Bei Umzug unbedingt auch Schulwechsel?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von jusudi73 31.05.11 - 13:52 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn geht in das 2. Schuljahr und kommt nach den Ferien in das 3.!
Nun überlege ich, ob ich näher zu meiner Mutter ziehen soll, die 15km entfernt wohnt. Allerdings möchte ich meinem Sohn unter keinen Umständen einen Schulwechsel zumuten. Ich muss eh jeden Tag hier zur Arbeit fahren und könnte ihn so gut mitnehmen.

Nun meine Frage: bin ich verpflichtet mein Kind in der Nähe meines WOHNortes einschulen zu lassen und kann er die 2 Jahre auch noch auf der Grundschule bleiben?

Er ist eher introvertiert und tut sich mit neuen Freundschaften eher schwer. In der Schule hat er aber Kontakte geknüpft die ich ihm nicht mehr nehmen möchte, außerdem könnte ich im Notfall natürlich auch schneller vor Ort sein.

Kennt sich da jemand aus?

Vielen Dank und viele Grüße

Beitrag von sarahg0709 31.05.11 - 13:58 Uhr

Hallo,

ich weiß nur von einem Fall aus der Klasse meines Sohnes. Als er in die 2. Klasse ging, ist ein Kind in ein anderes Stadtviertel gezogen. Die Eltern haben einen Antrag gestellt, dass das Kind weiterhin die GS besuchen kann und bekamen das auch genehmigt.

Das Problem war nur, dass das Kind plötzlich ca. 1 Stunde morgens mit diversen Verkehrsmitteln durch die Stadt gondeln musste (mit 8 Jahren). In der 4. Klasse ist sie dann des öfteren woanders hingefahren, bloß nicht mehr in die Schule, weil ihr das "zu blöd" war.

Wenn Du ihn allerdings selber dorthin bringen kannst, finde ich das weniger problematisch. Ich würde mich einfach erkundigen.


LG

Beitrag von jusudi73 31.05.11 - 14:01 Uhr

Danke schön für Deine Antwort. Ja, ich würde ihn natürlich selbst zur Schule bringen, wie ich es jetzt auch tue.... liegt quasi fast auf dem Weg!

Ich rufe mal beim Schulamt an denn wenn es nicht geht würde ich mit einem Umzug noch die 2 Jahre bis zur höheren Schule warten!

LG

Beitrag von delfinchen 31.05.11 - 14:25 Uhr

Hallo,

das kommt sicher auf das Bundesland an. Wenn Sprengelpflicht herrscht, wird es schwierig, weil du auch in einem Gastschulantrag keine nachhaltigen Argumente liefern könntest, zumindest nach dem, was du geschrieben hast.

LG,
delfinchen

Beitrag von jusudi73 31.05.11 - 14:47 Uhr

Was bitte ist Sprengelpflicht? Hab ich ja noch nie im Leben gehört.....

LG

Beitrag von susanne85 31.05.11 - 15:43 Uhr

woher bist du?

das heisst das immer nur die nächste schule für einen zuständig ist

in nrw z.b. kannst du dein kind dorthin schicken wo du willst auch wenn das 50 km weit weg ist.

lg

Beitrag von delfinchen 31.05.11 - 15:44 Uhr

Es gibt Regionen, in denen vom Schulamt (?) festgelegt wird, welches Wohngebiet zu welcher Grundschule gehört. Diese muss man dann besuchen, es sei denn, es gibt zwingende Gründe, die dagegen sprechen. Dann kann man einen Gastschulantrag stellen. Ob der bewilligt wird, hängt dann in erster Linie von den Geldern ab, die damit verbunden sind.

LG,
delfinchen

Beitrag von white-blank-page 31.05.11 - 16:16 Uhr

Sprich mit der Schulleitung. Erkläre dein Problem, deine Gedanken dazu, deine Einschätzung, was ein Schulwechsel für deinen Sohn bedeuten würde. Dann siehst du weiter.

Es gibt Härtefälle, in denen es gerechtfertigt ist, das Kind an der bisherigen Schule zu belassen.