Hallo
Ich hab da mal ne Frage. Wir haben vor über 3 Monaten die Steuererklärung abgegeben und bis jetzt kam nichts von denen. Wir haben 2 mal nachgefragt wie es denn aussieht aber haben immer zu hören bekommen das sie gerade nen neues PC-Programm bekommen und das alles noch ne Weile dauern kann.
Mich ärgert das alles aber ziemlich. Wieso kann das Finanzamt mitten in der "Hauptzeit" der Abgaben das Programm änder und es dann nicht hinbekommen das alles wenigstens halbwegs klappt. Ich brauch den Steuerbescheid für die Familienversicherung der KK und das Geld der Rückzahlung eigentlich auch 
Ich glaub wenn ich denen andersrum sagen würde, dauert alles noch mußt halt warten, würden die mir auf die Füße treten.
Hab ich überhaupt ne Möglichkeit da mal bissel Dampf zu machen???
LG
Inka
Finanzamt
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Beitrag von blueskorpi - 22.06.11 - 17:26 Uhr
Beitrag von vwpassat - 22.06.11 - 17:49 Uhr
Wer nachfragt - macht sich unbeliebt.
Es dauert halt solange, wie es dauert.
Beitrag von blueskorpi - 22.06.11 - 17:55 Uhr
Naja, mit der Einstellung kann man ja nur rangehen wenn man seinem Gegenüber das auch zugesteht oder. Würde ich das so handhaben würden die mir auf die Füße treten. Ich kann auch nicht sagen, Oh sorry PC tut nicht ich halte die Fristen nicht ein, mußt halt warten.
Ich habe kein Problem damit mich unbeliebt zu machen
Ich muß mit dem Sachbearbeiter nicht leben, ich erwarte nur das sich da was tut.
Beitrag von susannea - 22.06.11 - 18:53 Uhr
Naja, aber der Stapel ist groß wenn Hauptabgabezeit ist. Warumhbat ihrnicht früher abgegeben, wenns so eilig ist?
UNd wenn du anrufst, dann landet die evtl. wieder drunter unter dem Stapel!
Beitrag von vwpassat - 22.06.11 - 19:15 Uhr
""UNd wenn du anrufst, dann landet die evtl. wieder drunter unter dem Stapel! ""
Das denke ich auch bzw. würde es selbst so tun.
Nichts ist schlimmer als nervende Kunden, egal in welcher Behörde oder Branche.
Beitrag von vwpassat - 22.06.11 - 19:16 Uhr
Wenn Du Dich beim Nachfragen so artikulierst, dann wartest Du noch bis Weihnachten.
Beitrag von susannea - 22.06.11 - 19:23 Uhr

Das wäre doch eine tolles Geschenk ;)
Beitrag von blueskorpi - 22.06.11 - 20:49 Uhr
Ich artikuliere mich dem Sachbearbeiter gegenüber nicht so. Ich habe zwei mal freundlich nachgefragt wie es mit der Steuererklärung aussieht.
Wo liegt eigentlich Dein Problem? Du scheinst nicht in der Lage zu sein angemessene Antworten zu geben die mir weiter helfen also lass es doch einfach bleiben.
Beitrag von jule802002 - 22.06.11 - 22:21 Uhr
Genau, einige sollten sich ihre völlig unpassenden Kommentare sparen...
Kenne auch das Problem. Ist allerdings schon ne Weile her. Mussten ewig warten auf unsere Steuererklärung. Jetzt haben wir alles einem Steuerberater übergeben. Da geht es eigentlich immer sehr schnell, da ja auch meistens was nachgezahlt werden muss...
Also, ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald mehr weisst!
LG Jule
Beitrag von susannea - 22.06.11 - 22:23 Uhr
Das Problem ist, dass du rumpöbelst und sagst, es ist dir egal, dass du dich unbeliebt machst.
Hier wurde dir nur erklärt, was das für Auswirkungen für dich hat, die du ja schon spürst und über die du dich aufregst.
Also würde ich einfach mal abwarten, evtl. geht es dann schneller!
Beitrag von gh1954 - 22.06.11 - 21:17 Uhr
>>>Ich kann auch nicht sagen, Oh sorry PC tut nicht ich halte die Fristen nicht ein, mußt halt warten. <<<
Das Finanzamt hat dir gegenüber aber keine Fristen.
Beitrag von blueskorpi - 22.06.11 - 21:25 Uhr
Das ist es ja was ich wissen möchte. Eine Freundin meinte das wäre wohl so das auch das Finanzamt sich nicht ewig Zeit lassen darf und man Fristen setzten könnte. Da ich das nicht weiß hab ich eben hier nachgefragt und gehofft Antworten zu bekommen die mir weiterhelfen.
LG
Inka
Beitrag von windsbraut69 - 23.06.11 - 07:33 Uhr
Doch, Du MUSST mit der Arbeit des Sachbearbeiters leben, das siehst Du ja gerade.
Ich weiß nicht, ab wann Du eine Untätigkeitsklage einreichen könntest aber mir sind keine Fristen bekannt, die in Deinem Fall überschritten sein sollten.
Gruß,
W
Beitrag von traumkinder - 22.06.11 - 18:42 Uhr
tja, ich denke jedes finanzamt ist anders - auch gerade je nachdem wie viele sie bearbeiten müssen.
ich war sonst immer recht spät dran, august oder oktober, oder doch erst nach einem jahr später 
diesmal hab ich sie mitte mai gemacht, weil ich mir dachte wenn dann nachzahlung dann lieber jetzt als später.. nunja, gestern konnte ich den bescheid online abrufen und heute war er in der post 
ich denke der kommt schon noch und bis dahin muss sich die kasse gedulden!
Beitrag von blueskorpi - 22.06.11 - 20:53 Uhr
Wir haben es auch extra gleich gemacht und im März abgegeben damit es nicht so lang dauert. Ich hab grundsätzlich auch kein problem wenn es etwas dauert mich ärgert nur die Tatsache das die ihr Programm genau in der Hauptabgabezeit umstellen und man das halt so hinnehmen muß.
Letztes Jahr haben wir nach 6 Wochen mal nachgefragt und gesagt bekommen das noch was fehlt. Ja warum sagen die denn dann nicht kurz bescheid, dann schicken wir das fehlende einfach nach. Darum haben wir diesmal eben auch nachgefragt.
LG
Inka
Beitrag von susannea - 22.06.11 - 22:24 Uhr
Ich gehe davon aus, dass sie den Fall als du angerufen hast, sich extra rausgeholt haben und das dann gemerkt haben. Sonst wärst du noch nciht dran gewesen mit der Bearbeitung.
Beitrag von gh1954 - 22.06.11 - 22:57 Uhr
Aus diesem Grund habe ich die Steuererklärung immer persönlich abgegeben, meist Ende Januar. Der Antrag wurde gleich auf Vollständigkeit geprüft und zwei Wochen später hatten wir den Bescheid und das Geld.
Beitrag von tarfufo - 22.06.11 - 21:24 Uhr
Hallo Inka!
Ähm, nein, leider hast du keine Möglichkeit Dampf zu machen, und das ist mit ein Grund, warum Finanzämter als Behörde mir zutiefst unsympathisch sind.
Bei anderen Behörden gibt es z.B. die Verpflichtung, innerhalb von 2 Wochen auf ein Anliegen reagiert zu haben. Das muss nicht eine vollständige Bearbeitung eines Falls sein, aber zumindest ein Feedback wie "es fehlt noch was" oder "es dauert noch".
Bei Finanzämtern nicht. Und Finanzämter können aus Auszahlungen verduseln, und zahlen keine Zinsen an mich (ich an sie schon). Es ist halt etwas ungerecht.
Was das Umstellen des Systems angeht, uns gehts hier genauso und wie ärgern uns ebenfalls darüber. Ich hab eine allgemeine Beschwerde (freundlich formuliert
) an die Oberfinanzdirektion geschickt. Ich finde, man kann das System auch gut im Dezember umstellen oder so, und muss das nicht ausgerechnet DANN machen, wenn die ganzen Selbständigen ihre Steuererklärungen zügig abgeben, weil sie drauf angewiesen sind *seufz*....
Ich hoffe, das zieht sich bei euch jetzt nicht noch ewig!
Liebe Grüße
tarfufo
Beitrag von blueskorpi - 22.06.11 - 21:45 Uhr
Danke, das ist ne Antwort die mich weiter bringt!
Ich werde dann noch ein bischen warten und gegebenenfalls nochmal freundlich nachfragen.
Mich ärgert diese Behördenwillkür auch ziemlich weil es einfach ungerecht ist und dagegen hab ich was! Ich bekomm nämlcih ärker mit der KK weil ich die Finanzunterlagen nicht einreichen kann aber das interessiert den Finanzbeamten nen feuchten ...
LG
Inka
Beitrag von rindviehchen - 22.06.11 - 21:50 Uhr
Hallo,
grade der Dezember dürfte so ziemlich der schlechteste Monat für eine Umstellung beim Finanzamt sein.
Bis zum 31.12 müssen die Steuerberater nämlich alle Erklärungen/Abschlüsse Ihrer Mandanten eingereicht haben. Und da vieles erst auf den letzten Drücker fertig wird ist in den letzten Monaten des Jahres und dann noch mal Jan/Feb auf dem Finanzamt die Hölle los.
Dagegen fällt im sogenannten "Sommerloch" viel weniger an.
Beitrag von tarfufo - 22.06.11 - 21:57 Uhr
Nur, dass die Umstellung nicht im Sommerloch war, sondern im März. Als sämtliche Schnell-Erklärer abgegeben haben. Inkl. mir, übrigens. Der März ist noch lange nicht Sommer. Und bis Juni hätte man im alten System schon hübsch was wegschaffen können.
Beitrag von ninnifee2000 - 23.06.11 - 07:09 Uhr
Der Staat kassiert zu viel Steuern von seinen Bürgern. Das ist klar, aber ein anderes Thema.
Ich finde es aber beschämend, wie viele Leute auf eine Rückzahlung warten, damit sie sich irgendwelche Dinge leisten können.
Entweder habe ich das Geld, irgendwelche Rechnungen zu bezahlen oder nicht.
Ich habe so einen kurzen Arbeitsweg, dass es sich für mich nicht lohnt, eine Steuererklärung zu machen. Meckere ich rum? Nein!
Beitrag von blueskorpi - 23.06.11 - 07:21 Uhr
Wenn Du richtig gelesen hättest wüsstest Du das es mir hauptsächlich um die KK geht die wegen meiner Selbständigkeit wissen will was ich verdient haben weil ich familienversichert bin bei meinem Mann. Das nur mal damit das gemaule hier aufhört
Und natürlich wäre das Geld schön wenn es da wäre. Wir sterben nicht ohne das Geld aber trotzdem kann man doch damit rechnen. Ich/ mein Mann habs schließlich auch gezahlt.
Ich versteh Dein Problem nicht ganz.
Beitrag von vwpassat - 23.06.11 - 09:58 Uhr
Das ist doch Quatsch.
Ich bin 7 Jahre selbständig und hab auch keinen Ärger mit der KK. Dann reicht der Bescheid des Vorjahres, solange bis 2010 fertig ist.
Beitrag von tarfufo - 23.06.11 - 12:29 Uhr
Das ist kein Quatsch und kommt ein wneig auf die Durchsetzungsprinzipien der Krankenkasse an. Wenn sie Ärger mit ihrer Krankenkasse bekommt, dann bekommt sie den. stressfreier ist es allemal, einfach endlich den bescheid zu haben...
