmütter (die meisten die ich kenne, ist auch vom JA bestätigt) gehen nicht an das Limit von 5 Kinder, weil das schon zu stressig wird. Hatte einen Ausnahmemonat 4 Kinder, inklusive meinem eigenen, länger hätte ich das nicht gemacht, weil zu stressig für die Kinder, das hat alle schwer aufgewirbelt, obwohl die Kiddis sich von der Krabbelgruppe schon kannten. Denke, dass die Informationen sich auf diese Situationen bezogen haben. Kenne auch Krippenerzieherinnen, die mich immer um meine Möglichkeiten auf die Kinder einzugehen beneidet haben - hatte meistens zwei (inkl. meinem) und an manchen Tagen drei (inkl. meinem), also ganz gute Voraussetzungen wirklich auf jedes einzelne Kind einzugehen, die meisten die ich kannte hatten zwei bis drei Kidner, ohne ein eigenes und denen hat das auch gereicht. Kenne lediglich eine Tagesmutter, die an das Limit von 5 gegangen ist und die hatte durchgängige Hilfe beim Kochen, Putzen, Aufräumen, etc durch die arbeitslose Tochter und ihre Mutter.
LG

Beitrag von lisasimpson 31.05.11 - 10:56 Uhr

durch die elterninitiativ geführte krippemeienr kinder kenne ich die arbeit mit einer gruppe von 10 kindern im alter zwsichen 1 und 3 jahren gut.

es ist in keiner weise so, daß die kinder "untergehen"- ganz im gegenteil.
die großen helfen den kleine- nicht immer braucht ein kidn gerade einen Erwachsenen und wenn doch sind zwei erwachsene da.
die kinder helfen bei allem mit
"und die hatte durchgängige Hilfe beim Kochen, Putzen, Aufräumen, "
geputzt, gekocht wird nicht- die erzieher könne nsich ganz alleine auf die kinder konzentrieren (in den krippen ,dei ich kenne, die kochen ist dafür selbstverständlich eine eigen kraft da- die kinder sind in dr zeit dennoch von mindestens zwei erziehern betreut).
2 jährige kinder helfen beim frühtüpck vorbereiten mit, aufräumen können die kinder ihre spielsachen alle alleine. geputzt wird von der putzfrau oder den eltern usw..

ich kennen keinen "experten", der ernsthaft behauten würde, daß grundsätzlich eine tagesmutter (die in aller regel ja keine ausbildung hat, keine räumlichkeiten, keine abgrenzung zum privaten ,die ihre eigenen kinder oftmals mit in der gruppe hat, die keine überpfung/ kontrolle hat, die wenig mittel zur verfügung hat und und und) besser für kleinkinder wäre als eien krippe (mit ausgebildetem personal, ds eben icht kochen, putzen, waschen, telefonieren, muß, daß keine eigenen kinder und die damit verbunden verstrickungen dabei hat, die auch mit schwierigen situationen umgehen kann, weil 1. ausgebildet und 2 im team arbeiten und 3. durch fortbiuldung/ supervision möglichkeiten hat neuen input und lösungen zu entwicklen, die extra räumlichkeiten haben ,dei auf die bedürfnisse von kleinkindern zugeschnitten sind angefangen vom der "vorbereiteten umgebung" mit kinderstühlen, tischen, toiletten, waschbecken, geschirr, küchen... in kindergröße!)


mir würde auch nur EIN einziger experte reichen ,der deine idee der tagesmütter (so wie sie in deutschland gehandhabt wird) für BESSER als eine krippe hält

lisasimpson

Beitrag von heiho 31.05.11 - 11:15 Uhr

"die in aller regel ja keine ausbildung hat, keine räumlichkeiten, keine abgrenzung zum privaten ,die ihre eigenen kinder oftmals mit in der gruppe hat, die keine überpfung/ kontrolle hat, die wenig mittel zur verfügung hat und und und"

Natürlich haben Tagesmütter eine Ausbildung, sobald eine Person mehr als 15 Stunden die Woche nicht eigene Kinder betreut (jedes kind wird einzeln gerechnet, also auch Babysitterdienste - bei mehreren Kindern zählen die Stunden für jedes Kind extra und werden dnan zusamengerechnet) braucht sie eine Pflegeerlaubnis. Da werden die Räumlichkeiten inspiziert, Fördermöglichkeiten festgehalten, etc. also einfach mal so Kinder betreuen ist nicht, das Jugendamt sieht da schon sehr genau hin. Und als Selbstständige steht es einem doch frei, ob man sich Fortbildet (kenne sehr viele Kigaerzieherinnen, die das Angebot nicht nutzen!!!) Ich habe mich mit mehrere Krippenerzieherinnen unterhalten und diese! haben festgestellt, dass ich mit den zwei bis drei Kindern mehr Möglichkeiten hatte (muss man halt bisschen planen, ich musste ja nicht putzen, wenn die Kinder da waren und habe vorgekocht, muste halt nur kurz warmmachen). Wir waren jeden Tag im Garten, auf dem Spielplatz, Dienstags in der Krabbelgruppe, haben sobald schönes Wetter war Ausflüge zum Bauernhof gemacht (mit zwei, höchstens drei Kindern und den entsprechenden Unterschriften konnte ich immer ganz spontan mit dem Bus fahren). Die Schlafsituation war ganz einfahc zu lösen, bei zwei von den Kindern bin ich halt mit dem Wagen raus, wenn ich merkte, dass sie müde werde, weil sie nicht alleine einschlafen konnten und ich bei drei Kindern nicht einem Händchen halten kann, die andern beiden hätten mitgehalten ;-). Laut diesem Artikel (bei dem ich wirklich nicht mehr weiß, wo ich den gelesen habe), wurde auch die familienähnliche Umgebung als Vorteil für die ganz Kleinen hervorgehoben. Ansonsten denke ich, dass doch der Ausbau der Krippen schon früher gefördert worden wäre, aber es wird auch in die Tagespflege investiert. Und genau das passiert auch: Ich habe alleine vom Jugendamt Beträge erhalten, die den eigentlichen Verdingst, der vertraglich mit den Eltern festgelegt war, überstiegen, weil ich für Aufwendungen wie Spielzeug, etc. noch pauschale zuschüsse erhalten habe (davon habe ich dann einen super Zwillingswagen kaufen können, um flexiebler zu sein, meinen hatte ich dann in der Manduca auf dem Rücken und los konnts gehen..). Ich wollte eigentlich keine Diskussion lostreten, ob Krippen oder Tagesmütter besser sind, voe allem weil es ja eigentlich um ein 3 1/2 Jahre alte Kind ging, es ging um das Beispiel, dass immer gesagt wird, wie toll die Erzieherinn auf die kinder eingehen können und da muss man einfach die Tatsache sehen: Je mehr Kinder auf eine Betreuungsperon kommen, desto weniger Zeit bleibt für den Einzelnen. welche Form der Betreuung für welches Kind, in welchem Alter am Besten geeignet ist, sollten die Eltern für jedes ihrer Kinder individuell entscheiden.
LG

Beitrag von lisasimpson 31.05.11 - 11:33 Uhr

selbstverständlich ist es den eltern überlassen zu entscheiden ,welche betreuungsform sie wählen.

Aber einen kurzen kurs für eine Pflegeerlaubnis gleichzusetzen mit einer 5 jährigen ausbildung halte ich doch für etwas überzogen.

Durch beruflicheu nd private kontakte habe ich in den letzten jahren sehr viele krippen kennengelernt und ziehe daraus mein fazit für mich:
1. krippe, die als solche gegründet wurden, mit erziehern, die sich damit identifizieren und einer vorbereiteten umgebung (die eben nicht "auch mal spielzeug anschaffen oder zwillingswagen bedeutet, sondern wirklich eine "vorberetete umgebung" darstellen im montessorianischen sinne) würde ich jederzeit empfehlen.
Die kinder wachsen so in einer stabilen, festn gruppe auf, durchlaufen dort die unterschiedlichen altersstufen mit dne jeweiligen anforderungen, sie lernen sich im sozialen lernfeld dieser gruppe zu entwickeln was einfach toll ist.
dieser erzieher werden in aller regel keine probleme haben auch mit 10 kindern ausflüge zu machen (was sowohl mit bollerwagen, zu fuß, mit bus oder mit pkw kein problem ist) - das ist doch Standard.
Diese erzieher werden keine probleme habe auch individuell auf die kidner einzugehen- denn die kinder sind schnel lsehr selbständig und lkernen sich gegenseitig zu helfen., die kinder, die dennoch einen erzieher brauchen haben ihn dann auch zur verfügung. das erlebe ich als völlig problemlos bei 10 kindern
2.krippen die als gruppen geschaffen wurden in kidnergärten, bei dnen dei kindergartenkinderzahl schrumpfte und das eine notlöäsung war, um keien erzieher entlassen zu müssen oder gar die gesamte einrichtung schließen zu müssen.
hier sind es oftmals erzieher, die keine ahnugn von krippenerziehung haben, wenig interesse daran, wenig engagemet zeigen. hier mangelt es höufig an der vorbereiteten umgebung und die erziehr mit 10 oder 15 jahren kindergartenerfahrung tun sich schwer gruppenprozesse in der krippe ensprechend zu unterstützen. oftmals ist das eher ne aufbewahrstation.
die plätze werden geteilt, kinder kommen manchmal nur 2 oder 3 tage die woche und somit ist eine feste gruppe, die eien grundvoraussetzung für vernüftiges arbeiten in einer gruppe ist ausgeschlossen.
dann würde ich abraten- und eben eine vernüftige krippe suchen..

mir ging es auch nicht um eien grundsatzdiskussion- sondern nur darum zu ermitteln ,welche Experten du denn meinst, wen ndu das hier so proklamierst. ich kenne keinen der das so sagen würde und das aus gutem grund!

lisasimpson

Beitrag von heiho 31.05.11 - 11:45 Uhr

Und ich habe es gelesen ud konnte den Artikel sehr gut nachvollziehen, also gibt es ja anscheinend Gründe. Die zwei Erzieherinnen, mit denen ich gesprochen habe haben jahrelang in zwei unterschiedlichen Krippen gearbeitet und waren hoch motiviert, also keine Eingliederungsmaßnahme in den Kigaalltag von älteren Kindern (da habe ich selbst Erfahrungen mit gemacht, aber das sehe ich auch nicht als Krippe an, war das schlimmste, was ich je erlebt habe für die Kinder).
Ich habe nicht ab und zu Ausflüge gemacht, sondern war sehr oft, zumindest im Sommer unterwegs, ohne Planung und bei passendem Wetter jeden Tag. Ein Kind kam die ganze Woche konstant, eines an drei Tagen, also auch nichts unkontinuierliches (hätte ich meinem Sohn auch niemals angetan).
Die Ausbildung zur Erzieherin hat zu unserer Zeit (denke du bist nicht sooooo viel jünger als ich?!) keine 5 Jahre umfasst, sondern lediglich 4, von denen das Vorpraktikum lediglich ein mitarbeiten, ohne jeden theoretischen hintergrund war. Viele Tagesmütter haben diese Erzieherausbildung absolviert und aus dem gleichen grund wie ich die Tagespflegetätigkeit aufgenommen - um was dazu zu verdienen, ohne das eigene Kind "vor die Tür" setzen zu müssen, oder sogar als Alternative zum Trägergeleiteten Kindergartenalltag.
LG

Beitrag von lisasimpson 31.05.11 - 11:54 Uhr

ich bin ein jahr älter als du und in bayern dauert die Ausbildung normalerweise noch immer 5 jahre (in der regel 2 jahre Vorpraktikum, 2 jahre schule, ein jahr vorbereitungsjahr/ berufspraktikum)- unter umständen auch nur mit einem vorpraktukumsjahr- also 4 jahre

das kannst du doch im ernst nicht gleichsetzen mit einer Pflegeerlaubnis, die ein paar wochen dauert, oder?!

ich bestreite doch nicht ,daß es fitte, gut ausgebildete tagesmütter gibt, die versuchen den Standard zu erreichen den eine krippe bietet (teamarbeit, vorbereitete umgebung, feste gruppen, fortbildungen, supervision usw..)
aber das kann ich doch im Umkehrschluß nicht sagen "deswegen empfehlen viele Experten für die Kleinen auch eher Tagesmütter als Krippen"

mich hat einfach nur interessiert, wie du zu so einer aussage kommst. da du dich dabei auf irgend einen nicht näher zu definierenden experten aus einem nicht näher definierten Artikel beziehst finde ich eine solche formulierung schon grenzwertig.

lisasimpson


Beitrag von heiho 31.05.11 - 12:03 Uhr

Brauchst dir keine Gedanken machen, hatte nicht vor hier einen Kampf der Giganten anzuzetteln und deinen meist geschätzten Expertenrat infrage zu stellen. Das hatten wir doch schon so ähnlich?! Ich bin Mutter, mit einem guten theoretisch fundierten Wissen und halte nicht mehr so viel von reiner Theorie. Bei uns an der Uni hielten übrigens die wenigsten (profs.!) viel davon, sondern machten immer deutlich, dass der theoretische hintergrund zur Reflexion dient, mehr nicht. Also muss ich denke ich auch nicht beweisen, dass ich so etwas gelesen habe, oder verpflichtet mich mein Studium zur Theoriegeleiteten Antwort? Habe nur eine Antwort geschrieben, die ich verdeutlichen wollte. Ob diese der TE was nützt oder nicht ist ihre Sache, aber ich habe nicht das Gefühl unglaubwürdiger zu sein, nur weil ich mir Inhalte statt Autoren merke. Autoren sind auch unterschiedlicher Meinug, also zählen Experten nicht unbedingt mehr, nur weil sie jemand als Experte entdeckt hat, oder?! Stimme auch nicht immer mit solchen überein, auch wenn es sehr bekannte Namen sind, die erfurcht hält sich für den Nutzen in meinem Leben doch ab und zu in Grenzen, aber der Artikel damals hat sich mit meinem Erfahrungen gedeckt, also darf ich ihn doch erwähnen??? Oder heißt das (wie in einer anderen Diskussion schon vorgekommen, weiß nimmer wers war), dass ich doch niemlas studiert haben kann, bei so einer Meinung?
LG

Beitrag von lisasimpson 31.05.11 - 12:19 Uhr

hä?!

DU hast die Expertenmeinung reingebracht!
Ich wollte lediglich wissen, auf welchen Experten du dich berufst.

ICH habe ganz im gegenteil nicht mit Experten oder Artikeln argumentiert.

aber wenn du hier deine Meinung präsentierst UND diese dann untermauern möchtest mit "expertenmeinungen", dann mußt du dir doch wohl diese frage gefallen lassen, oder?!

Und dann als zweites Argument zu bringen ,du hälst nichts von experten, ist doch mehr als eigenartig.

ich weiß nicht, warum du jetzt hier eine persönliche nummer daraus machst- abe ich kann dir vielleicht kurz erklären ,warum mich sowas so wurmt:

1. Diese pseudo "experten denken, daß es für kinder besser ist bei muttern zu bleiben bis sie xx Jahre alt sind" ist für niemande nhilkfreich.
ganz im gegenteil. diejenigen, die sich für eine fremdbetreuung entscheiden( müssen) tun dies mit schlechtem gewissen. diejenigen, die frühe fremdbetreuung anbieten 8sow wie du) tun diese im glauebn es sei etwas schlechtes fürs kind und diejeinigen die außenrum lungern (oam, opa, freundin) denke sich "das arme kind, gehört doch zu mutter oder zumindest zu einer tagesmutter)

2. Ich setze mich gerne auch inhaltlich/ fachlich auseinander über pädagogsiceh themen (und dies tue ich noch gerne mit meinen alten profs sowie mit denen, die nun mittlerweile dabei sind zu habiliteiren)- UND ich setze miuch gerne - wie hier- mit mensche nauseinander, die sich mit ihren ganz persönlichen fragen und themen zu erziehung beschäftigen.
eine ungünstige mischund emfpinde ich aber, wen nes so wirkt wie bei dir:
der experte sagt (_> heißt: also ist es richtig zumindest aber mal eine "gesichertere erkenntnis"), du dann aber nicht mehr fachlich argumentierst. das ist eine gefährliche mischung, weil es persönliche meinungen (die völlig o.k sind und für mich völlig gleichweirtig zu einer "expertenmeinung") zementieren und unangreifbar machen soll (warum sonst würdst du so argumentieren, daß nicht nur du, sonder nauch "viele experten" dies so sehen?)
das empfine ich für jemanden, der sich mit dem thema nicht selsbt auseinander gesetzt hat für völlig daneben.

wäre in etwa so, wie wenn ich mit dem thema "waschmaschine" nicht viel anfangen kann, habe aber eine frage dazu und wende mich an ein waschmaschinen forum. dort schreibt mir ein waschmachinen-bauer: "viele experten sagen ebenfalls, daß die maschine auf jeden fall calgon braucht".
wenn ich dann aber nachfrage und wissen will, welche experten (vielleicht die von calgon?) denn das seien und ich als antwrt bekomme "dsa hab ich irgendwann mal irgendwo in einem artikel gelesen" dann bin ich so schlau wie zuvor

lisasimpson, die mal die waschmaschine anschmeißen geht


Beitrag von heiho 31.05.11 - 12:29 Uhr

Ich dachte, dass es hier um ein 3 1/2 jähriges Mädchen geht, allerdings habe ich den Eindruck, dass du dich nur angegriffen fühlst, weil Krippen anscheinend schlechter da stehen als Tagesmütter (es gibt auch schlechte, das habe ich auch erlebt. Aber ich bleibe dabei: richtig verstanden und in Ausnutzung der Möglichkeiten haben diese nun einmal wegen der geringen Kinderzahl besser Möglichkeiten auf individuelle Bedürfniesse einzugehen, was eigentlich bei diesem Personalschlüssel schon logisch ist). Experte hin oder her, wenn ich eine Meinung vertrete und nebenher bemerke, dass es eigentlich nicht meine ist, sondern nur geklaut, dann weiß ich nicht, warum es so wichtig ist von wem, wenn sie der TE in ihrer Entscheidung FÜRS KIND helfen könnte. Und auch, wenn das ja ganz schrecklich ist: Ich weiß nciht mehr ind welcher FACHZEITSCHRIFT ich diesen Artikel gelesen habe, ist mnanchmal halt zu viel zum auswendig lernen, der Inhalt ist haften geblieben und da ich mich ungern mit fremden Federn schmücke, erwähne ich halt, wenn es nicht von mir ist.