2 Kinder, Arbeiten gehen...Angst

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von xxxcallablumexxx - 05.06.11 - 10:35 Uhr

Hallo,

ich muss euch mal was fragen, wie ihr seht ihr das!?

Ich habe 2 kleine Kinder fast 4 und 8 Monate. Ich möchte wenn die kleinste in Kita geht UNBEDINGT arbeiten gehen. Nur habe ich Angst, dass ich nix finde, nur weil ich 2 Kinder habe. Man hört ja viel, dass man mit 2 Kinder kaum Arbeit bekommt. Davor habe ich angst, denn ich will unbedingt wieder arbeiten.

Habe leider nur Verkäuferin gelernt.

Was meint ihr, wie stehen meine Chancen auf eine Arbeit mit 2 Kinder?

Werde mich auf Jedenfall bei einer Zeitarbeitsfirma bewerben, denke das man da eher Chancen auf ein beruf habt.

Könnt ihr mir Mut machen, oder stehen die Chancen fast bei NULL!?

LG Callablume

Beitrag von anarchie - 05.06.11 - 10:55 Uhr

Hallo!

das hängt von deiner flexibilität ab!
hast du eine Kinderbetreuung, die sich mit den Öffnungszeiten des betriebes deckt?
krankheitsnotfall-Betreuung?

Wenn du das bejaen kannst, spricht nichts dagegen, eine Job zu finden.
Problematisch wird es erst, wenn du ankommst und sagst: " Ich kann aber nocht länger als 16 Uhr arbeiten...oder nur vormittags..." ,dann hast du es natürlich schwer. gerade im Einzelhandel(netto hat hier mittlerweile vpon 6 bis 22 uhr auf#schock)...

lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von emmy06 - 05.06.11 - 11:14 Uhr

hier bei uns, in einem echt kleinem städtchen ;-)

rewe
mo-sa 6-24 uhr
die ersten 3 sonntage im monat von 11.30 - 20 uhr

edeka
mo-sa 7-21 uhr
die ersten 3 sonntage im monat 11.30 -20 uhr


in kassel - unserer alten heimat, gibt es einen 24 stunden geöffneten edekamarkt :-)




lg

Beitrag von basteldidi - 05.06.11 - 11:06 Uhr

Hallo,
mir geht es fast genauso wie Dir!
Habe das gleiche wie Du gelehrnt (Lebensmittel), nur meine Kids sind 5&3Jahre.
Meine Elternzeit ist zuende.
Der kleine kommt erst im August in die Kita.
Das Arbeitsamt machte mir wenig hoffnung da man ein Berufsrückkehrer íst.
Habe schon viele Bewerbungen geschrieben, aber leider melden sich viele Arbeitgeber überhaupt nicht trotz Rückumschlag.
Nur von den Online- Bewerbungen (viele Firmen wollen nur noch diese) hört man zu 50% etwas.
Hatte bis jetzt ein Vorstellungsgespräch. Leider mit Absage.

Pass nur bei den privaten Arbeitsvermittlern auf, die gibt es leider im Einzelhandel fast nur noch, die wollen fast alle Geld oder den Vermittlungsgutschein vom Arbeitsamt.
Steht einem erst nach 6Wochen(mitte Juli bei mir) Arneitslosigkeit zu, hoffe dann sind meine chancen besser.
Hätte ich so auch nicht erwartet.
Aber ich mußte wegen mangelnder Kids betreuung meinen alten Job aufgeben.

So das sind meine Erfahrungen, ich wünsche Dir viel Glück!!!

Beitrag von curlysue1 - 05.06.11 - 11:45 Uhr

Kommt immer auf die gesicherte Betreuung an, was machst Du im Krankheitsfall, bei mir waren die beiden kein Problem.

LG

Beitrag von sohnemann_max - 05.06.11 - 12:32 Uhr

Hi,

und ich bin der Meinung, das kommt nur auf DICH ganz persönlich drauf an. Wie gibst Du Dich, was kannst Du usw..

Wie z. B. "habe leider nur Verkäuferin gelernt". Warum ziehst Du Dich runter?! Das ist ein erlernter Beruf. Wo ist das Problem, dass Du Dich z. B. bei einer Einzelhandelskette bewirbst und klar vorgibst, dass Du was drauf hast, Du arbeiten möchtest aber nicht wirklich flexibel bist. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, wenn man klar und deutlich sagt, was Sache ist, stören keine 2 und auch keine 3 Kinder.

Ich habe einen Job nach 3 Jahre Elternzeit gefunden. Ich wollte nicht mehr bei meinem alten Arbeitgeber 20 Stunden arbeiten. Ich wollte max. 14 Stunden. Ein Mal beworben, Zusage bekommen.

Vor kurzem hatte ich mal Lust mich einfach so zu bewerben um vielleicht auch zu wissen, wie meine Chancen so stehen. Ich wollte schon immer in den Verkauf, habs aber nie gemacht. Also bei einem Bäcker beworben als Verkaufskraft ungelernt und keinerlei Erfahrung. Kein Problem, habe Probe gearbeitet und wäre vom Fleck weg genommen worden. So, wie ich es mir vorgestellt habe an den Tagen wo ich arbeiten wollte. Allerdings habe ich abgesagt - da ich einen bombenfelsenfesten Job habe. Gemein, ich weiss!!

Zeitarbeit würde ich jetzt nur im Notfall wählen. Probiere es aus, stärke Dein Selbstvertrauen und ab gehts.

LG
Caro mit Max bald 7 Jahre und Lara 2 Jahre

Beitrag von lisasimpson - 05.06.11 - 12:56 Uhr

was ist mit dem arbeitgeber, bei dem du beschäftigt warst bevor du in elternzeit gingst?

lisasimpson

Beitrag von ichbins04 - 05.06.11 - 13:25 Uhr

hallo,

ich habe 2 kinder im alter von 2,5 jahren und 5,5 jahren.
ich werde so wies aussieht nach der ez im oktober meinen bestehenden vertrag erfüllen.

auch im verkauf in einem baumarkt. öffnungszeiten mo-sa 7-20 uhr.

allerdings bin ich extremst superflexibel.

mir ist es quasi wurscht, wann und wie ich meine 22,5 h die woche arbeite, wichtig ist, das es mit der familie verienbar ist.
dh. endweder ghen die kinderi n die kita 7-18 uhr oder mein mann ist da.

er arbeitet wechselschicht . allerdings weiss er seine shcichten 3 monate im vorraus.

mein ag macht die pläne nur 4 wochen im vorraus.

ich hab zb. kein problem samstags zu arbeiten.

desweisteren habe ich viele weiterbildungen gemacht, die naerkannt werden.

somit bin ich nicht nur floristin, sondern darf zb. gift verkaufen, dai ch die schulung und das zertifikat habe,

ich kann rasenmäher verkaufen, gartenhäuser jeglicher art. ich habe ein großes wissen in der baumschule etc. etc...
meinem chef ist das flexibel genug.

du verkaufst dich unter wert


glg

Beitrag von chicksy1985 - 05.06.11 - 15:18 Uhr

Hallo,

ja ich behaupte das man mit Kinder schwer einen passenden Job findet.

Zum einen wohnen wir auf dem Land und die Betreuungsmöglichkeiten seitens Kiga sind mehr als beschissen und zum anderen arbeiten meine Eltern selber noch VZ und die Schwiegereltern wohnen zuweit weg.

Ich kann also nur arbeiten von Mo-Do 8-16 Uhr, Fr+Sa ganzen Tag, sobald Kinder krank sind muss ich zuhause bleiben. Kindergarten wenn geschlossen ist, muss ich ebenfalls daheim bleiben.

Das macht kein Chef mit, da ich selber im Verkauf gelernt habe - weiß ich wie es mit den Arbeitszeiten aussieht. Ab 6:30-20:30. Da kann ich hin und her denken wie ich will, da komme ich auf keinen nenner.

Nach über einem Jahr suchen, hab ich endlich einen Job gefunden. Auch im Verkauf und ich kann mir meine Zeiten fast selber aussuchen wann ich arbeiten kann. Meine Kolleginnen sind alle schon mitte 40 aufwärts. Deren Kinder sind erwachsen, sie nehmen rücksicht auf mich. Find ich toll. August kann ich 6 Wochen zuhause bleiben, mache jetzt freiwillig Überstd damit ich für August dann meinen Lohn weiter bekomme.
Ist halt ein geben und nehmen, jetzt sind dann 2 länger nicht da (wegen kh-aufenthalt) und ich springe dafür ein.

Bin super glücklich dort, mir gefällt es wahnsinnig gut.

Wünsch Dir viel Glück bei deiner suche.

Beitrag von rkalusa - 06.06.11 - 17:50 Uhr

Erstmal muss ich sagen, dass ich es gut finde, wenn eine Frau wieder in den Beruf zurück und arbeiten gehen möchte. Wir haben das Glück gehabt, dass unserer beiden Kinder (mittlerweile 3 und 6 Jahre alt) von Anfang an betreut werden konnten. Somit haben wir beide nur jeweils eine Auszeit von ca. 6 Monaten genommen.

Leider muss ich hier aber auch sagen, dass man es nicht gerade einfach hat, als Eltern arbeiten zu gehen und nicht gerade zu den besserverdienenden zugehören und Oma und Opa in weiter Ferne zu haben.

Die Arbeitgeber (kann dies natürlich nur von unseren und von den von unseren Bekannten beurteilen) sehen es nicht so gerne, wenn man häufig krank ist, wegen der Kinder, bei meiner Frau ging dies sogar bis zum Mobbing, da sie an einer Mutter-Kind-Kur teilgenommen hat. Widerum sehen es die Tageseinrichtungen teilweise auch nicht so gerne, wenn verschnupfte Kinder den Kindergarten besuchen werden. Da man ja auch nur Krankengeld für die Kinder bezieht, ist es hier ratsam sich dann lieber selbst krank zu schreiben.
Finanziell ist das Ganze natürlich bei den derzeitigen Kita-Kosten auch nicht gerade ein Vergnügen.

Aber wir würden es immer wieder so machen!