Guten Morgen ihr Lieben,
folgende Lage
ich gehe ab Oktober in Mutterschutz und möchte/muss im nächsten wieder in VOllzeit arbeiten gehen. Mein Chef hat den jetzigen Bewerbern aber weder im Inserat dazu geschrieben, das es eine SChwangerschaftsvertretung ist, noch es bei den jeweiligen Vorstellungsgesprächen gesagt (ich bin Arzthelferin). Das ist doch beiden Seiten total unfair gegenüber!
Ich weiß das ich ein Recht auf meine alte Stelle habe, aber mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, ob ich die so überhaupt noch möchte. Ich bin nicht der Typ der sowas mit Bestimmtheit oder gar auf rechtlichem Wege einfordert.
Er sagte zu meiner Kollegin, er könne den Bewerbern das nicht sagen und diese nicht nach einem Jahr kündigen. Wieso denn nicht? Wenn er mit offenen Karten spielt, kann sich jeder drauf einstellen. Die Aussicht auf einen längerfristigen Job besteht ja! Ich habe geplant wieder zu kommen, aber wie sich das genau abspielt bzw. vielleicht kann ich auch nur weniger Stunden machen. Aber wieso sagt er das nicht so?
Befristeter Vertrag für ein Jahr mit Aussicht auf eine längere Beschäftigung oder weniger Stunden. Ich lese das öfter in der Zeitung und es gibt Frauen, die sowas als Wiedereinstieg nehmen. Er hätte es wenigstens versuchen können.
Vielleicht will er mich auch gar nicht zurück. Ich habe den Eindruck das er mir das ausreden will. Ständig kommen Kommentare, "warten Sie erstmal ab wie das mit Kind ist" usw. Ich muss aber arbeiten!!!!
Es ist so traurig, er hat kein Rückrad und ich komm mir wirklich veräppelt vor.
Entschuldigt Mädels, das musste mal raus 
eure cappuccino.
Problematik im Job nach Mutterschutz
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Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 08:01 Uhr
Beitrag von amory - 10.06.11 - 09:05 Uhr
Hallo,
hattet ihr denn bisher ein gutes verhältnis?
Dann würde ich das einfach mal ansprechen.....
Ist doch saublöd für alle Beteiligten, für die neue, für dich und für den chef.
grüße, amory
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 09:13 Uhr
Das Verhältnis ist normal Arbeitgeber-Arbeitnehmer. Ich hatte ihm das ja schon gesagt bzw. war es sogar mein Vorschlag, die Stelle so auszuschreiben, es spätestens den Bewerbern beim Gespräch zu sagen. Er sagte " das kann ich doch nicht machen". Man kann nicht wirklich mit ihm reden.... Leider.
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 09:49 Uhr
Das geht Dich im Prinzip auch nichts an.
LG
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 10:22 Uhr
Was soll das nun bitte?
Weil ich mich für meine Arbeit interessiere, und für das, was nach meinem Muntterschutz, geht mich das nichts an? Ist ja unglaublich. Aber ich habe schon öfter hier von deinen Antworten gelesen und frage mich jedesmal, was dein Bestreben ist. Sorry, aber es ist oftmals einfach nur unmöglich!
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 12:38 Uhr
Ich weiß gar nicht, warum Du Dich so aufregst.
Du hast kein Mitspracherecht bei den Personalangelegenheiten Deines Arbeitgebers, darauf wollte ich hinaus, mehr nicht. Du hast ihm einen Vorschlag gemacht, wie er seine Annonce formulieren könnte und er hat das abgelehnt, das mußt Du wohl hinnehmen.
Vielleicht plant er ja auch eher, Dich nach der Elternzeit zu entlassen und die andere Mitarbeiterin zu behalten. Wenn es sich um einen Kleinbetrieb handelt, dürfte das auch nicht so problematisch sein.
Dir auch einen schönen Tag,
W
Beitrag von manavgat - 10.06.11 - 10:28 Uhr
Rückgrat!
hat mit einem Rad nichts zu tun.
Ärzte haben meisten weniger als 10 MA. Ergo: kein Kündigungsschutz.
Gruß
Manavgat
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 10:37 Uhr
Meine Güte, heut nur schlaue Sprüche. Ist aber nicht nett!
Ich habe mich verschrieben....sorry!
Auch weiß ich, das ich kein Kündigungsschutz habe. Das war nicht die Frage und eingentlich habe ich auch keine gestellt
wollt mich doch nur mal ausk.....
Beitrag von susannea - 10.06.11 - 11:26 Uhr
KLar, du hast den Kündigungsschutz jetzt und während der Elternzeit auch, nur die NAchfolgerin nicht.
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 11:46 Uhr
Ja ich weiß. Aber darum ging es ja net 
Egal, mein Beitrag war wohl keine gute Idee, werde irgendwie nur falsch verstanden
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 12:40 Uhr
Interessant wird es ja aber erst nach der Elternzeit.
Beitrag von susannea - 10.06.11 - 12:49 Uhr
Nee, das finde ich nicht, denn da gilt die normale Kündigungsfrist, wie bei allen anderen auch.
Da ist nichts interessant dran, das weiß man eh.
Das heißt der Chef muss entweder doppelt zahlen oder die andere vorher kündigen. Als Chef wüßte ich wohl, was mich günstiger kommt!
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 12:52 Uhr
Ihr ging es um die Zeit nach der Elternzeit, das meine ich und viele wisse nicht, dass man in Kleinbetrieben keinen Kündigungsschutz genießt.
Wie der Chef denkt, wissen wir wohl alle nicht. Es ist genau so gut möglich, dass er lieber paar Wochen doppelt zahlt, als sich mit Problemen einer jungen Mutter als Angestellter rumzuschlagen.
Beitrag von susannea - 10.06.11 - 12:53 Uhr
IHr gings darum, dass sie sein Verhalten Schei* findet, dass sie Kündigungsschutz während Elternzeit usw. hat, dass weiß sie ;)
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 14:00 Uhr
Das Verhalten ist aber nicht ihre Zuständigkeit.
Wenn Du aber weißt, dass sie weiß, dass sie während Elternzeit/Schwangerschaft Kündigungsschutz genießt, warum hast Du Ihr das extra geschrieben?
Beitrag von susannea - 10.06.11 - 14:03 Uhr
DAs weiß ich doch erst jetzt, dass sie das weiß ;)
War doch ihre Antwort, dass es ihr darum nicht ging, sondern nur ums Verhalten ;)
Verstehe den Sinn des Postings dann zwar nciht wirklich, aber das ist ja dann nicht unsere Problem! ;)
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 15:24 Uhr

Ich geb auf!
LG
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 16:54 Uhr
Gut, dann nehme ich alles zurück. Dachte man kann hier auch mal schreiben ohne das es einen "Sinn" hat.
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 16:50 Uhr
Danke! Endlich mal jemand, der mich versteht und keinen Mist schreibt!
Wollte mich nur mal auslassen....
Beitrag von kathi.net - 10.06.11 - 11:12 Uhr
"Mein Chef hat den jetzigen Bewerbern aber weder im Inserat dazu geschrieben, das es eine SChwangerschaftsvertretung ist, noch es bei den jeweiligen Vorstellungsgesprächen gesagt"
Vielleicht sucht er ja nicht "nur" eine Schwangerschaftsvertretung?!
Beitrag von cappuccino. - 10.06.11 - 11:45 Uhr
Doch. Er hat nur kein Rückrat bzw. Schiss das sie dann keiner meldet!
Beitrag von kathi.net - 10.06.11 - 11:56 Uhr
Vielleicht geht er einfach (aus Erfahrung?) davon aus, dass du nicht voll arbeiten wirst/kannst. Da würde ich auch erstmal jemanden unbefristet einstellen. Vielleicht hat sich auch bis zu ihm rumgesprochen, dass du Stelle eventuell gar nicht mehr möchtest?
Für ein kleines Unternehmen wie Arztpraxen gilt meist der Kündigungsschutz nicht. Wenn man sich dann auch noch vor Augen hält, wieviel Zeit und Geld man in Personalsuche stecken kann/muss, würde ich es genau wie dein Chef machen.
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 12:41 Uhr
RückGrat
Vielleicht hat er auch Dir gegenüber Schiß, ehrlich zu sein und will Deine "Vertretung" an Deiner Stelle behalten.
Beitrag von nele27 - 10.06.11 - 13:34 Uhr
Das g wird aber klein geschrieben!!
Beitrag von windsbraut69 - 10.06.11 - 13:59 Uhr
Tasertuhr kapud :)
