mich ko*** es an, nie Gehälter pünktlich ....

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Beitrag von malnefragehab - 03.06.11 - 10:16 Uhr

Hallo

was hat man für Handhabe, wenn beiderlei Chefs (die Chefin vom Mann und auch mein Chef) nie pünktlich überweisen. Allenfalls bis spät. zum 5. haben wir immer unser Geld.

Das Problem ist, das es in der Arbeit von meinem Mann eh etwas kriselt im Sinne von schlechtem Betriebsklima. Bei uns isses ähnlich. Da will man natürlich nicht rumstänkern. Aber diesen MOnat ist es so, das wir das Auto in der Reparaturwerkstatt hatten für fast 1000 EUR und wir nun mal ausnahmsweise den Dispo zum Teil gebraucht haben (was wir eigentlich kaum brauchen). Jetzt geht die Miete runter und vieles andere, jetzt können die von der Werkstatt wahrscheinlich heute nicht abbuchen und es kommt evtl zu einer Rücklastschrift - bloß weil unsere beide Chefs wieder mal unpünktlich die Gehälter ausgezahlt haben (ist nämlich beides noch nicht da :-[ )

mich nervt das tierisch. Angerufen hab ich schon, es heißt immer, jaja ist schon überwiesen. Ich weiß aber, da ich z.B. in der buchhaltung bei uns arbeite, das die Bank sehr schnell bucht, tlw. sogar stündlich, und er ohnehin ein sehr später Überweiser ist - man kann ihm da nicht trauen ..... ich sag euch, das ich jedes Monat ein Krimi ......... *kotz*


Was kann ich denn noch machen, das wenigstens ICH mein Gehalt in Zukunft pünktlich bekomme ?? Fristsetzung ??

a.

Beitrag von zwillinge2005 - 03.06.11 - 10:28 Uhr

Hallo,

Wieso kommt es zu einer Rücklastschrift, wenn der Dispo benutzt wird? Oder ist Euer Dispo so gering, dass Ihr nichtmal ein Monatsgehalt ausgleichen könnt?

LG, Andrea

Beitrag von malnefragehab - 03.06.11 - 11:18 Uhr

Hi

nein, der Dispo ist halt nicht so hoch, klar könnte ich ein Monatsgehalt ausgleichen, nur haben wir den monat eh schon einige Zahlungen gehabt, und jetzt ist die Miete schon runter, wir sind also bereits im Dispo ! Und noch höher will ich den dispo nicht machen !

a.

Beitrag von demy - 03.06.11 - 10:32 Uhr

Hallo,
ganz einfach, benutze das was AGs auch gerne benutzen.

Schreib dem AG eine Abmahnung.

Oder toleriert es der AG wenn du jeden Monat mal ein paar Tage zu spät zur Arbeit kommst?

Gruß
Demy

Beitrag von wind-prinzessin - 03.06.11 - 10:38 Uhr

Je nach dem welcher Typ Mensch dein Chef ist, würde ich ihm mal sagen "Sorry, aber ich kann die nächsten 5 Tage nicht zur Arbeit erscheinen, weil mein Auto nicht mit Luft fährt"

Meines Wissens kannst du ihm die Rücklastschriften auch in Rechnung stellen. Er ist ja immerhin laut Vertrag dazu verpflichtet, die Gehälter und Löhne pünktlich zu überweisen.

Beitrag von vwpassat - 03.06.11 - 10:58 Uhr

Der AN darf nicht zum Bittsteller werden.

Beide haben Verpflichtungen, denen ein vernünftiger Geschäftsmann normalerweise pünktlich nachkommt.

Ich würde ein klärendes Gespräch suchen und mich aber auch nicht zum Affen machen lassen.

Beitrag von hsicks - 03.06.11 - 12:12 Uhr

Hallo,

normalerweise muss das Gehalt dem Arbeitnehmer am zweitletzten BANKTAG des Monats zur Verfügung stehen. Fällt der Monatswechsel auf ein Wochenende, wäre das dann spätestens donnerstags .

Ich erlebe es immer wieder, dass mein AG schon am 25. des Monats spätestens überweist ( in einem kleinen Betrieb bekommen wir es sofort mit, wenn der Chef zur Gehaltsüberweisung auf die Bank dackelt ) , ich das Geld aber erst am Monatsletzten oder am Ersten des Folgemonats auf dem Konto habe, während meine Kolleginnen , die bei der gleichen Bank wie der AG sind, einen Tag später ihr Geld haben. Das liegt dann nicht am AG, sondern an den miesen Gepflogenheiten der Banken, bis zu 3 Tage mit dem Geld zu arbeiten. So etwas erlebte ich in verschiedenen Arbeitsstellen und bei verschiedenen Girokonten immer wieder im Lauf der Jahre.

Ich würde erst mal ganz vernünftig beim AG die Situation vortragen und fragen, wann das Gehalt überwiesen wurde. Liegt es dann wirklich am AG, würde ich ihn auffordern, das nächste Gehalt so zeitig zu überweisen, dass es am zweitletzten Banktag für Dich verfügbar ist und ihn darauf hinweisen, dass , falls dies nicht der Fall ist, ihm von Deiner Seite die Zinsen und sonstigen Kosten knallhart in Rechnung gestellt werden, die durch sein unkorrektes Verhalten entstehen.

Gruß und viel Erfolg,
Heike

Beitrag von malnefragehab - 03.06.11 - 13:27 Uhr

klingt gut - der letzte Absatz !

a.

Beitrag von nixfrei - 03.06.11 - 16:03 Uhr

"normalerweise muss das Gehalt dem Arbeitnehmer am zweitletzten BANKTAG des Monats zur Verfügung stehen. Fällt der Monatswechsel auf ein Wochenende, wäre das dann spätestens donnerstags . "

wir kommst du darauf? kommt doch darauf an, was im Arbeitsvertrag steht oder.
bei mir steht z.B. "zum 15. des Folgemonats"

Beitrag von hsicks - 04.06.11 - 10:07 Uhr

Hallo,

Du hast vollkommen recht - sorry, bin von unserem Apotheken-Tarifvertrag ausgegangen, da ist es so wie von mir beschrieben.

Gruß,
Heike

Beitrag von malnefragehab - 04.06.11 - 10:34 Uhr

Hi

LOL, es handelt sich bei uns auch um einen Apotheken-Tarifvertrag :)

es ist aber so, das explizit im Vertrag drinsteht, das zum 1. das Gehalt vom AG überwiesen sein muß. Tja, ich werde mit ihm das x-te mal drüber reden müssen. Er weiß ganz genau, das wir beide keine Krösusse (wie schreibt man das ?) sind und wir angewiesen sind auf das Geld.

Achja, klar haben wir einen Sparer, aber der ist aufgrund einiger Reparaturen (Auto eben, div. Haushaltsgeräte) derzeit ziemlich aufgebraucht, es ist einfach Ende der Fahnenstange erreicht und dann eben isses doppelt ärgerlich, wenns Geld nicht pünktlich kommt.....

a.

Beitrag von windsbraut69 - 03.06.11 - 17:06 Uhr

Der "zweitletzte Banktag" mag für Dich zutreffen, ist aber nicht allgemein gültig.
Entscheidend, ist, was vertraglich vereinbart ist.

Gruß,

W

Beitrag von hsicks - 04.06.11 - 10:04 Uhr

Hallo,

ja, entschuldige, das stimmt !

Laut unserem Tarifvertrag ist es so und ich dachte, es sei allgemein der Fall, sofern das Gehalt am Monatsende fällig ist !

Gruß und danke für den Hinweis !
Heike

Beitrag von krokolady - 03.06.11 - 12:35 Uhr

ruf bei der Bank an, erklär was Sache ist, und bitte darum das der Dispo kurzzeitig etwas erhöht wird.
Macht eigentlich jede Bank wenn ihr seriöse und problemlose Kunden seit

Beitrag von grundlosdiver - 03.06.11 - 12:50 Uhr

Wann sollte das Geld denn drauf sein?
Wenn das Geld immer am 5. drauf ist, warum rechnet ihr nicht gleich ab dem 05.?!?
Habt ihr keine Ersparnisse? z.B.auf einem Tagesgeld - dann könnt ihr sowas überbrücken, wenn z.B. das Auto in die Werkstatt muss. #gruebel

Mein Mann bekommt bis zum 10. sein Gehalt und da beginnt bei uns dann der Monat. Wir rechnen dann so, dass es für die Abbuchungen am 01. noch reicht.

Beitrag von imzadi - 03.06.11 - 14:02 Uhr

Du kannst dich jedes Monat aufs neue beschweren oder dich den Umständen anpassen. Zum Beispiel dir eine Kreditkarte anschaffen die einmal im Monat abbucht, das am besten zu einem Termin an dem euer Geld sicher da ist. Dann könntest du noch monatliche Abbuchungen so verschieben das ein paar Tage später abgebucht wird.

Beitrag von vwpassat - 03.06.11 - 14:47 Uhr

Anpassen ist Kuschen und damit gleichzeitig die Situation so hinnehmen, wie sie ist.

Das halte ich für grundsätzlich falsch.

Beitrag von imzadi - 03.06.11 - 22:45 Uhr

Kommt halt auf die Prioritäten an die man setzt. Ich habe in den 3 Jahren in denen ich bei meiner Firma bin ein einziges mal an dem Tag das Geld bekommen welcher im Vertrag steht. Ich weiß aber das das Geld sicher am 18. späterstens da ist, statt am versprochen 15. Hätten die in meinen Vertrag damals geschrieben ich bekomme das Geld am 20. würde ich mich jeden Monat freuen das es eher da wäre. ;-)

Troz dieser Macke meines Arbeitgebers möchte ich keinen anderen. Im Gegenteil, irgendwann möchte ich dort vollzeit arbeiten. Aber das würde wohl flach fallen wenn ich jeden Monat Terz mach wegen einer Sache die eh nicht anders laufen wird in Zukunft. 2 meiner Kollegen haben da sich schon beschwerd, den Chef kommen lassen ect. Geholfen hat es rein gar nix. Da stell ich mich lieber auf den 17. ein im Monat was Zahlungen angeht und hab meine ruhe. #winke

Beitrag von devadder - 04.06.11 - 11:09 Uhr

Wie ich hier lese, sind einige doch ganz schön am kuschen. Du verkaufst das Wertvollste was Du hast, Deine Arbeitsleistung. Mit dieser gehst Du auch noch in Vorlage, machst Du Deine Arbeit korrekt, kannst Du auch erwarten, nein, verlangen, dass das Gehalt pünktlich eingeht. Ich würde dem AG eine Abmahnung schreiben. Letztendlich ist es eine Vertragsverletzung, eine Erschleichung von Leistungen, da ich hier Vorsatz unterstelle auch Betrug, das alles kann man zur Anzeige bringen. Sollte in Zukunft das Gehalt wieder nicht pünktlich auf dem Konto sein, gehe zum Arzt, denn diesen psychischen Druck kann man nicht dauerhaft stand halten, dazu verklagst Du ihn dann noch auf Schmerzensgeld.
Deine private Situation von wegen Rücklagen für solche Fälle bilden, ist an den Haaren herbei gezogen.
Sollte der AG dann mit dem Argument kommen von wegen schlechte Zeiten, o. ä. so bekommst Du ihn vielleicht sogar wegen Konkursverschleppung dran.
Ich bin erschüttert, wie einige das hier einfach so hin nehmen und sogar zu einer Kreditkarte raten um den Vertragsbruch des AG zu tolerieren.

Beitrag von malnefragehab - 04.06.11 - 22:16 Uhr

Hi

klingt hart, was Du schreibst, aber im Kern schon richtig.

Ich habe ihm geschrieben, gestern schon, das ich es nicht richtig finde, wie das läuft. Im letzten Jahr ist glaub ich, (ich müsst nochmal nachschauen), nicht mal die Hälfte der Zahlungen pünktlich eingegangen. Wenn man ihn drauf ansprach hieß es, ich solle doch mal den Blick auf den Kalender wagen, dann würd ich sehen, das der 1. am Wochendend oder an nem Feiertag lag (was des ÖFtereren ja wirklich der Fall war). ABER !

wenn ich als Chef sehe, der 1. liegt an nem WE oder an nem Feiertag, dann überweise ich doch einfach 2 Werktage früher, oder irr ich mich da ?!!?!?

Ich verstehe es auch nicht, und bin dahingehend schon etwas frustriert, das man immer höchstens Achselzucken erntet, wenn man mit den Kollegen spricht. ich bin ja nicht die EInzige, der es so geht. Aber komischerweise macht er das nur mit den "günstigeren", also die TEueren Arbeitskräfte (die Apotheker z.B.), die bekommen alles pünktlich. Hmm, naja, mit uns Deppen kann mans ja machen, so in der Art kommts mir vor.

Ich werde an der Sache jedenfalls dranbleiben und Montag mit ihm nochmal reden ,das ich angewiesen drauf bin, das das pünktlich kommt und andernfalls mit Anwalt drohen, denn so kanns jedenfalls nciht weitergehen.

a.

Beitrag von imzadi - 05.06.11 - 00:05 Uhr

"wenn ich als Chef sehe, der 1. liegt an nem WE oder an nem Feiertag, dann überweise ich doch einfach 2 Werktage früher, oder irr ich mich da ?!!?!? "

Vielleicht muss ja dein Chef selber aufs Geld warten bis er bezahlen kann. Oder einer der die Unterschrift geben muss für die Überweißung ist Krank, auf Geschäftsreise oder einfach gepennt.

Bei mir liegt die Verspätung vom Geld teilweis in der Familie. Ist mein Mann einen Monat zu spät dran die Stundenzettel zu bestätigen kommen die einen Tag später an die Stelle wo überwiesen wird. Mein Arbeitgeber hat somit das Geld später und kann später überweisen. In meiner früheren Firma ähnlich, hat mein Vater oder der andere dafür zuständige Kollege die Lohnüberweisung nicht vor der Dienstreise schon unterschrieben(was eigentlich verboten ist) und das hat sich überschnitten kam das Geld 2-3 Tage später.

Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, manche Firmen setzen sich auch die Zeit zu knapp für Abrechnung und Überweisung. Und viele können halt nicht bezahlen bevor sie selber nicht das Geld haben.

Beitrag von hsicks - 05.06.11 - 08:19 Uhr

Hallo,

ich hatte schon vermutet, dass Du wahrscheinlaich als PKA tätig bist. Da ist es nicht so einfach, einem Chef die Stirn zu bieten, der Dich warten lässt, weil die Straße mit PKA-Briefen gepflastert ist und genug andere auf den Job warten - traurig , aber wahr ! Das sollte auch " De Vadder " einmal bedenken, wenn er solche Ratschläge gibt.
Dass die Apotheker und PTAs pünktlich ihr Gehalt bekommen, ist nicht verwunderlich, denn momentan gibt es zumindest in unserem Bundesland deutlich mehr freie Stellen als Bewerber, da möchte sich kaum ein Chef seinen angestellten Apotheker oder seine PTA vergraulen.
Komisch nur, dass Deine Kolleginnen so gleichgültig reagieren , denn bei uns ist das Thema " Gehaltseingang " vor jedem Monatsersten beim gemeinsamen Kaffeetrinken in aller Munde und diejenige, die als erste ihr Gehalt hat, sagt es gleich allen weiter.

Ich rate Dir nochmals zu einem vernünftigen Gespräch mit den richtigen, überzeugenden Argumenten , vielleicht findest Du ja doch noch eine Mitarbeiterin, der es genau so ergeht und die Dich unterstützt.

Viel Erfolg !
Heike

Beitrag von malnefragehab - 05.06.11 - 13:05 Uhr

Hallo

ja ist leider so, als PKA biste einfach der Ar*** vom Apotheker, ich bereue es auch zutiefst, diesen Depperljob gelernt zu haben. Schaue mich auch derzeit um, da irgendwie was drauf zu satteln, das ich auch noch was anderes machen kann.

An sich würde mir der Job ja wirklich Spaß machen, aber so ......

a.

Beitrag von hsicks - 05.06.11 - 17:53 Uhr

Hallo nochmal ,

ja, ich kenne einige PKAs , die heute im Supermarkt oder in irgendeinem anderen Geschäft arbeiten, denn die kaufmännische Seite habt Ihr ja gründlich erlernt und es macht sicher keinen großen Unterschied, ob man mit Arzneimitteln oder anderen Waren zu tun hat.

Der Knackpunkt ist der, dass heute viele Apothekenleiter ihre PTAs so schulen, dass sie auch alle PKA-Arbeiten erledigen können und dann echte Allrounder sind für HV , Rezeptur und Sendung/Warenwirtschaft.
Dann rechnet sich das höhere Gehalt für die PTA auch !

Mir tut Dein Berufsstand echt leid und ich kann Deinen Frust nachvollziehen ! Heute dürfen die " Helferinnen " ja auch nicht mehr bedienen und fühlen sich irgendwie wie das 5. Rad am Wagen . Aber was Dein Chef bezüglich der unpünktlichen Bezahlung macht, ist einfach nicht rechtens !

Viele Grüße,
Heike

Beitrag von malnefragehab - 05.06.11 - 22:28 Uhr

mein reden.........

leider.........

a.