Zwangversetzung zulässig

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von erna1083 31.05.11 - 14:22 Uhr

Hallo Ihr lieben..
vielleicht könnt ihr mir ja helfen.. habe riesen stress mit meinem chef und er möchte mich nun loswerden... ich habe zwei varianten zur auswahl bekommen..


Variante 1...

ich werde zwangversetzt, in welchen betrieb erfahre ich aber erst wenn ich mich für diese variante entscheide..

Variante 2...

ich darf noch einem mont in diesen betrieb arbeiten und soll mir in der zeit was neues suchen.. sollte ich in diesem monat nichts neues finden werde ich in die frühschicht versetzt mit androhung auf weniger geld ( bin als teilzeit angemeldet und werde nach stunden bezahlt)



nun meine frage.. wenn ich die versetzung in einem anderen ort akzeptiere, wie weit darf er mich versetzen?? Finde einfach nichts... weiss grade nicht was ich machen soll...

Wenn ich im betrieb bleibe werde ich nur noch gemobbt... und muss mit weniger stunden rechnen und somit mit sehr viel weniger verdienst..

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen... danke schonmal

Lg Vany

Beitrag von musterli70 31.05.11 - 14:40 Uhr

Ich hätte ihm unter vier Augen die Variante drei angeboten, wenn er mir aufn Sack geht, bin ich demnächst immer 5 1/2 Wochen krank, komme ne Woche um dann wieder mit was anderem zu erkranken und wenn er ganz böse ist, werdens sogar Berufsunfälle damit er noch Spaß mit der Berufsgenossenschaft hat.

Beitrag von sassi31 31.05.11 - 15:59 Uhr

Und was soll das bringen?

Beitrag von kathi.net 31.05.11 - 16:19 Uhr

Und du glaubst, dass schützt vor Kündigungen?

Beitrag von musterli70 31.05.11 - 16:22 Uhr

Das nicht, aber besser gekündigt und vor Gericht noch nen Schnapp gemacht, als am Ende der Welt strafversetzt.

Beitrag von kathi.net 31.05.11 - 16:26 Uhr

Du hast ja ne komische Logik #kratz

Was willst du denn vor Gericht?

Beitrag von hippogreif 31.05.11 - 19:23 Uhr

Sie spielt wohl auf die Abfindung an... Auch wenn ich ihre Aussage so nicht unbedingt teile...

Beitrag von musterli70 31.05.11 - 19:24 Uhr

Kündigung, Arbeitsplatzverlust, Kündigungsschutzklage, Abfindung, schon mal was davon gehört ?

Beitrag von windsbraut69 01.06.11 - 09:48 Uhr

#rofl

Beitrag von ichbins04 31.05.11 - 15:05 Uhr

hallo,

hmm. also ich finde es schon sehr fragwürdig, das du zu etwas ja sagen sollst, ohne das du weiss, wohin......

ich an deiner stelle würde da spontan einen mir bekannten anwalt befragen,

denn ob das rechtlich ok ist... keine ahnung.

zu der 2. variante: du hast einen teilzeitvertrag, der auf wieviele stunden festegelgt ist??

dann muss er dir die doch bezahlen, ob er dich die stunden braucht oder nicht......

gruß berichte mal wies ausging

Beitrag von erna1083 31.05.11 - 15:09 Uhr

im vertrag ist leider keine stundenzahl festgelegt.. arbeite sied 5 jahren in der firma und habe durchschnittlich 160 stunden im monat gearbeitet.. aber er könnte mich auch ffür nur 3 stunden am tag einsetzen weil im vertrag rotationskraft steht...#aerger

Beitrag von ichbins04 31.05.11 - 15:19 Uhr

also wie gesagt, ich würde da den gang zum anwalt nehmen, denn das mit der versetzung... ob das so rechtlich richtig ist... so ohne zu wissen wo du hinsollst eine endscheidung zu treffen....

wie weit weg kannst du im schlimmsten fall versetzt werden??

Beitrag von tigaluna 31.05.11 - 18:37 Uhr

Wie viele Niederlassungen gibt es denn, das du sonst wo hin versetzt werden könntest? Wenn du mit der Versetzung ansich einverstanden wärst, würde ich ihm sagen, das du ein Mitspracherecht haben möchtest, wohin du kommen würdest. An deinem jetzigen Ort würdest du doch eh keine Lobby mehr haben.

Beitrag von hippogreif 31.05.11 - 19:27 Uhr

Also, zunächst einmal mußt Du einige Infos nachliefern, damit man Dir überhaupt antworten kann:

-wie lange bist Du bei diesem AG beschäftigt?
- wieviele Angestellte gibt es?
- wieviele Filialen gibt es?
- steht in Deinem Arbeitsvertrag etwas zum Tätigkeitsort?
- wieviele Stunden mußt Du laut Vertrag arbeiten?

Und die letzte Frage: was ist Dein Ziel? Möchtest Du den Job behalten oder lieber mit ner Abfindung rauskommen?

Ich würde Dir wirklich gerne antworten und Tipps geben, aber vorher benötige ich diese Infos dazu.

Beitrag von parzifal 31.05.11 - 19:59 Uhr

Du hast ja von Hippogreif schon ein paar vernünftige Fragen bekommen.

Das Du nicht einer Zwangsversetzung zustimmen solltest (und auch nicht musst) versteht sich von selbst.

Weshalb ein versetzen in die Frühschicht eine Drohung sein kann ist ohne weitere Infos nicht ersichtlich.

Unverständlich ist auch die Drohung mit weniger Geld. Wie soll denn das bewerkstelligt werden?

Beitrag von manavgat 01.06.11 - 15:35 Uhr

Ich würde an Deiner Stelle entweder den Betriebsrat einschalten - wenn es so etwas bei Euch gibt - oder mich an die Gewerkschaft oder eine Anwältin wenden.

Grundsätzlich ist das Nötigung. Wenn der Betrieb mehr als 10 Mitarbeiter hat, dann wird er Dich so billig nicht los. Auch eine Änderung Deiner Konditionen ist nicht so leicht durchzusetzen, wie der Mann sich das denkt.

Lehn Dich zurück - wenn Du die Rechtslage gecheckt hast - und warte ab. Keinesfalls solltest Du irgendwas unterschreiben.

Gruß

Manavgat