Hand aufs Herz - Stillen und Eure eigene Verdauuung?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von cocopet 31.05.11 - 08:59 Uhr

Liebe Still- und Flaschenmamis,

ich stille voll, meine Kleine ist fast 4 Monate alt. Jetzt will ich doch mal wissen, ob ich die einzige bin, die seitdem so eine komische Verdauung hat...? Oder geht's noch jemandem so und hat Tipps?

Also: Nach der Geburt muss sich ja offenbar der Darm erst mal wieder "einkriegen" und seinen Platz im Bauch finden: Viel Gegrummel bei mir.

Dann: Beim Stillen kommt die Verdauung in Gang, nicht nur beim Kind, auch bei der Mutter. Das ist für mich echt seltsam, oft muss ich dann auch "Bäuerchen machen" oder habe Blähungen. Manchmal, wenn ich länger nichts gegessen habe - also nachts - wird mir regelrecht schlecht. Ist das normal?

Und außerdem: Ich habe eine Unverträglichkeit, die ja in der SS normalerweise hormonbedingt zurückgeht. Zurzeit habe ich leider so Bauchweh, Stuhl, der fast durchfallartig ist (nein, kein EHEC...) und viel Blähungen. (Sorry für die genaue Beschreibung am frühen Morgen!!!). Jetzt frage ich mich: Ist die Unverträglichkeit in der Stillzeit jetzt mit voller Wucht zurück? Kam eine neue hinzu, die ich noch nicht identifiziert habe? (Esse das, was ich nicht vertrage, ja nun nicht gerade in rauen Mengen, im Gegenteil!) Oder hat das irgendwas mit Stillhormonen zu tun?

Kurz: Geht's denen, die stillen, auch so?
Geht's den Flaschenmamis bei der eigenen Verdauung besser?

Würde mich wirklich interessieren, und ich habe das Gefühl, das ist ein Thema, über das kaum gesprochen wird. Weil's kaum vorkommt oder weil's so'n blödes Thema ist???

Liebe Grüße und trotz allem noch eine Runde #tasse für Euch,

Cocopet

Beitrag von emmy06 31.05.11 - 09:18 Uhr

Hallo,

ich reagiere nichtschwanger sehr stark auf fetthaltige Lebensmittel und manchmal stark auf Milchprodukte.
Das ist so schlimm, das ich schon seit Jahren fast immer wasserartige Stuhlgänge habe, oft mehrmals täglich. Bauchweh, Magengrummeln, Blähungen, Völlegefühl - all das sind tägliche Begleiter.

Sobald beide Jungs geboren waren, hatte die in Hinsicht Verdauung recht sorglose Zeit der Schwangerschaft ein jähes Ende und der Durchfall und Co. waren schnell wieder zurück.



LG

Beitrag von cocopet 31.05.11 - 09:35 Uhr

Oh je. #liebdrueck

Wünsche Dir trotzdem, dass das im Alltag nicht den ganzen Raum einnimmt und Du Deine Söhne genießen kannst. #herzlich

Beitrag von emmy06 31.05.11 - 09:37 Uhr

Man gewöhnt sich an Alles ;-) Manche Tage sind schlimm, andere widerum gut, von daher geht das :-)

Beitrag von anarchie 31.05.11 - 09:43 Uhr

Hallo!


ich persönlich hatte nie irgendwelche Probleme - und ich stille seit fast 9 Jahren durchgehend immer Eines oder zwei meiner Kinder...

Aber: in der ss können Unverträglichekiten durchaus verschwinden, dauerhaft oder temporär, aber eben auch Neue entstehen...

Ich habe seit den ss eine Pigmentstörung am Arm, Brust, Hals und gesicht...:-(

lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von schnecke150472 31.05.11 - 10:01 Uhr

#winke

Also vielleicht nicht so dolle wie Du, aber ja, Probleme hab ich mehr wie in den "nicht-Stillphasen"...ich vertrag weniger, hab schneller Durchfall, Nachts wirds mir wie Dir schlecht.....aber ich bin auch allgemein viel empfindlicher in der Stillzeit, ich plag mich auch viel mit allergischen Hautproblemen rum z.B.

Erfahrungsgemäß geht das dann aber weg nach dem abstillen, so war es zumindest beim letzten Kind....

also halt durch;-)

LG Marion

Beitrag von cocopet 31.05.11 - 10:09 Uhr

Ach, das wäre schön.

Ja, viel empfindlicher, in jeder Hinsicht (bei mir auch Haut, Nerven etc.) trifft bei mir auch zu. Uff! Gerade, wenn man stark wie ein Felsen sein müsste für die Kleinen.

Mensch, ich freu mich schon auf die Zeit, wenn ich abgestillt habe - darf ich das sagen? Auch wenn ich durchaus gern stille. Ist halt doch sehr zweiseitig (genau wie Flasche eben auch).

#danke für Deinen Zuspruch!

Beitrag von schnecke150472 31.05.11 - 10:40 Uhr

geht mir genauso#liebdrueck

aber das heißt ja nicht umsonst "Weichmacherhormon" das Stillhormon;-)

ich still auch wirklich aus vollem#herzlichen und bin sehr dankbar das es diesmal so klappt....aber ich freu mich dann auch wenns rum ist;-) und ich wieder stabiler werde und auch wieder etwas abnehme...ich gehör nämlich zu denen die nix abnehmen in der Stillzeit#augen.....

meine ist übrigens auch 4 Monate;-)

#liebdrueckMarion

Beitrag von vubub 31.05.11 - 10:31 Uhr

Hi,

ich hab das auch! hab ständig Blähungen und auch mal Durchfall, obwohl ich nichts anderes esse als vorher bzw. ja alles weg lasse, was igrnedwelche Blähungen verursachen könnte, da ich ja stille. Kann mir das auch nciht erklären...
Zum Glück haben wir jetzt ein Kind, auf das wir das Geräusch bzw. den Geruch schieben können... :-p

LG, vubub

Beitrag von berry26 31.05.11 - 12:35 Uhr

Hi,

also mein Sohn war Flaschenkind und meine Tochter wird gestillt. Ich kann eigentlich nicht sagen das ich irgendwelche Unterschiede feststellen kann. Verdauungsprobleme hatte ich nach der Geburt bei beiden Kindern hin und wieder aber nicht auffällig. Unverträglichkeiten kann ich auch nicht feststellen. Das einzige was sich bei mir bereits nach der 1. SS geändert hat, ist meine Neigung zu Sodbrennen. Ich hatte nie Sodbrennen vor meiner SS und nun kommt es schon hin und wieder vor wenn ich zuviel säurehaltige LM esse.

LG

Judith

Beitrag von schwilis1 31.05.11 - 13:23 Uhr

ich hatte keine probleme mehr mit milchprodukten komischerweise... ist aber nach der SChwangerschaft wieder da :)
Meiner Verdauung geht es aber bestens wie immer :)
naja... jedenfalls ab dem zeitpunkt wo ich gerafft ahtte dass die schöne zeit des joghurts ein ende finden muss :D