Hallo zusammen,
ich bräuchte mal einen Rat bzw eure persönliche Meinungen.
Und zwar bin ich seit dem 31.05.2011 aus dem Erziehungsurlaub rausgekommen und habe mich nun auf einer Stelle Beworben. Dort habe ich nun am Freitag ein Vorstellungsgespräch. Die Stelle ist ein Job, das ich als Kind schon immer machen wollte.
Nun ist das Problem aber an der Sache, das ich kein Auto habe und mit der Bahn fahren müsste. Die Fahrtzeit würde ~1:56 Std betragen.
Die Firma zahlt mir 7,80€ /Std. zzgl. Sonderzuschläge für Sonn- und Feiertag als Vollzeitstelle in Saisonarbeit (April-November). Klingt ja soweit auch nicht schlecht als derzeitlich Hartz 4 empfänger. Jedoch kostet mich das Bahnticket im Monat ~ 215€. D.h. ich würde im Monat für ~ 700-850€ arbeiten fahren und wäre jeden Tag mindestens 12 Stunden (2Std. hinfahrt - Arbeitszeit - 2 Std. rückfahrt) unterwegs. Die Firma übernimmt keine Fahrkosten.
Wäre es rentabel, die Fahrzeit in Kauf zu nehmen für den Lohn? Meine Kinder würde ich dann auch nur noch an 2 Tagen die Woche sehen, da ich bereits morgens früh weg bin und abends spät erst wieder zurück wäre.
Bitte um viele meinungen.
Neue Arbeitsstelle aber unsicher
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Beitrag von igoar - 08.06.11 - 19:54 Uhr
Beitrag von bruchetta - 08.06.11 - 20:07 Uhr
Dann würde ich lieber irgendeinen Job im Ort machen als so eine Stelle, die zumal nur bis November geht.
12 Stunden aus dem Haus für € 7,80 brutto, ich würde es nicht machen.
Beitrag von 9605paja - 08.06.11 - 21:04 Uhr
Hallo,
nein das würde ich nihct machen! da wäre mir die zeit mir den Kindern zu kostbar.
12 Std. aus dem Haus für 700/800Euro rechnet sich nicht wirklich.
lg
Beitrag von baumrock - 08.06.11 - 21:25 Uhr
Hallo,
Ich denke das ich es machen würde. Es ist nur eine relativ kuze Zeit (Saisonarbeit), macht Deinen Lebenslauf attraktiver und in der Zeit könntest Du Dich nach einer Arbeit in Deiner Umgebung umschauen. Sich aus einem Beschäftigungsverhältniss zu bewerben ist alle Mal besser, als aus einem Leistungsbezug heraus. Fahrtkosten kannst Du m.E. von der Steuer absetzen, vielleicht schon einen Freibetrag eintragen lassen (so was es zumindest früher), dann hättest Du auch mehr Netto im Monat (allerdings keine große Auszahlung mehr, wenn es zur Steuererklärung kommt).
Zeit für die Kinder ist wichtig! Aber eine Sicherung der beruflichen Zukunft (was letztendlich auch der Kinder zu Gute kommt!) ebenfalls.
Gruß
Baumrock
Beitrag von vwpassat - 08.06.11 - 21:54 Uhr
Versuche mal die Fahrtkosten bei der ARGE zu bekommen bzw. einen Zuschuss hierfür.
Beitrag von schwarzesetwas - 08.06.11 - 23:18 Uhr
Gehe mit dem Arbeitsvertrag zum Jobcenter und lasse Dich beraten.
In manchen Fällen gibt es auch Führerscheine bzw. Darlehen für ein Auto.
In den meisten Fällen in den ersten 6 Monaten ein Bahnticket.
Wenn Du so am Arsch der Welt wohnst, dann schaue, dass Du von dem Arbeitgeber einen Führerschein bzw. Auto braucht.
Selbst das würden die machen.
(Wenn Du das gut anstellst...)
Lg
SE
