Hi ihr alle,
der Ärger mit meinem AG reißt einfach nicht ab.
Vorneweg, ich bin in der 29. SSW und leider wegen vorzeitiger Wehen schon 4 Wochen krankgeschrieben 
Eine Kollegin rief mich eben zuhause an, da sie durch Zufall folgendes entdeckt hat:
Jeder Mitarbeiter bei uns hat seinen eigenen Passwort geschützten User-Account.
Man hat mein "altes" Passwort zurücksetzt lassen, damit man an meinen Account rankommt und dieser wird nun in unserem Hause von einem Praktikanten genutzt.....mit meinem Namen, alles was er tut, geschieht unter meinem Namen, selbst meinen Mailaccount nutzt dieser dadurch....
Das kann doch nicht erlaubt sein, oder? Unterschrieben habe ich in der Firma nie etwas, was das erlauben würde!
Was meint ihr dazu?
Schon mal was von Datenschutz gehört lieber Arbeitgeber?
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Beitrag von dummnase - 27.06.11 - 15:25 Uhr
Beitrag von kathi.net - 27.06.11 - 15:30 Uhr
"Das kann doch nicht erlaubt sein, oder? Unterschrieben habe ich in der Firma nie etwas, was das erlauben würde!"
Wozu auch
Welche Daten willst du denn an deinem Arbeitsplatz vor deinem Arbeitgeber schützen?
Beitrag von dummnase - 27.06.11 - 15:39 Uhr
Ich habe ja nix zum verstecken, zum Glück.....
Ich arbeite in einer telefonischen Kundenbetreuung, jede Handlung, jedes relevante Kommentar des Kunden wird hier in einer Kundendatenbank hinterlegt.....Bestellungen, Reklamationen, die Reaktion auf die Reklamation usw. und hinter allem steht mein Name, da er mit meinem Account arbeitet....
Klar anhand der Krankmeldung kann ich belegen das ich nicht im Hause war und mir die Handlung nicht angelastet werden kann.
Mich ärgert das einfach......
Beitrag von kathi.net - 27.06.11 - 15:51 Uhr
1. Was hat das jetzt mit Datenschutz zu tun?
2. Warum sollte es verboten sein, einem anderen MA deinen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen?
3. Was ärgert dich denn jetzt genau? Dass man dich nicht gefragt hat?
Beitrag von nick71 - 27.06.11 - 20:32 Uhr
"Klar anhand der Krankmeldung kann ich belegen das ich nicht im Hause war und mir die Handlung nicht angelastet werden kann."
Eben. Und das ist doch die Hauptsache.
"Mich ärgert das einfach......"
Wenn dein Chef dich loswerden will, wird es sich kaum lohnen, ihn darauf hinzuweisen, dass dir das nicht in den Kram passt. M.E. spricht auch grundsätzlich nix gegen diese Handhabung...liegt ja letztendlich in seinem Verantwortungsbereich.
BTW: Bist du dir denn überhaupt sicher, dass der Praktikant, der deinen Account nutzt, nicht noch zusätzlich mit seinem Namen "unterschreibt"? Sprich; es für den Kunden ersichtlich ist, dass die Vorgänge nicht von dir bearbeitet wurden?
Beitrag von bi_di - 27.06.11 - 15:57 Uhr
Mmh, Datenschutz ist das falsche Stichwort um sich darüber aufzuregen. Die Daten, die Du als Angestellte im Firmennetzwerk hinterlässt gehören nicht Dir, sondern der Firma. Dein Netzwerkverzeichnis ist nichts anderes als ein Regal mit Aktenordnern. Wenn der Chef es erlaubt, darf jeder Dein Büro betreten und Einsicht nehmen, ändern, dazuheften, wegschmeissen.
Mit dem Thema 'emails' ist es schwieriger. Soweit ich weiss, gilt die private Nutzung, sofern nicht ausdrücklich erlaubt, als verboten. Somit gibt es auch hier keine persönlichen Daten, die geschützt werden müssten.
Inwiefern ein Praktikant Schindluder mit Deinem guten Namen gegenüber Kunden und Mitarbeitern treiben könnte ist eine andere Diskussion, die Du mit Deinem Chef führen solltest. Aber das Stichwort 'Datenschutz' ist da fehl am Platz.
Grüsse
BiDi
Beitrag von jogiyoda - 27.06.11 - 16:01 Uhr
was sagst du denn dazu: ich habe von Zuhause aus Zugriff auf alle Accounts meiner Mitarbeiter sogar auf die die im Ausland sind und kann da jederzeit dran rumpfuschen.
Beitrag von dummnase - 27.06.11 - 16:11 Uhr
Aber ja das wissen die Mitarbeiter ja sicherlich......
Bin mir ist die Lage so verzwickt....mein Arbeitgeber versucht mich einfach los zu werden. Seit bekannt ist, dass schwanger bin, wurde ich meiner leitenden Position enthoben, mein Gehalt gekürzt, man hat mich versucht bei meinen Urlaubstagen zu bescheissen und als ich mich geweigert habe samstags zu arbeiten (wäre ich jetzt nicht von gestorben, aber bei all dem soll ich mir noch den Hintern aufrei....*) hat man mir mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen gedroht.....und jetzt sitzt ein Praktikant an meinem Account und kann mit meiner E-Mail Signatur (ist bei uns fest eingestellt) Mails verschreiben, Bestellungen tätigen und absagen....und da steht immer mein Name! Ein wenig ärgert mich das schon....
Beitrag von anna031977 - 27.06.11 - 20:35 Uhr
Versteh ich. Ruf halt an und besprich das mit Deinem Chef....
Beitrag von havanna0804 - 27.06.11 - 21:17 Uhr
In diesem Fall ist schriftlich glaub ich besser...
Beitrag von dk-mel - 27.06.11 - 19:16 Uhr
bei uns ist es genauso. jeder hat seinen account, seine passwörter, die er regelmäßig ändern muss und die er eigtl. (es mussten etliche seiten unterzeichnet werden) an niemanden weitergeben noch frei rumliegen lassen darf. dennoch wird bei krankheit/urlaub eines mitarbeiters dessen account gern für jemanden genutzt, der aus irgendeinem grund keinen zugang zum jeweiligen system hat. allerdings meist gleichgestellte und keine praktikanten.
ich selbst würde meinen account nicht wissentlich weitergeben (schließlich habe ich ja unterschrieben), aber habe selbst auf ansage von vorgesetzten schon fremde account nutzen müssen.
rechtlich kannst du wohl nichts tun, denn alles gehört dem ag ja selbst, nicht dir. wenn dein ruf schaden nimmt (nehmen wir mal an, du hast einen festen kundenstamm, und "dein" praktikant verhunzt deinen ruf), das könnte schon anders aussehen, aber genau weiß ich das auch nicht...
Beitrag von king.with.deckchair - 27.06.11 - 21:06 Uhr
Das der Arbeitgeber bei dringenden betrieblichen Belangen deinen Account und deinen Mail-Verkehr einsehen kann und darf, sollte logisch sein. Dass aber der Praktikant unter deiner Flagge segelt, geht IMHO gar nicht.
Beitrag von mabapri - 28.06.11 - 11:07 Uhr
ich glaube eher das es dir darum geht das ein PRAKTIKANT evtl. in deinem namen mist baut?
würde ich ansprechen.
aber sonst gilt das es der firma gehört.
