Trennnung wegen seiner Arbeit???

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 10:13 Uhr

Hallo,

ich muss Euch mal um Rat bzw Eure Meinungen bitten.

Antworten wie: Sei froh dass er Arbeit hat helfen mir dabei aber nicht weiter!

Folgendes:

Vor 1 1/2 Jahren hat mein Mann eine neue Stelle angefangen und dafür bei der Bundeswehr aufgehört. Er arbeitet nun bei einer öffentlichen Behörde und es ist kein ungefährlicher 0/8/15 Job. Bereitschaftsdienste usw.

Es sollte ja alles so geregelt ablaufen, nur aus dem Grund bin ich 600 km entfernt von meiner Familie und Freunden mitgezogen, unser Großer hat Freundschaften aufgegeben usw.

Nun haben wir 2 Kinder, ich bin 21 Woche Schwanger durch Verhütungsunfall und ich bin verzweifelt.

Er ist fast nie da, Abends fällt Ihm ein dass er nächsten Morgen um 6 los muss, Plötzlich ist da wieder der oder der Lehrgang wo er hin muss. Dann übernimmt er immer wieder irgendwelche Zusatzdienste und Einsätze.

Jedes Mal sagt er es wird besser, er will mir die Kids auch mal abnehmen damit ich mal 5 Minuten entspannen kann usw.

Ich kann damit nicht mehr um, meine Geduld ist am Ende, ich kann nicht mehr.

Am liebsten würde ich meine Sachen packen und mit den Kindern wieder zurück in meine Heimat ziehen. Denn so haben sie auch kaum was von Ihrem Vater.

Ich bin ein nervliches Wrack, war schon lange nicht wirlich stabil, aber es ging mir besser, ich habe eine PTBS aufgrund einer Vergewaltigung die in unserer Ehezeit stattgefunden hat und die mir auf Arbeit geschehen ist. Therapien habe ich angefangen aber nie zuende gebracht. Er denkt dass ist alles vergessen , aber ich kann nicht vergessen. Und dazu immer wieder diese Belastungssituationen.

Ich kann nicht mehr. Hilfe!!

Beitrag von von Herzen 31.05.11 - 10:32 Uhr

Das Du nicht vergessen kannst ist normal.

Wenn Du zu jemandem sagen würdest: "Vergiss für immer wie ein Elefant aus sieht!" Meinst Du der Jenige könnte das? Der Jenige würde nicht täglich an einen Elefanten denken, aber doch ab und zu. Mal intensiever mal weniger intensiev. Und das OHNE das der Elefant ihm etwas böses getan hätte...

Ich sehe das Problem in erster Linie da, dass Du Dir erst mal wieder Psychologische Hilfe holen solltest!
Eine Therapie zu machen wenn man schwanger ist ist natürlich nicht der Plan. Aber Hilfe bekommst Du trotzdem in Form einer Verhaltenstherapie z.B.

Wenn Du die Stillzeit hinter dir hast, spätestens dann solltest Du aber eine Therapie anfangen und sie auch zu Ende bringen! DAS ist sehr wichtig!

Nur so kannst Du wieder zu dir selber finden und Dinge über dich erfahren die dir helfen glücklich zu werden!

Ich denke das Du zu diesem Zeitpunkt nichts tun solltest was Du später nicht mehr rückgänging machen kannst.

Dein Verzweiflung kann ich verstehen! Und das Du dich allein fühlst ist nachvollziehbar. Da würde es mir in Deiner Situation nicht anders gehen!

Dennoch ist es wichtig das Du dir JETZT SOFORT Hilfe holst (angemessene natürlich. Also was in deiner Schwangerschaft mach bar ist).

Du steckts tatsächlich in einer schwierigen Lage. Die musst Du nicht alleine stemmen!

Stark ist wer den Mut hat sich helfen zu lassen!
Star wird wer sich helfen lässt.... !!!

Ich selber habe ein Therapie (auch sexueller MissbraucH) über 5 Jahre gemacht.
7 Monate davon stationär.
Wichtig ist das Du einen Therapeuten/Therapeutin findest dem Du dich menschlich nahe fühlen kannst. Dem/der Du vertraust!

Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt das ich jemals so glücklich werde wie ich es jetzt bin, dass ich so fest im Leben stehe und tatsächlich großeils Angst-Alptraum- und Zwangsfrei (habe mich geschnitten und geritzt) bin, ich hätte nicht mal müde drüber lächeln können...

Eine Therapie ist nicht immer einfach. Aber es ist wichtig das Du sie macht und vor allem das Du sie machst bis sie FÜR DICH beendet ist! Bis DU frei bist und leben kannst! LEBEN nicht überleben!

Beziehe deinen Mann ein in deine Gefühlswelt. Sag ihm wie es dir geht. Auch was die Vergewaltigung betrifft.
Sag ihm wie sehr er euch fehlt und bitte ihn die freiwilligen Schichten etwas runter zu schrauben.
Vieleicht ist das ja auch eine Art Flucht nach voren von ihm?

Sprecht unbedingt über eure Gefühle und Gedanken und wie es weiter gehen kann und soll.

Und tu dir viel Gutes!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen das Du deinen Weg findest!

Beitrag von Umzug!!! 31.05.11 - 10:39 Uhr

Deine Situation ist wirklich nicht leicht. Gerade wenn du schreibst, du bist vorbelastet und dein Mann gibt dir nicht genügend Unterstützung, würde ich einen Umzug zur Familie stark in Betracht ziehen. Allein schon falls du wirklich Überfordert bist nach der Entbindung und du Hormonbedingt in ein Loch fallen solltest, brauchst du jemanden, der für dich da ist und auf den du dich verlassen kannst.

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 10:41 Uhr

Aber was ist mit den Kindern?

Dann liegen über 600 km zwischen uns.

Er reagiert nicht wirklich auf mein Reden, er schweigt lieber oder sagt, "Ja, wenn du das so siehst dann zieh doch weg"

Beitrag von simone_2403 31.05.11 - 10:44 Uhr

*einhak*

Was soll denn mit den kindern sein?

Was haben sie denn jetzt von ihrem Vater?

>>er schweigt lieber oder sagt, "Ja, wenn du das so siehst dann zieh doch weg" <<

Dann tu es.Es geht hier nunmal inerster Linie um dich.DU brauchst Unterstützung und DU musst zur Ruhe kommen.Wie willst du sonst den Alltag mit 3 kleinen Kindern bewerkstelligen wenn du jetzt schon total überlastet bist?

Eine kurzweilige Trennung bedeutet nicht gleichsam das Eheaus.

Beitrag von Umzug!!! 31.05.11 - 10:51 Uhr

Und was meinst du, wird es besser, wenn das dritte Kind da ist? Wird er dann mehr für EUCH da sein? Das was du schreibst klingt nicht nach gutem Vater, der sich um die Kinder kümmert, sondern einfach nur nach Ernährer. Das kann er auch aus 600km Entfernung machen. Kinder werden so schnell groß, sie brauchen die wärme und Geborgenheit der Familie. Großeltern die für ihre Kinder da sind, sind wertvoller als ein Vater, der nie da ist.

Vielleicht besinnt sich dein Mann ja durch die Räumliche trennung. Bisher nimmt er dich jedenfalls nicht ernst :-(

Beitrag von windsbraut69 31.05.11 - 11:16 Uhr

Ja, was soll er denn tun?
Kündigen?
Alternativ könnte sie ja seine Rolle übernehmen und es besser machen....

Sorry, aber allein die Verantwortung eines Ernährers ist schon nicht leicht zu tragen....er hat offensichtlich unregelmäßige und ungünstige Arbeitszeiten....wie soll er da noch seiner Frau bei der Traumabewältigung helfen und abends den Feierabendpapa spielen?

LG,

W

Beitrag von Umzug!!! 31.05.11 - 11:25 Uhr

eben weil er scheinbar sich dafür nicht die Zeit nimmt, sollte sie eine Entscheidung in Betracht ziehen, die ihm scheinbar eh egal ist.

Wer Freiwillig noch Zusatzdienst macht statt zu Hause sich um seine Familie zu kümmern, der hat seine Prioritäten ganz klar gesetzt. Nun ist sie an der Reihe, das selbe zu machen. Ob sie nun bleibt und daran zerbricht oder aber eben zurück zieht und da mit Unterstützung die Baustellen ihres Lebens in Angriff nimmt, wird sie alleine Entscheiden.

Ich versteh nicht, wie man als Partner und Familienangehöriger sich so aus der Affäre zu stehlen versucht. Nur weil er Geld nach Hause bringt, endet da noch lange nicht seine Verantwortung.

Beitrag von allexa 31.05.11 - 12:33 Uhr

#pro

Beitrag von lichtchen67 31.05.11 - 10:52 Uhr

Ebenfalls einhak.

Du schreibst er war vorher bei der bundeswehr. Etliche bundeswehr Familien führen wochenendbeziehungen, nämlich weil die Frau und Kinder es irgendwann leid sind, ihren Männern hinterherzuziehen und irgendwo zu hocken, wo sie niemanden kennen und doch alleine sind, weil der Mann Dienst tut.

eine mögliche Lösung wäre das sicherlich, lässt sich ja alles regeln. Wochenendbeziehung heißt ja nicht gleich Trennung. und was soll mit den Kindern sein? die haben wieder ihre alten Freunde, ihre alte Umgebung.

Nur fürchte ich, dass das nicht allein Dein Problem der "überforderung" ist. Dir wirds auch nicht allein mit den Kindern zurück in der Heimat besser gehen. Du hast noch eine andere "baustelle" in Dir, die nicht abgeschlossen ist und weiter gärt..... Daran solltest Du arbeiten wie hier schon geraten wurde.

Lichtchen

Beitrag von mond09 31.05.11 - 10:53 Uhr

Wegen der Arbeit??? Oh nein das würde ich nicht! Was soll er denn machen????

Mein Mann ist auch frühs weg und spät daheim. Sieht das Kind (bald 2) sogut wie nie. Wochenende und Urlaub ist auch mehr Arbeit als alles andere. Aber was soll er tun??? Gefällt ihm ja auch nicht. Und er arbeitet ja FÜR due Familie!!!!

Beitrag von manavgat 31.05.11 - 11:11 Uhr

Für Deine (seelische) Gesundheit bist Du zuständig. Wenn Du keine Therapie wirklich durchziehst, dann musst Du leiden. Triff eine Entscheidung.

Alles andere ist - sorry - Kinderkacke.

Dein Mann arbeitet, ernährt die Familie, kümmerst sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um die Kinder, versucht Dir Freiräume zu verschaffen (mit denen Du offensichtlich nichts anfangen kannst) und Du denkst über Trennung nach?

Im Ernst?

Was soll Dein Mann sein: ein Lebensglücklichmacher, der für Dich die Verantwortung übernimmt?

Verhalte Dich wie eine Erwachsene und mach hier nicht die Familie kaputt, weil Du Dein Leben nicht gebacken kriegst!


Gruß und alles Gute

Manavgat

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 11:31 Uhr

Wo schafft mir mein Mann Freiräume?? Er ist doch nie da.

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 11:36 Uhr

Ach so, ja, ich würde auch nur zu gerne Arbeiten gehen, ich beziehe genau soviel Einkommen wie mein Mann und das ohne Zusatzdienste.

Aber wenn ich das tun würde dann wäre ich nie zuhause, und mir sind meine Kinder wichtig. ich bin ebenso bei der Bundeswehr, aber über 500 km entfernt vom Wohnort stationiert!

Beitrag von windsbraut69 31.05.11 - 13:22 Uhr

Ja, Ihr könnt doch aber nicht beide im Interesse eines gemütlichen Familienlebens Zuhause bleiben...
Wenn Du einen ähnlichen Job hast, verstehe ich nicht, dass Du so wenig Verständnis für Deinen Mann hast.

Ihr hab Eure Aufgaben so verteilt, dass er "das Geld ranschafft" und Du für Haus und Kinder zuständig bist.
Da kannst Du ihm doch nicht vorwerfen, dass er nie da ist. - er wirft Dir doch sicher Deinen "Zustand" auch nicht vor, oder?
Die Zusatzdienste wird er nicht zum Spaß übernehmen, oder?

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 13:36 Uhr

Also,

Ich habe ja immer Verständnis für die Arbeit, auch wenns mal länger dauert und er alle zwei Wochen für 1 Woche Bereitschaft hat.

Diese Zusatzdienste übernimmt er immer freiwillig, er ist der erste der sich meldet und es übernimmt, dafür kriegt er nichts extra, das heißt, er könnte sich in der Zeit auch mal um die Kinder kümmern, mal ausnahmsweise mit uns zusammen aufstehen usw.

Des weiteren sind wir durch seinen Beruf sehr eingeschränkt, wir durften max 10 km entfernt von seiner Dienststelle weg ziehen, er meint er müsste immer erreichbar sein, auch im Urlaub, hat 24 Std am Tag Rufumleitung seines Dienstapperates auf sein bzw unser Telefon etc. Und das ist nicht normal!!! Seine Kollegen müssen das nämlich auch nicht.

Er lebt nur noch für die Arbeit, was hier daheim geschieht interessiert ihn nicht wirklich und zieht einfach so an ihm vorbei, und das verletzt mich tierisch.

Deswegen ist mein Verständnis echt am Ende, ich weiß, was muss das muss, dafür hab ich Verständnis und ich unterstütze ihn, aaaaaber, er übertreibt es und ihm ist völlig egal wie wir als Familie darunter zu leiden haben!

Beitrag von windsbraut69 31.05.11 - 14:10 Uhr

Er macht freiwillig unvergütete Sonderdienste?
Wie lange hat er den neuen Job denn schon, ist das Existenzangst oder flüchtet er?

Gruß,

W

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 14:16 Uhr

Für mich ist es klar, auf Arbeit hat er seine Ruhe vor uns, deswegen ist er immer dort, er ist genervt von uns.. Ich glaube er hat sich sein Leben anders vorgestellt.. Er geht ja auch im Urlaub oder in Dienstfreier Zeit immer wieder dorthin um irgendwas zu erledigen oder sowas..

Nö, er kriegt nix dafür, er hat auch keine Angst seine Arbeit zu verlieren, in 2 Jahren wird er Beamter und bis dahin steht er in einem Beamtenähnlichen Verhältnis, da muss man schon den Goldenen Löffel klauen oder Schwerstkrank werden..

Beitrag von lumidi 31.05.11 - 14:21 Uhr

Hallo,

seid ihr vielleicht auf das Geld angewiesen?

Also, wenn mein Mann lieber auf der Arbeit wäre anstatt zu Hause und freiwillig Dienst schiebt ohne eine Vergütung, dann wäre ich schon längst weg. Kinder hin oder her, aber die haben doch auch nichts von ihm, wenn du bei ihm bleibst. Die sehen ihn doch genauso selten.

LG

Lumidi

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 14:31 Uhr

Aber wie soll ich das alleine durchziehen, 600 km, Umzug, Kinder, Schwangerschaft.. Dass ist einfach alles soviel, kann man das bewältigen?

Was das Geld angeht, klar sind wir auf das Geld angewiesen, einer muss arbeiten. Ich würde dann nach Elternzeit + Elterngeld auch zusehen dass ich wieder arbeiten kann, dann ist mein Vertrag bei der Bundeswehr auch ausgelaufen.

Mein Einkommen ist das Elterngeld, seines das Gehalt von der Arbeit.

Müssten damit ja dann zwei Wohnungen finanzieren bzw zwei Haushalte..

Beitrag von windsbraut69 31.05.11 - 14:58 Uhr

Ja, wenn er wirklich flüchtet, um Ruhe vor Euch zu haben, ist eine Trennung vielleicht das Beste.

Ich würde aber schon genau nachhaken, was genau sein problem ist.

LG

Beitrag von ichweißnichtweiter 31.05.11 - 15:09 Uhr

Wie mit jemanden reden der lieber Schweigt als den Mund aufmacht und mit dem Mann kaum noch reden kann...

Beitrag von windsbraut69 31.05.11 - 15:51 Uhr

Dann mußt Du eben ein Gespräch erzwingen.

Beitrag von lumidi 31.05.11 - 15:30 Uhr

Ich meinte eigentlich damit, dass er "Extraschichten" macht, damit ihr mehr Geld zu Verfügung habt.

Mein Mann arbeitet auch mehr, wenn wir das Geld brauchen. Wenn es so gut klappt, dann macht er keine "Extraschichten".

Wenn du nicht weißt, ob du es alleine schaffst, dann darfst du dich meiner Meinung nach auch nicht beklagen, wenn dein Mann nur seine Arbeit im Kopf hat. So hart es jetzt vielleicht auch klingen mag. Aber entweder ich reiße mich zusammen und beklage mich nicht oder ich ziehe die Sache alleine durch!

Beitrag von connie4 31.05.11 - 18:39 Uhr

#liebdrueck

Hallo Du,

ich kann Dich sehr gut verstehen!!! Ich habe eine ähnliche Situation:
3 Kinder (davon das 3. auch nicht geplant) - die beiden Kleinen 2 und 1 Jahr alt. Und mein Mann wochentags nicht da. Er hat den Job angenommen kurz bevor das 3.Kind sich ankündigte.
Schon mit 2 Kindern ist mir die Entscheidung schwer gefallen und wir hofften auf etwas Unterstützung durch die Großeltern. Aber mit 2en wäre es zu wuppen gewesen.
Nun kam nr. 3 und änderte alles!!! Meine Gesundheit war am Boden, meine Energie auch. Die Unterstützung der Großeltern beschränkt sich auf Notfälle (ist ja auch ok - ich erwarte nicht, daß sie für unser Leben gradestehen).
ABER: Inzwischen geht es mir wie Dir und ich habe das Gefühl, er flüchtet vor uns. Klar, die Familie ist anstrengend, mit 3 Kindern chaotisch, die Wohnung sieht nicht mehr so einladend aus, wie es mal war.
Nun bauen wir auch noch Haus (bzw. ein altes Haus komplett sanieren, renovieren, umbauen....) und er flüchtet das WE dort hin.
Ich kann Dein "Verlassenheitsgefühl" vollkommen verstehen und mir geht es ähnlich.
Er sagt zwar immer, daß der Job nicht für ewig ist, aber ich habe auch das Gefühl, dort gefällt es ihm besser als zuhause.

Vielleicht kann ich Dir jetzt nicht wirklich helfen und keinen Rat geben. Vielleicht ist es nur ein kleiner Trost, daß Du nicht allein bist.
Vielleicht sind wir einfach in einer Sch...situation.

Natürlich sagt die eine Seite "aber das tut er doch alles für Euch" - das stimmt und ich schätze das auch, aber die "emotionale Leere" (klingt hochtrabend, aber ich kann es nicht anders sagen, wenn man sich so verlassen fühlt!!!) wird immer schlimmer.

Also ein fleißiger Ehemann in Ehren - aber irgendwann sehnt man sich auch mal nach Nähe und Geborgenheit ... und Schutz.

Insofern ähneln sich unsere Probleme, nur daß ICH tatsächlich wochentags allein bin und würde Dir abraten. (Es sei denn, du hast dort wo Du hinziehen würdest SUPERUNTERSTÜTZUNG - Eltern, Freunde...aber die können den Partner nicht ersetzen!)

Vielleicht machst Du mir mal auf meine VK mailen und wir können uns austauschen???

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