Gibt es ein Leben nach einem Kiga-Leitung-Gespräch ?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schnuffelkalli 31.05.11 - 21:03 Uhr

Hallo,

hatte heute ein Gespräch mit der Kiga-Chefin, da auf Grund eines heftigen Gesprächs mit der Erzieherin nahe lag, dass mein Sohn dort nicht gut aufgehoben ist.

Vor mir sassen 3 Damen #schock: Die Chefin, betreffende Erzieherin und andere Erzieherin (schrieb Protokoll).

Es ging um die Aussagen der betreffenden Erzieherin, mit denen ich nicht einverstanden bzw. verärgert war. (die Gründe sollen hier aber nicht das Thema jetzt sein, mir geht es um was anderes.)

Die betroffene Erzieherin beschönigte alles, und benutzte andere Wörter als damals, als sie die Dinge ansprach (lächelte auch). Sie wies einiges ab, was sie gesagt haben soll und ließ mich dastehen, als würde ich negatives hineininterpretieren.

Ich bin geschockt, denn mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Auch die Chefin stand total hinter ihr und ich war am Ende die Blöde, die "nur alles falsch verstanden hat" #schock

Ich sass den 3 Damen gegenüber und hatte keine Chance, stellte aber meinen Standpunkt immer wieder dar. Aber besagte Erzieherin kann sich prima in Worte fassen und das Ganze zerreden, nicht zu fassen.

Einige Punkte wurde letztendlich als "wir kümmern und drum, ist ja selbstverständlich, machen wir immer" versprochen, aber ich fühlte mich nach diesem Gespräch doch eher wieder wie die Verliererin, denn ich habe das Gefühl, wer kritisiert, hat schon verloren.

....ich glaube das ist bei uns im Dorf sowieso ein Staatsverbrechen, wenn man einen Termin bei der Leitung hat mit Androhung von Kündigung #augen

Ich habe keinen anderen Kiga-Platz, würde sonst wahrscheinlich wechseln.

Aber wie besch....... komme ich mir denn jetzt vor, wenn ich die Damen und Oberhäupling (Chefin) täglich sehen muss? Nach so einem Gespräch denken die wohl noch, ich übertreibe und bin nicht ernst zu nehmen. Fühl mich richtig unwohl morgen, hat sich bestimmt auch schon bei den Mamas rumgesprochen, dass ich laut gemacht habe.

Außerdem komm ich mir echt verarscht vor #schmoll, die Damen halten zusammen, super fürs Betriebsklima aber besch..... für betroffene Mütter.

Wie ist es Euch ergangen, nachdem Euer Gespräch mit der Leitung negativ ausgefallen ist und ihr trotzdem den Kiga nicht gewechselt habt.
Wie war die "Zeit danach" mit Erzieherinnen (u. Müttern)?

Könnte mir vorstellen, dass ich mich da jetzt überhaupt nicht wohl fühle bzw. dieser Tag immer wieder in mir hochsteigt.......aber ich muss da durch.

#danke

Beitrag von twins 31.05.11 - 21:30 Uhr

Haben wir auch mehrfach hinter uns und es ist von mal zu mal schlimmer geworden.
Mein Mann ist immer dann als ZEUGE mitgegangen und war Vermittler. Das hilft wirklich, denn vor Männer scheinen die meisten Damen respekt haben und lügen dann nicht soooo viel.

Wir haben dann den Kiga gewechselt und sind zwei Dörfer weiter weg, seit dem geht es uns allen wieder sehr gut.

Grüße
Lisa

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 15:44 Uhr

Mein Mann war auch dabei, musste aber mit dem Kleinen raus, da er nicht mehr gut tat, haben leider keinen Babysitter.

Hattet Ihr so ohne Probleme im Nachbardorf einen Kiga-Platz bekommen?
Ich bekomme nur Absagen

LG

Beitrag von twins 01.06.11 - 16:36 Uhr

Nö, keine Probleme war gerade ein guter Zeitpunkt gewesen, jetzt sind auch alle Gruppen wieder voll.

Bei uns im Kiga ist es jetzt so, wenn man ein Elterngespräch hat, kann man die anderen Kinder im Kiga zur Betreuung lassen, außer es ist ein Baby, aber so ab 1 Jahr passen sie schon auf, ist in der Regel ja auch nur 1/2 Std.

Naja, im alten Kiga gingen die Gespräche auch locker 2 Std. Mein Mann ist ein guter Vermittler und hat denen dann auch vorgezeigt, wo die Lügen und wo die Meinungen einfach untereinander nicht gepaßt haben, wo einer den anderen decken wollte.

Grüße
Lisa

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 16:40 Uhr

mein Mann ist leider nicht so der Redner, hat zwar auch was gesagt, was aber genauso abprallte. Wollte halt nicht alleine hin. Ja, die Menschen sind halt verschieden. Er konnte auch nicht so viel dazu sagen, weil er bei besagtem Streitgespräch damals nicht dabei war.

LG

Beitrag von zottel 31.05.11 - 21:39 Uhr

Hallo,

ja gibt es.

Ich weiß ja nicht es abgelaufen ist aber ich vermute mal Kigaleitung hat gesagt ...haben sie mal einen Moment Zeit und dann standes du da vor diesem Tribunal behafteten Szenario.

Nur für die Zukunft , fals es so war. Termine vorgeben....dann bist du wenigstens schon mal seelisch drauf vorbereitet.

Bei mir war es so ich habe das Verhalten einer Erzieherin kritisiert sehr deutlich kritisiert, aber weder laut noch unhöflich

Dann hieß es bei dem Gespräch mit der Leitung...so wäre es nicht gewesen so wäre es nicht abgelaufen das wäre ein riesengrrosses Missverständnis und ich würde überreagieren.

Ich war im Recht und würde heute jederzeit so reagieren und habe genau das in meiner Haltung nach aussen getragen.

Ich bin nie zu einer Mutter hingegangen und habe gesagt du wenn du da was gehört hast das war aber so und so....

Hat man mich drauf angesprochen habe ich den Sachverhalt erklärt ohne dabei zu schwatzen , auszuschmücken oder emotional zu werden.


Einmal kam eine Spitze der besagten Erzeiherin...ganz kurz nach der Sache

Die habe ich nicht einfach über mich ergehen lassen sondern reagiert aber sachlich und ohne dabei emotional zu werden.

Wichtig ist das du für dich sicher bist deine Kritik war berechtigt, wenn du daran zweifelst war sie es vielleicht sogar nicht.

Zottel

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 15:48 Uhr

Genau so verlief mein Gespräch auch, alles wurde heruntergespielt ...

Der Termin war von vornherein bekannt und ich hatte mich gut vorbereitet.
Dennoch alles Lug und Trug, obwohl meine Kritik berechtigt war, leider aber abprallte. Was will man machen, es war ja kein Zeuge dabei damals :-(

Beitrag von lisasimpson 31.05.11 - 21:47 Uhr

bitte die leiterin um ein gespräch unter vier augen und erzähle ihr genau das hier

"aber ich fühlte mich nach diesem Gespräch doch eher wieder wie die Verliererin, "

"Könnte mir vorstellen, dass ich mich da jetzt überhaupt nicht wohl fühle bzw. dieser Tag immer wieder in mir hochsteigt"

"Aber wie besch....... komme ich mir denn jetzt vor, wenn ich die Damen und Oberhäupling (Chefin) täglich sehen muss? Nach so einem Gespräch denken die wohl noch, ich übertreibe und bin nicht ernst zu nehmen. Fühl mich richtig unwohl morgen, hat sich bestimmt auch schon bei den Mamas rumgesprochen, dass ich laut gemacht habe. "

bring das in ordnung- versuche mit ihr eine basis zu finden, auf der ihr euch täglich begegenen könnt und kein ungutes gefühl dabei haben müßt.

es ist wichtig, daß du den menschen vertraust, die täglich dein kind betreuen und es ist wichtig, daß du mit diese einiermaßen klar kommst

lisasimpson

Beitrag von kleine1102 31.05.11 - 22:32 Uhr

Hallo,

warum gab es denn überhaupt ein Gespräch #gruebel? Du hattest doch ursprünglich geplant, die schriftliche Kündigung abzugeben sowie die Sachen Deines Sohnes abzuholen und ihn "nie wieder" in diesen Kindergarten gehen zu lassen.

Das sind, unabhängig vom Verhalten der und dem Gespräch mit den Erzieherinnen definitiv keine guten Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit. Wenn einzig die Ermangelung eines alternativen Kindergarten-Platzes der Grund für den Verbleib Deines Sohnes in der Einrichtung ist, dann wird das in Zukunft ganz sicher kein "Zuckerschlecken". Entweder kannst Du Dich ab jetzt für Dein Kind permanent "zusammen reißen" und dabei ständig "innerlich trommeln" #schwitz. Oder um ein weiteres Gespräch bitten, das Du möglichst gemeinsam mit Deinem Mann und bestenfalls nur mit der Leitung führen solltest. Nicht, um die besagte Erzieherin "durch den Kakao zu ziehen", sondern, um Deinen/Euren Standpunkt bzgl. der Vorfälle sowie Eure allgemeinen Erwartungen an den Kiga zu verdeutlichen. Und in drei, vier Sätzen Deine diesbezügliche Gefühls-Lage zu schildern (so sachlich es Dir möglich ist). Dann könnt Ihr ggf. gemeinsam nach Lösungen suchen.

Drücke Euch und vor allem Eurem Sohn die #pro #pro!

Viele Grüße #blume,

Kathrin

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 15:56 Uhr

Hallo,

das Gesprächsthema an sich sollte nicht hier das Thema sein, läuft die Diskussion in andere Wege. Mir aber geht es hier eigentlich um den "Neuanfang", wie auch immer. Konnte auch mit der Suchfunktion nichts finden zu diesem Problem.

Zu dem Gespräch hatten wir uns entschieden, weil wir keinen Kiga-Platz in den Nachbargemeinden gefunden haben. Mein Sohn hat sich aber erst jetzt richtig eingefunden nach 9 Monaten, somit wollten wir doch nicht kündigen.

Man prallt total ab bei der Chefin, ich glaube, die Erzieherin könnte sich alles erlauben, ist ja auch schon lange dabei......Traugig echt. Durch den Kakao gezogen habe ich sie nicht, im Gegenteil, hab immer wieder gesagt, dass ich lange brauche, bis ich was sage und mir alles unangenehm ist. Ein weiteres Gespräch wird nix ändern.

Danke!

LG #winke

Beitrag von tessy25 01.06.11 - 00:28 Uhr

Hallo,

da antworte ich doch mal auf deine Eingangsfrage: Ja, es gibt ein Leben nach so einem Gespräch.

Ich hatte eins, bin auch alleine hin (Anfängerfehler). Dann habe ich meinen Sohn abgemeldet und mangels Alternativplatz 5 Monate daheim betreut. Dann einen anderen Platz eingefordert (war nicht schön die Zeit, in der ich nicht wusste, ob ich überhaupt einen finden werde).
2 jahre später nächster Versuch, weil ich die Idee hatte, meine Tocher in den Kindergarten zu bringen. 1. ist sie ein ganz anderes Kind, 2. wollte ich wenigsten, dass sie Kontakte zu Kindern im Dorf hat. Dieses mal war ich schlauer und bin mit Träger (Bürgermeister) und meinem Mann hin- was soll ich sagen: Es bringt nix, außer, dass man jemanden hat, der genau miterlebt, wie unverschämt sich so manche Frau mit mittlerem Bildungsabschluss und 2 Jähriger Fachschulausbildung aufführt...

Wir sind glücklich und zufrieden in der neuen Kita.

Liebe Grüße
Tess

Beitrag von hummelinchen 01.06.11 - 11:54 Uhr

Zitat:
Es bringt nix, außer, dass man jemanden hat, der genau miterlebt, wie unverschämt sich so manche Frau mit mittlerem Bildungsabschluss und 2 Jähriger Fachschulausbildung aufführt...

#kratz erklär mal... ????

Beitrag von cherrytree 11.06.11 - 22:19 Uhr

Ja das würde mich auch mal interessieren...
du hast bestimmt eine bessere Bildung " wie so manch ne´Frau!"
und? hat es dir was gebracht#winke



Beitrag von rienchen77 01.06.11 - 06:41 Uhr

also ich hab jetzt irgendwie das Bild eines Verhöres im Kopf...drei dir gegenübersitzende und du...

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 15:59 Uhr

EXAKT, auch ein Punkt, der mich rasend macht :-[

LG

Beitrag von juniorette 01.06.11 - 08:11 Uhr

Guten Morgen,

"(die Gründe sollen hier aber nicht das Thema jetzt sein, mir geht es um was anderes.) "

du wolltest schon in deiner Kindergarten-Kündigungsdiskussion nicht sagen, warum du denkst, dass dein Sohn im Kindergarten schlecht aufgehoben ist.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=3163577

Auf mich wirkt das so, als wenn du genau wüsstest, dass deine Gründe, warum du dich über deinen Kindergarten ärgerst, albern sind (sonst hättest du ja mal kurz erklärt, was los war).

Insofern ist es doch logisch, dass du aus dem Gespräch als "Verliererin" rausgehst.

Wenn du dich im Recht fühlen würdest, hättest du statt deinem Kündigungsthread hier gefragt, was man bei dem Vergehen XY einer Erzieherin machen kann bzw. dir hier Zustimmung von anderen Urbia-Usern geholt, was deine Verärgerung und deine nächsten Schritte betrifft.

LG,
J.

P.S.: was sollte das Gespräch, wenn du doch eh kündigen wolltest? #kratz

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 16:10 Uhr

Danke, dass meinen Link reingestellt hast ;-)

Wir haben keinen anderen Kiga-Platz in Aussicht und mein Sohn brauchte lange zur Eingewöhnung, daher haben wir (vorerst) von einer Kündigung abgesehen. Daher glaubten wir, ein Gespräch würde erstmal mehr bringen.

Da es hier nicht um die Gründe an sich gehen, die meine Schritte bewegen, sondern um einen möglichen "Neuanfang" mit der Erzieherin, will ich hier diese Gründe auch nicht nennen. Außerdem gibt es zu diesem Thema jede Menge anderer Beiträge. Ich habe in meinem Beitrag auch nicht andere User nach den Gründen gefragt, sondern lediglich, wie es ihnen danach ergangen ist.

Albern sind meine Gründe keineswegs, ich gehöre nicht zu den Menschen, die überhaupt gerne Kritik äußern, da muss schon so einiges zusammenkommen und schließlich geht es um die Behandlung meines Sohnes, weshalb ich überhaupt meinen Mund aufgemacht habe.

Natürlich fühle ich mich im Recht, würde ich sonst zur Leitung gehen bzw. Kündigen wollen #kratz

Beitrag von charly4321 01.06.11 - 08:22 Uhr

Hallo,

es gibt ein Leben nach einem negativen Gespräch im Kindergarten.
Ich hatte eines im Oktober letztes Jahr. Es war noch nicht mal im Vorfeld vereinbart, sondern ergab sich aus einer spontanen Situation. Es dauerte ca. 1,5 Stunden und auf mich sind 2 Erzieherinnen und die Leiterin losgegangen. Ich hatte schon mehrere Elterngespräche, die allesamt schlecht waren. Nur in diesem speziellen Gespräch hab ich zurück geschossen.
Mein erster Gedanke war, mein Kind da sofort mitzunehmen. Das Problem war aber, dass meine Tochter sich in diesem Kiga pudelwohl fühlt. Deswegen habe ich davon abgesehen.

Wie es nach diesem Gespräch war? Ich habe mein Kind schnell hingebracht und abgeholt. Habe freundlich Hallo und Tschüss gesagt und weg war ich. Die Leiterin selbst hatte immer versucht ein Gespräch mit mir anzufangen, ich war lange Zeit nicht bereit dazu. Dann fand das nächste Gespräch im März d. J. statt. Es wurde auch das Gespräch im Oktober angesprochen. Sie hat sich sogar bei mir entschuldigt. Ich rechne es ihr hoch an.

Ich weiß aber wie man sich nach so einem Gespräch fühlt. Ich habe in diesem Gespräch scharf zurückgeschossen. Bin zu hause in Tränen ausgebrochen.

Jetzt ist der Umgang angenehm. Ich gehe mit keinem schlechte Gefühl mehr dort hin.

Ich weiß nicht was vorgefallen ist. Es ist kein Weltuntergang so ein Gespräch. Lisasimpsonn schrieb, du solltest dahin gehen und sagen, dass du dich schlecht fühlst. Ich habe im März auch einfach meine Gefühle dargelegt.

Es muss nicht immer dazu führen, dass das Kind aus dem Kiga raus soll.

Die anderen Mütter geht das Gespräch nichts an. Ich denke die Erziehrinnen haben auch eine Schweigepflicht.

Kopf hoch!

Ich wüsche dir alles Gute.
charly

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 16:16 Uhr

Hallo

"Ich habe im März auch einfach meine Gefühle dargelegt."

Hattest Du nach einem neuen Gespräch gebeten von Deiner Seite?
Ist ja prima gelaufen und wenn jetzt alles vom Gefühl her passt, super #pro

Ich denke, die dort würden gar kein Gespräch mehr wollen oder ablehnen.
Wurde ja alles gesagt, dass ICH das alles falsch verstanden hätte #augen

Kann mir so ne Basis auf Dauer nicht vorstellen, hab Kloß im Hals, wenn ich hingehe und kann nachts kaum schlafen, so ärgere ich mich über deren Haltung

#winke

Beitrag von charly4321 03.06.11 - 07:02 Uhr

Guten Morgen,

nein, ich hatte um kein Gespräch gebeten. Ich habe einfach das nächste Elterngespräch abgewartet. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann hatte ich mir überlegt, ob ich überhaupt zu dem Elterngespräch gehe. Ausserdem hatte ich überlegt, ob ich meinen Mann schicke. Hier in den Beiträgen hat jemand erwähnt, dass das Verhalten KIGA-Vater ganz anders ist. Ich muss dem beipflichten.
Letztendlich bin dann doch ich gegangen!

Das ganze ist 3 Monate her. Ich kann es mit einer gewissen Distanz schreiben, weil es vorbei ist. Ich bin 1,5 Jahre mit einem ganz besch....nen Gefühl zum Kiga gegangen. Das Einzige was mich aufrecht hielt, war das meine Tochter sich nun mal da wohlgefühlt hat.

Ich weiß jetzt nicht, was bei Dir vorgefallen ist. Mein erster Impuls war, Isabell geht da nicht wieder hin. Alle anderen haben auch gesagt, nimm Sie da raus. Ich habe ein paar Tage abgewartet, und dachte mir, dass ich nicht weglaufe.

Ich wünsche Dir alles Gute. WEnn Du Lust hast, meld dich einfach noch mal.
Liebe Grüße
Charly

Beitrag von schnuffelkalli 03.06.11 - 10:55 Uhr

Hallo und #danke,

unsere Geschichten hören sich wirklich sehr ähnlich an.

Elterngespräche gibt es bei uns nicht automatisch, sondern nur, wenn man sich in die Liste einträgt, also auf Wunsch.

Mir geht es mittlerweile bissi besser, hab heute Nacht aber wieder kaum geschlafen. Werde mir nächste Woche mal anschauen, ob die Erzieherin immer noch auf stur macht. Ich werde mein Bestes versuchen, möglichst freundlich zu schauen #aerger ...

Meinem Sohn scheint es gerade dort sehr zu gefallen, war nicht immer so.
Deshalb halte ich vorerst mal durch.

LG #winke

Beitrag von wemauchimmer 01.06.11 - 08:38 Uhr

Leider kann man das aus der Ferne nicht beurteilen.
Daß jemand irgendwelche eigenen Äußerungen weniger scharf in Erinnerung hat, als sie vielleicht gefallen sind, halte ich für normal.
Wenn ichs mal auf unseren Kindergarten übertrage, dann würde ich sagen, wenn der Kindergarten quasi zu dritt und mit Protokollführung aufmarschiert, dann trauen sie der betreffenden Mutter offenbar alles zu. Da muß es wohl eine Vorgeschichte geben, oder nicht? Hier geht es doch gar nicht mehr darum, wer recht hat und wer nicht und ob sich nun was ändert oder nicht.
Es gibt ganz offenbar kein Vertrauensverhältnis mehr zwischen Dir und den Erzieherinnen, das wäre für mich ein klarer Grund, mein Kind da nicht hinzugeben, denn wie kann ich es jemand anvertrauen, dem ich nicht vorbehaltlos vertraue?

Ich muß allerdings sagen, ich stehe sozusagen eher auf der anderen Seite, ich bin Elternbeiratsvorsitzender und erlebe halt immer wieder Eltern, die wegen haarsträubendem Unsinn eine Riesenwelle veranstalten. Aber ich möchte nicht unterstellen, daß Du in diese Kategorie gehörst, da ich den Hintergrund ja nicht kenne.
LG

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 16:22 Uhr

Ich denke, sie waren zu Dritt, weil anfangs mein Mann dabei war und wir mit Kündigung ankamen. Dennoch find ich es übertrieben zu Dritt, später sass ich alleine da, weil mein Mann mit dem Mini raus musste, hatten keinen Babysitter.

Ich habe eine Menge toleriert und nie was gesagt, aber irgendwann kam der Hammer und da habe ich mal meinen Mund aufgemacht, denn das reichte dann irgendwann.

LG

Beitrag von qayw 01.06.11 - 09:24 Uhr

Hallo,

ich würde diese Dinge jetzt mal weiter beobachten.

1. Es kann sein, daß sich obwohl Du den Eindruck hast, daß Du nicht ernst genommen wurdest, für Deinen Sohn etwas zum Positiven ändert. Möglicherweise wollte die Kindergartenleitung in der "Öffentlichkeit" hinter ihrer Mitarbeiterin stehen, führt aber trotzdem noch ein Gespräch mit ihr über das Thema. Das wird in Firmen häufig ähnlich gemacht (wobei sich der Kunde natürlich trotzdem ernst genommen fühlen sollte).

2. Manchmal führt ein Streit sogar zu einem besseren Verhältnis. Das hatte ich auch schon mit Leuten, mit denen ich zusammen arbeiten mußte, wo ich dachte, daß es nach dem Streit erst recht problematisch würde, wo es aber danach besser wurde.

Andere Mütter wären vielleicht sogar auf Deiner Seite. Ich weiß ja nicht, worum es geht, aber vielleicht haben andere Mütter ähnliche Erfahrungen gemacht und sich nicht getraut, sich dagegen zu wehren.

Letztendlich würde ich das Ganze aber davon abhängig machen, wie es Deinem Sohn im Kindergarten geht. Bessert es sich, schön. Du brauchst die Mitarbeiter ja nicht zum Kaffeekränzchen einzuladen. Ein höflich distanziertes Verhältnis reicht ja. (Meine Mutter kam auch überhaupt nicht mit meiner Kindergartenleitung klar. Da ich mit dieser Person aber normalerweise nichts zu tun hatte und mich ansonsten wohl fühlte, blieb ich in diesem Kindergarten.)

Wenn sich für Deinen Sohn nichts ändert, würde ich die Konsequenz ziehen und ihn in einem anderen Kindergarten anmelden.

LG
Heike

Beitrag von schnuffelkalli 01.06.11 - 16:26 Uhr

Hallo

1. Das könnte wahrhaftig der Grund gewesen sein, weshalb die Erzieherin heute unfreundlich und ohne Lächeln mir gegenüber war, obwohl wir uns gestern freundlich und positiv die Hand reichten

2. das war meine Hoffung :-(

Junior brauchte sehr lange für die Eingewöhnung, ist jetzt erst richtig angekommen. Und ohne Kiga-Platz wäre es schade. Daher schauen wir uns das ganze nochmal an und wenn meine Magenschmerzen und schlaflose Nächte nicht besser werden, wird evtl. gekündigt, es bringt ja nichts.

#danke

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