Tja, das wird wohl leider kein Streich sein sondern bitterer Ernst dieser komischen Menschen da oben.
Energie sparen - ein wichtiges Thema. Aber brauchen wir dafür Gesetze? Brauchen wir jemanden, der uns vorschreibt was wir in unsere Wohnung stellen dürfen?
By the way: wer will das kontrollieren???????
Wer bezahlt das auswechseln der E geräte??? Das kann sich nämlich ganz sicher nicht jeder Bürger mal eben so leisten. Natürlich spart man em Ende Geld ein, aber erstmal muss das Geld da sein um neues zu kaufen.
Monatliche Stromabrechnung - im prinzip ja ne nette Sache. Aber der Verwaltungsaufwand muss doch immens sein. Und der will ja auch irgendwie bezahlt werden
Was ist das für eine Summe für Vermieter, die viele Wohnungen haben? sagen wir mal 25 Kühlschränke, 25 Herde, 25 Dunstabzugshauben, Durchlauferhitzer.... WER bezahlt das?
Haben die in Brüssel schon ein einziges mal etwas sinnvolles vorgeschlagen????????
Neuer Schildbürgerstreich aus Brüssel?
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Beitrag von nisivogel2604 - 22.06.11 - 11:24 Uhr
Beitrag von havanna0804 - 22.06.11 - 11:28 Uhr
Worum gehts denn genau? Hast Du eine Quelle/Link?
So kann ich Dir gerade nicht folgen.
LG Sandra
Beitrag von nisivogel2604 - 22.06.11 - 11:33 Uhr
http://www.focus.de/politik/schlagzeilen/nid_75362.html
Beitrag von havanna0804 - 22.06.11 - 12:03 Uhr
Naja, ist ja erstmal nur ein Vorschlag.
Kurzfristig kann das sowieso nicht umgesetzt werden. Es geht ja nicht nur um uns Verbraucher. Sondern auch um einen ganzen Wirtschaftszweig, der dahinter steht.
In unserem "Wohlstandsland" mag das auch irgendwo noch vorstellbar sein, aber bei den Griechen und Portugiesen, ich weiß ja mal nicht
.
Irgendwie geht mir das Lied hierzu nicht aus dem Kopf:
http://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM 
-Haben die in Brüssel schon ein einziges mal etwas sinnvolles vorgeschlagen????????-
Schau mal hier, ganz interessant der Artikel:
http://www.welt.de/wirtschaft/article2209766/EU_kaempft_gegen_laecherliche_Verordnungen.html
LG Sandra
Beitrag von seelenspiegel - 22.06.11 - 12:13 Uhr
Ist in der Form auf die schnelle gar nicht umsetzbar.
Der Rest wird sich mit der Zeit und innerhalb der kommenden 5-10 Jahre eh von alleine einpendeln, da Neugeräte eh schon eine bestimmte Norm erfüllen müssen, und dies auch tun.
Was die Kosten von monatlichen Abbuchungen für Strom usw. angeht, halte ich dies im Zeitalter des Internets, und jederzeit möglichen Logins zur Statusabfrage, und automatischen Dauerabbuchungen für kein Problem, und somit für vernachlässigbar.
Also nicht gleich schimpfen.....das wird zwar so passieren, aber ohne dass da irgendwelche Vorschriften auf Zwang durchgesetzt werden müssen, sondern unmerklich für den Verbraucher und ohne dass da Nachteile entstehen 
Das ist wie beim verbleiten Benzin damals.....mittlerweile gibt es fast gar keine Autos mehr, die verbleiten Kratstoff benötigen, einfach weil ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Fahrzeuge dieser Art mehr angeboten wurden, und sich das somit von selbst geregelt hat.
Beitrag von grafzahl - 22.06.11 - 17:41 Uhr
> Was die Kosten von monatlichen Abbuchungen für Strom usw. angeht, halte ich dies im Zeitalter des Internets, und jederzeit möglichen Logins zur Statusabfrage, und automatischen Dauerabbuchungen für kein Problem, und somit für vernachlässigbar.
Was soll ich denn online abfragen? Meine Abschlagszahlung? Sehe ich auf dem Kontoauszug. Dieser monatliche Aufwand macht eigentlich nur Sinn, wenn ich monatlich den Zählerstand ablese. Das kann ich aber schon heute - dazu benötige ich kein Gesetz. Und wenn ich heute keinen Bock habe, meinen Zähler monatlich abzulesen, ist das o.k. - da kann ich mich mit einer diesbezüglichen gesetzlichichen Vorschrift wenig anfangen.
> Also nicht gleich schimpfen.....das wird zwar so passieren, aber ohne dass da irgendwelche Vorschriften auf Zwang durchgesetzt werden müssen, sondern unmerklich für den Verbraucher und ohne dass da Nachteile entstehen
...und die Erde ist ´ne Scheibe und Schweine können fliegen...
Beitrag von miau2 - 22.06.11 - 13:35 Uhr
Hi,
in dem von dir verlinkten Artikel steht nirgendwo, wie das durchgesetzt werden soll. Oder habe ich es überlesen?
Ich hätte einen "einfachen" Vorschlag: ähnlich wie beim verbot von glühbirnen ein schrittweise eingeführtes Verkaufsverbot für Geräte, die bestimmten Normen nicht entsprechen. Vielleicht als erstes für D-Geräte, dann für C...usw. usw.
Das alles über ein paar jahre/Jahrzehnte - und es löst sich von alleine, denn wer dann einen neuen Wäschetrockner braucht MUSS ein stromsparendes Gerät kaufen - andere gibts dann nicht mehr. Und ganz ehrlich, es gibt inzwischen auch preiswerte, sparsame Geräte - die riesengroßen Kostenunteschiede können bei Kaufentscheidungen wohl eher nicht mehr ausschlaggebend sein.
Wobei das mal wertungslos sein soll ob das mit den Glühbirnen wirklich so eine gute Idee war.
Unser (alter, stromfressender) GEfrierschrank soll irgendwann ausgetauscht werden. Wir haben jetzt schon die Wahl zwischen Geräten mit C (gibts die eigentlich noch bei Gefrierschränken?), B, A oder auch A++ - zukünftig fällt vielleicht das B zwangsweise aus der Wahl weg, und schwupps! sparen wir mehr Strom. Wie dann die Energiebilanz aussieht, wenn man die Herstellung mit einbezieht - keine Ahnung. Aber es wäre ein dann vielleicht bestehendes Gesetz umgesetzt, ohne, dass auch nur ein einziger Kontrolleur meine Wohnung betreten musste.
Und auch ein Vermieter MUSS irgendwann mal Geräte austauschen. Und wenn er dann keine Stromfresser mehr zu kaufen bekommt muss er halt auf sparsame Varianten umsteigen.
Ich kannte diese Überlegungen noch nicht, kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich das ganze durchaus vernünftig umsetzen ließe. Halt nicht von heute auf morgen, und auch nicht auf übermorgen - aber auf Dauer schon.
Und wenn ich mir mal so angucke, wie verschwenderisch viele von uns immer noch mit etwas so wertvollem wie "Rohstoffen" umgehen - offenbar brauchen wir tatsächlich GEsetze, denn offenbar reicht ein nettes "bittebitte" nicht aus.
Viele Grüße
miau2
Beitrag von marion2 - 22.06.11 - 13:59 Uhr
Hallo,
grundsätzlich ist das doch ein guter Ansatz. Der Markt reguliert sich leider immer noch mehr über den Anschaffungspreis als über die laufenden Kosten.
Ich gehe davon aus, dass das irgendwann die Neuanschaffungen regulieren soll. Alternativ ließe sich das auch über eine "Abwrackprämie" für alte Kühlschränke steuern - ist die Kühlgerätebranche gerade in einer Krise?
"Monatliche Stromabrechnung - im prinzip ja ne nette Sache. Aber der Verwaltungsaufwand muss doch immens sein. Und der will ja auch irgendwie bezahlt werden."
Beim Telefon klappt das doch auch - ich sehe das Problem nicht.
Außerdem würde dann niemand mehr von jährlichen Nachzahlungen überrascht.
Gruß Marion
Beitrag von zeitblom - 22.06.11 - 14:22 Uhr
"Monatliche Stromabrechnung "
Mal fuer Uneingeweihte: was fuer Stromabrechnungen sind denn sonst ueblich in Dtl?
Beitrag von purpur100 - 22.06.11 - 15:26 Uhr
2-Monats-Rhythmus
Beitrag von marion2 - 22.06.11 - 15:42 Uhr
meine Endabrechnung kommt jährlich - danach werden die monatlichne Abschläge neu berechnet und - je nach dem - bekommt man eine Gutschrift für überzahlte kWh oder eine Zahlungsaufforderung für den Rest
Beitrag von zeitblom - 22.06.11 - 15:42 Uhr
ah ok.... habe ich alles ganz vergessen. Danke
Beitrag von sneakypie - 22.06.11 - 17:50 Uhr
"Die komischen Leute da oben" werden sicher nicht hingehen und jeden Bürger einzeln zwingen, sofort seine veralteten Geräte abzugeben und auf dem Rückweg neue zu holen. Bisher ist es ein Vorschlag, kein Gesetz. Find ich im Übrigen auch sinnvoll, denn wenn es ohne Anstoß von oben ginge, hätten die Leute ihre Energieschleudern ja schon ausgetauscht.
Aber deine Formulierung von "komischen Leuten da oben" zeigt ja schon, woran es krankt - offensichtlich ist die EU bisher nicht in der Lage, sich den Bürgern anschaulich zu präsentieren und zu vermitteln, wie ihre Handlungen begründet sind, ganz abgesehen von den Vorteilen, die die EU für den einzelnen Bürger bietet.
Aber da du schon fragst, was "die in Brüssel" Sinnvolles getan haben:
- Reisefreiheit
- grenzüberschreitender Umweltschutz
- grenzüberschreitender Verbraucherschutz
- Beförderung der Wirtschaft
- friedliches Zusammenleben der Mitgliedsstaaten
- gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik als Block gegen die Interessen der übrigen Großmächte - alleine hätten wir keine Chance.
Gruß
Sneak
