Kindergarten Eingewöhnung klappt nicht ...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von carmen87 31.05.11 - 08:15 Uhr

Hallo,

mein Sohn (wurde am 16.05 2Jahre) geht seit 5 Wochen in den Kindergarten, bzw seit 5 Wochen machen wir Eingewöhnung.
Er will kaum spielen, klebt die ganze Zeit an mit.
Wir haben es versucht das ich euinfach mal 15 Minuten gehe, also:

Tschüss, die Mama geht was einkaufen und holt dich nachher wieder.

Aber er weint und schreit dann die ganzen 15 Minuten, jedesmal.
Was würdet ihr tun? Es weiterhin versuchen?

Lg Carmen

Beitrag von erdbeerbauch1981 31.05.11 - 08:40 Uhr

Huhu #winke,

mal ganz neugierig vorweg gefragt: wieviele Kinder sind denn in der Gruppe und wieviele Erzieherinnen kümmern sich? Gibt es eine "Bezugserzieherin", die sich viel Zeit für Deinen Kleinen nimmt und immer wieder versucht mit ihm Kontakt aufzunehmen? Nach welchen Eingewöhnungskonzept arbeitet die Kita?

Unsere Maus (auch gerade 2 geworden) ist jetzt seit knapp zwei Monaten in der Kita und es klappt super. Die ersten Tage war mein Mann mit in der Kita, vielleicht wäre das ja auch für Euch eine Option?

Viele Grüße
Meike

Beitrag von carmen87 31.05.11 - 08:48 Uhr

Oje also es sind ungefähr 10 Kinder, Erzieherinnen ist unterschiedlich so zwischen 2-3 und ja er hat eine Bezigserzieherin. Das ist soweit ich weis die Einzige die jeden Tag da is weil sie da Vollzeit arbeitet.
Was meinst du mit Eingewöhnungskonzept? Eigentlich ist da Eingewöhnungzeit 2 Wochen aber sie meinten das klappt bei ihm nicht, er bräuchte wohl länger und lässt keinen an sich ran. Sobald ihn jemand anspricht klammert er sich an mir fest.
Mein Mann bekommt leider kein frei.

Seit gestern sagt mein Sohn morgens beim fertig machen zu mir:

Mama heute nicht einkaufe gehen! ( und fängt an zu weinen)

Ich weis echt nicht mehr weiter :-(

Lg

Beitrag von hongurai 31.05.11 - 08:41 Uhr

Nach 5 Wochen kannst du immer noch nicht für 15 min raus, da stimmt was
It der Erzieherin nicht :(
Bei meiner Freundin Gabs die gleiche Situation . Sie sprach die Leiterin an darauf, es wurde geguckt, beratschlagt und im Endeffekt musste die Erzieherin tatsächlich ausgetauscht werden. Ein so langes hin und her ist f d Kind auch nicht gut.
Sprich es mal mit Erzieherin und Leitung an. Toitoitoi!

Beitrag von meandco 31.05.11 - 09:04 Uhr

a) was läuft da mit den erzieherinnen - ist da eine da, die eigens auf ihn aufpasst damit er sich an sie gewöhnen kann oder läuft er da einfach mit unter ferner liefen?

b) geht er gern einkaufen??? dann wird er nämlich 100% mitwollen wenn du sagst du gehst einkaufen ;-) was nehmen, was er ohnehin nicht gern macht und dann gehen. und im übrigen würd ich mal damit anfangen, dass du in nem anderen raum bist und dann vor der tür (zb telefonieren) ... so dass er weiß wo du bist, und dass du sofort da bist wenn was ist. erst dann würd ich anfangen mit "fortfahren" ...

lg
me

Beitrag von marion2 31.05.11 - 09:21 Uhr

Hallo,

du musst länger wegbleiben. In 15 min. haben die Erzieherinnen ja gar keine Chance ihn zu beruhigen.

Sprich vorher mit deinem Sohn. Er muss wissen, dass du ihn zum Spielen dort hinbringst, etwas länger wegbleibst und ihn wieder abholst. Am besten gibst du ihn gleich an der Tür ab.

Er denkt wahrscheinlich, dass du die ganze Zeit als Betreuerin zur Verfügung stehen müsstest und ist irritiert, wenn du gehst.

Viele Grüße
Marion

Beitrag von marion2 31.05.11 - 09:22 Uhr

OHA - das Wutdings sollte da nicht sein

das gehört da gar nicht hin!

Beitrag von anarchie 31.05.11 - 09:54 Uhr

Hallo!

ich weiss, ich stehe damit ziemlich alleine, aber:

Ein so kleines Kind, dass offensichtlich noch bereit ist, sich zu trennen, sollte , wenn es nicht zwingend nötig ist, nicht dazu gezwungen werden.
Sicher, es wird sich gewöhnen...aber nicht, weil es ihm gut dmait geht, sondern weil er keine Wahl hat und merkt, dass sein Kummer eh keinen kratzt.

ICH würde den Versuch als gescheitert sehen und es mit 3 wieder versuchen, zwischenzeitlich zwanglos die Trennung üben.

Kein 2jähriges Kind MUSS in den kiga um sich gut zu entwicklen.
das reicht völlig mit 3 oder auch, je nach Kind, 4 Jahren - und auch ohne kita entwickeln sich Kinder gut(obwohl ich den kiga sehr befürworte).

Wenn du zwingend arbeiten MUSST, dann würde ich es wieterversuchen, aber genau hinterfragen, ob er genug begleitet wird, die erzieherinnen sich genug um ihn bemühen...die Bindung an die betreuerin stärken..und ihm Zeit geben.

Niemals in Frage käme für mich, dass mein Kind 15 Minuten schreit. Dann passt da was nicht, das ist kein normaler Abschiedsschmerz.

lg

melanie mit 4 Kindern

Beitrag von erdbeerbauch1981 31.05.11 - 10:32 Uhr

Ich denke, Du solltest zunächst das Gespräch mit Erzieherin und Einrichtungsleitung suchen. Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit Gruppe und / oder Erzieherin zu wechseln. Falls nicht, würde sich vielleicht eine Kitapause von einigen wenigen Wochen auszahlen. In dieser Zeit könntest Du die zeitweise Trennung tatsächlich prima üben, den Kleinen mal einen Moment bei Oma lassen oder so. Mir würde sonst nur noch eine Tagesmutter in den Sinn kommen, vielleicht klappt das besser.

Wie geht's denn Dir bei dem Gedanken, dass Deiner Kleiner jetzt in die Kita soll? Fällt es Dir schwer ihn loszulassen (blende das blöde Gefühl, wenn er dort weint mal aus)? Falls ja überträgt sich diese emotionale Stimmung natürlich auf Dein Kind. Horch' mal in Dich rein...

Meike

Beitrag von lieserl 31.05.11 - 13:34 Uhr

Sehe ich auch so.

Wir haben es in einer ähnlichen Situation abgebrochen - im nachhinein hätte ich es garnicht ausprobieren sollen#gruebel - daran hat er lang geknabbert.
Jetzt ist unser Sohn inzwischen 4 und geht super gern in den Kindergarten!

Grüße
Lieserl