Wie soll ich mich verhalten???

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von babsie81 31.05.11 - 21:21 Uhr

Hi...
Mein Mann und ich sind eigetlich glücklich verheiratet....wir haben eine Tochter#herzlichgute Jobs, ein Haus...
Er hat Depressionen...damit komme ich klar, so gut es geht..,.er kann keine Gefühle mir gegenüber zeigen...weder Liebe noch Mitleid etc...bei unserer Tochter geht es;-). Er ist in Thearapie und arbeitet hart an sich;-)
Ic hatte vor kurzem einen Unfall und einen Kreuzbandriss..ich lag 5 Tage im KH und er musste meine Pflichten übernehmen..d.h. die Kleine morgens aufwecken,fertig machen,in die Kita und abends ins Bett bringen.
Unsere Tochter ist jeden Tag zwischen 5 unf 6 Uhr wach...auch am WE...ich stehe seit 2 1/2Jahren mit ihr auf und lasse ihn schlafen...nach 10 Tagen früh aufstehen hat er mich heut angeraunzt, dass es ohne mich besser laufen würde, dass er nur noch müde sei und ich nur Arbeit machen würde...ohne mich war alles einfacher.....seine Worte#schwitz
Ich könnte nur heulen..ich kann nichts im Haushalt machen, da ich kaum laufen kann....dass weiß ich...aber ich denke, dass er mich nicht mehr liebt und lieber ohne mich leben würde...er findet die Therorie natürlich doof und ich würd mich ,in meine OPFERROLLE:-[:-[:-[ hineinversetzen...dabei bin ich alles andere ls ein Opfer...(das sagt er,wenn ich ihm genau das oben geschriebene erzähle...)
Ich möchte etwas Hilfe und Verständnis...
Übertreibe ich...bitte ehrlich...deswegen schreib ich nicht in schwarz...

Beitrag von white-blank-page 01.06.11 - 06:11 Uhr

Da kann auch seine Erkrankung gehörig mit hineinspielen.

Ich weiss, es klingt immer etwas doof. Aber ich würde mal sehen, ob es auch für dich Hilfen und Beratung gibt, wie du mit der Depression deines Mannes umgehen kannst.
Es ist kein Pappenstiel, mit einem psychisch Kranken zusammen zu leben. Das geht an deine Basis. Deshalb brauchst du einen Austausch. Und wenn es eine Selbsthilfegruppe ist, in der du von anderen Angehörigen hörst, ihre Probleme und Sorgen teilen kannst.
Aber das ist "nur" eine langfristige Sache.
Genau jetzt habt ihr das Problem, dass du nicht einsatzfähig bist. Und er überfordert ist.
Könnt ihr euch jemanden holen, der euch hilft? Damit die Brisanz raus ist? Eltern/Schwiegereltern, die ein wenig im Haushalt helfen? Das wäre vielleicht gut.

Ausserdem, und das ist ebenfalls eine langwierige Angelegenheit, solltet ihr herausfinden, warum er dir gegenüber keine Gefühle zeigen kann.
Liegt es an seiner Depression? Liebt er dich nicht mehr?
Das ist ein schwerer Weg, du solltest erst einmal wieder auf die Beine kommen.