Was sind die Damen beim jobcenter oder auch bein JA?

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Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 18:38 Uhr

Hallo!

Blöder Titel#hicks..

Kann mir mal jemand sagen, welche Berufsbezeichung die damen führen, die im JA die Beratungen machen?

Und auch, wie die Berufsbezeichnung für die Sachbearbeiterinnen beim Job-Center?

Was haben die Damen dort gelernt/studiert?


die Tochter meiner Freundin möchte gerne in diese Richtung gehen...

wenn mir jemand helfen kann, wäre das toll#winke

lg

melanie

Beitrag von steffisternchen87 - 16.06.11 - 19:01 Uhr

hallo, meine freundin arbeitet beim JA und macht dort beratungen und kindeswohlgefaehrung, also die kinder aus den familien zu holen! dafuer braucht man ein sozialpaedagogik studium und eine riesen portion glueck, da die stellen dort meisstens nur intern ausgeschrieben werden! lg steffi

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 19:32 Uhr

"da die stellen dort meisstens nur intern ausgeschrieben werden"

Das trifft im ÖD ja nun gerade auf die Soz.-Päds mal ganz und gar nicht zu!

Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 20:02 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort!#winke

lg

melanie

Beitrag von shopgirl68 - 18.06.11 - 09:07 Uhr

LEIDER braucht man kein Studium! Wäre mehr als nur das angebracht!

Beitrag von farfalla.bionda - 16.06.11 - 19:11 Uhr

Hi,

muss Steffi Recht geben, wobei zumindest hier genau die beiden Bereiche für die sich die Tochter deiner Freundin interessiert eine riesen Fluktuationsrate haben #augen

JA-Beamte (hier!) kommen oftmals nicht klar mit den Zuständen, mit denen sie zu tun haben und lassen sich vermehrt krankschreiben/beurlauben bzw versetzen.

Und beim Arbeitsamt sieht es genauso aus - man hat oft mit sehr schwierigem Publikum zu tun... (beides Erfahrungen aus erster Hand bzw Händen)
Beim Arbeitsamt gibt es übrigens direkt Ausbildungsplatzausschreibungen. Hier werden aber auch "einfache" Bürkaufleute genommen und dann entsprechend eingearbeitet ;-)

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 19:33 Uhr

Quark.

Im Übrigen ist ein Jobcenter nicht "das Arbeitsamt".

Beitrag von farfalla.bionda - 16.06.11 - 22:36 Uhr

Sorry, ich schmeiß das in einen Topf, weil die Leute hier von A nach B versetzt werden. Und was diesen Themenbereich angeht macht das m.E. keinen Unterschied ;-) (sonst könnten die MA aus dem Job Center, Arbeitsamt und der Stadtverwaltung wohl kaum "mal hier und mal dort" arbeiten)

Beitrag von farfalla.bionda - 16.06.11 - 22:40 Uhr

Achso und die Agentur für Arbeit nicht zu vergessen #augen what ever ;-) Ämter eben und dafür braucht man (hier) kein spezielles Studium :-)

Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 20:03 Uhr

Hallo!

danke für deine Amtwort...sie ist jung und möchte helfen/die Welt verbessern:-)
Ist ja auch kein schlechter Vorsatz;-)

lg

melanie

Beitrag von meinereiner2011 - 16.06.11 - 19:14 Uhr

Zumindest beim Jobcenter werden es, wenn es Beamte sind Beamte des geh. (oder vielleicht noch über gebliebenen mittleren) nichttechnischen Verwaltungsdienstes sein; Diplom-Verwaltungswirte.

Denk kaum, dass sie da so ne Chance hat!

Vielleicht sitzen dort auch Verwaltungsangestellte; beim Jobcenter nach Ausbildungsmöglichkeiten erkundigen!

JA wird, unabhängig davon ob sie verbeamtet wurden, Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Sozialpädagogen etc. haben

Also VOLLES Studium und KEINE Ausbildung.

Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 20:00 Uhr

Danke!


Studium wäre kein Thema, sie macht gerade ein anständiges ABI und hätte nichts gegen ein Studium...

lg

melanie

Beitrag von kruemel87 - 16.06.11 - 20:09 Uhr

Alles ich mache gerade die entsprechende Ausbildung, allerdings in der kommunalen Sozialverwaltung (für´s JA würde das ja passen).

Bei uns ist das so ein Mittelding zwischen Studium und Ausbildung, d. h. wir werden als Studenten bezeichnet, haben allerdings einen Ausbildungsvertrag (ergo: alles, was es für Studenten gibt, bekommen wir nicht; alles, was es an Unterstützung für Azubis gibt, bekommen wir auch nicht, da wir jeweils als das andere angesehen werden).
Ist ähnlich wie bei der Berufsakademie.

Aber insgesamt ist es schon eine feine Sache, sehr abwechslungsreich und macht Spaß. :-)

LG,
kr.

Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 20:11 Uhr

Toll!

Wie heisst der Ausbildungsgang?

lg

melanie

Beitrag von kruemel87 - 16.06.11 - 20:15 Uhr

http://www.fhsv.sachsen.de/studium/sozialverwaltung-versicherung/

Gibt´s in Bayern ähnlich, in anderen Bundesländern kenne ich mich nicht aus.

LG

Beitrag von daisy80 - 16.06.11 - 19:19 Uhr

Ja, im Allgemeinen sind im Jugendamt Sozialpädagoiennen/Sozialarbeiter.

Bei der Arge ist es ganz unterschiedlich. Ich kenne Sozpäds, die dort arbeiten, ein Kollege von mir hat dorthin gewechselt und ist Diplom-Soziologe, Diplom-Pädagogen kenne ich dort auch. Da ist das Feld etwas größer.

Aber man braucht schon etwas Glück und das Bewerbungsgespräch war bei allen, die ich gesprochen habe, nicht ganz ohne.
Kommt wahrscheinlich auf die Situation an. Einige Kollegen, von denen ich dachte "Die rocken das Ding auf jeden Fall" sind nicht genommen worden und einige von denen ich dachte "Nee, das ist nicht so der passende Job" sind mittlerweile lange und glücklich dort.

Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 20:04 Uhr

Ah, danke...

Also ist demnach ein Sozialpädagogik-Studium sinnig...

lg

melanie

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 19:31 Uhr

Wie hier schon erwähnt wurde: Sozialpädagogen, Diplom-Verwaltungswirte, aber auch Verwaltungsfach(!)angestellte (nicht: Verwaltungsangestellte), die sich weiter qualifiziert haben.

Es gibt für die Verwaltung auch einen relativ neuen Studiengang - Bachelor of Arts in Public Administration, der ist aber meines Wissens sehr BWL-lastig. Manche Städte/Kreise schreiben die entsprechenden Stellen auch als "Inspektoranwärter" aus.

Wenn es unbedingt in Richtung Jobcenter gehen soll, dann wäre auch an ein Studium "Sozial Arbeit" zu denken.

LG
Ch.

Beitrag von becca78 - 16.06.11 - 21:55 Uhr

>>Wie hier schon erwähnt wurde: Sozialpädagogen, Diplom-Verwaltungswirte, aber auch Verwaltungsfach(!)angestellte (nicht: Verwaltungsangestellte), die sich weiter qualifiziert haben.<<

Hallo!

Die Verwaltungsfachangestellten und Fachangestellten für Bürokommunikation (ganz "allgemein" bezeichnete Verwaltungs-Angestellte), die sich bei uns durch den 2. Verwaltungslehrgang weiterqualifiziert haben nennen sich dann Verwaltungsfachwirte. Das geht ohne Abitur bzw. Studium.

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 22:06 Uhr

Ich bin Fallmanagerin in einem Jobcenter und ausgebildete Verwaltungsfachangestellte. Weitergebildet habe ich mich bzw. wurde ich fachspezifisch (also auf den Job als persönliche Ansprechpartnerin bzw. Fallmanagerin ausgerichtet). Ich zum Beispiel bin also KEINE Verwaltungsfachwirtin. Und nun?

Im übrigen ist IMHO ein Verwaltungsfachangestellter in keiner Weise mit einem Fachangestellten für Bürokommunikation vergleichbar.

Gruß
Ch.

Beitrag von becca78 - 16.06.11 - 22:24 Uhr

Sollte keine Kritik sein, sondern die TE fragt nach den Bezeichnungen. Bei uns werden die von mir genannten verwendet :-)


IMHO?

VfA und FBK werden bei uns (fast) gleich eingesetzt... (allerdings haben FBKs es schwerer und müssen sich mehr beweisen - selbst wenn manch ein VfA da eine totale Flachschippe dagegen ist... ).

Fallmanager sind bei uns nur die, die vorher beim Arbeitsamt waren und für die Vermittlung zuständig. Die Leistungssachbearbeiter (die vorher beim Sozialamt waren), werden mehr für die Leistungsgewährung eingesetzt. Muss aber dazu sagen, dass es sich hier ursprünglich um eine "Optionskommune" handelt...

Ich hab mich auch anderweitig weiterqualifiziert (weiterqualifizieren müssen), da mein Aufgabengebiet weder das einer Fallmanagerin noch einer Leistungssachbearbeiterin war (bin jetzt in EZ). Da gibt es keine gesonderte Bezeichung für. Vielleicht ähnlich eines Admin für den Sozialbereich. Aber ne wirkliche Berufsbezeichnung?!?!?

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 19:37 Uhr

Nachtrag: Die Ausbildungen in der Verwaltung beschränken sich aber nicht allein auf den Bereich "Soziales", sondern so gut wie alle Bereiche.

Sie könnte auch mal nach "Fachangestellte für Arbeitsförderung" gucken

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7923

Beitrag von anarchie - 16.06.11 - 20:02 Uhr

hallo!


Aha, danke!

Sie würde auch studieren, hat gerade Abi-Prüfungen gehabt...
je nachdem,w as diue besten Einstiegschancen hat.
Sie möchte unbedingt in den Beratungsbereich..

lg und danke

melanie

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 22:13 Uhr

Der Studiengang, den ich eben meinte, nennt sich "Soziale Arbeit", hatte ich mich verschrieben.

Interessant ist vielleicht auch das hier:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_27218/zentraler-Content/A20-Intern/A202-Personalentwicklung/Allgemein/B-A-Beratung-Fallmanagement.html

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=59178

http://www.google.de/#sclient=psy&hl=de&source=hp&q=fallmanager+voraussetzungen&aq=0&aqi=g1&aql=&oq=&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=8a268245e7ad88cd&biw=1280&bih=803

Beitrag von king.with.deckchair - 16.06.11 - 22:15 Uhr

Noch ein Nachtrag:

Es gibt inzwischen auch "Sozialrecht" und "Beratung und Sozialrecht" als Studiengänge:

http://www.fh-fulda.de/index.php?id=445

http://www.fh-frankfurt.de/de/fachbereiche/fb4/studiengaenge/beratung_sozialrecht_ma.html